Die Nachrichten

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Newsblog zum Coronavirus+++ Die Entwicklungen vom 31. August bis 3. September +++

Wochenlang war die deutsche Grenze zu Dänemark - wie hier in Flensburg - wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Autos fahren an einem Schild mit der Aufschrift "Danmark" vorbei. (dpa/Carsten Rehder)
Trotz Corona-Pandemie will Dänemark die Grenze zu Deutschland wieder öffnen (dpa/Carsten Rehder)

Dänemark will alle seine Grenzübergänge nach Deutschland so schnell wie möglich wieder öffnen. Die Zustimmung für die Bundesregierung hat einen neuen Höchststand erreicht. Spanien wird nun auch einschließlich aller Inseln von Deutschland als Risikogebiet eingestuft. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

Die aktuellen Entwicklungen finden Sie hier in unserem Newsblog.

Donnerstag, 3. September

+++ Dänemark will alle seine Grenzübergänge nach Deutschland so schnell wie möglich wieder öffnen. Das teilte die Reichspolizei am Abend mit. Außerdem sollten die Grenzkontrollen ab sofort nur noch stichprobenartig, zeitlich begrenzt und an das Aufkommen angepasst erfolgen. Dies gelte auch für die Übergänge nach Schweden, hieß es. Dänemark hatte im Zuge des Ausbruchs der Corona-Pandemie Mitte März seine Landesgrenzen für Touristen und andere Ausländer, die keinen wichtigen Einreisegrund hatten, geschlossen. In den vergangenen Monaten wurden die Beschränkungen mehr und mehr zurückgenommen.

+++ Die Bundesregierung will offenbar homosexuellen Männern die Blutspende erleichtern und die bisherigen Regeln lockern. Dabei soll es um eine Verkürzung der sogenannten Rückstellfristen für homo- und bisexuelle Männer bei der Blutspende von zwölf auf vier Monaten gehen. Seit Beginn der Corona-Krise spenden immer weniger Menschen Blut. Daniel Beiser vom DRK-Blutspendedienst für Rheinland-Pfalz, das Saarland und Nordrhein-Westfalen sagte dem SWR, Krankenhäuser bekämen derzeit bis zu 60 Prozent weniger Blut, als sie bestellt haben. Mehr zu diesem Thema in unserem Beitrag: Reform des Transfusionsgesetzes: Homosexuelle Männer sollen leichter Blut spenden dürfen.

+++ Ungeachtet der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen hat die Zustimmung für die Bundesregierung einen neuen Höchststand erreicht. Das zeigen Zahlen des ARD-Deutschlandtrends. 66 Prozent der Befragten sind demnach mit der Arbeit der Koalition zufrieden oder sehr zufrieden. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als bei den bisherigen Höchstwerten im Mai und August dieses Jahres. Weitere Ergebnisse finden Sie hier.

+++ In Düsseldorf hat der erste Karnevals-Verein sämtliche Veranstaltungen und die Teilnahme bei einem möglichen Rosenmontagszug abgesagt: In Anbetracht der Corona-Pandemie sei eine "reibungslose und für alle Beteiligten zufriedenstellende und ohne gesundheitliche Risiken verbundene Session" nicht durchzuführen, teilte die Karnevalsgesellschaft (KG) Regenbogen mit.

+++ Das von der Weltgesundheitsorganisation WHO im Juli angekündigte unabhängige Gremium, das den Umgang der WHO und einzelner Länder mit der Corona-Pandemie untersuchen soll, nimmt Gestalt an. In Genf werden die Mitglieder bekanntgegeben. Den Vorsitz übernehmen die ehemalige liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und Neuseelands Ex-Ministerpräsidentin Helen Clark. Zu den elf anderen Mitgliedern zählen Mexikos Ex-Präsident Ernesto Zedillo und der frühere britische Außenminister David Miliband. Das Panel wolle alles über den Ausbruch, die Ausbreitung, die Folgen und die Maßnahmen zur Eindämmung in Erfahrung bringen, teilt Clark mit. Im Oktober will es der WHO Bericht erstatten.

+++ Die EU hat nach der Sommerpause ihre Empfehlungen für Einreisestopps aus Drittstaaten nicht gelockert. Die Mitgliedstaaten bestätigten eine seit Anfang August geltende Liste mit wenigen Ländern, für die Ausnahmen gelten sollen. Die EU hatte wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus im März für nicht unbedingt notwendige Besuche entschieden, die Einreise aus Drittstaaten zu untersagen. Seit Anfang Juli veröffentlicht die EU eine Liste mit Ländern, bei denen dies aber wieder möglich ist. Sie wird im Abstand von einigen Wochen regelmäßig aktualisiert. Nach einer Entscheidung der EU-Botschafter gelten Ausnahmen weiter für nur folgende Länder: Australien, China, Georgien, Japan, Kanada, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. Ob die EU-Mitgliedstaaten die Liste anwenden, bleibt allerdings ihnen überlassen.

