Sonntag, 06.12.2020
 
Seit 03:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 18.05.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Von Utopia nach Arabien
Eine Lange Nacht über Israel
Von Jochanan Shelliem
Regie: Jochanan Shelliem

Was ist aus dem Elan der Menschen geworden, die vor über 60 Jahren in den unbekannten Orient aufgebrochen sind. Der palästinensische Intellektuelle Sari Nusseibeh, Präsident der Al Quds Universität in Jerusalem, und Amos Oz berichten von den Anfängen des Staates Israel und ihren Träumen. Amos Kollek vom Leben in der Nachbarschaft von David Ben Gurion. Lyrische Siedler und junge Schriftsteller kommen zu Wort, beschreiben zärtlich, ketzerisch und selbstkritisch die Wirklichkeit im Land. Michal Zamir, Tochter des Geheimdienstgenerals Zvi Zamir erzählt von skandalösen Zuständen beim Militär und vom Aufstieg der nouveaux riches von Israel. Ron Leshem, der junge Direktor des nationalen israelischen Unterhaltungsfernsehkanals Keshet TV berichtet von der achtzehnjährigen Belagerung des Libanon, Eshkol Nevo vom Leben und Arbeiten in Sderot. Schriftsteller wie Amos Oz, Meir Shalev und Yoram Kanjuk, Abraham B. Jehoschua und Sami Michael kommen zu Wort, Benny Barbasch, Michal Zamir und Etgar Keret spiegeln das Leben der letzten 60 Jahre im jungen Judenstaat. Eine Lange Nacht der Gegensätze, doch voller Energie, vom Leben in einem Land, dessen Geschichte der Gegenwart zur Last geworden ist und gleichzeitig zur Chance.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Deutschlandfunk Radionacht 

2.05 Uhr Sternzeit

Konzertmomente

Leoš Janáček
Sinfonietta für Orchester op. 60
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Tugan Sokhiev

03:00 Nachrichten 

03:05 Deutschlandfunk Radionacht 

Schlüsselwerke

Ludwig van Beethoven
Sonate für Violine und Klavier Nr. 9 A-Dur, op. 47
‚Kreutzer-Sonate‘
Patricia Kopatchinskaja, Violine
Fazil Say, Klavier

3.55 Uhr Kalenderblatt

04:00 Nachrichten 

04:05 Deutschlandfunk Radionacht 

Die neue Platte

05:00 Nachrichten 

05:05 Deutschlandfunk Radionacht 

Auftakt

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Hermann Schein
'Singet dem Herrn ein neues Lied' zu 8 Stimmen und Basso continuo
La Capella Ducale
Musica Fiata Köln
Leitung: Roland Wilson

Johann Theile
Messe für 5 Stimmen und Basso continuo
Weser-Renaissance
Leitung: Manfred Cordes

Johann Sebastian Bach
'Wo gehest du hin?'. Kantate am Sonntag Cantate für Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester, BWV 166
Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate für Orgel A-Dur, op. 65 Nr. 3
Peter Planyavsky, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Geschichte, Sprache, Werte - Wie der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auf dem Feld der Kultur ausgetragen wird

Aus der Krise zu neuer Stärke? Zum Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes ein Interview mit dem Soziologen Klaus Dörre

Unkalkulierbares Demokratie-Experiment? Zur Europawahl ohne Sperrklausel ein Interview mit dem Publizisten Christoph Seils

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Sanktionen und Dialog
Zur Ukraine-Krise ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin Katerina Bosko

Denk ich an Deutschland: der Regisseur Claus Peymann

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Talitha Kumi - Schule der Hoffnung in Beit Jala
Von Frank-Michael Theuer
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der französische Modeschöpfer Pierre Balmain geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Mit dem Unbekannten flirten
Schriftstellerinnen über das Altern
Von Slavenka Draculić
Aus dem Englischen von Gaby Hartel

Älterwerden ist ein verbreitetes Thema, allerdings überwältigend oft behandelt in der von Männern verfassten internationalen Literatur. So beobachtet es die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulić und verfasst einen Essay, in dem die Frage gestellt wird, warum Frauen so selten über das Alter schreiben. Ob Alzheimer und Demenz - kulturell akzeptiert - ein großes Thema liefern, metaphorisch aber den Bericht über das (normale) Altern ersetzen? Ein Streifzug durch die internationale Literatur des Alterns, ergänzt um eine deutsche Autorin und Essayistin: Silvia Bovenschen, die 2006 und 2013 das Älterwerden in der deutschen Literatur aktuell verankert hat. Drakulić' Essay erschien zuerst in Eurozine.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Josef in Berlin
Predigt: Pfarrer Bernd Krause
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Prof. Michael Rotert, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Deutschen Internetwirtschaft, eco

