Freitag, 22.01.2021
 
Seit 17:35 Uhr Kultur heute

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 10.01.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Apokalypse mit Pannen
Die Lange Nacht über Friedrich Dürrenmatt
Von Eva Pfister
Regie: Sabine Fringes

Mit „Der Besuch der alten Dame“ und „Die Physiker“ schrieb Friedrich Dürrenmatt zwei Stücke, die in der Zeit des Wirtschaftswunders und der atomaren Aufrüstung einen Nerv trafen und seither auf dem Theater weltweit Triumphe feiern. Der Pfarrerssohn, der am 5. Januar 1921 im Schweizer Kanton Bern zur Welt kam, war studierter Philosoph und malte in seinen Texten wie in seinen Bildern die Apokalypse an die Wand - mit dem schwarzen Humor der Groteske. Die „Lange Nacht" (zu seinem 100. Geburtstag) wird auch weniger bekannte Seiten von Dürrenmatt vorstellen: seine oft provozierenden politischen Stellungnahmen, sein Interesse am Judentum und an Israel, sowie die unkonventionelle Art, mit der er in seiner späten Prosa die Entstehung seiner Ideen und Stoffe erkundete. Dürrenmatt erfand sich in seinem Leben immer wieder neu, denn: „Wer das Scheitern nicht wagt, der soll die Hände von der Kunst lassen.“

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Beethovenfest Bonn 2019

Franz Liszt
Années de pèlerinage, deuxième année

Louis Lortie, Klavier

Aufnahme vom 20.9.2019 im Kammermusiksaal des Beethovenhauses Bonn

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Maudite Guerre

Lieder über den Krieg von Franz Schreker, Charles Ives, Paul Hindemith, Franz Léhar und anderen

Fionnuala McCarthy, Sopran
Klaus Häger, Bariton
Karola Theill, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Nicolaus Bruhns
„Jauchzet dem Herrn alle Welt". Kantate für Singstimme, 2 Violinen, Violoncello und Basso continuo
Dorothee Mields, Sopran
Concerto Melante

Basilius Petritz
„Die Herrlichkeit des Herrn". Kantate
Birte Kulawik, Sopran
Dorothea Wagner, Sopran
David Erler, Contralto
Hans Jörg Mammel, Tenor
Matthias Lutze, Bass
Sächsisches Vocalensemble
Batzdorfer Hofkapelle
Leitung: Matthias Jung

Alexandre-Pierre-François Boëly
Allegretto für Orgel h-Moll
Maxime Heintz, Orgel

Johann Sebastian Bach
"Mein liebster Jesus ist verloren". Kantate am 1. Sonntag nach Epiphanias für Soli, Chor und Orchester, BWV 154
Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Die Brückenbauer - Das "Hallo-Projekt" in München bringt Alte und Zuwanderer zusammen

Politische Ikonografie: Der Sturm aufs Kapitol - Ein Interview mit dem Historiker Achatz von Müller

Coronapolitik: Ende der Spirale? Ein Interview mit dem Historiker René Schlott

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

CDU: Machtwechsel und Vermächtnis - Ein Interview mit dem Publizisten Robin Alexander

Denk ich an Deutschland: die Schauspielerin Katharina Schüttler

Am Mikrofon: Manfred Götzke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Erbarmt euch! Die unbezahlbare Barmherzigkeit
Von Pfarrer Klaus Priesmeier
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Die französische Modeschöpferin Coco Chanel gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Belarus - Texte und Stimmen (7/7)
Die mutigen Frauen in Kunst und Politik
Mit Texten von Iryna Herasimovich, Kseniya Halubovich u.a.

Weiß-rote Fahnen, Frauen in roten und weißen Kleidern, Schlangen vor den Blumengeschäften für weiß-rote Sträußchen. Orte des Widerstands sind die großen Straßen von Minsk im Sommer 2020 geworden. Die belarussische Bevölkerung zeigt ihr Gesicht und protestiert mutig, friedlich und bunt gegen die Diktatur. Frauen bestimmen das Bild, stehen in der ersten Reihe, wenn Hunderttausende sich auflehnen gegen ein manipuliertes Wahlergebnis, gegen die Unterdrückung der demokratischen Bewegung und die brutale willkürliche Gewalt der Machthaber. Präsidentschaftskandidatin Swetlana Tichanowaskaja, Olga Kowalkowa und Maria Kolesnikowa, drei der wichtigsten Oppositionellen, die sich gegen Lukaschenko stellen, sind über alle Medien bekannt geworden. Die Frauen in Belarus prägen die Formen des Aufstands, sagt die im November in Deutschland veröffentlichte „Flugschrift“ der edition.fotoTAPETA, geschrieben ausschließlich von Frauen. „Essay und Diskurs” präsentiert Texte und Stimmen von Frauen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Herxheim
Zelebrant: Pfarrer Arno Vogt
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Andreas Scheuer, Bundesverkehrsminister, CSU

