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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 31.05.2025

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Feuriger Appell an die Vernunft
    Das Devin Gray Trio
    Aufnahme vom 2.11.2024 beim Jazzfest Berlin, Jazzclub A-Trane
    Am Mikrofon: Niklas Wandt
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Spielerischer Gesang
    Die Vokalistin und Schauspielerin Jelena Kuljic
    Von Anja Buchmann
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Freundschaft bleibt
    Das Duo Companion Songs
    Von Anja Buchmann
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Zu Hause aufgenommen
    JD Simo & Band
    Aufnahme vom 11.12.2021 aus Nashville, Tennessee
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Kopftuch im Iran: Keine Regelverschärfung ist ein Sieg für die Frauen
    Von Paul Jens

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Josephine Schulz

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Veronika Hoffmann, Fribourg, Schweiz
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Der Filmemacher und Regisseur Rainer Werner Fassbinder geboren

  • 09:10 Uhr

    Die Saar - Annäherung an einen Industriefluss
    Am Mikrofon: Anke Schaefer
    (Wdh. v. 6.4.2024)

    Die Saar fließt durch malerische Landschaften in Frankreich und Deutschland - doch der Fluss selbst galt lange als Kloake, Fische hatten hier keine Überlebenschance. Die Wasserqualität hat sich verbessert und auch Fische sind wieder zurück. Träge und trübe ist der Industriefluss immer noch. Anke Schaefer hat eine Reise entlang der Saar gemacht und den Fluss verstehen gelernt.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Schriftstellerin und Übersetzerin Maren Kames

    Maren Kames, 1984 in Überlingen am Bodensee geboren, lebt heute als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Sie absolvierte u.a. ein Studium für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und bewegt sich in ihrer literarischen Arbeit an der Schnittstelle von Text, Stimme, Sound und Raum. Ihr Debütwerk „Halb Taube Halb Pfau“ wurde 2017 mit dem Düsseldorfer PoesieDebütPreis und dem Anna Seghers-Preis ausgezeichnet. „Luna Luna“, ein polyphones Langgedicht, war 2020 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Ihr experimenteller Roman „Hasenprosa“ erschien 2024 und stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit übersetzt sie Theaterstücke und Essays, zum Beispiel von der israelischen Dramatikerin Sivan Ben Yishai.

  • 11:05 Uhr

    Spezial: 80 Jahre Kriegsende - Zur Zukunft des Gedenkens ohne Zeitzeugen
    Johanna Herzing im Gespräch mit den Journalisten Melanie Longerich und Andreas Noll

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Präsidentschaftswahl Polen: Kampf um die letzten Unentschlossenen

    Vor der Präsidentschaftswahl in Polen - Interview mit Knut Abraham, MdB, CDU

    Schweizer Lötschental: Wasser nach Gletscherabbruch fließt gemächlich ab

    Letzter Arbeitstag: Elon Musk verlässt DOGE

    Trump kündigt Verdoppelung der Stahl- und Aluminiumzölle an

    Supreme Court ermöglicht Trump Abschiebung hunderttausender Einwanderer

    Sderot: Wo Kriegstourismus und Proteste zusammenkommen

    IdW-Auszug Matthias Goldmann, European Business School, Wiesbaden

    "Dirty Harry" - Clint Eastwood wird 95

    Sport

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

  • 13:10 Uhr

    Podcast 'Der neue Westen'
    Folge 1 - Gehören die USA nicht mehr zum Westen?

    Monika Dittrich im Gespräch mit Volker Depkat, Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg

  • 13:30 Uhr

    Kopftuchregeln im Iran - Regime fürchtet neue Proteste

    Justizreform in Mexiko - Das Volk wählt die Richter

    Umweltschäden in Brasilien - Belem bereitet die Weltklimakonferenz vor

    Wohltätigkeit in China - Preiswerte Mahlzeiten für Essenslieferanten

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    „Fühl mich irgendwie allein“ - Prävention gegen Einsamkeit an Schulen

    In Campus und Karriere fragen wir: Woran erkennen Pädagoginnen und Pädagogen, wenn ein Kind sich einsam fühlt? Was können Schulen und Eltern tun, damit es erst gar nicht so weit kommt? Welche Kompetenzen sollten Kinder lernen, damit sie tiefere und bleibende Freundschaften schließen können?

    Gäste:
    Dr. Janosch Schobin, Einsamkeits- und Freundschaftsexperte an der Universität Kassel
    Dr. Alexandra Langmeyer, Sozialwissenschaftlerin am Deutschen Jugendinstitut
    Hans-Jürgen Dohmen, Koordinator der Initiative „Nummer gegen Kummer“ in Köln
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    Whatsapp-Nachricht an 0173 - 535 8089

