Sonntag, 20.10.2019
 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 22.06.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Schellfischaugen
Von Ruth Herrfurth
Regie: Walter Niklaus
Mit Jürgen Reuter, Ellen Rappus, Walter Niklaus, Günter Grabbert, Wolfgang Sörgel, Wolf Goette, Fred Delmare, Horst Lampe u.a.
Produktion: Rundfunk der DDR 1969
Länge: 41'41 (mono)

Jane Johnson, Kontoristin bei einer Londoner Firma, und Clifford Perkins, Oberkassierer bei einer Bank, wollen heiraten. Doch für die nötigen Anschaffungen reichen ihre Ersparnisse hinten und vorn nicht. „Wenn du wüsstest, Jane, was für Summen mir tagtäglich durch die Hände gehen. Warum sollen wir uns nicht auch ein Stück von der großen Wurst abschneiden?” Es ist doch ganz einfach: Jane legt Cliff in der Bank die Lohnschecks ihrer Firma vor, Cliff steckt ihr das Geld in die Tasche - und einen Extrapacken von 25.000 Pfund, den sie dann als Postpäckchen getarnt bei der City Trust & Savings Company im Safe ihrer verstorbenen Tante deponiert. Bis hierher läuft alles wie geschmiert. Doch dann versagen Cliff und Jane die Nerven; sie begehen ein paar dumme Fehler. Cliff hält den Druck kaum noch aus, denn seit die Polizei eingeschaltet ist, steht da Tag für Tag so ein Typ von Scotland Yard in der Halle und fixiert Clifford mit seinen Schellfischaugen. Hat er Cliff durchschaut?

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlicht die amerikanische Gruppe Crosby, Stills & Nash ihr Debütalbum - noch ohne Neil Young
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Aus für die PKW-Maut - Blamage für die CSU

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pastoralreferent Martin Wolf, Kaiserslautern
Katholische Kirche

06:50 Interview 

Vorbildliche Gebäudesanierung in Bottrop - Interview mit Burkhard Drescher

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Jüngste Eskalation zwischen USA und Iran - Interview mit Omid Nouripour, Grüne

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Zum Papier von Maas und Le Drian - Interview mit Franziska Brantner (Grüne)

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Die amerikanische Filmschauspielerin Judy Garland gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Sommersonnenwende
Germanenkult zwischen Esoterik und Rechtsextremismus

Der 21. Juni ist der längste Tag des Jahres, die Sommersonnenwende. Für viele Kulturen in Mittel- und Nordeuropa ist der Mittsommer Grund zum Feiern. In Deutschland versammeln sich Anhänger germanischer Riten an den Externsteinen im Teutoburger Wald, um Kontakt mit den Kräften der Natur aufzunehmen. Germanenkult steht allerdings auch unter Rechtsextremismusverdacht. Seit die Nationalsozialisten das Germanentum für ihre Ideologie missbraucht haben, gibt es immer wieder Debatten, ob heidnische Feste, Odinverehrung und Heimatkult mehr sind als nur eine harmlose Suche nach Spiritualität. Zuletzt hat der Kinofilm ,Kleine Germanen' die Verbindung zur rechtsextremen Ideologie thematisiert. Henning Hübert hat für das ,Wochenendjournal' Wikingerdarsteller und Wagnerianer, Rechtsextremismusexperten, Archäologen und Esoteriker getroffen - letztere an den vielbesuchten Externsteinen im Teutoburger Wald. Immer mit der Leitfrage, warum heute Keltisches, Germanisches, auf jeden Fall aber Vorchristliches wieder in Mode kommt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Liedermacher Gisbert zu Knyphausen

Unter funkelnden Sternen zum Flohmarkt, vorbei an der Wiese, wo ein alter Mann kotzt und weiter zu den Kränen am Hafen - so könnte ein Spaziergang durch die Lieder von Gisbert zu Knyphausen aussehen. Mit seiner rauen Stimme und einer Prise Zynismus erzählt der Sänger und Musiker poetisch vom Leben. 1979 wurde er in Wiesbaden geboren. Mit vollem Namen heißt er Gisbert Wilhelm Enno Freiherr zu Innhausen und Knyphausen. Seine Familie entstammt einem alten ostfriesischen Adelsgeschlecht und besitzt ein Weingut in Eltville am Rhein. Dort findet seit einigen Jahren sein Festival ,Heimspiel’ statt, bei dem es statt Bier Weißwein gibt. ,Das Licht dieser Welt’ heißt das neueste Album von Gisbert zu Knyphausen, das nach einer kreativen Pause erschien: 2012 starb der Kollege und Freund Nils Koppruch ganz überraschend. Danach brauchte Gisbert zu Knyphausen Zeit, um wieder zum Musikmachen zu finden. Für ,Klassik-Pop-et cetera’ hat er Stücke vom sonntäglichen Familienfrühstück, von seinem Festival und aus dem Proberaum mitgebracht.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Der polnische Patient
Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster