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Attraktive Einsamkeit
Die Insel Neuwerk im Winter

Gestrandet auf dem Campingplatz
Überwintern im süditalienischen Apulien
 
Es muss nicht immer Winterberg sein!
Das Sauerland hat mehr zu bieten

Tatort Soest
Die Stadt und ihre Saat-Krähen

Sternengucker
Eine Astronomin und der Himmel über den Kanaren

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Textilkünstlerin Caroline Achaintre im Gespräch mit Marietta Schwarz

Die Wandbehänge von Caroline Achaintre erinnern an Karneval, Horrorfilm und Masken indigener Völker gleichermaßen. Es sind dreidimensionale Objekte, die mit der Tuftpistole hergestellt werden. Das Gerät - eine Pistole, mit der Wollschlingen in ein Gewebe geschossen werden, fiel ihr während des Studiums in London in die Hände. Ein Gespräch über das Handwerkliche und die Bedeutung des Textilen in der aktuellen Kunst. Caroline Achaintre wurde 1969 in Toulouse geboren, wuchs in der Nähe von Nürnberg auf, ging zum Studium an die Kunsthochschule Halle und schließlich nach London. Sie beherrscht ein Gerät, das in der industriellen Produktion für die Herstellung von Teppichböden benutzt wird, aber eine über 2000-jährige Tradition hat: die Tuftpistole. Heute ist sie Professorin für Textile Kunst an der Burg Giebichenstein.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Kleine Bastarde
Das britisch-amerikanische Duo The Kills
Von Anke Behlert

Anfangs haben sie sich Kaffee, Bücher, kleine Kunstwerke und natürlich Songs von Florida nach London und zurück geschickt. Seit etwa 20 Jahren zelebrieren Alison Mosshart und Jamie Hince alias The Kills rohen Gitarrensound, reduziert stampfenden Bluesrock und nicht zuletzt den Look des modebewussten, leicht verbrauchten Rockstar-Duos. 2003 erschien ihr Debütalbum „Keep on Your Mean Side”, auf dem sie Einflüsse von The Velvet Underground über PJ Harvey bis The Cramps vereinen und das ihnen Vergleiche mit The White Stripes einbrachte. Seit 2009 tobt sich Alison Mosshart auch bei The Dead Weather aus, der Band um Tausendsassa Jack White. The Kills-Songs wurden immer wieder in Film- und TV-Produktionen verwendet, und vor einigen Jahren spielten sie als Support von Guns N’Roses die ganz großen Stadien. Nach einer Akustik-EP von 2017 und einem Live-Album 2018 ist im Dezember eine Sammlung von Raritäten und B-Seiten namens „Little Bastards” erschienen.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Joseph Conrad: „Der Niemand von der ‚Narcissus‘. Eine Geschichte vom Meer“
Aus dem Englischen neu übersetzt und herausgegeben von Mirko Bonné
(Mareverlag, Hamburg)
Ein Beitrag von Tobias Lehmkuhl

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Lyssenkos Geist
Pflanzenzüchten mit Epigenetik
Von Michael Lange

Die Landwirtschaft leidet zunehmend unter Trockenheit, andernorts versalzen die Böden, und die Weltbevölkerung wächst: Die Menschheit braucht dringend neue Nutzpflanzen, angepasst an eine veränderte Welt. Statt durch langwierige Züchtung oder Gentechnik das Erbmaterial der Pflanzen zu verändern, könnten Pflanzen durch gezielte Umweltreize an neue Verhältnisse angepasst werden, einfach indem man sie gezielt Hitze oder Trockenheit aussetzt. Ähnliche Ideen verfolgte bereits der sowjetische Agraringenieur Trofim Denissowitsch Lyssenko in den 1930er- und 40er-Jahren. Mit Stalins Hilfe konnte er seine Pläne auf großen Flächen verwirklichen. Aber seine Versuche schlugen fehl und kosteten unzählige Menschenleben. Nun setzt die neue Forschungsrichtung der Epigenetik erneut auf Umweltfaktoren in der Pflanzenzüchtung. Kehrt Lyssenkos Geist zurück?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Auf der Suche nach dem Wir III: Die desinformierte Demokratie - der Nordamerikawissenschaftler Christian Lammert im Gespräch mit Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Reihe "Innovationsmotor Kultur" - "Gesellschaft in Bewegung setzen"
Die Schriftstellerin Jagoda Marinic im Gespräch