    Aktuelle Studien zeigen: Nicht nur Jugendliche und Erwachsene, schon Grundschulkinder fühlen sich zumindest manchmal einsam. So geht es einer Befragung des Deutschen Jugendinstituts zufolge etwa jedem fünften Kind im Alter zwischen fünf und elf Jahren. Sie wünschen sich beispielsweise mehr Freundinnen und Freunde, die ähnliche Bedürfnisse haben wie sie oder fühlen sich ausgeschlossen aus dem Klassenverband. Die Gründe sind vielfältig: Trennung der Eltern, finanzielle Sorgen in der Familie oder Migrationsgeschichte.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    Band Foxwarren: Der Sampler macht die Musik
    Wenn der Kanadier Andy Shauf solo arbeitet, schreibt er seine Songs, während er aufnimmt. Das Bandprojekt Foxwarren ist da eine willkommene Abwechslung zur einsamen Computerarbeit - hätte nicht die Pandemie einen Strich durch das eigentliche Vorhaben gemacht. Doch die Musiker wussten sich zu helfen.
    Andy Shauf und Avery Kissick im Gespräch mit Christoph Reimann

    Band Caroline erschafft Klanglandschaften
    Die Band Caroline aus London liebt Soundexperimente. Zum Beispiel gibt es da diesen einen Song auf dem neuen Album, in dem ganz entfernt ein wummernder Beat zu hören ist. Klingt, als käme er aus einem Club und man selbst befände sich vor der Tür. Soll auch genauso klingen. Was die Gruppe mit solchen Ideen bezwecken will, verrät Jasper Llewellyn.
    Jasper Llewellyn im Corsogespräch mit Christoph Reimann

    Alan Sparhawk von Low mit Soloalbum „With Trampled By Turtles”
    Ende 2022 starb Mimi Parker von der Band Low. Musikfans auf der ganzen Welt trauerten, denn Low stand für intime Songs und ständige Veränderung. Alan Sparhawk, wie Parker fester Bestandteil der Band und ihr Ehemann, veröffentlicht nun ein Soloalbum. Folk und Country sind dieses Mal die Bezugspunkte. Die Trauer ist noch nicht gewichen, aber der Lebenswille ist da.

    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Andrea Tuschka, Rebekka Stelbrink (Ill.): „Stille Post“
    (Bohem)
    Nele Palmtag (Ill.), Rike Drust: „Hört mal! Brülle-Post-Leporello“
    (Kunstanstifter)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Marguerite Abouet, Mathieu Sapin (Ill.): „Akissi aus Paris 1“
    Aus dem Französischen von Silv Bannenberg
    (Reprodukt)
    Ein Beitrag von Dina Netz

    Charles Berbérian: „Groß werden“
    Aus dem Französischen von Anja Kootz
    (Aladin / Thienemann-Esslinger)
    Ein Beitrag von Siggi Seuß

    Lauren Wolk: „Der Sommer, in dem der Blitz mich traf“
    Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann
    (Hanser)
    Ein Beitrag von Angela Sommersberg

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 16:30 Uhr

    Schwerpunkt:

    re:publica 2025

    Aktuell

    Info-Update

    Sternzeit 31. Mai 2025:
    Der Sternenhimmel im Juni

    Am Mikrofon: Michael Gessat

  • 17:05 Uhr

    Fehlt Literatur für junge Männer?
    Der Deutschlandfunk-Redakteur Nils Schniederjann und der Autor Fikri Anıl Altıntaş im Gespräch
    Am Mikrofon: Miriam Zeh

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    "Krieg und Frieden" - Charly Hübners Regie-Debut am Theater Magdeburg

    Architekturvermittlung heute: Frankfurt eröffnet sein Architekturmuseum wieder
    Peter Cachola Schmal, leitender Direktor des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt an Main, im Gespräch

    Proteste gegen Sponsoring durch Öl-Firmen - Das Bergen International Festival

    Walzer für den Weltraum - "An der schönen blauen Donau" geht ins All

    Am Mikrofon: Jörg Biesler

  • 18:10 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Altehenger

  • 18:40 Uhr

    Gastro-Krise: Schnitzel, Risotto und der Donut-Effekt

  • 19:10 Uhr

    Radsport - 20. Etappe Giro d'Italia
    Radsport - Bruchpilot Roglic und Bora-Team: Wie geht's weiter?

    Fußball - Nations League Frauen: nach dem Spiel Deutschland - Niederlande
    Fußball - Vorschau auf das Champions League Finale: Paris St. Germain - Inter Mailand

    Handball - Folgenschweres Trainer-Urteil?

    Tennis - French Open in Paris

    Turnen - Europameisterschaft und Turnfest in Leipzig

    Rudern - Europameisterschaften in Plovdiv / Bulgarien

    Reiten - 94. Deutsches Spring- und Dressurderby: Großer Preis von Hamburg

    Leichtathletik - Mehrkampfmeeting in Götzis/Österreich
    Leichtathletik - Hindernisläufer Frederik Ruppert über Rekord und Karriere

    Basketball - 75 Jahre Schwarze Spieler in der NBA

    Olympia - Hamburg stellt Bewerbungspläne vor

    Formel 1 - Großer Preis von Spanien/Qualifying

    Tischtennis - Champions League, Final Four in Saarbrücken

    Am Mikrofon. Julian Tilders

  • 20:05 Uhr

    Ein Abend über Thomas Mann
    Gesprächsgäste: Daniel Kehlmann, Heinrich Detering, Adam Soboczynski
    Am Mikrofon: Katharina Teutsch