+++ Mehr Umweltbewusstsein, weniger Wohlstand: eine repräsentative Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut Ipsos in Deutschland zeigt, dass sich während der Corona-Pandemie Werte verschoben haben. Soziales Engagement beispielsweise steigt in der Krise: Der Anteil derer, die nach eigenen Angaben für andere da sind, nahm um drei Prozentpunkte zu im Vergleich zur letzten Befragung im Dezember. Deutlich mehr Menschen gaben in der Pandemie auch an, mit der Natur im Einklang zu leben: Der Wert stieg um sechs Punkte. Einen Zuwachs von gar neun Punkten verzeichnete der Anteil derjenigen, die nach eigenen Angaben umweltbewusst leben. Andererseits stuften die Befragten ihren Wohlstand im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie als leicht zurückgegangen ein.

"Aushelfen Ausleihen Austauschen" steht auf der Corona-Nachbarschaftstafel an der Ruetschistrasse in Zürich. (Picture Alliance / Keystone / Christian Beutler)Nachbarschaftstafel mit Hilfsangeboten in Zürich. (Picture Alliance / Keystone / Christian Beutler)

+++ Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Europa hat die Schwelle von vier Millionen überschritten. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eigene Zählung. Die meisten Infizierten gibt es demnach in Russland, Spanien und Großbritannien. Bei 216.000 Europäern steht der Tod in Verbindung mit Covid-19, fast 2,3 Millionen Infizierte sind mittlerweile wieder gesund.

+++ Der Münchner Kardinal Marx hat sich gegen extremistische Tendenzen bei Corona-Demonstrationen gewandt. Die Antwort der Kirche seien nicht Verschwörungstheorien oder politischer Fundamentalismus, sondern Solidarität, sagte Marx in einer Videobotschaft.

Porträt von Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)Erzbischof Reinhard Kardinal Marx (picture alliance / dpa / Friso Gentsch)

+++ In der indonesischen Hauptstadt Jakarta betsraft die Regierung Maskenverweigerer jetzt auf besondere Art und Weise: Sie können wählen, ob sie eine Gelstrafe zahlen, gemeinnützige Arbeit leisten oder sich eine Minute in einen Sarg legen. Den Behörden in Jakarta zufolge sollen Maskenverweigerer dadurch auf die möglicherweise tödlichen Konsequenzen ihres Handelns hingewiesen werden.

Ein Bordell in Köln wirbt mit der Fußballweltmeisterschaft (AP Archiv)Ein Bordell in Köln wirbt mit der Fußballweltmeisterschaft (AP Archiv)+++ Die Pandemie hat Europas größtes Bordell in die Insolvenz getrieben: das Kölner "Pascha". Die laufenden Kosten für das zehnstöckige Haus mit 60 Angestellten, darunter Handwerker, Köche, Elektriker und Sicherheitsleute, seien zu hoch gewesen, heißt es. Die Beschränkung der Prostitution in Corona-Zeiten habe die Branche hart getroffen.

+++ Frankreich liegt bei den Neu-Infektionen inzwischen wieder auf dem Niveau vom Frühjahr. Das Gesundheitsministerium registrierte 7.017 Fälle binnen eines Tages. Gestern waren es knapp 5.000, der bisherige Höchstwert wurde vergangene Woche mit fast 7.400 Fällen registriert. Es ist das dritte Mal seit Beginn der Pandemie, dass die Zahl über 7000 liegt. Insgesamt haben sich nachweislich 293.024 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesfälle steigt um 25 auf 30.686.

+++ Frankreich stellt heute als Antwort auf die einbrechende Wirtschaft des Landes ein umfangreiches Konjunkturpaket vor. Mit 100 Milliarden Euro Unterstützung durch den Staat sollen Arbeitsplätze geschaffen, angeschlagene Unternehmen gerettet und das Land aus der schwersten Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg geführt werden.

+++ Der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt, hat Lehrkräfte und Kita-Personal aufgerufen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Die zu erwartende Grippewelle dürfe nicht den Betrieb von Schulen und Kitas gefährden, sagte er der Funke Mediengruppe. Auch die Kinder sollten deshalb in diesem Jahr so umfänglich wie möglich gegen Grippe geimpft werden, betonte Reinhardt. Nur so könne das gesamte Bildungssystem geschützt werden. 

