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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 30.03.2024

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Tampere Jazz Happening
    Klangpoesie mit Widerhaken
    Julia Hülsmann Quartett
    Aufnahme vom 5.11.2023 in Tampere, Finnland
    Am Mikrofon: Karsten Mützelfeldt
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Sax as Sax can
    Gerald Preinfalk - Saxofonist zwischen Jazz & Neuer Musik
    Von Michael Rüsenberg
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Musik aus der Klangbrauerei
    Die bayrische Band The Sonic Brewery
    Von Tim Baumann
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    The Devon Allman Project (USA)
    Aufnahme vom 28.5.2023 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Osterbotschaft - Was die EKD aus Fehlern der katholischen Kirche lernen sollte
    Von Joachim Frank

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Angela Rinn, Mainz
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Gründung der Firma United Fruit Company, später Chiquita

  • 09:10 Uhr

    Gotteshäuser ohne Gläubige - Wie Kirchen neu genutzt werden
    (Wdh. v. 3.9.2022)
    Am Mikrofon: Anja Nehls

    Immer mehr Kirchengebäude verwaisen - Grund ist die sinkende Zahl der Gläubigen. Und doch gibt es Bemühungen, ehemalige Gotteshäuser zu erhalten und neue Nutzungen zu finden. Anja Nehls hat sich in Berlin und Brandenburg erkundigt.

  • 10:05 Uhr

    Highlights aus 50 Sendejahren
    Am Mikrofon: Die Sopranistin Lucia Popp und der Dirigent György Fischer

    Sie galt als Inbegriff des lyrischen Soprans: Die klare, warme Stimme von Lucia Popp. 1939 in der Nähe von Bratislava geboren, wurde sie mit nur 24 Jahren an die Wiener Staatsoper engagiert. Wenig später eroberte sie die großen Opernbühnen der Welt, u.a. die Covent Garden Opera in London und die New Yorker Met. Eine ihrer Glanzrollen war die "Königin der Nacht" in Mozarts Singspiel "Die Zauberflöte", aber auch in der Operette und als Liedsängerin war Lucia Popp erfolgreich. Sie starb im Jahr 1993 mit 54 Jahren an einem Gehirntumor. Im Jahr 1977 moderierte sie eine Osterausgabe von "Klassik-Pop-et cetera", gemeinsam mit ihrem ersten Ehemann: dem Pianisten und Dirigenten György Fischer. Er wurde 1935 in Budapest geboren und studierte an der dortigen Franz-Liszt-Akademie sowie am Mozarteum in Salzburg. Ab Mitte der 60er war er Kapellmeister der Oper Köln und dirigierte auch in München, London, Kanada und Australien. Er starb im Jahr 2020. Im Deutschlandfunk präsentierte das Paar eine humoristische Musikauswahl zum Gegenteil von Ostern: Western.

  • 11:05 Uhr

    Stefan Koldehoff im Gespräch mit dem Soziologen Wilhelm Heitmeyer

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Aufrufe der Politik zum Durchhalten: Ostermärsche in Zeiten von Ukrainekrieg

    Friedensbewegung: Interview mit Christian Hacke, Politikwissenschaftler

    Kreuzweg am Kolosseum erneut ohne Papst

    „Brücke des Lebens“ in Irpin - Umgang mit einem Symbol des Schreckens

    Kein offizielles Gedenken, keine Aufarbeitung - 60 Jahre Militärputsch in Brasilien

    Sporttelegramm

    Am Mikrofon: Philipp May

  • 13:10 Uhr

    Debatte über Coronaprotokolle: Pandemiefehler in der Wiederholungsschleife
    Von Kathrin Kühn

    Bundeswehr stärkt NATO-Ostflanke: Ein Schritt zur Kriegstüchtigkeit?
    Von Gerwald Herter

    Cannabisfreigabe: Eine Teil-Legalisierung mit Risiken
    Von Arndt Reuning

    Osterbotschaft - Was die EKD aus Fehlern der katholischen Kirche lernen sollte
    Von Joachim Frank

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 13:30 Uhr

    Venezuela: Eine entschiedene Wahl?

