Seit 04:05 Uhr Radionacht Information
Montag, 12.04.2021
 
Seit 04:05 Uhr Radionacht Information

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 11.04.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Manchmal packt mich das Bedauern“
Eine Lange Nacht über Lebensentwürfe ohne Kind
von Tina Hammesfahr
Regie: Uta Reitz-Rosenfeld

Die Frauen, die in den 1960er-Jahren geboren wurden, gehörten mit zu den ersten in der Geschichte, die selbstbestimmt entscheiden konnten, ob sie Kinder haben möchten und wie viele. Ein knappes Viertel der westdeutschen Frauen entschied sich für ein Leben ohne eigene Kinder, unter Akademikerinnen wählte ein knappes Drittel diesen Lebensentwurf. Nicht nur im Vergleich mit der DDR, wo Kinderlosigkeit kaum verbreitet war, oder mit den meisten europäischen Nachbarn erscheinen diese Zahlen ungewöhnlich hoch - sie sind es auch. Kinderlosigkeit in dieser Größenordnung und sogar noch höher hatte es zuletzt bei den Frauen gegeben, die um 1900 im Deutschen Reich geboren wurden. Was steckt hinter diesem Phänomen, das in der Öffentlichkeit als Gebärstreik oder als Zeugungsstreik denunziert wurde? Anders als ihren Müttern schien den in den 1960er-Jahren geborenen Frauen die Welt offenzustehen. Doch der Kinderwunsch, für viele zunächst selbstverständlich, wurde rasch von der bundesdeutschen Wirklichkeit eingeholt, in der die alten Strukturen hartnäckig weiterwirkten. Selbstbestimmung einerseits, Aufopferung für die Familie andererseits - diese Doppelbotschaft führte zu vielen Konflikten. In der „Langen Nacht“ über das Leben ohne Kind blicken Frauen und Männer ganz persönlich auf komplexe Lebensentscheidungen zurück - und wagen eine Bilanz.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Internationale Kölner "Orgel-Mixturen"

Kazuko Narita
Choralpartita „Sakura, Sakura"

Dorothea Hofmann
„... brennend wie eine fackel ..."

Mark Andre
iv 15 Himmelfahrt

Oxana Omeltschuk & Simon Rummel
Orgellandschaft

Angela Metzger, Orgel
Megumi Hayama, Orgel
Dominik Susteck, Orgel

Aufnahmen vom 27., 29. und 31.7.2020 aus der Kunst-Station Sankt Peter, Köln

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Anton Arenskij
Quartett für Violine, Viola und 2 Violoncelli Nr. 2 a-Moll, op. 35

Spectrum Concerts Berlin:
Boris Brovtsyn, Violine
Maxim Rysanov, Viola
Boris Andrianov, Violoncello
Jens Peter Maintz, Violoncello

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Genozid in Ruanda - Frankreich und die Verantwortung

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Hans Buchner / Anonymus
"Gloria in exelsis Deo - Et in terra paschale". Gregorianische Antiphon für Vokalensemble a cappella im Wechsel mit Hymnus für Orgel
Lorenzo Ghielmi, Orgel
Ensemble Biscantores
Leitung: Luca Colombo

Johann Sebastian Bach
"Am Abend aber desselbigen Sabbats". Kantate zum Sonntag Quasimodogeniti für Soli und Orchester, BWV 42
Ulrike Hofbauer, Sopran
Irène Friedli, Alt
Bernhard Berchtold, Tenor
Markus Volpert, Bass
Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Johann Pachelbel
Fuge für Orgel d-Moll (II.8)
James David Christie, Orgel

Gottfried Heinrich Stölzel
"Er heißet Friedefürst". Kantate für 4 Singstimmen und Orchester
Dorothee Mields, Sopran
Martin Wölfel, Alt
Jan Kobow, Tenor
Christian Immler, Bass
Telemannisches Collegium Michaelstein
Leitung: Ludger Rémy

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Orientierungslos? AfD-Parteitag in Dresden

Das Gesicht des Bösen - Vor 60 Jahren begann der Eichmann-Prozess. Ein Interview mit der Philosophin Bettina Stangneth

Infektionsschutzgesetz - Wer hat das Sagen in Bund und Ländern? Ein Interview mit dem Staatsrechtler Uwe Volkmann

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Wie geht Kanzler*in? Zum politischen Profil des/der Kanzlerkandidat*innen ein Interview mit dem Historiker Paul Nolte

Denk ich an Deutschland: der Regisseur Torsten Körner

Am Mikrofon: Birgid Becker

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Noli me tangere. Berühr mich (nicht)
Von Susanne Niemeyer
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Bob Dylan hat in New York seinen ersten Auftritt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Pandemie, Digitalisierung und Demokratie
Verhandlung und Nähe
Der Soziologe Rainald Manthe im Gespräch mit Pascal Fischer