Chronische Unterfinanzierung, niedrige Löhne. Die Klagen im polnischen Gesundheitssystem klingen so: „Auf eine Leistenbruch-OP warten wir bis zu eineinhalb Jahre“, sagt eine Patientin. „Wir finden einfach keine Ärzte“, verzweifelt ein Klinikdirektor. Während das private Gesundheitswesen boomt, siecht das Öffentliche vor sich hin. 2017 streikten in ganz Polen Assistenzärzte, etliche traten in den Hungerstreik. So machten sie auf ihre miserablen Arbeitsbedingungen und die schlechte Bezahlung aufmerksam. Die Regierung gelobte Besserung, erhöhte die Gehälter und versprach, die Gesundheitsausgaben anzuheben. Doch ein Großteil des zusätzlichen Geldes fließt nun in eine neugegründete medizinische Forschungsagentur. Sie soll dafür sorgen, dass Patienten in Zukunft „effektiver und moderner behandelt werden können“, so der Gesundheitsminister. Vor allem Telemedizin soll den medizinischen Fortschritt zu allen Patienten bringen. Derweil sammeln Stiftungen weiterhin Millionen, um Krankenhäusern dringend benötigte Geräte zu finanzieren … ein Blick hinter die Kulissen.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Mehr als ein Einzelfall rechten Terrors: Der Mord an Walter Lübcke

Kurz vor Krieg - Der Konflikt zwischen Iran und den USA

Mietendeckel in Berlin - überfällig aber unzureichend

Aus für die PKW-Maut - Blamage für die CSU

Am Mikrofon: Ann-Kathrin Jeske

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Nur Militärs bleiben tabu - Machtkampf in Algerien

Geldnot und Frust - Kollaps der Palästinensischen Autonomiebehörde?

Deutsches Erbe, deutsche Schuld in Kamerun

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Bologna und der Bachelor - Was hat der neue Abschluss gebracht?
In ,Campus & Karriere' gehen wir diesen Fragen nach: Welche Chancen eröffnen sich tatsächlich und wie nutzt man sie am besten? Wie trifft man die richtige Entscheidung nach dem Bachelor-Studium? Haben sich die Unternehmen inzwischen auf die neuen Abschlüsse eingestellt? Und haben sich die Erwartungen an den Bachelor erfüllt?

Gesprächsgäste:
Benedict Ebneth, Vorsitzender des Career Service Netzwerks Deutschland
Tanja Nackmayr, Geschäftsführerin Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, Unternehmer NRW
Prof. Carola Jungwirth, Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz
Am Mikrofon: Stephanie Gebert

Umfrage unter Bachelor-Studierenden
Was streben Sie nach dem Abschluss an? Master? Job? Auslandsaufenthalt? Warum? Wie schätzen Sie den Bachelor-Abschluss ein?

Hörertel.: 00800 - 4464 4464
campus@deutschlandfunk.de

Schneller, internationaler und dabei ausreichend qualifiziert, das Ziel des vor 20 Jahren gestarteten Bologna-Prozesses: kürzer studieren im einheitlichen europäischen Hochschulraum. Mit dem Bachelor sollen die Studierenden nach wenigen Semestern in die Arbeitswelt starten. Ist das geglückt? Tatsächlich studieren heute 77 Prozent der Bachelor-Absolventen von der Uni im Master weiter, bei FH-Absolventen sind es 53 Prozent. Aber muss es unbedingt ein Master sein? Je nach Jobwunsch reicht der Bachelor durchaus. Und auch andere Wege, etwa ein zweiter Bachelor, können zielführend sein.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Posthumes Prince-Album ,Originals' - Was verbirgt sich im berühmten Tresor von Prince?
Prince war produktiver als andere Künstler. In seinem Tresor, der mittlerweile in einem Hochsicherheitsgebäude in Los Angeles lagert, findet sich so viel Musik, dass es für viele weitere Jahre mit neuen Prince-Alben reicht. Der Archivar des geheimen Materials erklärt, wie er bei der Schatzsuche vorgeht.
 
