Donnerstag, 03.12.2020
 
Seit 18:10 Uhr Informationen am Abend

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 12.12.2020
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Blue Crimeaufnehmen

Räuberzelle
Von Christian Winkler
Regie: Peter Kaizar
Mit Wolfram Berger
Musik: Karl Ritter
Produktion: ORF 2012
Länge: ca. 54‘

Karl der Haifisch Haiberger ist ein Edelgauner, ein begnadeter Einbrecher. Wenn er draußen ist, lebt er auf großem Fuß und genießt jede Stunde. Er weiß, dass über kurz oder lang die Handschellen klicken werden. Über 30 Jahre hat er insgesamt im Gefängnis verbracht. Als Karl mit 52 Jahren aufgrund eines Gehirntumors frühzeitig aus der Haft entlassen wird, entschließt er sich, seine Geschichte aufzuschreiben - die Ärzte geben ihm dafür noch ungefähr ein Jahr an Lebenszeit. Durch Zufall stößt Haiberger auf den Autor Christian Winkler, der aus seiner Lebensgeschichte Literatur machen soll. In dem Hörspiel, das aus unzähligen Interviews entstand, erzählt Karl von verschiedenen Leben und Lebensabschnitten, von seinem einzigen normalen Beruf als Beate-Uhse-Vertreter, von filmreifen Einbrüchen und Verfolgungsjagden über den Dächern der Stadt, vom Alltag im Knast, von Träumereien und Utopien, von seiner unheilbaren Krankheit und vor allem immer wieder von Strafe und Sühne.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Aktuelles aus Pop und Rock, Independent, Hip-Hop
Am Mikrofon: Thomas Elbern

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Peter Oldenbruch, Ingelheim
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 20 Jahren: Äthiopien und Eritrea unterzeichnen den Friedensvertrag von Algier

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Sommelière Natalie Lumpp

„Menschen, die nicht genießen können, sind ungenießbar“, findet Natalie Lumpp. Für die 49-Jährige ist der Wein-Genuss zur Berufung geworden, die sie auch bald zum Beruf machte. Als Chef du Rang und Chef-Sommelière arbeitete sie in Spitzengastronomien, etwa in der Traube Tonbach und dem Hotel Bareiss in Baiersbronn sowie dem Schlosshotel Bühlerhöhe im Nordschwarzwald. Vor 20 Jahren gründete Natalie Lumpp das Unternehmen „Wein erleben!“ in Baden-Baden, wo sie bis heute lebt. Sie organisiert Weinseminare und Reisen und testet vergorenen Traubensaft für den Restaurantführer Gault-Millau. Die Kunst des Genusses wurde Natalie Lumpp in die Wiege gelegt. Ihre Mutter leitete das Hotel Adlerburg bei Freiburg, ihr Vater war Opernsänger am dortigen Stadttheater. Zu welch edlem Tropfen Richard Wagners Musik inspiriert, erzählt Natalie Lumpp in „Klassik-Pop-et cetera”.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Georgien: Anschluss an Europa, Abschied vom sowjetischen Erbe
Von Gesine Dornblüth

Georgien war schon immer ein Land der Gegensätze, hin- und hergerissen zwischen Europa und Asien. Trotzdem fühlen sich viele Menschen zur europäischen Lebensweise hingezogen, das sowjetische Erbe wollen sie hinter sich lassen. Tiflis ist eine moderne und lebendige Hauptstadt geworden. Zugleich sind die alten Traditionen immer noch stark. Der Einfluss der orthodoxen Kirche ist groß. Gerade den Älteren fällt es schwer, andere Lebensformen anzuerkennen. Viele Menschen, die in europäischen Großstädten ausgebildet wurden und individuelle Freiheiten ausleben wollen, stoßen in ihrer Heimat auf Widerstände.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Mandeville. Vaudeville
Von Jan Wagner
Komposition: Sven-Ingo Koch
Regie: Leonhard Koppelmann
Mit Wolf Dietrich Sprenger, Aljoscha Stadelmann, Sonja Beißwenger, Rosa Enskat, Anna-Sophie Friedmann, Moritz Führmann, Kilian Land
Markus Schwind, Trompete
Hubert Steiner, E-Gitarre
Adam Weisman, Schlagzeug
Redaktion: Sabine Küchler
Deutschlandfunk/SWR 2020
(Ursendung)