Die Corona-Pandemie hat uns einen Digitalisierungsschub in vielen Lebensbereichen gebracht. Doch bei demokratischen Praktiken ist Vorsicht geboten, sagt Rainald Manthe: Demokratie braucht die unmittelbare Begegnung abseits des Digitalen.
Im Frühjahr 2021 ist es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen: Was hat die Gesellschaft an digitaler Kompetenz erworben - und was lässt sich durch Zoom, Skype und Jitsi nicht ersetzen?
Eine demokratische Kultur braucht Nähe: ob im Plenum, im Verband, im Think Tank, im Bürgersaal, in der Kneipe, am Familientisch. Hier muss man diskutieren und kann sich nicht wegklicken oder nebenbei Mails checken. Hier muss man etwas auf die Thesen des Gegenübers erwidern. Hier entstehen Netzwerke. Gerade auf der untersten Ebene unserer Debattenkultur, bei Bürgerräten, Initiativen, beim partizipativen Budgeting sind die Verfahren nicht so professionalisiert wie in der großen Politik. Nicht zufällig hat man den Weltklimagipfel auf den November 2021 verschoben - gerade transnationale Treffen haben eine sehr fluide Ordnung, die online kaum zu organisieren ist. Das hat Rainald Manthe unter anderem bei den Treffen des Weltsozialforums erforscht. Und das widerlegt die digitalen Heilsversprechen, die sich an die fast schon wieder vergessene „liquid democracy” der Piratenpartei und andere Ideen knüpften.

Rainald Manthe, geboren 1987, hat sich lange Zeit in der bildungspolitischen Arbeit in Brandenburg engagiert und an der Universität Luzern zu transnationalen Großtreffen sozialer Bewegungen promoviert. Gegenwärtig ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter für den Bereich Gesellschaftspolitik am Zentrum Liberale Moderne in Berlin.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche Unbefleckte Empfängnis in Lutherstadt Wittenberg
Zelebrant: Pfarrer Michael Poschlod
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Marco Buschmann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Salla will (kein) Olympia
Am kältesten Ort in Finnisch-Lappland

Moulin Rouge, Lido, Crazy Horse…
Die Pariser Cabarets in schweren Zeiten

Kamp-Lintfort
Bergmannstadt im Wandel

Daumen im Glas
Der „Sourtoe-Cocktail“ in der Goldgräberstadt Dawson City

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Pianist und Komponist Nils Frahm im Gespräch mit Julius Stucke

Seine Leidenschaft für das Klavier ist grenzenlos. Nils Frahm komponiert und spielt nicht nur auf seinem Instrument: Er zerlegt, bearbeitet, modifiziert es. Und er feilt immer wieder an der Aufnahmetechnik, hat sich ein viel beachtetes Studio eingerichtet und überzeugte einen befreundeten Klavierbauer davon, meterhohe Riesenpianos für ihn zu bauen. Nils Frahm hat auch den weltweiten „Piano Day“ ins Leben gerufen: Es schade schließlich nicht, das Klavier zu feiern, sagt er augenzwinkernd. Der 1982 in Hamburg geborene Musiker hat erfolgreiche Platten mit seiner ganz eigenen Kombination aus Neo-Klassik und Elektronik eingespielt, seine Konzerte sind im Nu ausverkauft, und seine Filmmusik ist preisgekrönt. Nur um eines geht es selten: den Menschen Nils Frahm. Deshalb: ein Gespräch über das Klavier, die Musik und die Person dahinter.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Vintage-Visionär
Der kalifornische Musiker Nick Waterhouse
Von Anke Behlert

Schallplattennerd, Perfektionist, geschickter Arrangeur - seit fast einem Jahrzehnt gelingt Nick Waterhouse das Kunststück, einen traditionellen Sound zwischen Rhythm & Blues, Soul und Jazz zu spielen, ohne dabei antiquiert zu klingen, sondern vielmehr auf der Höhe der Zeit. Waterhouse wächst südlich von Los Angeles auf und beginnt schon während seiner Schulzeit, Musik zu machen. Zum Studieren zieht er nach San Francisco, jobbt in einem kleinen Plattenladen, der sich auf Vinyl-Singles spezialisiert hat. 2010 veröffentlicht Waterhouse seinen ersten Song, natürlich auch in diesem Format: „Some Place“ wird handgepresst und -gelabelt und wechselt heute schon mal für mehrere Hundert Dollar den Besitzer. Mit seinem neuen, fünften Studioalbum „Promenade Blue“ zollt Nick Waterhouse seiner Heimat Kalifornien Tribut und erzeugt nicht nur Fernweh nach palmengesäumten Freeways und der Pazifikküste, sondern auch das dringende Bedürfnis, diese Songs live in einem schwitzigen, vollgestopften Klub zu erleben.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Gabriela Adameșteanu : „Das Provisorium der Liebe“
Aus dem Rumänischen von Eva Ruth Wemme
(Aufbau Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Tobias Lehmkuhl