Der Impfkalender von der Seite des RKI. (RKI )Der Impfkalender von der Seite des RKI. (RKI )

Zur Debatte über die Folgen eines Zusammentreffens von Grippe und Corona haben wir für Sie einige Hintergründe zusammengefasst.  

+++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben binnen eines Tages 1.311 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit gab es laut Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 246.166 Ansteckungen. Zudem wurden acht weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Menschen in Deutschland, deren Tod mit Covid-19 in Verbindung steht, steigt damit auf 9.321. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf 220.500. Weiter Zahlen und Hintergründ haben wir hier für Sie zusammengestellt. 

Mittwoch, 2. September

+++ Das Robert-Koch-Institut erklärt die Kanarischen Inseln zum Risiko-Gebiet. Bislang galt die Warnung zwar für das spanische Festland und die Balearen, aber nicht für die Inselgruppe im Atlantik. Die Einstufung sei nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erfolgt, teilt das RKI mit. Wegen gestiegener Zahlen wurde auch ein weiterer Teil von Kroatien zum Corona-Risikogebiet erklärt. Es handelt sich um die Region Zadar. Aufgehoben wurde hingegen die Einstufung der belgischen Provinz Antwerpen als Risikogebiet. 

+++ Die österreichische Regierung entscheidet sich in ihrer Kabinettsitzung gegen eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen. Bundeskanzler Sebastian Kurz appelliert lediglich an die Bevölkerung Abstand zu halten, auf Hygiene zu achten und vermehrt Maske zu tragen. An privaten Feierlichkeiten sollten maximal 25 Personen teilnehmen. "Alle gemeinsam sollen einen Beitrag leisten, den Hausverstand nutzen, damit wir möglichst gut durch den Herbst und Winter kommen", sagte der Politiker der konservativen ÖVP.

+++ Im größten Flüchtlingslager Griechenlands ist ein erster Corona-Infektionsfall nachgewiesen worden. Im Lager Moria auf der Insel Lesbos sei ein 40-jähriger Somalier positiv auf das Virus getestet worden, sagte ein Vertreter des Migrationsministeriums der Nachrichtenagentur AFP. In Moria leben rund 13.000 Asylsuchende unter schwierigsten Bedingungen. Experten befürchten, dass sich ein Ausbruch von Covid-19 dort nicht kontrollieren ließe.

+++ Touristen können bald nur noch mit einem negativen Corona-Test in die Malediven einreisen. Die neuen Bestimmungen gelten nach Angaben des Tourismusministeriums ab dem 10. September. Der Test dürfe bei der Abreise Richtung Malediven höchstens 72 Stunden alt sein. Wegen der Corona-Pandemie durften zwischen Ende März und Mitte Juli gar keine Urlauber mehr ins Land. Der Tourismus macht ein Drittel der Staatseinnahmen der Malediven aus.

+++ Gemessen an der Bevölkerungszahl sterben in keinem Flächenstaat der Erde so viele Menschen an Covid-19 wie in Peru. Zuletzt hat das südamerikanische Land 88 Tote je 100.000 Einwohner registriert. Das sind mehr als in Belgien, Andorra und Großbritannien, wo die Sterblichkeit ebenfalls vergleichsweise hoch ist. Nur der Kleinstaat San Marino in Italien verzeichnet umgerechnet auf die Bevölkerungszahl noch mehr Tote als Peru. In absoluten Zahlen sind es 42 - in Peru laut Johns Hopkins Universität mehr als 29.000. Die peruanische Regierung hat zwar weitreichende Ausgangssperren erlassen, um die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu bremsen. Allerdings können es sich in dem armen Land viele Menschen nicht leisten, zu Hause zu bleiben.

Straßenverkäufer in Lima mit Mundnasenschutzmasken während der Coronavirus-Pandemie (Imago/ ZUMA Wire)Straßenverkäufer in Lima mit Mundnasenschutzmasken wegen der Coronavirus-Pandemie (Imago/ ZUMA Wire)

+++ In Teilen Schottlands sind wegen zunehmender Corona-Infektionen die Kontaktbeschränkungen verschärft worden. Seit Mittwoch dürfen sich unter anderem im Großraum Glasgow Bewohner nicht mehr zuhause mit Mitgliedern anderer Haushalte treffen. Regierungschefin Sturgeon begründete dies damit, dass sich das Virus anscheinend mehr in Wohnungen und zwischen Haushalten als in Pubs und Restaurants übertrage. Schulen und Kindergärten sollen geöffnet bleiben.