Anschließend:
„Gueule de Voix“
Der okzitanische Rap-Troubadour André Minvielle
Mit Karl Lippegaus

Von Insel zu Insel, von Land zu Land: Den mittelalterlichen Reiseritter John Mandeville hat es wohl tatsächlich gegeben, aber wer wüsste heute noch, dass sein Bericht, dessen Stationen immer ungewisser, immer unwirklicher werden, einst in der Kajüte von Christopher Kolumbus lag und weiter verbreitet war als jener von Marco Polo? In „Mandeville. Vaudeville“, ihrer zweiten Zusammenarbeit, folgen der Komponist Sven-Ingo Koch, der Regisseur Leonard Koppelmann und der Lyriker Jan Wagner dem wagemutigen Pfundskerl und Maulhelden Mandeville sowie dessen Kompagnon und Gegenüber, dem so treuen wie zögerlichen Schreiber, durch dick und dünn, und das heißt: auf Gebirge ohne Wind und durch Wände aus Dunkel, hin zu einsilbigen Einfüßlern, Schlangenessern und Heiligen, zu Magnetfelsen und Vogelbestattungen, bis Orte und Zeiten einander durchdringen - stets begleitet von drei allwissenden Windschwestern, bei denen nicht sicher ist, ob es sich um einen Chor von Hexen, Göttinnen oder schnatternden Conférenciers handelt. Ein Spiel mit Klängen und Gesängen, ein chansonbesetztes Abenteuer an den Rand der bekannten Welt und darüber hinaus und, wer weiß, vielleicht bis nach Hause; eine Reise, an deren Ende die Sprache steht, der man Glauben schenken kann, aber nicht muss, und die doch alle Sinne in Aufruhr versetzt. Oder, wie es der nie um eine treffende Bemerkung verlegene Schreiber formulieren würde: Wirklich, man müsste wohl anfangen, mit den Ohren zu sehen. Oder mit den Augen zu hören.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Duo Hörlabor mit Niklola Lutz und Armin Sommer
Am Mikrofon: Egbert Hiller

Schreiende Becken - pulsierende Töne des Blasinstruments. Die Formation Hörlabor klingt experimentell. Seit 2000 arbeiten die Saxofonistin Nikola Lutz und der Schlagzeuger Armin Sommer als Duo zusammen. Beide reizen ihre Instrumente in alle nur erdenklichen Richtungen aus. Sie suchen nach Bereicherung der klanglichen Möglichkeiten durch experimentellen Einsatz von Stimme und weiteren Tonerzeugern. Sie stehen ebenso für ungewöhnliche Formen und aufregende Konzepte zwischen innerer Versenkung und greller Virtuosität. In ihren 2015 entstandenen Aufnahmen im Deutschlandfunk Kammermusiksaal vereinen Lutz und Sommer sehr unterschiedliche Werke zeitgenössischer Komponierender - von den meditativen Klangwelten der Japanerin Makiko Nishikaze bis zu extremer dynamischer Spannung bei Gerhard Stäbler.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Nahe dem wilden Herzen“
Eine Lange Nacht über die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector
Von Anne-Sophie Schmidt
Regie: Heike Tauch

Schriftstellerin und Diplomatengattin, literarische Avantgardistin und Schönheitskolumnistin - ihr Name steht für eigenwillige, radikal philosophische Romane und Erzählungen. Geboren in der Ukraine, kam Clarice Lispector (1920- 1977) mit zwei Monaten nach Brasilien. Sie musste sich wegen ihrer ungewöhnlichen Erscheinung und Sprechweise zeitlebens des Eindrucks verwehren, keine echte Brasilianerin zu sein. „Ich bin so geheimnisvoll, dass ich mich selbst nicht verstehe“, schrieb sie einmal, und kommentierte nach einer Reise eine ägyptische Sphinx: „Ich habe sie nicht entziffern können, aber sie mich auch nicht.“ Sie studierte Jura, arbeitete als Journalistin und veröffentlichte mit 23 Jahren ihr fulminantes Romandebüt „Nahe dem wilden Herzen“, das ihre Bedeutung als Vertreterin der Moderne begründete. Ihre außergewöhnlich wache Selbstwahrnehmung konnte Lispector in atemberaubende, verstörende und berührende Literatur umwandeln - eine „Lange Nacht” aus Anlass des 100. Geburtstages der brasilianischen Ikone.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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