Debüt der Band Die Kerzen - „Man kann Melancholie und Wehmut auch genießen“
Die 1980er-Jahre mit aktuellen Klangfarben vermischt: Das Quartett Die Kerzen aus dem Städtchen Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern bedient sich in ihren deutschsprachigen Songs bei Stilistiken, wie Neue Deutsche Welle, Dream Pop oder New Romantic und lässt sich in der unkonkreten, assoziativen Art des Textschreibens auch vom aktuellen Cloud Rap inspirieren. Die Katze und Jelly Del Monaco von Die Kerzen im Corsogespräch mit Anja Buchmann
 
A2IM Indie Week in New York - „Der große Wachstumsmarkt: Streaming "
Die Musikindustrie war die erste Branche, die vom Internet so richtig durchgeschüttelt wurde. Und auch wenn heute die Zeit der illegalen Musiktauschbörsen größtenteils zu Ende ist: Die Branche kämpft immer noch mit der neuen digitalen Welt. Die großen Major-Plattenfirmen genauso wie die kleinen unabhängigen Labels und Vertriebe der Independent-Branche. Letztere hat sich in dieser Woche in New York getroffen.

Am Mikrofon: Anja Buchmann

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Rückkehr nach Reschitza
Die in Deutschland lebende Autorin Yvonne Hergane besucht nach 37 Jahren in ihre Geburtsstadt in Rumänien
Ein Feature von Tanya Lieske

Yvonne Hergane: "Borst vom Forst"
illustriert von Wiebke Rauers
Magellan Verlag, Bamberg

Yvonne Hergane: "Sorum und Anders"
illustriert von Christiane Pieper
Peter Hammer Verlag, Wuppertal

Yvonne Hergane: "Die Fünferbande"
illustriert von Christiane Pieper
Peter Hammer Verlag, Wuppertal

Yvonne Hergane: "Einer mehr"
illustriert von Christiane Pieper
Peter Hammer Verlag, Wuppertal

Dagmar Dusil: "Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf"
Traian Pop Verlag, Ludwigsburg

Nora Iuga: "Gefährliche Launen. Ausgewählte Gedichte"
übersetzt von Ernest Wichner mit einem Nachwort von Mircea Cartarescu
Klett Cotta Verlag, München

Michèle Mattusch: "Kulturelles Gedächtnis - Ästhetisches Erinnern. Literatur, Film, Kunst in Rumänien"
Frank & Timme Verlag, Berlin

Edth Ottschofski: "Im wohlklang unverhohlen"
Gedichte illlustriert von Ilse Hehn
Traian Pop Verlag, Ludiwgsburg

Horst Samson: "Heimat als Versuchung. Literarisches Lesebuch"
Traian Pop Verlag, Ludwigsburg

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Stagnation
Die Leistungssteigerung bei den Supercomputern schwächelt

Moralfrage
Supercomputer-Experten diskutieren die Grenzen der Digitalisierung

Privatgeld
Facebook will seine Kryptowährung Libra an den Start bringen

Sternzeit, 22. Juni 2019
Gewusst, wie: schlechte Daten, gute Bilder

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Haben die Kirchen einen zu großen gesellschaftlichen Einfluss?
Michael Bauer, Vorstand des Landesverbands Bayern im Humanistischen Verband Deutschland, und der Direktor der Evangelischen Akademie Tutzing Udo Hahn im Gespräch
Am Mikrofon: Burkhard Schäfers

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"100 Songs" - Deutschsprachige Erstaufführung des Stücks von Roland Schimmelpfennig am Staatstheater Stuttgart

Facettenreiches Gedenken - Potsdamer Tagung zu Gedenkpraktiken im Einwanderungsland Deutschland. Der Historiker Jan Plamper im Gespräch

Rarität zum 200. Geburtstag - In Paris inszeniert Anne Kessler Offenbachs "Madame Favart"

Kunstfreiheit in Gefahr? Drohungen gegen Kölner Ausstellung über vollverschleierte Frauen

Am Mikrofon: Änne Seidel

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Afghanistan - Der steinige Weg zum Frieden

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Fußball - Frauen-WM: Achtelfinale in Grenoble Deutschland-Nigeria
Fußball - Frauen-WM: Gespräch mit Rekord-Meistertrainer Bernd Schröder

Serie "Angriff oder Verteidigung? Frauen im Fußball" Teil 6/7: Frauen in Führungspositionen

Leichtathletik - Sportpolitisches zum Auftakt der Europaspiele in Minsk
Leichtathletik - Premiere bei den Euro Games mit einem neuen Wettbewerb

Leichtathletik - Berlin fliegt

Sportstättenkonzept in NRW - 300 Mio. Euro für neue Anlagen: Gespräch mit Staatssekretärin Andrea Milz

Fechten - EM in Düsseldorf

Tennis - Rasenturnier in Halle (Halbfinale)

Golf - International Open in Eichenried (Tageszusammenfassung)