+++ In Niedersachsen werden geplante Lockerungen der Corona-Regeln um weitere zwei Wochen auf den 1. Oktober verschoben. Das sagte eine Sprecherin der Staatskanzlei in Hannover. Hintergrund sind steigende Neuinfektionszahlen. Die Landesregierung wolle zunächst die Auswirkungen von Schulbeginn und Urlaubsrückkehrern abwarten, berichtete die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Zunächst war der 1. September für weitere Lockerungen angepeilt worden.

+++ Die nächste "Querdenken"-Demo gegen die Corona-Politik von Bund und Ländern soll nicht in Berlin, sondern in Konstanz stattfinden. Das bestätigte der Initiator Michael Ballweg im Deutschlandfunk. Ballweg schlägt laut RBB eine Menschenkette um den Bodensee vor. Die Kundgebung ist für den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober geplant. Die Verlegung sei eine Reaktion darauf, dass für die Corona-Demonstrationen in der Hauptstadt Rechtsextreme mobilisierten.

+++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben binnen eines Tages 1.256 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Das sind 38 mehr als gestern. Auf Grundlage der vom Robert Koch-Institut veröffentlichten Daten gibt es derzeit in Deutschland schätzungsweise 16.442 bekannte aktive Corona-Fälle. Elf weitere Todesfälle wurden gemeldet. Die Zahl der Menschen in Deutschland, deren Tod mit Covid-19 in Verbindung steht, steigt damit auf 9.313. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

+++ In den USA hat die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Corona-Virus die Schwelle von sechs Millionen überstiegen. Die amerikanische Behörde zur Seuchenbekämpfung (CDC) meldete knapp sechs Millionen 5.000 Fälle. An oder mit der Krankheit starben bislang 183.050 Menschen. Die USA sind in absoluten Zahlen das weltweit am stärksten von der Pandemie betroffene Land. Präsident Trump steht wegen seines Umgangs mit ihr in der Kritik.

+++ Die USA beteiligen sich nicht an der internationalen Initiative "Covax" für einen fairen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen. Das Weiße Haus in Washington erklärte, die USA ließen sich nicht durch multilaterale Projekte einschränken, die unter dem Einfluss der korrupten Weltgesundheitsorganisation und Chinas stünden. "Covax" wird federführend von den WHO sowie den Impfallianzen "Gavi" und "Cepi" getragen.

+++ Deutschlands Veranstaltungswirtschaft will mit einer Demonstration in Berlin auf ihre Existenznöte wegen der Corona-Pandemie aufmerksam machen. Zu der Kundgebung am 9. September werden mehr als 5.000 Menschen erwartet. In der Ankündigung heißt es, der sechstgrößte Wirtschaftszweig Deutschlands mit 130 Milliarden Euro Umsatz und einer Million direkt Beschäftigten stehe seit Beginn der Coronakrise still. Das Bündnis "Alarmstufe Rot" fordert existenzielle Hilfen und distanziert sich zugleich von den Demonstranten, die am Wochenende die Abschaffung von Abstands- und Hygieneregeln gefordert haben.

Mit  der "Night of Light" hatte die Veranstaltungsbranche in der Nacht vom 22. Auf den 23. Juni 2020 auf ihre Not aufmerksam, die durch die Corona-Krise, den Lockdown und die harten Einschränkungen bei Veranstaltungen, verursacht wird. Deutschlandweit wurden Gebäude mit rotem Licht angeleuchtet, um ein Zeichen zu setzen. Im Bild der Friedrichstadt-Palast.   (picture-alliance/Sulupress)Schon im Juni hat die Veranstaltungsbranche einmal auf ihre Existenznöte infolge der Corona-Pandemie aufmerksam gemacht - mit einer "Night of Light". Unter anderem der Friedrichstadt-Palast in Berlin wurde rot angestrahlt. (picture-alliance/Sulupress)

+++ Wegen der Corona-Pandemie hat Brasiliens Wirtschaft im zweiten Quartal einen Rekordeinbruch erlitten. Das Bruttoinlandsprodukt der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas sank um 9,8 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal, wie die Statistikbehörde in Rio de Janeiro mitteilte. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum betrug das Minus 11,4 Prozent. Das ist jeweils der größte Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen vergleichbarer Daten im Jahr 1996.

Dienstag, 1. September

+++ In Berlin gilt künftig eine Maskenpflicht bei Demonstrationen ab hundert Teilnehmern. Die Vorschrift soll nach Senatsangaben ab dem kommenden Samstag gelten. Zunächst war von einem umgehenden Inkrafttreten die Rede gewesen. Ausgenommen sind Autokorsos. Zudem beschloss der Senat, dass es bei privaten Feiern mit mindestens 50 Teilnehmern ein Hygienekonzept geben muss.