    Eingespert: Zwei Jahre nach dem Lockdown in Shanghai

    Schüsse in der Rushhour - New York verstärkt Sicherheit in U-Bahnen

    Bagdads letzte Kupferschmiede: Tradition vor dem Aussterben

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Demütigungen, Übergriffe, Quälereien - Machtmissbrauch an Musikhochschulen und anderen Universitäten
    In „Campus & Karriere“ gehen wir diesen Fragen nach: Wie verbreitet ist der Machtmissbrauch an den Musikhochschulen und anderen Universitäten? Wie exemplarisch sind die gezählten Fälle? Wie streng ist das Klima an den Musikhochschulen in Deutschland? Wie viel Verständnis - und wie viel Drill - braucht Unterricht, der die Studierenden erklärtermaßen zu künstlerischen Höchstleistungen führen soll?  Und tun die Hochschulen genug, um Machtmissbrauch einzudämmen?

    Gesprächsgäste:
    Nele Kruska, Studentin der Hochschule für Musik in Würzburg
    Jan Sprick, Präsident der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg
    Am Mikrofon: Armin Himmelrath

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de

    Musikstudierende schlagen Alarm: Sie berichten von weit verbreitetem Machtmissbrauch an den Musikhochschulen in Deutschland. In einer Umfrage haben sie Hunderte Fälle zusammengetragen. Wie verbreitet ist Machtmissbrauch an deutschen Universitäten?
    Anschreien, beleidigen, herabwürdigen, die Umfrage der Initiative gegen Machtmissbrauch zeigt alarmierende Tendenzen auf. Angehende Musikerinnen und Musiker berichten von einem „Angstklima“, das zum Teil herrscht. Die Rektorenkonferenz der Musikhochschulen zeigt sich betroffen von den Berichten und will eine Arbeitsgruppe beauftragen, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Gelichzeitig halten die Rektoren die Vorwürfe auch für Einzelfälle. Die Studierenden fordern, dass sich etwas an der Unterrichtskultur ändern müsse.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    Neues Album von Beyoncé: Queen Country
    Beyoncé macht jetzt Country. Nicht zum ersten Mal. Aber natürlich guckt die Musikwelt da ganz genau hin. Zum einen, weil Beyoncé hoffentlich wieder ein Hit-Album abliefert. Zum anderen, weil ein Country-Album einer Schwarzen Amerikanerin immer noch ein Politikum ist. Umso im Jahr, in dem ein neuer US-Präsident gewählt wird.

    US-Musikerin Waxahatchee: Das Ende der Dunkelheit
    „Ich schreibe jetzt meine besten Songs“, erzählt Katie Crutchfield und betont das Wort „jetzt“. Damit erteilt die US-Amerikanerin, die unter dem Namen Waxahatchee Folkmusik veröffentlicht, der romantischen Verklärung von der leidenden Künstlerseele eine Absage. Die Erinnerungen an Drogen- und Alkoholmissbrauch blitzen zwar immer noch auf im neuen Album „Tiger Blood“. Grundsätzlich sind die Songs aber der Beginn eines neuen Kapitels im Leben der Mittdreißigerin: „Ich bin nicht mehr so anfällig dafür, mich von der Dunkelheit vereinnahmen zu lassen.“

    Neues Album von Grace Cummings: Wer ist Ramona?
    „Sie ist klein, sie ist süß, sie bedeutet mir gar nichts“, singt Grace Cummings über eine gewisse Ramona und will am Ende des Songs doch am liebsten selbst eine sein. Was hat es mit der titelgebenden Figur des neuen Albums auf sich? Darüber hat die Australierin im Interview gesprochen, genauso wie über den neuen Band-Sound und ein Fundstück im Familienklavier.

