Samstag, 15.05.2021
 
Seit 16:30 Uhr Forschung aktuell

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 30.05.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Ein Zimmer für sich allein“
Eine Lange Nacht über Frauen im Netz
Von Antje Allroggen und Brigitte Baetz
Regie: Klaus Michael Klingsporn

Jahrhundertelang war es Männern vorbehalten, sich einen Raum für die eigene Entfaltung zu nehmen. In einem Essay forderte die britische Schriftstellerin Virginia Woolf deshalb im Jahr 1929 für alle produzierenden Frauen „Ein Zimmer für sich allein“ und damit im metaphorischen Sinn auch eine eigene Privatsphäre. Doch auch nach dieser Veröffentlichung ließ ein solcher Raum lange auf sich warten. Mit der Erfindung des Internets taten sich neue Zimmer auf, die genügend Platz für alle Geschlechter boten. Noch nie zuvor konnten sich so viele Frauen miteinander vernetzen und gegenseitig empowern. Mit Corona werden einige von ihnen nun wieder aus ihrer beruflichen Tätigkeit herausgedrängt: Ins Homeoffice verbannt, rutschen viele Frauen wieder in die altbekannten Rollen: Haushalt und Betreuung der Kinder im Homeschooling, daneben ein reduzierter Job. Werden wir alle uns an diese „neue Normalität“ gewöhnen? Was das Netz mit „Frauenzimmern“ macht und welche Rückschläge es immer noch gibt, das beleuchten wir in dieser „Langen Nacht".

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Ghost Festival der Spannungen:Künstler V

Béla Bartók
„Kontraste" für Klarinette, Violine und Klavier, Sz 111

Felix Mendelssohn Bartholdy
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello f-Moll, op. 80

Sharon Kam, Klarinette
Elisabeth Kufferath, Anna Reszniak und Antje Weithaas, Violine
Barbara Buntrock, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello
Mario Häring, Klavier

Aufnahme vom 25.6.2020 aus der Jesus-Christus-Kirche, Berlin-Dahlem

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Younghi Pagh-Paan
Ta-Ryong VI. Für Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Schlagzeug

Silbersaiten I. Für Violine, Violoncello und Klavier

Wundgeträumt. Für Flöte, Oboe mit Maracas, Klarinette, Violine, Viola und Violoncello

Io. Für Klarinette, Trompete, Posaune, Akkordeon, Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Schlagzeug

E-MEX Ensemble
Leitung: Christoph Maria Wagner

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Joao Lourenço Rebelo
"Laudate Dominum". Vesper-Psalm zu 10 Stimmen
Huelgas Ensemble
Leitung: Paul van Nevel

Johann Sebastian Bach
"Gelobet sei der Herr, mein Gott". Kantate zum Trinitatisfest für Soli, Chor und Orchester, BWV 129
Ulrike Hofbauer, Sopran
Claude Eichenberger, Alt
Klaus Häger, Bass
Rudolf Lutz, Cembalo
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Maurice Duruflé
"Cum jubilo". Messe für gemischten Chor und Orgel
Richard Pearce, Orgel
Choir of Trinity College
Leitung: Richard Marlow

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Der dreifaltige Gott
Eine Beziehungsgeschichte
Von Sabine Pemsel-Maier
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 125 Jahren: Der amerikanische Filmregisseur Howard Hawks geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Die Welt trägt Maske
Von Marleen Stoessel

Pest- und Virenepidemien gab es zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte. Welches Gesicht wird diese Welt nach der aktuellen Pandemie zeigen? Doch auch dann, wenn 7,8 Milliarden Menschen sie wieder abgelegt haben, wird die Maske höchstwahrscheinlich als Metapher für Corona bleiben. Diese Maske, zu der wir allseits verpflichtet sind, verdeckt unser Gesicht bis auf die Augen, lässt also kaum unsere Mimik erkennen. Sie macht uns in gewisser Weise gesichtslos, einander gleich. Die kleine schützende Bandage um Mund und Nase ist das sichtbare, unabweisbare Zeichen unserer Verletzlichkeit. Sie formt die Menschen zu einem scheinbar gesichtslosen, unterschiedslosen Kollektiv, unwillentlich unter der Bedrohung eines Virus zusammengeschweißt. Marleen Stoessel über kulturgeschichtliche Aspekte der Maske, über Nivellierung und Neutralisierung der Gesellschaft.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Immanuel Kirche in Köln
Predigt: Pfarrerin Anja Fresia, Pfarrer Thomas Fresia
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Journalist Sascha Lobo im Gespräch mit Joachim Scholl