+++ Als Konsequenz aus den Zusammenstößen vor dem Reichstagsgebäude fordert die CDU härtere Strafen für Angriffe auf Polizisten. In einer Erklärung des Parteipräsidiums heißt es, die Mindeststrafe bei tätlichen Angriffen solle auf sechs Monate Haft angehoben werden. Bislang sieht das Strafgesetzbuch drei Monate vor.

+++ Die Metropole New York hat wegen der Corona-Krise den Beginn des neuen Schuljahres um mehrere Tage nach hinten verschoben. Der eigentlich für den 10. September geplante Start des Unterrichts an den öffentlichen Schulen solle nun am 21. September stattfinden, teilte Bürgermeister de Blasio mit. Das sei mit der Gewerkschaft der Lehrer verabredet worden, um dem Personal mehr Zeit zur Vorbereitung zu geben. 

+++ In Europa sind Millionen Schülerinnen und Schüler nach monatelanger Corona-Zwangspause wieder in die Schulen zurückgekehrt: In Frankreich, aber auch in Belgien und England nahmen die Kinder und Jugendlichen den Unterricht auf. Es gelten allerdings viele neue Regeln - dazu gehören vielerorts eine Maskenpflicht und strikte Abstandsregeln. Politiker wie der britische Bildungsminister Williamson betonten die Bedeutung der Schule für die Kinder, "nicht nur für ihre Bildung, sondern auch für ihre Entwicklung und ihr Wohlergehen".

+++ Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, sind nach der Überzeugung des Berliner Virologen Christian Drosten vor einer erneuten Erkrankung geschützt. Zumindest für den Zeitraum der gegenwärtigen Pandemie dürfte die Immunität anhalten, sagte der Mediziner in seinem Podcast im Norddeutschen Rundfunk. Im Ausnahmefall könne es möglicherweise bei erneutem Kontakt mit dem Virus zu einer neuerlichen, oberflächlichen Infektion kommen. Eine schwere Lungenentzündung dürfte daraus aber nicht werden. Die in den vergangenen Tagen berichteten Fälle von erneuten Ansteckungen bezeichnete Drosten als "Raritäten".

+++ VW-Aufsichtsratschef Pötsch hat an die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft appelliert, einen zweiten Corona-Lockdown und weitere Abschottungen von Märkten in der Krise unbedingt zu verhindern. Er sagte bei einer Veranstaltung der Deutschen Handelskammer, darauf müssten angesichts bereits erheblicher Schäden aus der ersten Pandemie-Welle und wieder steigender Infektionszahlen nun "alle Anstrengungen ausgerichtet" sein. 

Bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen gehen immer wieder Esoteriker und Rechte zusammen auf die Straße. Zwischen beiden Gruppen gibt es schon länger Schnittmengen, nicht zuletzt wegen der Berufung auf Verschwörungsideologien. Ein Erklärungsversuch

+++ In Havanna gilt ab heute ein strikter 15-tägiger Lockdown. Damit wollen die kubanischen Behörden die langsame, aber anhaltende Ausbreitung des Corona-Virus in der Stadt bremsen. Unter anderem wurde zwischen 19 Uhr und 5 Uhr morgens eine Ausgangssperre verhängt. Läden dürfen nur an Käufer aus ihrem Viertel verkaufen, um Bewegungen innerhalb der Stadt weitgehend einzuschränken. 

Ein Mann mit Mundschutz steht in Havanna vor einem Wandbild mit der kubanischen Flagge.  (dpa/Guillermo Nova)Die kubanischen Behörden gehen mit strengen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie vor (dpa/Guillermo Nova)

+++ Mehr als 100 Mitarbeiter eines britischen Geflügelbetriebs haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Nur ein kleines Team sei noch in dem Betrieb tätig, um die nötigsten Aufgaben zu erledigen, berichten mehrere Medien. Eine Behörde für Lebensmittelsicherheit gab kürzlich an, dass in etwa 40 Fabriken in England Ausbrüche registriert worden sind.

+++ Bundesgesundheitsminister Spahn sieht bei Gegnern der Corona-Politik von Bund und Ländern teilweise blanken Hass. Es sei nachvollziehbar, dass es einen unterschiedlichen Blick auf die Pandemie gebe, sagte der CDU-Politiker in Bochum. Wichtig sei aber, dass man gesprächsfähig bleibe. Der Politiker war am Samstag in Nordrhein-Westfalen von Gegnern der Corona-Auflagen massiv angegangen worden.