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
German Texas
Roadtrip auf deutschen Spuren von Austin nach Port Aransas

Willkommen in "Klein-Lhasa"
Dharamsala, Exil des Dalai Lama im Nordwesten Indiens

Die wahren Reiseweltmeister
Notizen aus der Vogelwelt

Wahrhaft grüne Lunge
Der Karura-Wald im Herzen Nairobis

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Altersforscherin Adelheid Kuhlmey im Gespräch mit Sabine Küchler

Seit 2012 ist Adelheid Kuhlmey (Jahrgang 1955) Wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Human- und Gesundheitswissenschaften der Berliner Charité. In diesem Frühjahr hat sie eine Diskussionsreihe ins Leben gerufen mit dem Titel "Berliner Gespräche zum Alter". Hier treten Wissenschaft und Kunst miteinander in einen produktiven Dialog, um Ideen für ein besseres Altern zu entwickeln. Adelheid Kuhlmey, die neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit engagiert ist in zahlreichen Fachgremien, hat selbst jede Menge Ideen, wie wir mit den Herausforderungen des demographischen Wandels, jener (wie sie sagt) "Revolution auf leisen Sohlen", umgehen könnten.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Der malende Gitarrist
Der amerikanische Gitarrist Joseph Arthur
Von Marlene Küster

Joseph Arthur, Gitarrist, auch Komponist, Sänger und Songschreiber, kommt aus Ohio. Als er in jungen Jahren mit dem Pianounterricht begann, wurde ihm klar: Klavier ist nicht das richtige Instrument für ihn. Gitarrensound faszinierte ihn sehr viel mehr und regte seine Fantasie an. Als er Jimi Hendrix gehört hatte, erzählte er seinen Eltern: "Eines Tages werde ich ein wichtiger Musiker." Er hatte noch nicht einmal die Schule abgeschlossen, da spielte er bereits fünf Mal die Woche als Bassist in der Band Frankie Starr & The Chill Factor. Die Schule hat er übrigens nie abgeschlossen, denn die Musik war einfach wichtiger. Er zog nach Atlanta und begann, eigene Songs zu schreiben. Schließlich, in den frühen 90er-Jahren, entdeckte ihn Peter Gabriel. Seitdem hat Arthur viele Alben auf Gabriels Label 'Secret World' veröffentlicht. Klänge haben auf den 42-jährigen eine magische Wirkung. Während seiner Konzerte malt er im Rhythmus der Musik mit Pinsel und Leinwand große bunte abstrakte Bilder. Seit zehn Jahren lebt er in New York und ist ein sehr gefragter Musiker. Auf seiner aktuellen CD 'The Ballad of Boogie Christ' experimentiert er mit den verschiedensten Genres: Folk, Country, Blues, Soul und Rock. Er besticht mit Gitarrenriffs, die wahrhaftig an Jimi Hendrix erinnern. Doch im Lauf der Jahre hat der vielseitige Künstler seinen ganz eigenen, persönlichen Stil entwickelt.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Andreas Bernard: Kinder machen
Samenspender, Leihmütter, künstliche Befruchtung.
Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie
(S. Fischer Verlag)

Am Mikrofon: Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Mr. Keane lernt riechen
Tiere erschnüffeln Krankheiten
Von Jochen Steiner

Ein Ärztin kann ihre Patienten mit den Händen abtasten, mit dem Stethoskop abhören, mit Strahlen durchleuchten, mit den Augen betrachten und ihnen natürlich zuhören. Aber eher selten wird sie an ihnen riechen. Der Geruch spielt in der Diagnostik derzeit kaum eine Rolle. Das könnte sich bald ändern, denn Forschergruppen tüfteln an sogenannten elektronischen Nasen, die im Atem von Patienten nach Krankheiten suchen sollen. Flüchtige Moleküle könnten Hinweise geben auf Krebs, auf eine Sepsis oder Infektion. Noch fahnden Wissenschaftler nach den verantwortlichen Substanzen, aber unterschiedliche Muster können sie bei manchen Krankheiten schon erkennen.
Einfacher wäre es natürlich, Tiere zu befragen, die mit ihren feinen Nasen prädestiniert sind für solche Herausforderungen: trainierte Hunde können Lungenkrebs riechen, ausgebildete Riesenhamsterratten Tuberkulose und Fruchtfliegen Brustkrebs. Die Erfolgsquoten sind respektabel, und Wissenschaftler beginnen, mit den Tieren zu kooperieren.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Der Dirigent und Musikwissenschaftler Peter Gülke erhält den Ernst von Siemens-Musikpreis. Peter Gülke im Gespräch

Am Mikrofon: Uwe Friedrich

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Albtraum Maschine - Sylvain Cambreling und Christoph Marthaler deuten "Les contes d'Hoffmann" von Jacques Offenbach am Teatro Real in Madrid

"Die Zofen" - Stefan Pucher inszeniert Jean Genet an den Münchner Kammerspielen

Leere Kassen, volle Häuser - wie geht es den deutschen Museen?

Weltkino am Start - Die ersten Tage bei den Filmfestspielen von Cannes

"Europa des Geistes" - Die französische Sicht auf die Humboldt-Brüder in einer Ausstellung in Paris

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Europawahl ohne Sperrklausel: Die Chance der kleinen Parteien

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Relegation -Rückspiel zwischen Greuther Fürth -Hamburger SV

Fußball -Neuaufbau nach Abstieg: Interview mit Martin Bader, Manager des 1. FC Nürnberg

DFB-Pokal -Rückblick auf das DFB-Pokal-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund

Handball EHF-Pokal - Final Four Finale

Basketball Playoff - Viertelfinale, 4. Spiel: MHP Riesen Ludwigsburg - Bayern München;
Telekom Baskets Bonn -EWE Baskets Oldenburg; Artland Dragons -Brose Baskets Bamberg

Fall Hoeneß -Interview mit Juan Moreno, Autor einer neuen Hoeneß-Biografie

Hockey -Comeback zwei Monate nach einem Kreuzbandriss?
Interview mit Hockey-Nationalspieler Moritz Fürste vor der WM-Nominierung

Hockey -Nominierung des WM-Kaders: Interview mit Bundestrainer Markus Weise

Rezension -„?Tour der Faso": Ein Kinofilm für Westafrikas Radsport-Spektakel

Eishockey-WM -Spiel in Gruppe B in Minsk: Deutschland -Russland

Eishockey -Training im Einkaufszentrum: Ein Besuch bei Katars Eishockey-Nationalmannschaft

Europawahl-Serie, Teil 4-Von Financial Fairplay und Spieleragenten
Welche sportpolitischen Prozesse könnte die Europäische Union angehen
und welche hat sie schon beeinflusst?

Kommunalwahl -Die Bemühungen des organisierten Sports bei der Kommunalwahl 2014

Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft -Bericht vom 2. Lauf in Oschersleben

Turn-Europameisterschaften -Gerätefinals in Sofia

Moderation: Moritz Küpper

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

'Tag um Tag guter Tag'
Die Wiederholung in den Künsten
Von Andreas Main
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: DLF 2014

"Falls Gott nicht die Wiederholung gewollt hätte, so wäre die Welt niemals entstanden", schrieb der Philosoph Sören Kierkegaard. Heute sagt der DJ, Musiker und Schriftsteller Thomas Meinecke: "Wiederholung ist das zentrale Phänomen der Popkultur." Neben On Kawara oder Roman Opalka ist es vor allem Peter Dreher, der Kunst in Serie produziert. Er malt immer wieder im selben Format ein und dasselbe Glas. In den vergangenen 40 Jahren sind so mehr als 5000 Bilder entstanden. Die Serie heißt: 'Tag um Tag guter Tag'. Von Dreher bis Warhol, von Minimal Music bis Techno: Wiederholung ist überall. Auch im Film lassen Regisseure täglich das Murmeltier grüßen, und die US-Band The National spielte in einem New Yorker Museum mehr als sechs Stunden lang die immer gleiche Ballade: 'Sorrow'. 105 mal. Doch wozu? Warum überhaupt Kunst in Serie? Längst nicht alle können der Wiederholung in den Künsten etwas abgewinnen. Musikjournalisten machen sich lustig über die 'Retromania' im Pop - doch gibt es überhaupt eine Variation ohne Wiederholung?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Rheingau Musik Festival 2013

Heinrich Ignaz von Biber
Georg Philipp Telemann
Antonio Vivaldi u.a.
Concerti und Sonaten

Il Giardino Armonico
Leitung, Blockflöte und Schalmei: Giovanni Antonini

Aufnahme vom 7.8.13 aus der Basilika Kloster Eberbach

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Der deutsche Handball erneut am Scheideweg?
Sportgespräch im Vorfeld der WM-Playoff-Spiele gegen Polen
mit Handball-Bundestrainer Martin Heuberger und Nationaltorwart Johannes Bitter.

Die Fragen stellt Marina Schweizer.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aktuelle Themen

Ein Screenshot von einem Trump-Tweet mit Warnhinweis versehen (imago images / ZUMA Wire)

US-Wahl und danach Strategien im Kampf gegen Desinformation in den sozialen Medien

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