Donnerstag, 18.10.2018
 
Seit 22:05 Uhr Historische Aufnahmen

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 27.10.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Mord auf Deutschlandtour
Tod unterm Hellweg
Von Anne Chaplet
Regie: Thomas Werner
Mit Janina Sachau, Uwe Rohde, Claus-Dieter Clausnitzer, Walter Renneisen, Heinz W. Krückeberg, Helga Uthmann, Katharina Palm, Jochen Kolenda u.a.
Produktion: WDR 2010
Länge: 53'53

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Der Westfälische Hellweg wurde seit vorrömischer Zeit als Handelsstraße genutzt, aber auch als Stätte für Menschenopfer. Das ist lange her. Oder? Entlang des historischen Hellwegs verschwinden Kinder. Nach der kleinen Anna wird nun auch der achtjährige Jan vermisst. Man vermutet ihn auf dem Gelände der stillgelegten Hattinger Hütte. Bei der Durchsuchung der Gräben und Schächte des Industriedenkmals wird ein Skelett gefunden, das aber nicht von einem Kind stammt. Der Journalistin Bettina Quast vom Soester Anzeiger lässt das keine Ruhe. Es quält sie die Vorahnung, dass bald ein weiteres Mädchen verschwinden wird, und so beginnt sie zur Geschichte des Hellwegs zu recherchieren. Von Dr. Thomas Freiknecht, einem Historiker des Archäologischen Museums, erfährt Bettina, dass neben römischen Feldlagern, Münzen, Rüstungen, merowingischen Waffen und Mauerresten mittelalterlicher Siedlungen immer wieder auch menschliche Knochen ausgegraben werden. Das sei nicht ungewöhnlich, erklärt Freiknecht, denn der Wegesrand wurde häufig als Grabstätte genutzt. Erst kürzlich sei ein germanisches Kindergrab gefunden worden. Beigaben wie Tonkrüge und Besteck wiesen auf ein besonderes Ritual hin, das die Germanen vollzogen, um die Götter gnädig zu stimmen. Freiknecht und seine Mitarbeiter seien gerade noch rechtzeitig gekommen, bevor der örtliche Archäologieverein die Stätte durch seine laienhafte Buddelei entweihen konnte. Der Hobby-Archäologie Dr. Deters bestätigt Bettina, dass sein Verein das Germanengrab entdeckt hat. Seitdem hat Deters ein mulmiges Gefühl, denn gleich nach dem letzten Grabfund war ein Vereinsmitglied auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Kurz nach ihren Gesprächen mit den konkurrierenden Ausgräbern verschwindet tatsächlich ein weiteres Mädchen an der Staumauer des nahegelegenen Möhnesees. Bettina kommt ein unglaublicher Verdacht.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neuvorstellungen von Rock bis Pop, Indie und Electronic
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte die britische Progressive Rock-Band The Nice ihr zweites Album ,Ars Longa Vita Brevis'
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pastoralreferent Dietmar Rebmann, München
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Die österreichische Kernphysikerin Lise Meitner gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Das Mandelring Quartett

Das Mandelring Quartett gehört zu den besonderen Ensembles, die überwiegend aus Geschwistern bestehen. Nanette, Sebastian und Bernhard Schmidt gründeten das Mandelring Quartett 1983 und spielen bis heute in dieser Formation. Mehrmals wechselte hingegen die Violabesetzung - seit 2015 vervollständigt der Bratscher Andreas Willwohl das Quartett. Wettbewerbsgewinne wie 1991 der Sieg beim ARD-Musikwettbewerb befeuerten die internationale Karriere. Heute zählt das Mandelring Quartett zu den besten Streichquartetten weltweit. Der Musikkritiker Harald Eggebrecht rühmt den Mix aus „rhythmischer Spannung, großem Klangvolumen und individueller Virtuosität“. Konzertreisen führen das Mandelring Quartett zu namhaften Festivals und Konzertbühnen rund um den Globus. Ein besonderes Faible hat das Ensemble für Gesamtaufnahmen. Aktuell arbeitet das Mandelring Quartett an der Gesamtaufnahme der Streicherkammermusik von Johannes Brahms.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Britische Ehrensache - Ein Königreich für Cricket
Mit Reportagen von Markus Dichmann
Dlf 2013

