Freitag, 22.10.2021
 
Seit 18:10 Uhr Informationen am Abend

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 04.07.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Musica Siciliana fantastica
Eine Lange Nacht mit der italienischen Sängerin Etta Scollo
Von Regine Igel
Regie: Jan Tengeler

Etta Scollo ist in Sizilien geboren und lebt heute in Catania und Berlin. Mit ihrer kraftvollen Stimme hat sie ein umfangreiches und vielseitiges Repertoire geschaffen, das sizilianische Tradition, Pop-Avantgarde und Jazzeinflüsse vereint. In Deutschland gilt sie als „die Stimme Siziliens“. Ihre raffinierten Kompositionen werden mal von großem, mal von kleinem Orchester begleitet oder auch nur vom Cello und von berühmten Sängern. Ihre Kindheit in einer Rechtsanwaltsfamilie war voller Musik. Doch die Rückkehr zu den musikalischen Traditionen ihrer Heimat vollzieht sie in der Ferne. In Chicago und New Orleans tritt sie mit amerikanischen Musikern auf, in Wien besucht sie das Konservatorium, spielt gleichzeitig den Blues in Bars oder auf der Straße und folgt musikalisch den großen Volkssängern Siziliens wie Rosa Balistreri und Ciccio Busacca. Schon früh erhält sie zwei goldene Schallplatten und im Laufe der Karriere mehrere Musikpreise. Die ersten Sammlungen sizilianischer Volksgesänge entstanden im 19. Jahrhundert, als die Volksstämme, die über die Jahrhunderte in Sizilien eingefallen waren, ihre Musik mitbrachten. Insbesondere die Poesie der Araber ist überliefert und vertont worden und zeigt Spuren in gegenwärtiger Volks- und Pop-Musik. Ein musikalischer Streifzug durch Sizilien, melancholisch und temperamentvoll, vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Henri Duparc
L’Invitation au Voyage

Gabriel Fauré
Les Berceaux
Toujours

Kurt Weill
Youkali

John Greer
Ausschnitte aus: "The Grooks Songbook", op. 26

Richard Strauss
Die Nacht
Allerseelen
Beim Schlafengehen
Im Abendrot

Antonín Dvořák
'Měsíčku na nebi hlubokém' aus „Rusalka"

Erich Wolfgang Korngold
'Glück, das mir verblieb' aus „Die tote Stadt", op. 12

Yannick-Muriel Noah, Sopran
Christopher Arpin, Klavier

Aufnahme vom 17.11.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Vassos Nicolaou
Spielwechsler. Versteckt

Benedict Mason
Brass Quintet

Jarkko Hartikainen
Radix

Ensemble Schwerpunkt:
Matthew Brown, Trompete
Matthew Sadler, Trompete
Cecilie Marie Schwagers, Horn
Mikael Rudolfsson, Posaune
Janne Matias Jakobsson, Tuba

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

William Byrd
"Ad Dominum cum tribularer". 8-stimmige Motette für gemischten Chor
The Sixteen
Leitung: Harry Christophers

Johann Sebastian Bach
"Wer nun den lieben Gott läßt walten". Kantate zum 5. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 93
Miriam Feuersinger, Sopran
Jan Börner, Altus
Julius Pfeifer, Tenor
Markus Volpert, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Johann Pachelbel
Toccata für Orgel g-Moll
Christian Schmitt, Orgel

Felix Mendelssohn Bartholdy
"Wer nur den lieben Gott lässt walten". Choralkantate für Sopran, Chor und Orchester
Mary Bevan, Sopran
Choir of Clare College, Cambridge
Clare Baroque
Leitung: Graham Ross

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

75 Jahre CARE-Pakete - Zur Geschichte der deutsch-amerikanischen Beziehungen ein Interview mit dem Amerikanisten Michael Hochgeschwender

Grübeln - Über das Denken in Schleifen ein Interview mit dem Psychologen Thomas Ehring