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"Brücken-Lockdown"?!
Die Sprachwissenschaftlerin Heidrun Kämper über Corona-Sprachblüten im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Das Phänomen QANON - Ein Themenabend bei PACT Zollverein in Essen

"Assange - Fragmente einer Unzeit" - Eine Matinée vom Ensemble Modern

Kulturkampf im All - Juri Gagarin als Heros der sozialistischen Zukunft. Ein Gespräch mit dem Slawisten und Historiker Matthias Schwartz

BBC/Youtube-Reihe: "Can't get you out of my head" von Adam Curtis

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Freiheit, Druck und Hilfe - Die Diskussion über die Suizidassistenz

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 28. Spieltag:
FC Schalke 04 - FC Augsburg;
1. FC Köln - 1. FSV Mainz 05 (18:00 Uhr)

Fußball - 2. Liga, 28. Spieltag:
Hannover 96 - 1. FC Heidenheim;
Würzburger Kickers - 1. FC Nürnberg;
VfL Osnabrück - Eintracht Braunschweig

Volleyball Bundesliga: Finale 2/5
BR Volleys - VfB Friedrichshafen

Fußball-EM 2021 - Wie München mit der Zuschauerfrage umgeht

Fans bei Fußball-EM - Interview mit Aerosolforscher Gerhard Scheuch

Rudern - EM in Italien

Olympia - Die vergessenen Volunteers

Elite-Marathonrennen in Hamburg

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

„Ich bluffe nie!“
Minimalisierung des Glücksfaktors
Von Annett Krause und Matthias Hilke
Regie: Walter Filz
Produktion: SWR/rbb 2015

Er denkt, dass ich denke, dass er denkt … - so geht das. Beim Poker. Poker gilt in Deutschland als Glücksspiel. Weshalb es nicht ohne Weiteres erlaubt ist. Aber wenn man damit Geld verdient, meldet sich das Finanzamt trotzdem. Und wenn man Geld verliert?
Das Feature ist ein Porträt eines jungen Pokerspielers, der lieber anonym bleiben möchte. Er ist jung und er lebt in Berlin. Bei einem Pokerturnier in Las Vegas hat er einmal viel gewonnen. Sehr viel. Jetzt will er bei einem Turnier in Prag gewinnen. Möglichst viel. Ob ihm das gelingt? Mit Glück? Oder doch mit Geschick? Oder muss er weiterträumen - von einer Karriere als Poker-Professor an einer Fakultät, die noch erfunden werden muss?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

6. Raderbergkonzert 2020/21

Werke von Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla, Maurice Ravel, Igor Strawinsky, Carlos Gardel, Alberto Ginastera und George Gershwin

Saxofonquartett clair-obscur:
Jan Schulte-Bunert, Sopransaxofon
Maike Krullmann, Altsaxofon
Christoph Enzel, Tenorsaxofon
Kathi Wagner, Baritonsaxofon

Aufnahme vom 18.3.2021 aus dem Theater im Delphi, Berlin

Am Mikrofon: Sylvia Systermans

„A manera de memorias“ - „Eine Art Memoiren“ heißt eine Sammlung von Interviews, die Astor Piazzolla in seinen letzten Jahren gegeben hat. „A manera de memorias“ heißt auch das Programm des Saxofonquartetts clair-obscure zum 100. Geburtstag von Piazzolla. In sechs Bildern kreisen die musikalischen Erinnerungen um wichtige Stationen im Leben der Tangolegende. Um Menschen, die Piazzolla begleitet und Komponisten, die ihn inspiriert haben, von Bach bis Strawinsky, Ginastera und Gershwin. „A manera de memorias“ ist aber auch ein musikalisches Portrait von clair-obscur selbst. Seit 24 Jahren spielt das Quartett aus Berlin in unveränderter Besetzung. Stilsicher und wandelbar gehört es zu den führenden Saxofonensembles weltweit, klingt mal farbenreich wie eine Orgel, mal klangüppig wie ein Blasorchester, mal filigran wie ein Streichquartett.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Die Langzeitfolgen von Corona für Sportler

mit Katharina Blach, Triathletin und
Prof. Wilhelm Bloch, Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln

Die Fragen stellt Maximilian Rieger

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

Aktuelle Themen

Zeitversetzt hören

Timeshift-Player

Sendungsbeginn verpasst? Unser Player in Beta-Version ermöglicht zeitversetztes Hören. Spulen Sie in 15-Sekunden-Schritten bis zu zwei Stunden zurück, solange das Playerfenster geöffnet ist. Rückmeldungen bitte an den Hörerservice.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk