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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 28.02.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Zwischen Jazz, Fusion und Pop
    Der französische Trompeter Ibrahim Maalouf
    Aufnahme vom Enjoy Jazz Festival, BASF-Feierabendhaus Ludwigshafen, 2. Oktober 2025
    Am Mikrofon: Jan Paersch
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Happy Birthday Mr. Red Horn!
    Nils Landgren zum 70. Geburtstag
    Von Sarah Seidel
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Rockjahr 1976
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Dubioza Kolektiv (BA/HR/RS)
    Aufnahme vom 6.7.2025 beim Rudolstadt Festival
    Am Mikrofon: Babette Michel
    (Wdh.)

    „Loud Jazz“
    Das Quartett-Projekt des Gitarristen John Scofield in den 1980er Jahren
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann
    (Wdh.)

    „Loud Jazz“
    Das Quartett-Projekt des Gitarristen John Scofield in den 1980er Jahren
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Zuckersteuer: Gesund für Konsumenten und Staat?
    Von Sarah Brasack

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Anna Weingart, München
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 40 Jahren: Der schwedische Ministerpräsident Olof Palme wird erschossen

  • 09:10 Uhr

    Landtagswahl Baden-Württemberg - Was vom grünen Ausnahmeland bleibt
    Am Mikrofon: Clara Hoheisel

    Seit 2011 prägt Winfried Kretschmann als erster und bislang einziger grüner Ministerpräsident Deutschlands Baden-Württemberg. Eine Erfolgsgeschichte: Mit ihm haben sich die Grünen im wirtschaftsstarken und eher konservativen Südwesten Deutschlands als Volkspartei etabliert. Bei der Landtagswahl am 8. März tritt Kretschmann nicht mehr an. Zeit also für eine Bilanz: Was konnte er erreichen und was nicht?

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: der Soziologe und Autor Heinz Bude

    Heinz Bude, 1954 in Wuppertal geboren, ist einer der profiliertesten Soziologen der Gegenwart und ein prägnanter Beobachter gesellschaftlicher Stimmungen. Nach Studien in Soziologie, Philosophie und Psychologie lehrte er von 2000 bis 2023 Makrosoziologie an der Universität Kassel und prägte dort mehrere Generationen von Studierenden. In Büchern wie „Gesellschaft der Angst“, „Das Gefühl der Welt“ oder „Abschied von den Boomern“ analysiert er, wie Unsicherheit, Ungleichheit und Generationenkonflikte das Miteinander in Deutschland verändern. Mit der Künstlerin Bettina Munk und der Autorin Karin Wieland veröffentlichte er 2025 die Graphic Novel „Transit 64“. Das Cover ziert eine Tuschezeichnung von Marlene Dietrich, deren Musik auch in Budes Playlist nicht fehlen darf.

  • 11:05 Uhr

    Katrin Michaelsen im Gespräch mit Benita Ferrero-Waldner, ehemalige Außenministerin und EU-Kommissarin Österreichs

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Zuckersteuer: Gesund für Konsumenten und Staat?
    Von Sarah Brasack

    Ungarn: Wie weiter mit dem Störenfried in der EU?
    Von Christoph Schäfer

    Neues Gesetz zum Heizen: Koalition wirft Klimaschutz über Bord
    Von Ann-Kathrin Büüsker

    Debatte nach Berlinale: Debattenräume und Grenzen auf dem Festival
    Von Sebastian Engelbrecht

    Am Mikrofon: Stefan Fries

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Ferdinand von Schirach: „Alexander“
    Ab 10 Jahre
    (Penguin Verlag)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Émile Bravo: „Zwergbären 1. Das tapfere Prinzlein und die sieben Zwergbären“
    und
    Émile Bravo: „Zwergbären 2. Die sieben Zwergbären und der große Hunger“ 
    Aus dem Französischen von Ulrich Pröfrock
    Ab 6 Jahren
    (Reprodukt Verlag)
    Ein Beitrag von Judith Leister

    Fotobücher für Kinder und Jugendliche
    Ein Gespräch mit dem Kurator Thomas Seelig über die Ausstellung „L is for Look“ im Essener Museum Folkwang

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 17:05 Uhr

    KI in der Schule - schadet KI beim Lernen?
    Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologenverbandes NRW, und Andreas Dammertz, Senior-Experte Robert-Bosch-Stiftung, im Gespräch
    Am Mikrofon: Ute Reckers

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Thomas Hettche
    Gesprächspartner: Katharina Schultens und Philipp Theisohn
    Moderation: Maike Albath