    1947 notiert Thomas Mann, dass er nach dem sehr ernsten „Doktor Faustus“ nun einen Roman schreiben werde, der das Zeug habe, „bei düsterer Weltlage (…) die Menschen zu trösten - und zu erheitern.“ Der Roman „Der Erwählte“ erscheint sechs Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er wirkt dem ersten Anschein nach verspielt und zeitfern, da er die mittelalterliche Legende von „Gregorius oder der gute Sünder“ parodistisch neu erzählt. Dass man bei dieser Lesart eine Menge übersehen kann, vor allem den politischen Charakter dieses von Mann selbst als unpolitisch dargestellten Buchs, erläutert der Mitherausgeber der „Großen kommentierten Frankfurter Werkausgabe“ Heinrich Detering. Er wird im „Studio LCB” auch erklären, vor welche Herausforderungen sich ein solch enormes Editionsprojekt gestellt sieht, das mit dem „Erwählten“ den Abschluss des erzählerischen Werks feiert. Für uns ein Grund zu rekapitulieren, was Forschung und Lesegewohnheiten seit Beginn der kommentierten Werkausgabe um die Jahrtausendwende erbracht und wie sich beide verändert haben. Mit Heinrich Detering diskutiert Daniel Kehlmann, für den Thomas Mann einer der größten, aber auch zwiespältigsten Autoren der literarischen Moderne gewesen ist. Der verstorbene Literaturwissenschaftler Hans Mayer hatte einst versucht, das ewige Unbehagen an der Figur Thomas Mann in die Formel der „Ungeliebtheit“ zu bannen. Auch darüber werden wir mit dem Literaturchef der ZEIT, Adam Soboczynski, sprechen, der das Verhältnis von Feuilleton und Thomas Mann in den Blick nimmt.

  • 22:05 Uhr

    ZwischenTradition und Avantgarde
    Die britisch-deutsche Komponistin Vivienne Olive
    Von Klaus Gehrke

    „Musik kann technisch und komplex sein und auf einer intellektuellen Ebene befriedigen. Sie kann ebenso erheben, bewegen, aber auch heiter und unterhaltend sein“ - so umschreibt die Komponistin Vivienne Olive ihr künstlerisches Verständnis. Geboren 1950 in London, studierte sie u.a. bei Roman Haubenstock-Ramati in Wien und bei Klaus Huber in Freiburg. Ab 1979 unterrichtete Olive Musiktheorie und Komposition am damaligen Nürnberger Meistersinger-Konservatorium, wo sie bald „Tage neuer Musik“ initiierte. Später unterrichtete sie an mehreren australischen Universitäten. Seit 1995 gehört sie zum Vorstand des Internationalen Arbeitskreises „Frau und Musik“. Autor Klaus Gehrke porträtiert die engagierte, unkonventionelle und vielseitige musikalische Urheberin anlässlich ihres 75. Geburtstags.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    "Deutschland, höre!" - Gestern und heute!
    Eine Lange Nacht über Thomas Manns Radio-Reden
    Von Sonja Valentin, Jakob Scherer und Hans Dieter Heimendahl
    Textauswahl: Susanne von Schenck
    Regie: Friederike Wigger
    Sprecherin: Sandra Hüller

    „Die Hölle, Deutsche, kam über euch.“ Thomas Manns Botschaft in seinen Radioansprachen an die Deutschen, die er eingelesen und die zwischen 1940 und 1945 über die BBC ausgestrahlt wurden, war stets klar, unnachgiebig und kompromisslos. Seine Mission war es ebenso: Die insgesamt 58 Ansprachen sind ein einzigartiges Dokument des Widerstands gegen das nationalsozialistische Terrorregime und ein klares Plädoyer für Humanismus und demokratische Erneuerung. Sie waren auch der erfolglose Weckruf an ein Land, das sich der Verblendung und der vollständigen Zerstörung verschrieben hatte. Zum 150. Geburtstag Thomas Manns richten Thomas Mann House und Deutschlandradio diese Reden und ihren Appell an die Gegenwart: Welche Botschaften halten sie für die heutige Zeit bereit? Welche Warnungen sollten wir uns weiterhin zu Herzen nehmen? Auf 15 ausgewählte, von Sandra Hüller neu eingesprochene Reden reagieren Autorinnen und Stimmführer der Gegenwart, wie beispielsweise Michel Friedmann, Navid Kermani, Charlotte Knobloch, Nicola Leibinger-Kammüller, Düzen Tekkal. Sie klopfen die Ansprachen auf ihren Zeitgehalt und ihre Perspektive ab, treten in den Dialog über die Jahrzehnte und ziehen Parallelen zu sich möglicherweise wiederholenden Entwicklungen. Welche Wirkkraft können die Apelle Thomas Manns heute noch entfalten - insbesondere dann, wenn demokratische Werte weltweit unter Druck geraten und autoritäre Bewegungen erstarken? Eine Sendung von Sonja Valentin und Susanne von Schenck, in Kooperation mit dem Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.