    Corso-Clubkolumne
    Neuigkeiten, Wissenswertes und Diskursives aus der Welt der elektronischen Musik

    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Die „Lyrik-Empfehlungen“ jetzt auch für Kinder
    Ein Gespräch mit Ines Galling, Lektorin bei der Internationalen Jugendbibliothek München

    Bilderbücher über die Stadt:
    Wei Jie, Li Xiaoguang (Ill.): „Damals, im Sommer“
    Aus dem Chinesischen von Brigitte Koller Abdi
    (Babobab Books, Basel)

    Clemens Bruno Gatzmaga, Ana Popescu (Ill.): „Ellea und die Stadt“
    (Karl Rauch Verlag, Düsseldorf)

    Torben Kuhlmann: „Die graue Stadt“
    (NordSüd Verlag, Zürich)

    Kelly Canby: „Klein-Lichtstadt“
    Aus dem Englischen von Lena Baunacke
    (Carl Auer Verlag, Heidelberg)

    Kori Klima, Isabelle Göntgen (Ill.): „Wir alle im Stadtgewimmel“
    (Orlanda Verlag, Berlin)
    Ein Beitrag von Anne-Kathrin Weber

    Hidenori Kumai, Kozumi Shinozawa (Ill.): „Manga Messias. Wird er unsere Welt retten oder zerstören?“
    Aus dem Japanischen von Dorothee Kettschau
    (Herder Verlag, Freiburg im Breisgau)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    Computer und Kommunikation

    Kettenreaktion:
    Cyber-Angriffe auf Blockchains werden immer häufiger

    Wackelige Verträge:
    Smart Contracts haben oft schwere Sicherheitslücken

    Inspektion:
    Smarte Fahrräder überprüfen den Zustand des Radweges

    Das Digitale Logbuch

    Info-Update

    Sternzeit 30. März 2024:
    Ein Hase, ein Lamm und das himmlische Oster-Ei

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Sollte es weniger christliche Feiertage geben?
    Michael Wladarsch, Bund für Geistesfreiheit Bayern, und die Pastorin Meret Köhne im Gespräch
    Am Mikrofon: Burkhard Schäfers

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    "Bilder im Kopf, Körper im Raum" - Werkschau zum 85. Geburtstag von Franz Erhard Walther in der Bonner Bundeskunsthalle

    Kultur und Demokratiearbeit - Weimar als Schnittstelle der Geschichte
    Hasko Weber, Intendant des Nationaltheaters Weimar, im Gespräch

    Räume eines Dramatikers: Ausstellung "Staging Hofmannsthal" in Wien

    Am Mikrofon: Anja Reinhardt

  • 18:40 Uhr

    Afrika im Aufbruch: Genomforschung in der Wiege der Menschheit

  • 19:10 Uhr

    Fußball - Bundesliga, 27. Spieltag:
    Bayer 04 Leverkusen - TSG Hoffenheim
    Borussia Mönchengladbach - SC Freiburg
    Eintracht Frankfurt - 1. FC Union Berlin
    RB Leipzig - 1. FSV Mainz 05
    SV Werder Bremen - VfL Wolfsburg
    FC Bayern München - Borussia Dortmund

    Fußball - DFB-Pokal der Frauen, Halbfinale:
    VfL Wolfsburg - SGS Essen

    Fußball - 2. Liga, 27. Spieltag:
    1. FC Kaiserslautern - Fortuna Düsseldorf
    Eintracht Braunschweig - SV Elversberg
    Holstein Kiel - FC Hansa Rostock
    Hertha BSC - 1. FC Nürnberg

    Fußball - Vor 70 Jahren - historisches Fußballspiel zwischen Saarland und der Bundesrepublik

    Eishockey - DEL, Playoff-Viertelfinale Spiel 7: Straubing Tigers - Schwenningen Wild Wings

    Eishockey in Deutschland: Warum die Frauen unter dem Radar spielen

    Queere Sportvereine - Ein Safespace zum Sporttreiben auf Augenhöhe

    Am Mikrofon: Astrid Rawohl

  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Anne Weber
    Gesprächspartner: Ijoma Mangold und Peter Geimer
    Am Mikrofon: Maike Albath