Zunächst machte Sascha Lobo, geboren 1975 in Berlin, als Werbetexter von sich reden. Mit der Dotcom-Blase um das Jahr 2000 platzte auch Lobos eigene Firma, und er wurde Kreativ-Direktor bei einer Berliner Agentur. Später arbeitete er freiberuflich für große DAX-Unternehmen. Das Internet wurde zu seinem Spezialgebiet: Heute gilt Sascha Lobo als einer der besten Kenner und entschiedensten Kritiker. In Blogs, Kolumnen und mehreren Büchern untersucht er die Auswirkungen der globalen Digitalisierung, zuletzt in „Realitätsschock” auch die politischen Konsequenzen einer entfesselten Netzwelt.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Zeitreisen sind möglich
Die norwegische Band Kings Of The Valley
Am Mikrofon: Tim Schauen

Die Hammond-Orgel wird durch einen rotierenden Leslie-Lautsprecher geschickt und ihr wabernd-flirrender Ton verzerrt, die Gitarren mit Fuzz-Effekt zum Sägen gebracht, das Schlagzeug wird mit reichlich Hall verwaschen - und dann setzt das Mellotron ein. Natürlich setzt das Mellotron ein, denn dieses Anfang der 1950er-Jahre erfundene Instrument ist so etwas wie der Motor psychedelischer Musik und Zeitmaschine in einem. Auch die vier Norweger der Band Kings Of The Valley benutzen es, denn es passt perfekt zu ihrem Progressive Rock-Sound der späten 1960er: Auf ihrer 2018 erschienenen Debüt-EP sowie auf ihrem ersten Longplayer „Kings Of The Valley” (2020) zeigen sie, dass Zeitreisen möglich sind - und es sogar wieder ein Zurück in die Jetzt-Zeit gibt: Solch lange, stimmungsvoll-melancholische, mal eher geradeaus rockende Songs haben auch 50 Jahre nach ihrem psychedelischen Ursprung nichts an Faszination und Relevanz verloren.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Dreierpack (3/3)
„O Captain! My Captain!“
Wir casten uns die tollsten Lehrer
Von Florian Felix Weyh
Regie: Philippe Brühl
Produktion: Deutschlandfunk 2016

Die Tür schließt sich, und man ist viele Jahre in einem Klassenzimmer gefangen. Ob die Zeit angenehm und ertragreich oder quälend und nutzlos vergeht, hängt von den Lehrenden ab. Wegen der Schulpflicht sind sie wie Gefängniswärter: Ihr Ruf ist miserabel, man hat sie sich nicht ausgesucht. Von schlechten Lehrern kann deshalb jeder berichten, von ungerechten Machtmenschen, Langweilerinnen und desinteressierten Bildungsvollzugsbeamten. Wir aber drehen den Spieß um und casten uns die tollsten Lehrenden. Was macht sie aus? Ihre Empathie und Toleranz bis hin zur Kumpelhaftigkeit, wie es sich Schüler und Schülerinnen ersehnen? Die Fähigkeit, Kinder reibungslos zu einem Superschulabschluss zu lotsen, wie es Eltern vorschwebt? Oder ist der tollste Lehrer im Rückblick der strenge, aber gerechte Pädagoge, dem Großeltern gerne ihren eigenen Lebenserfolg zuschreiben? Doch vielleicht finden wir die allertollsten Lehrerinnen gar nicht in der Schulzeit, sondern daneben oder danach. Vielleicht ist er der Fahr-, Reit-, Yogalehrer oder sie lehrt an der Universität des Lebens.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Jean-Philippe Rameau, Pietro Locatelli, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi
Orchestersuiten, Sinfonien und Konzerte

Sergej Krylov, Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ton Koopman

Aufnahme vom 23.5.2021 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Seit 20 Jahren dirigiert der niederländische Alte-Musik-Spezialist Ton Koopman immer wieder das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin. In dieser Zeit hat er dazu beigetragen, dass sich das Orchester zunehmend mit den Stilprinzipien der historisch orientierten Aufführungspraxis identifizierte. Inzwischen wagt er sich mit dem DSO sogar an reine Barockprogramme. Der Solist Sergej Krylov entstammt der russischen Geigerschule, hat aber ebenfalls keine Berührungsängste mit dem barocken Repertoire.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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