+++ Bei der Kommunalwahl am 13. September in Nordrhein-Westfalen gilt in allen Wahllokalen die Maskenpflicht. Seit heute ist eine neue Coronaschutz-Verordnung in Kraft, die um einen Passus ergänzt wurde. Das Landes-Gesundheitsministerium spricht von einer Klarstellung. Bislang hatten mehrere Kommunen das Tragen von Masken in den Wahllokalen lediglich empfohlen.

+++ In Frankreich hat für Millionen Kinder und Jugendliche das neue Schuljahr begonnen - geprägt von der Coronakrise. Bildungsminister Blanquer sagte dem Sender BFMTV, alle Schulen hätten wieder geöffnet, es gebe keine Ausnahmen. Staatspräsident Macron schrieb auf Twitter, die Herausforderungen seien zahlreich - aber endlich seien alle wieder zusammen. Nun gelte es, die gleiche Verantwortung walten zu lassen wie in den vergangenen Monaten.

+++ Die Bundesregierung hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr korrigiert. Das Bruttoinlandsprodukt werde wegen der Corona-Krise um 5,8 Prozent - und nicht wie zunächst angenommen um 6,3 Prozent - einbrechen, sagte Wirtschaftsminister Altmaier in Berlin. Der Aufschwung nach dem Lockdown gehe schneller und dynamischer vonstatten als es die Regierung erwartet habe. Weiter erklärte der CDU-Politiker für das kommende Jahr werde ein Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent prognostisiert.

+++ Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel hat einen neuen Höchstwert erreicht. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden am Vortag 2.159 neue Fälle registriert. Das ist der höchste Ein-Tages-Wert, der in Israel seit dem Ausbruch der Pandemie registriert wurde. Der bisherige Höchstwert von 2129 stammte vom 28. Juli.

+++ Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich nach dem Einbruch durch die Corona-Krise weiter stabilisiert. Im August gab es wie schon im Juli keinen von der Krise ausgelösten Anstieg mehr, teilte die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit mit. Wegen der Sommerpause erhöhte sich die Arbeitslosenzahl im üblichen Rahmen um 45.000 Jobsuchende auf 2,955 Millionen Arbeitslose.

Als wirksamstes Mittel gegen Sars-CoV-2 und die von dem Virus ausgelöste Erkrankung Covid-19 gilt ein Impfstoff. Weltweit wird daran geforscht, auch von deutschen Firmen. Welche Perspektiven gibt es? Ein Überblick zum Stand der Forschung.

+++ In Deutschland sind gestern 1.218 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das sind nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts 608 mehr, als am Tag davor gemeldet wurden. Allerdings sind die Zahlen vom Wochenende kaum belastbar, weil dann nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln. Vier Menschen starben innerhalb eines Tages an oder mit dem Virus.

Jeden Tag fassen wir wichtige Daten zur Corona-Pandemie in Deutschland zusammen, zum Beispiel mit Angaben zum Infektionsgeschehen in den Bundesländern und zum Alter der Todesopfer. Hier können Sie alles nachlesen.

+++  In Hongkong haben die Behörden mit Massentests in der Bevölkerung auf das Coronavirus begonnen. Ziel des Programms ist es, Millionen von Einwohnern der chinesischen Sonderverwaltungszone auf den neuartigen Erreger zu testen. Die Teilnahme an den Tests ist freiwillig. Das Programm soll ein bis zwei Wochen laufen, abhängig vom Interesse in der Bevölkerung. Seit Beginn der Registrierung für die Tests am Samstag meldeten sich rund 500.000 Menschen an. Dies sind allerdings nur etwa sieben Prozent der 7,5 Millionen Einwohner der Metropole. 

+++ Bundesgesundheitsminister Spahn hat davor gewarnt, die Berliner Demonstration gegen staatliche Corona-Auflagen als exemplarisch für die Stimmungslage im Land anzusehen. Der CDU-Politiker berief sich auf Umfragen, nach denen die Corona-Politik der Regierung eine große Zustimmung genieße. Es gebe zwar Kritik, mit der man sich auseinandersetzen könne. Aber wo purer Hass zu erleben sei, könne es keine Diskussion mehr geben, sagte Spahn im ZDF.

+++ Die Gewerkschaft der Polizei warnt vor einer zunehmenden Radikalisierung der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen. Es verfestige sich der Einfluss rechter Gruppen auf die Bewegung, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft, Radek, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Rechten seien dabei, diese komplett zu kapern.

+++ Österreichs Bundeskanzler Kurz erwägt angesichts steigender Infektionszahlen eine Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Regierung werde morgen die Situation für den Herbst neu bewerten, sagte Kurz dem ORF. Es werde zumindest Appelle geben, möglicherweise aber auch die eine oder andere Verschärfung. Er rief die Bevölkerung auf, Abstand zu halten, soziale Kontakte zu reduzieren und Maske zu tragen, wenn der Abstand nicht eingehalten werden könne. EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides warnte davor, im Kampf gegen die Pandemie unvorsichtig zu werden.