Cricket gehört zu England wie die Königsfamilie oder wie eine gute Tasse Tee. Cricket ist mehr als nur ein Nationalsport. Im Vereinigten Königreich regiert König Cricket. Aber auch in den übrigen Staaten des Commonwealth. In Neuseeland und in Australien. Auch aus Pakistan, Indien und Sri Lanka ist Cricket nicht wegzudenken und stiehlt dem eigentlichen Regenten Fußball die Show. Über den gesamten Globus haben die Briten ihren Sport getragen, einen der ältesten der Welt. Seine Wiege aber steht unbestreitbar in Großbritannien. Dort ist Cricket alles: Er ist Politikum, Faszination, Kultur und eben Ehrensache. Bis heute bestimmt ein kleiner britischer Traditionsclub, wer auf dieser Welt von sich überhaupt behaupten darf, Cricket zu spielen. Er ist nach wie vor ein Sport der Reichen und Schönen; Cambridge, Oxford und Co trainieren in ihren Cricket-Internaten die Eliten von Morgen. Aber der Cricket-Sport illustriert zugleich auch den Zerfall des Empires und bildet das heutige britische Selbstbewusstsein ab; er zeigt die Konkurrenz zu den ehemaligen Kolonialstaaten, aber auch den Versöhnungsprozess; und ist und bleibt einfach ,very british'.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Judith Schalansky
Gesprächspartner: Jutta Person und Alexander Cammann
Am Mikrofon: Maike Albath

Was bleibt, wenn etwas ganz und gar vorbei ist? Die Schriftstellerin Judith Schalansky befasst sich in ihrem neuen Buch ,Verzeichnis einiger Verluste’ mit Dingen, die der Welt abhandengekommen sind. Dazu zählen Gebäude, wie der Palast der Republik, Texte, wie die Lieder von Sappho, eine Insel, die irgendwann im Meer versank, oder eine Tierart, die ausstarb. Schalanskys ungewöhnliche Spurensuche führt an überraschende Orte und stellt Menschen in den Mittelpunkt, die sich im Abseits halten und sich dem Vergessen entgegenstemmen. Auch die versunkene DDR, in die Judith Schalansky 1980 hineingeboren wurde, ist Gegenstand ihrer erzählerischen Recherche. Erforscht hatte sie dieses Terrain bereits in ihrem Roman ,Der Hals der Giraffe’. Einen internationalen Bestseller landete die Schriftstellerin, die auch als Herausgeberin und Herstellerin der Buchreihe ,Naturkunden’ sehr erfolgreich ist, bereits mit ihrem ,Atlas der abgelegenen Inseln’ (2009). Wie sich die Welt heute katalogisieren ließe, diskutiert Judith Schalansky mit der Literaturkritikerin Jutta Person und Alexander Cammann, Feuilletonredakteur bei der Zeit.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Diskurse und Diskursinnen
Gender-Debatten in der neuen Musik
Von Leonie Reineke

Aktuelle Studien belegen: Frauen im Kulturbetrieb sind strukturell benachteiligt. Auch in der Neuen Musik hat diese Thematik in den letzten Jahren an Brisanz gewonnen. In Festivalprogrammen bilden Stücke von Frauen die Minderheit, Entscheidungsträger sind vorrangig Männer, kaum eine Komponistin arbeitet mit Elektronik, denn Technik ist Männersache. Was kann und muss getan werden, um diese Muster nicht dauerhaft zu erhalten, sondern aufzubrechen? Manche Festivals führen Frauenquoten ein, ganze Konferenzen widmen sich dem Genderdiskurs, Rechercheprojekte wie MUGI werfen einen kritischen Blick auf die männerzentrierte Musikgeschichtsschreibung. Außerdem fördern feministische Netzwerke wie female:pressure oder auch die zunehmende Do-it-yourself-Kultur in der zeitgenössischen Musik den autonomen Zugriff von Frauen auf Technik und Technologie. Doch verbessert das die Lage tatsächlich?

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Die Rosa-Hellblau-Falle
Eine Lange Nacht der Geschlechterrollen
Von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Regie: Almut Schnerring
(Wdh. v. 6./7.12.2014)

Frauensenf und rosa Überraschungseier, Piratenkekse und Chips für den Männerabend - das Warenangebot setzt zunehmend auf Geschlechtertrennung und erweckt so den Eindruck, als lebten süße Glitzerprinzessinnen und abenteuerlustige Monsterfighter in unterschiedlichen Welten. Haben wir die traditionellen Geschlechterrollen nicht längst überwunden? Conchita Wurst und Lady Gaga, Väter in Elternzeit und Mütter als (Verteidigungs-)Ministerinnen zeigen doch, dass Frauen und Männer heute Wahl- und Entfaltungsmöglichkeiten haben wie wohl keine andere Generation vor uns. Wie also gehen wir heute um mit Rollenerwartungen? Halten wir Empathie immer noch für eine weibliche Eigenschaft und Ritterlichkeit für männlich? Haben wir heute neue Wege gefunden und die Zeiten von Stammhaltern, Tratschweibern und Indianern, die keinen Schmerz kennen, hinter uns gelassen? Eine ‚Lange Nacht‘ über kleine und große Unterschiede und ihre Zuschreibungen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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