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Die Erregungskurven im Fall Baerbock - Ein Interview mit dem Publizisten Stefan Aust

Denk ich an Deutschland: die Sängerin Ute Lemper

Am Mikrofon: Manfred Götzke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Der Dorfnazi als Freund? Juli Zehs Roman Über Menschen
Von Peter Oldenbruch
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Rosa von Praunheims Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" wird uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Feministische Krimis
Die zornigen Töchter der Patricia Highsmith
Von Thekla Dannenberg

Von Anfang an beherrschten Autorinnen wie Agatha Christie, Dorothy Sayers oder Patricia Highsmith das Mordgeschehen in der Literatur. Doch die Rolle der Frauen im Kriminalroman selbst war begrenzt. Sie gaben die schöne Leiche, die shady lady oder die strickende Amateurdetektivin. Heute ermitteln Kommissarinnen ebenso smart und hartgesotten wie ihre männliche Kollegen. Wozu braucht es also den feministischen Kriminalroman? Welche Verbrechen werden darin geahndet? Und mit welchen Waffen? Eine essayistische Ermittlung von Thekla Dannenberg.
Thekla Dannenberg, 1970 geboren, studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut in Berlin, besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete als Redakteurin bei der taz. Seit 2002 ist sie Redakteurin beim Perlentaucher und schreibt für etliche andere Medien als Autorin und Kritikerin. Sie unterrichtet Filmjournalismus an der Universität Marburg.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus St. Kunibert in Köln
Zelebrant: Pfarrer Mike Kolb
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Ulrich Kelber, Bundesdatenschutzbeauftragter

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Romanisches Bauwerk in gotischem Gewand
Die alte Kirche von Ulrichshögl und ihre Orgel (Berchtesgadener Land)

Hinter den Kulissen
Der Flughafen Düsseldorf

Herzensangelegenheit
Ein Blick in die Tasse des griechischen Mokkas

Von der Hüttenstadt zum Öko-Tourismus
250 Jahre Resita in Westrumänien

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Journalistin Georgine Kellermann im Gespräch mit Paulus Müller

Vor der Kamera und im Büro „Georg”, im Privatleben „Georgine”. Von diesem Wechsel war das Leben von Georgine Kellermann lange Zeit geprägt - ob als WDR-Korrespondentin und -Studioleiterin aus NRW oder als ARD-Berichterstatterin aus Washington und Paris. Erst im Alter von 62 Jahren, im September 2019, entschied sich Georgine Kellermann für ein Coming-out als Transfrau in der Öffentlichkeit.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Alfred Kerr: „Berlin wird Berlin - Briefe aus der Reichshauptstadt 1897-1922“
Herausgegeben von Deborah Vietor-Engländer
(Wallstein Verlag, Göttingen)
Ein Beitrag von Volkmar Mühleis

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Das Vermächtnis eines Schafs
25 Jahre Klonen
Von Michael Lange

Als die Nachricht von Dolly, dem geklonten Schaf, über den Äther ging, hielt die Welt den Atem an. Die Natur war reproduzierbar geworden, der Mensch vom Geschöpf zum Schöpfer mutiert. Während Fachleute monatelang zweifelten, ob die präsentierten Forschungsergebnisse überhaupt korrekt waren, sahen Visionäre ein goldenes Zeitalter für die Biotechnologie heraufziehen, während Pessimisten vor dem genormten Menschen warnten. Auf dem Titelbild eines Magazins stolzierten Marilyn Monroe, Albert Einstein und Adolf Hitler im Gleichschritt. Zukunftsangst beherrschte zahlreiche Diskussionen.
Viele Titelseiten und Skandale später ist es ruhig geworden um das Klonen. Das Schaf Dolly ist längst tot und steht ausgestopft im schottischen Nationalmuseum. Die Stammzellenforschung, die damals einen Boom erlebte, geht inzwischen neue Wege, und in der Tierzucht ist Klonen eine Technik unter vielen. Wissenschaftsreporter Michael Lange hat nach 25 Jahren nachgefragt. Was machen die Klonforscher von damals heute? Welche Rolle spielt das Klonen für den aktuellen Fortschritt? Und was kommt da noch auf uns zu?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Neues Leben für die tote Innenstadt - Der Landschaftsarchitekt Klaus Overmeyer über Lehren aus Corona im Gespräch mit Marietta Schwarz