Montag, 31. August

+++ Bundespräsident Steinmeier hat bei einem Treffen mit Polizisten deren Einsatz bei den Corona-Protesten und der rechtsextremen Eskalation am Reichstagsgebäude gewürdigt. Man werde solche Ausschreitungen nicht hinnehmen; auch antidemokratische Hetze und eine Herabwürdigung der Bundesrepublik Deutschland am Bundestag würden nicht geduldet, sagte Steinmeier.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Polizistinnen und Polizisten sitzen um einen großen, runden Tisch herum. (dpa / Bernd von Jutrczenka)Bundespräsident Steinmeier trifft Polizisten nach Einsatz an Reichstagstreppe. (dpa / Bernd von Jutrczenka)

+++ Ungarn will aufgrund der Corona-Pandemie ab morgen an seinen EU-Grenzen wieder Kontrollen durchführen. Deutsche können nur noch in besonderen Ausnahmefällen nach Ungarn einreisen, beispielsweise Grenzpendler oder Sportler für Wettbewerbe. Möglich ist die Einreise auch, wenn man nachweisen kann, dass man im vergangenen halben Jahr an Covid-19 erkrankt war. An den Grenzen sollen Temperaturmessungen stattfinden. Alle Einreisende sind zu einer 14-tägigen Quarantäne oder zwei negativen Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen verpflichtet.

Wie die Lage derzeit in europäischen Urlaubsländern ist, können Sie hier nachlesen.

+++ In Frankreich öffnen morgen die Schulen unter strengen Corona-Auflagen: Die Regierung hat eine Maskenpflicht für alle Schüler ab elf Jahren sowie Lehrer angeordnet. Der Mindestabstand von einem Meter im Klassenzimmer dagegen nur empfohlen. Zugleich tritt auch in französischen Unternehmen eine generelle Maskenpflicht in Kraft.

+++ Thüringens Ministerpräsident Ramelow will Weihnachtsmärkte und Karneval in seinem Bundesland trotz der Corona-Pandemie erlauben. Derzeit werde das Wie und nicht das Ob geprüft, erklärte der Linken-Politiker in Erfurt. Es würden mehrere Konzepte erörtert, hieß es.

+++ Die brasilianische Inselgruppe Fernando de Noronha lässt nach monatelanger Schließung wieder Touristen zu – allerdings nur solche, die eine Corona-Infektion überstanden haben. Gemäß neuer Zugangsregeln müssen Reisende entweder nachweisen, dass sie Antikörper gegen das Coronavirus im Blut haben, oder einen positiven Test auf das Coronavirus vorlegen, der mindestens 20 Tage alt ist. Auf diese Weise wollen die Behörden verhindern, dass die Corona-Pandemie auf Fernando de Noronha um sich greift.

Ein Blick auf die Insel.  (www.imago-images.de)Fernando de Noronha, Brasilien (www.imago-images.de)

+++  In den USA hat die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität die Marke von sechs Millionen Fällen überschritten. Das sind fast ein Viertel der weltweit rund 25 Millionen nachgewiesenen Fälle. Mehr als 183.000 Menschen in den USA sind bereits an oder mit dem Virus gestorben. Gemessen an den absoluten Zahlen sind die USA das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Erst vor drei Wochen hatten sie die Marke von fünf Millionen Infektionen erreicht - nur 17 Tage nach Erreichen der Vier-Millionen-Marke.

+++ Indiens Ex-Präsident Pranab Mukherjee ist nach einer Corona-Infektion gestorben. Der 84-Jährige war vor drei Wochen mit Covid-19 diagnostiziert und in einer Klinik in der Hauptstadt Neu-Delhi behandelt worden, wie indische Medien berichteten. Am 10. August hatte er eine Notoperation wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn im Militärkrankenhaus von Neu Delhi überstanden. Dannach wurde er laut Klinik positiv auf das Coronavirus getestet. Er blieb nach der Operation im Koma, heute dann habe sich sein Gesundheitszustand weiter verschlechtert. Mukherjee war von 2012 bis 2017 Staatsoberhaupt. Der Politiker der Kongresspartei hatte in seiner über 50-jährigen Karriere wichtige Schlüsselrollen inne. Er war unter anderem Außen-, Verteidigungs- und Finanzminister Indiens. 