Formel 1 - Qualifying zum Großen Preis von Frankreich

Fußball - Gastgeber Ägypten hofft auf einen glanzvollen Afrika-Cup

Fußball - DFB entscheidet über Nachwuchsfußball

Religion - Warum der Kirchentag ein Zentrum Sport hat

Am Mikrofon: Matthias Friebe

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Effi Briest (3/4)
Von Theodor Fontane
Bearbeitung und Regie: Rudolf Noelte
Mit Cordula Trantow, Martin Held, Gefion Helmke, Friedrich Siemers, Max Grothusen, Lili Schoenborn, Michaela Pfeiffer, Brigitte Bergen, Susanne Tremper, Albert Venohr, Ralph Schaefer, Günther Lüders, Harald Leipnitz, Evelyn Meyka, Anneliese Römer, Henning Schlüter, Willi Rose, Hans Mahnke, Ruth Hausmeister,
Wilhelm Borchert, Paul Edwin Roth u.a.
Produktion: SFB/BR/HR 1974
Länge: 87'27
(Teil 4 am 25.6.2019)

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Zwischen Ost und West
Younghi Pagh-Paan und Isang Yun beim Forum neuer Musik 2019

Isang Yun
Tuyaux sonores

Younghi Pagh-Paan
Ta-Ryong IV für Schlagzeug
Bleibt in mir und ich in euch für Schlagzeug und Orgel

Dominik Susteck, Orgel
Michael Pattmann, Schlagwerk

Aufnahme vom 6.4.2019 im Rahmen des Forums neuer Musik 2019 in der Kirche Sankt Peter, Köln
Am Mikrofon: Hanno Ehrler

Isang Yun (1917-1995) und Younghi Pagh-Paan (*1945) kamen zu ihrer Zeit jeweils aus Korea nach Deutschland, um hier ihr Studium fortzusetzen. Beide waren in der ostasiatischen Musiktradition verwurzelt, als sie im Westen der Avantgardemusik begegneten. Beide blieben, etablierten sich im deutschen Neue-Musik-Betrieb und reiften zu bedeutenden Lehrerpersönlichkeiten sowie zu Wegbereitern kompositorischer Diversität. Ein Projekt des Forums neuer Musik 2019 in der Kirche Sankt Peter zeigte jüngst auf, wie östliches und westliches Musizieren für beide Urheber wichtige Ressourcen fürs eigene Komponieren darstellen.

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Menschen schleppen, ohne Mühe, einen Schatten mit sich
Die Lange Nacht über den Religionswissenschaftler und Künstler Claudio Lange
Von Claus-Peter Josten
Regie: Jan Tengeler

Der Religionswissenschaftler Claudio Lange wurde 1944 als Sohn deutschstämmiger Eltern in Chile geboren. Er lebt zwischen Berlin und Andalusien. 1973 promovierte er bei Klaus Heinrich, seinem Berliner Professor, mit einer Arbeit über den ersten großen, europäischen Antikolonialisten, den spanischen Dominikanerpater und Theologen Bartolomé de las Casas. Gleich darauf ging der Vater zweier Kinder noch einmal nach Chile zurück, woher er zehn Jahre zuvor im Alter von 19 Jahren gekommen war. Nach seiner Rückkehr und dem Putsch vom 11. September 1973 erhielt er wegen seiner politischen Aktivitäten in den letzten Monaten der Regierung Allende über lange Jahre ein Einreiseverbot in seine Heimat. In seinen Büchern ‚Milch, Wein und Kupfer‘ und ‚Rückkehr ins Exil‘ erzählte er davon. In den 80er-Jahren entwickelte er sein Werk als Maler und Fotograf. Er gestaltete auch Veranstaltungen wie ‚Das Museum der Utopien vom Überleben‘ zur 750-Jahrfeier Berlins 1987. Seitdem erforschte er mit Tausenden von Fotografien vor allem im Süden Europas die anti-islamische Kunst, die er vor allem an den Kragsteinen der Kirchen und in vielen Skulpturen der Romanik erkannte. 2003 und 2004 wurden der Foto-Essayband ‚Der nackte Feind‘ und eine Ausstellung im Museum für Islamische Kunst in Berlin dieser Entdeckung gerecht. Eine ‚Lange Nacht‘ über das bewegte Leben eines rastlosen Künstlers.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

 Der Pianist Francesco Piemontesi sitzt an einem Flügel und gestikuliert (Marco Borggreve)
Schubert SonatenNatürlichkeit und Anmut
Die neue Platte 20.10.2019 | 09:10 Uhr

Der Schweizer Pianist Francesco Piemontesi hat sich intensiv mit den drei letzten Klaviersonaten von Schubert auseinandergesetzt, bevor er sie jetzt auf CD aufgenommen hat. Es scheint der richtige Moment: Piemontesi durchdringt die Werke in ihrer Tiefe, und bewegt sich gleichzeitig frei in den Noten.

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