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Innocence" - Uraufführung der neuen Oper von Kaija Saariaho in Aix-en-Provence

"Herz aus Glas" - Stück nach dem Achternbusch-Drehbuch am Residenztheater München

Lebendige Kultur - Ein Festival indigener Theatermacher:innen in Chile und Mexiko

Marktfaktor Raffael - eine Ausstellung in Hamburg

Am Mikrofon: Jörg Biesler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Reform in der Altenpflege - Pflegekräfte und ihr neuer Kampf um höhere Löhne

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Selbstbehauptung
Der Schriftsteller und Filmemacher Oskar Roehler
Von Thomas David
Regie: Philippe Brühl
Produktion: WDR 2020

Oskar Roehler ist einer der schillerndsten Filmemacher des deutschen Gegenwartskinos. Außenseiter, Enfant Terrible, Provokateur. Oskar Roehler setzt sich wie kein anderer deutscher Filmemacher mit der eigenen Biografie und seiner Herkunft auseinander. Sein Werk ist die künstlerische Selbstbehauptung gegen seine Eltern: gegen die Schriftstellerin Gisela Elsner, die zur Schickeria der deutschen Nachkriegsliteratur gehörte, und gegen Klaus Roehler, den Lektor von Günter Grass. In Filmen wie „Elementarteilchen” und „Quellen des Lebens” skandalisiert er die linke, von den Idealen der 68er-Bewegung geprägte Ideologie einer ganzen Generation. Auch in seinen Romanen, mit denen sich Roehler im vergangenen Jahrzehnt als Schriftsteller etabliert hat, verteidigt er einen radikalen künstlerischen Individualismus, der die Political Correctness in den Wind schlägt und Roehler im politischen Klima der Gegenwart auch heftige Kritik einbringt. Thomas David hat Oskar Roehlers Entwicklung seit 2006 mit einer Reihe biografischer Werkstattgespräche begleitet.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Was denken die Frauen?
Liederabend von Golda Schultz

Lieder und Gesänge von Clara Schumann, Emilie Mayer, Rebecca Clarke, Nadia Boulanger und Kathleen Tagg
Golda Schultz, Sopran
Jonathan Ware, Klavier
Aufnahme vom 20.4.2021 aus dem Studio 2 des Bayrischen Rundfunks, München

Am Mikrofon: Dorothea Hußlein

Die Südafrikanerin Golda Schultz hat eine der besten Sopran-Stimmen ihrer Generation. Erst mit Mitte 20 entschied sie sich für eine Karriere als Opernsängerin und ließ sich im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper ausbilden. In kürzester Zeit sang sie sich an die internationale Spitze. Ihre Bühnenpräsenz und Spielfreude sind großartig. Doch als Kontrast liebt sie Liederabende mit der Verdichtung von Text, Musik und Stimme. Ihr kongenialer Partner dabei ist der texanische Pianist Jonathan Ware. Fünf Komponistinnen stehen im Mittelpunkt ihres Münchner Liederabends. Golda Schultz interessiert, was Frauen über Liebe, Verletzungen, Enttäuschungen und all die großen menschlichen Themen denken. Clara Schumann, Emilie Mayer, Rebecca Clarke, Nadia Boulanger und Kathleen Tagg haben für sie etwas sehr Schönes darüber zu sagen, „voller Komplexität, voll Emotionen und Farbe und wirklich voller Musik“.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

EM-Magazin

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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