Theater für alle? Das engagierte Live-Programm der Comédie Francaise

So tief wie noch nie? Die Gründe für die Spaltung Amerikas
Ein Gespräch mit der Migrationsforscherin und Soziologin Sandra Kostner

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Kälte und Corona - Wie Berlins Obdachlose durch den Winter kommen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 15. Spieltag:
FC Augsburg - VfB Stuttgart
Arminia Bielefeld - Hertha BSC (18:00 Uhr)

Fußball - 2. Liga, 15. Spieltag:
SC Paderborn 07 - Erzgebirge Aue
SV Darmstadt 98 - Hannover 96
Jahn Regensburg - VfL Bochum

Handball - Diskussion um WM auch außerhalb Deutschlands?

Handball - EM-Qualifikation Deutschland - Österreich

10 Jahre Arabellion und Sport

Corona: Verlängerter Lockdown - was können Vereine jetzt tun?

Corona: Ausnahmezustand in Tokio, Impfskepsis bei Sportlern

Skisprung Weltcup in Titisee-Neustadt
Biathlon - Weltcup in Oberhof: Mixed-Staffel

Biathlon in Oberhof: Straßensperren statt Stimmungshighlight
Interview mit Thomas Schulz, Bürgermeister von Oberhof

Ski alpin - Weltcup in Adelboden: Slalom Herren
Bob - Weltcup in Winterberg: 4er Bob

Am Mikrofon: Maximilian Rieger

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Leicht leben
Sanguiniker zwischen Spaß und Unvernunft
Von Michael Reitz
Regie: Uta Reitz
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Oberflächlich, konfliktscheu, unkritisch und grenzenlos optimistisch - der Sanguiniker. Ist er damit der Prototyp der Fun-, Event- und Konsumkultur? Ein Vorbild für ein leichteres Leben oder für ein Weglaufen vor Problemen?
„Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu dem Problem“, sagt Jack Sparrow im Kinohit „Fluch der Karibik“ und beschreibt damit seinen Charaktertypus treffend. Er sieht nämlich alles optimistisch, bekommt dennoch nichts auf die Reihe und schliddert mit seinen scheinbaren Lösungen ständig in neue Schlamassel. Sanguiniker gelten bei Zeitgenossen als Paradiesvögel, die ständig auf der Jagd nach neuen Eindrücken sind und damit ihre Umwelt nerven. Doch daneben verbreiten sie selbst unter schwierigsten Umständen einen grenzenlosen Optimismus, sind hochgradig kontaktfreudig und ziehen mit ihrem Tatendrang andere Menschen mit. Ist die Disziplinlosigkeit des Sanguinikers - positiv gesehen - ein wirksamer Schutz gegen jede Art von Zwang und Diktatur? Es lohnt sich, den Sanguiniker genauer in Augenschein zu nehmen. Denn von ihm kann man lernen, sich vom problembesessenen Zeitgeist nicht verrückt machen zu lassen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Klingende Thüringer Residenzen
Repräsentative Instrumentalwerke der Hofkomponisten Adam Drese, Johann Ludwig Krebs, der Bach-Familie u.a.

Capella Jenensis
Leitung: Gerd Amelung und Caudia Mende

Aufnahmen vom November 2020 aus den Schlössern von Altenburg, Arnstadt, Sondershausen, Dornburg u.a.

Am Mikrofon: Rainer Baumgärtner

Die mitteldeutsche Barockmusik repräsentiert in der deutschen Musikgeschichte einen überreichen und zentralen Schatz. Viele Fürsten kleiner Residenzen versuchten sich gegenseitig mit ihrer Hofmusik zu überbieten. Die junge Capella Jenensis hat sich nun etlichen dieser Residenzen in Thüringen gewidmet. Gefördert wurde das Projekt, das sich bis in dieses Jahr erstreckt, vom Bundes-Soforthilfeprogramm für freie Ensembles in der Corona-Pandemie. Die Capella Jenensis hat eine ganze Anzahl an Werken der Hofkomponisten wiederentdeckt und an den jeweiligen Originalorten aufgenommen, oft geschah dies zum ersten Mal. Nicht zuletzt dank Komponisten wie Drese, Oswald oder Freislich ist es eine veritable Entdeckungsreise geworden.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

"Müssen das machen, damit unsere Sportart am Leben bleibt"
Zur Handball-WM in Ägypten Sportgespräch mit Nationalspieler Philipp Weber

Die Fragen stellt Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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