    Anne Weber beherrscht die Kunst der Überraschung. Immer wieder wagt sich die 1964 in Offenbach geborene Schriftstellerin auf unbekanntes Terrain vor - und zwar thematisch und formal. Dieses Mal legt die Buchpreisträgerin von 2020, die seit 40 Jahren in Frankreich lebt und außerdem eine herausragende Übersetzerin ist, einen „Roman in Streifzügen“ vor: „Bannmeilen“ lautet der Titel. In Begleitung eines Freundes erkundet die Erzählerin des Romans den Rand von Paris, die schlecht beleumundeten Banlieues mit ihren Ausfallstraßen, Lagerhallen und Hochhaussiedlungen. Was kann man jenseits von Gewalt und Leid dort erwarten? Die Heldin entdeckt eine widersprüchliche Welt, die sie als Innenstadtbewohnerin bisher nicht kannte: Sozialwohnungsbauten voller Leben, den muslimischen Friedhof von Bobigny inmitten von Schrotthalden und Orte, die ebenso von Zukunftsglauben zeugen wie von den Folgen des Kolonialismus. Die Vorstädte werden zu einer Zone des Übergangs. Mit dem Autor und Literaturkritiker Ijoma Mangold von der „ZEIT" und dem Kunsthistoriker Peter Geimer, Direktor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, diskutiert Anne Weber über den Umgang der Literatur mit dem Randständigen.

  • 22:05 Uhr

    Stundenbuch
    Octavian Nemescus geistliches Exerzitium für die Gegenwart
    Von Thomas Beimel
    (Wdh. v. 6.4.2013)

    Sofort nach der Revolution 1989 begann Octavian Nemescu in Bukarest die Arbeit an einem groß angelegten Zyklus. Es handelte sich um ein musikalisches Stundenbuch, das durch das „Ägyptische Totenbuch“ inspiriert wurde. Darin thematisierte der rumänische Avantgardist den Rhythmus des menschlichen Lebens. Seit 1990 entstand in gleichmäßiger Folge jedes Jahr ein neues Stück für eine bestimmte Uhrzeit des Tages. Nemescu (1940-2020) war ein radikaler Klangdenker, der jegliche Tradition und Ordnung der Klänge in Frage stellte. Im Kosmos seiner Musik verbindet sich die für die rumänische Kultur des 20. Jahrhunderts typische Hinwendung zum Archetypischen mit einer ultramodernen Ästhetik.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Die Moderne aus dem Dorf
    Eine Lange Nacht über Paula Modersohn-Becker
    Von Berit Hempel
    Regie: Burkhard Reinartz

    „Ich bin glücklich, glücklich, glücklich!“ - schreibt die Künstlerin Paula Becker 1897 über ihren ersten Aufenthalt in der Künstlerkolonie Worpswede. Hier möchte sie lernen, das Wesen der Menschen darzustellen. Sie porträtiert Mädchen vor hellen Birken, alte Frauen, die sich auf einen Stock stützen, zeichnet lebensgroße Akte. Das Dorf im Teufelsmoor bedeutet für die junge Frau Freiheit und Bildung. Hier findet sie auch ihren späteren Ehemann, den Maler Otto Modersohn. Doch bald ist ihr die Künstlerkolonie zu eng, es zieht sie nach Paris, wo Künstler wie Auguste Rodin und Pablo Picasso neue Formen und neue Inhalte für die Kunst suchen. In Paris sieht sie Ausstellungen avantgardistischer Künstler und versucht, ihre eigene Malerei auf das Wesentliche zu reduzieren. 1906 porträtiert sie sich selbst als nackte schwangere Frau - der erste weibliche Selbstakt in der Kunst- malt eine nackte Mutter, die neben ihrem Säugling liegt. Alles neue Motive für diese Zeit. Hin- und hergerissen zwischen Paris und Worpswede entscheidet sie sich schließlich für das Leben auf dem Dorf mit ihrem Mann. 1907 bringt sie ein Kind zur Welt, doch wenige Wochen nach der Geburt bricht sie zusammen, stirbt mit den Worten auf den Lippen „Wie schade“. Nach ihrem Tod wurde ihr in Bremen ein Museum gebaut, das erste allein einer Künstlerin gewidmete. Ihre Bedeutung als Künstlerin und Wegbereiterin der Moderne hatte kaum einer ihrer Zeitgenossen erkannt.