    Was hat Liebe mit Blicken und dem Sehvermögen zu tun? Offenkundig einiges, so jedenfalls legt dies der neue Roman von Thomas Hettche nahe. Sein Held Max ist ausgerechnet Okularist, fertigt also künstliche Augen an und erlebt einen Gefühlssturm, mit dem er so spät im Leben nicht mehr gerechnet hätte. Mit seiner abgeklärten Haltung macht Anna, die allerdings ihrerseits gebunden ist, kurzen Prozess. Es entspinnt sich ein kompliziertes Beziehungsgewebe. Nach seiner poetischen Inbesitznahme der Augsburger Puppenkiste in „Herzfaden“ und der novellenartig zugespitzten Geschichte über eine von Naturkatastrophen gezeichnete Bergwelt in „Sinkende Sterne“ wendet sich der 1964 geborene Schriftsteller und Essayist Thomas Hettche in seinem neuen Roman „Liebe“ jetzt einem Thema zu, das seit der Antike in der Literatur verhandelt wird. Im Studio LCB diskutiert Thomas Hettche mit der Schriftstellerin Katharina Schultens und dem Literaturwissenschaftler Philip Theisohn über das Wagnis, große Gefühle zum Gegenstand von Literatur zu machen.

  • 22:05 Uhr

    Produziert im Deutschlandfunk
    Teil 8: Zeitglocken. Avantgarde aus Rumänien
    Werke von Violeta Dinescu, Dan Dediu, Myriam Marbe, Anatol Vieru, Adriana Hölszky und Gabriel Iranyi
    Am Mikrofon: Frank Kämpfer

    Zeitgenössisches Komponieren in und aus Rumänien ist von eigener Art und Substanz - und in Deutschland viel zu wenig publik.

    Ohne das Insistieren von Violeta Dinescu, Dan Dediu und Thomas Beimel hätte sich im Deutschlandfunk Kammermusiksaal kein Bewusstsein für die besondere Qualität und Dimension neuer Musik aus Rumänien zu entwickeln vermocht. Die entsprechenden Namen auf den CD-Markt zu bringen, ist auch nach 20 Jahren Engagement im Westen immer noch schwer. Dennoch liegen heute zwei Hände voll Tonträger vor, die mehr als einen Anfang darstellen. Von ihnen erklingt sehr Eigenständiges; man kann sie ebenso als Dokumente politisch-kultureller Umbrüche hören. Zentrum und Bindeglied nahezu aller Kölner Aufnahmen scheint die Komponistin Myriam Marbe - die legendäre, früh verstorbene Lehrerin und Networkerin, die womöglich nie hier war. Von ihr führen Verbindungen zu Anatol Vieru, Adriana Hölszky, sogar zu Gabriel Iranyi.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Kämpfer für die Republik und Erfinder des politischen Feuilletons.
    Eine Lange Nacht über Ludwig Börne
    Von Claus Leggewie
    Regie: Claudia Kattanek

    Nach Ludwig Börne sind in einigen Städten Straßen und Plätze benannt, ein jährlich in der Frankfurter Paulskirche verliehener Preis trägt seinen Namen. Doch den meisten ist dieser Schriftsteller, geboren 1786 als Juda Löb Baruch, gestorben und begraben in Paris, unbekannt. Die Lange Nacht erinnert an seine Herkunft aus dem Frankfurter Judenghetto, beschreibt seinen Aufstieg zum kämpferischen Republikaner, bringt Essays, Aphorismen und Briefe des „Zeitschriftstellers“ zu Gehör, erörtert die Bedeutung zweier starker Frauen für sein Schreiben und das Überleben des kränkelnden Mannes. Der historische Hintergrund ist die Restaurationszeit, als die Obrigkeit freie Meinungsäußerungen zensierte, Dichter und Schriftsteller verfolgte und sie außer Landes trieb. Darunter Ludwig Börne nach Paris, wo die Julirevolution von 1830 europäischen Republikanern neue Hoffnung gab. Doch auch der Bürgerkönig Louis Philippe leitete eine neue Ära der Restauration ein, in der sich das saturierte Bürgertum hemmungslos bereichern sollte. Damals entstand die „engagierte Literatur“, Börne gilt als einer ihrer Erfinder. In Paris stritt er mit seinem früheren Gefährten und Kollegen Heinrich Heine und mit „Franzosenfressern“, die dem kosmopolitischen Freiheitsdenken deutsch-nationale und judenfeindliche Engstirnigkeit entgegensetzten. Noch in den 1980er Jahren entzündete sich an dem einstigen Frankfurter, der als Universalist das Besondere des Judentums nicht aufgab und sich immer als deutscher Patriot fühlte, ein heftiger Streit um die Gestaltung des Platzes, der heute seinen Namen trägt. Und wie aktuell ist der Aphorismus Börnes: Die öffentliche Meinung ist die unsichtbare Rüstung des Volkes?