+++ Das Bundesgesundheitsministerium prüft die Ausweitung der Corona-Testkapazitäten. Einige Bundesländer verwendeten bereits veterinärmedizinische Labore, sagt eine Sprecherin. Man prüfe, "ob und wie" man diesen Weg gehen könne. Derzeit gebe es eine wöchentliche Testkapazität von 1,2 Millionen Tests pro Woche.

+++ Der Anteil der deutschen Unternehmen mit Kurzarbeit ist auf 37 Prozent gesunken. Im Juli waren es nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts noch 42 Prozent. Diese Entwicklung wird von den Wirtschaftsforschern als Hinweis für ein Ende der coronabedingten Rezession gewertet.

+++ Zwei Tage nach der Besetzung der Berliner Reichstagstreppe zieht die Politik erste Konsequenzen. Berlins Innensenator Geisel sagte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, die Bilder seien beschämend gewesen. Klar sei aber, dass der Deutsche Bundestag durch die Polizei zu keiner Zeit ungeschützt gewesen sei. Zukünftig werde man aber in Absprache mit der Bundestagspolizei die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen.

Andreas Geisel (SPD) steht im Berliner Abgeordnetenhaus bei einer Plenarsitzung am 20. August 2020 am Rednerpult. (imago images / Christian Ditsch)Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD). (imago images / Christian Ditsch)

+++ Die Corona-Pandemie trifft Italien heftiger als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt sank zwischen April und Juni um 12,8 Prozent zum Vorquartal und schrumpfte damit in Rekordtempo, wie das nationale Statistikamt amitteilte. Die Corona-Krise mit den vielen Einschränkungen belastete vor allem Verbraucher, Unternehmen und Außenhandel. Die Exporte brachen um 26,4 Prozent ein.

+++ Nicht überall endet heute in Nordrhein-Westfalen die Maskenpflicht im Unterricht: Einzelne Schulen haben erklärt, sie vorerst beizubehalten, weil der Mindestabstand in den Klassenzimmern nicht eingehalten werden kann.

+++ Die Corona-Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen werden bisher offenbar nur wenig in Anspruch genommen. Bislang wurde nach Angaben der Bundesregierung nur ein Prozent der eingeplanten Mittel in Höhe von rund 25 Milliarden Euro ausbezahlt. 

+++ Weltweit hat es einer Erhebung zufolge inwischen mehr als 25 Millionen registrierte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gegeben. Die Nachrichtenagentur Reuters hat errechnet, dass mittlerweile mehr als 842.600 Personen an den Folgen von Covid-19 oder im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben sind.

Grafik-Karte Nr. 101434, Format 90 x 90 mm, "Befriedeter Bezirk um Bundestag"; Garfik: J. Reschke, Redaktion: J. Schneider (dpa Grafik)Befriedeter Bezirk Bundestag (31.08.2020) (dpa Grafik)

+++ Berlins Innensenator Geisel, SPD, und die dortige Polizeiführung müssen heute im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses erklären, warum Demonstranten die Treppe vor dem Reichstagsgebäude besetzen konnten. Auch im Bundestag wird der Vorfall ein parlamentarisches Nachspiel haben.

eilnehmer einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen stehen auf den Stufen zum Reichstagsgebäude, zahlreiche Reichsflaggen sind zu sehen. (dpa / NurPhoto / Achille Abboud)Teilnehmer einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen stehen auf den Stufen zum Reichstagsgebäude, zahlreiche Reichsflaggen sind zu sehen. (dpa / NurPhoto / Achille Abboud)

+++ In Deutschland haben die Gesundheitsbehörden von gestern auf heute 610 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle nach Berechnung des Robert Koch-Instituts innerhalb von 24 Stunden auf insgesamt 242.381. Drei Personen seien mit oder an dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der Todesfälle liegt nun bei 9.298.

Am Wochenende melden nicht alle Gesundheitsämter ihre Testergebnisse an das RKI, deshalb kommt es zu Wochenbeginn regelmäßig zu geringeren Neuinfektionszahlen

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Die Entwicklungen von Mittwoch, 29. April, und Donnerstag, 30. April, lesen Sie hier: Newsblog zu Covid-19

Die Entwicklungen von Montag, 27. April, und Dienstag, 28.April, lesen Sie hier: Newsblog zu Covid-19

Die Entwicklungen von Freitag, 24. April, bis Sonntag, 26. April, lesen Sie hier: Newsblog zu Covid-19

Die Entwicklungen von Donnerstag, 23. April, und Mittwoch, 22. April, lesen Sie hier: Newsblog zu Covid-19

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Die Entwicklungen von Montag, 30. März, bis Dienstag, 31. März, können Sie hier nachlesen: Newsblog zu Covid-19

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