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Programm: Vor- und RückschauMontag, 18.05.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Titus Reinmuth, Düsseldorf
    Evangelische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 75 Jahren: Tetra Pak stellt ersten Milchkarton vor

    18. Mai 1951. Im schwedischen Lund wird eine neue Milchverpackung aus Karton und Plastik präsentiert, aus einer Abfüllanlage, die Nahrungsmittel luftdicht verschweißt. Heute sind solche „TetraPaks“ in über 160 Ländern der Welt verbreitet.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Zeugen Jehovas: Berlin bekommt ein Mahnmal für NS-Opfer
    In Berlin-Mitte gibt es Gedenkorte für verschiedene Opfergruppen des Nationalsozialismus: das Holocaust-Mahnmal für die ermordeten Juden, Denkmale für die Opfer der sogenannten „Euthanasie“, für Sinti und Roma und für Homosexuelle. Was fehlt, ist ein Denkmal für die Zeugen Jehovas - doch das wird sich nun ändern. Am 24. Juni wollen Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer im Berliner Tiergarten ein Mahnmal für die Zeugen Jehovas der Öffentlichkeit übergeben.
     
    Klangkunst mit Hildegard von Bingen: Der Vatikan auf der Biennale in Venedig
    Die Kunstbiennale in Venedig ist die älteste Biennale der Welt. In diesem Jahr nehmen knapp 100 Länder teil und stellen in eigenen Länderpavillons aus - darunter auch wieder der Vatikan. Im Zentrum seiner Ausstellungen steht diesmal die Mystikerin, Universalgelehrte und Benediktiner-Äbtissin Hildegard von Bingen.
     
    Spiritualität: Bogenschießen in einer katholischen Kirche in Frankfurt am Main
    In den Kirchen schwindet der Zuspruch zu klassischen Gottesdienstangeboten. Deshalb wird vielerorts mit neuen Angeboten experimentiert. In Frankfurt lädt das Fachzentrum Spiritualität des katholischen Bistums Limburg zum meditativen Bogenschießen ein - in eine Kirche.
     
    Singapur: Wie Kulturen und Religionen zusammenleben
    Singapur gilt als eines der vielfältigsten Länder der Welt: Buddhisten, Christen und Muslime leben hier auf engem Raum friedlich zusammen. Die religiöse Harmonie ist kein Zufall: Nach schweren Konflikten in den 1960er Jahren setzt Singapur bis heute gezielt auf Integration, Austausch und gegenseitigen Respekt.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

    Leere Kassen, schlechte Stimmung: Wie schaffen wir gerechte Reformen?

    Gesprächsgäste:
    Klaus Wiener, CDU-MdB, Finanzpolitiker und Vorsitzender der Wirtschaftskommission der Mittelstandsunion
    Parsa Marvi, SPD-MdB, Mitglied im Ausschuss für Finanzen
    Janine Wissler, MdB die Linke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende
    Am Mikrofon: Philipp May

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Anna Felnhofer: „Prosopon“
    (Luftschacht Verlag)
    Ein Beitrag von Nora Karches

    Dror Mishani: „Nicht“
    Aus dem Hebräischen von Markus Lemke
    (Diogenes Verlag)
    Ein Beitrag von Carsten Hueck

    Am Mikrofon: Dirk Fuhrig

  • 16:35 Uhr

    Babylonische Spracherkennung
    KI entziffert Keilschrift
    Von Volkart Wildermuth
    (Wdh. v. 22.7.2024)

    Der Anfang der Menschheitsgeschichte wurde vor 5000 Jahren in Keilschrift geschrieben: Alltägliches wie Steuerakten oder Verträge, aber auch Hymnen und die ersten Epen, allen voran das Gilgamesch-Epos.
    In den Museen finden sich geschätzt eine halbe Million Tontafeln aus dem Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris - viel zu viele für die wenigen Experten, die sie lesen könnten. Inzwischen aber ordnen Algorithmen die Tonfragmente zu. Sie erkennen selbst unordentlich in den Ton geritzte Keilschriftzeichen mit immer größerer Zuverlässigkeit und sie übersetzen bei bekanntem Kontext einfache Texte. Damit sind die Grundlagen gelegt, um tiefer einzutauchen in das Leben dieser Zeit. Denn was digital an großen Datenmengen vorliegt, kann von Künstlicher Intelligenz auch ausgewertet werden. In den Listen mit Futter, das babylonische Bauern an ihr Vieh verfüttert haben, stecken Hinweise auf Umweltveränderungen, und der Verkauf von Ziegen und Schafen erzählt von Aufstieg und Niedergang in den ersten Städten der Menschheit.

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Florian Bieber: „Was Autokraten fürchten. Aufstand in Serbien und die Krise autoritärer Regime“, Ch. Links Verlag

    Frank Bösch, Gideon Botsch (Hg.): „Lebenswelten der radikalen Rechten in der Bonner Republik", Wallstein Verlag

    Stefan Wellgraf: "Staatsfeinde. Rechte Subkulturen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren", Ch. Links Verlag

    Patrick Lehingue, Bernard Pudal: "Du FN au RN, les raisons d'un succés“ (Vom Front National zum Rassemblement national. Die Gründe eines Erfolgs), Presses Universitaires de France (Puf)

    Rudolf G. Scharmann: "Königin Luise. Leben und Mythos", BeBra Verlag

    Am Mikrofon: Nils Schniederjann

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    Neue Produktion aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    Evstigney Fomin
    Ballette aus der Oper „Bogatyr Boeslavich“

    Ernst Wanzura
    Sinfonie D-Dur, „Russische" (2. Version, 1785)
    Sinfonie C-Dur, „Ukrainische" (2. Version 1785-1790)

    Ensemble altera pars

    Aufnahme vom Mai 2025 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

    Am Mikrofon: Susann El Kassar

    Das Ensemble altera pars hat Werke aus dem 18. Jahrhundert aufgenommen, die in Russland heute kaum Beachtung finden.

    Das Ensemble altera pars beschäftigt sich intensiv mit Musik aus dem 18. Jahrhundert, die in St. Petersburg entstanden ist, in Russland jedoch heute kaum Beachtung findet. Ernst Wanzura beispielsweise werde ignoriert, weil er ein gebürtiger Böhme ist, erklärt der Cellist Pawel Serbin. Dabei verwendet Wanzura in seinen Sinfonien russische und ukrainische Lieder und gestaltet daraus unterhaltsame Potpourris. Am Zarenhof genoss Wanzura einiges Ansehen, unter Katharina II. war er stellvertretender Direktor des Kaiserlichen Theaters in St. Petersburg. Evstigney Fomin ist in St. Petersburg geboren und hatte das Glück, in Italien Komposition studieren zu dürfen. Zurück in Russland sollte er mit seiner komischen Oper „Bogatyr Boeslavich“ in eine glänzende Karriere starten, aber das Stück wurde nach der Uraufführung 1786 nicht wieder aufgeführt. Dass darin aufführenswerte Musik schlummert, zeigt altera pars.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht