Montag, 20.09.2021
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 25.09.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Fazitaufnehmen

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neues und Klassiker aus Rock, Pop, Soul
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren erschien das Debütalbum „Warum geht es mir so dreckig" der Berliner Rock-Band Ton Steine Scherben
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Vikar Jürgen Wolff, Magdeburg
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: Der Schauspieler Heinrich George gestorben

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Schauspieler Hanns Zischler

Welcher deutsche Schauspieler kann schon von sich behaupten, in über 150 Filmen mitgespielt zu haben? Hanns Zischler trat in Wim Wenders’ ersten Werken auf, erkundete mit dem Regisseur Rudolf Thome in „Berlin Chamissoplatz” die Stimmung der 80er-Jahre. Auch arbeitete der gebürtige Nürnberger immer wieder mit international renommierten Regisseuren, wie etwa Jean-Luc Godard, Istvan Szabo, Claude Chabrol oder Steven Spielberg. Hanns Zischler, der Literaturwissenschaften und Ethnologie studierte, lebt viele Künstlerleben in einem. Er stellt seine mit einer historischen Lochkamera aufgenommenen Landschaftsaufnahmen aus. Er hat französische Philosophen übersetzt und an der Berliner Schaubühne als Dramaturg gearbeitet. In dem Buch „Auf Sand gebaut. Berlin ist zu groß für Berlin” reflektiert er die architektonische Geschichte der Hauptstadt. Seine Neugier und sein Wissensdrang kennen keine Grenzen, ständig probiert er Neues aus. Auch als 74-jähriger Gastmoderator der Sendung „Klassik-Pop-et cetera”.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Frankreich und Algerien - Krieg der Erinnerungen
Von Birgit Kaspar

Der Algerienkrieg hat die französische Kolonialherrschaft zwar beendet - prägend ist die gemeinsame Geschichte aber bis heute. In den gesellschaftlichen Debatten, den Erfahrungen und Erinnerungen jener, die gekämpft und gelitten haben: der Pieds-noirs, die nach dem Ende des Krieges nach Frankreich gezogen sind, aber es schwer hatten, anzukommen; der algerischen Harkis, die mit der französischen Armee kooperiert haben und lange auf Anerkennung warten mussten; der nicht nur körperlich gezeichneten ehemaligen Militärs und der Franzosen mit algerischen Wurzeln, die bis heute einem tief verwurzelten Misstrauen begegnen. All diese Traumata bieten einen fruchtbaren Boden für aktuelle gesellschaftliche Probleme - und ihre politische Instrumentalisierung.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:35 Sporttelegramm

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Ein Abend über Thomas Mann
Gesprächsgäste: Daniel Kehlmann, Heinrich Detering, Adam Soboczynski
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

1947 notiert Thomas Mann, dass er nach dem sehr ernsten „Doktor Faustus“ nun einen Roman schreiben werde, der das Zeug habe, „bei düsterer Weltlage (…) die Menschen zu trösten - und zu erheitern.“ Der Roman „Der Erwählte“ erscheint sechs Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Er wirkt dem ersten Anschein nach verspielt und zeitfern, da er die mittelalterliche Legende von „Gregorius oder der gute Sünder“ parodistisch neu erzählt. Dass man bei dieser Lesart eine Menge übersehen kann, vor allem den politischen Charakter dieses von Mann selbst als unpolitisch dargestellten Buchs, erläutert der Mitherausgeber der „Großen kommentierten Frankfurter Werkausgabe“ Heinrich Detering. Er wird im „Studio LCB” auch erklären, vor welche Herausforderungen sich ein solch enormes Editionsprojekt gestellt sieht, das mit dem „Erwählten“ den Abschluss des erzählerischen Werks feiert. Für uns ein Grund zu rekapitulieren, was Forschung und Lesegewohnheiten seit Beginn der kommentierten Werkausgabe um die Jahrtausendwende erbracht und wie sich beide verändert haben. Mit Heinrich Detering diskutiert Daniel Kehlmann, für den Thomas Mann einer der größten, aber auch zwiespältigsten Autoren der literarischen Moderne gewesen ist. Der verstorbene Literaturwissenschaftler Hans Mayer hatte einst versucht, das ewige Unbehagen an der Figur Thomas Mann in die Formel der „Ungeliebtheit“ zu bannen. Auch darüber werden wir mit dem Literaturchef der ZEIT, Adam Soboczynski, sprechen, der das Verhältnis von Feuilleton und Thomas Mann in den Blick nimmt.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Revisited Forum neuer Musik 2013
Adriana Hölszkys Orgelmusik

Adriana Hölszky
„Efeu und Lichtfeld”
„ … und ich sah, wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemischt …”
„ … und wieder Dunkel II” (Ausschnitt)

Dominik Susteck, Orgel
Sabine Akiko Ahrendt, Violine
Jens Brülls, Schlagwerk

Aufnahme vom 21.4.2013 in der Kunststation Sankt Peter, Köln

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Adriana Hölszky selbst beschreibt ihre Arbeiten gern als unterschiedlich strukturierte „Klangräume”. Das ist keineswegs lapidar gemeint - vielmehr ereignet sich in ihnen so Vielsträngiges, dass es nicht auf einen Begriff zu bringen ist. Wahrnehmungen und Verläufe von Zeit beispielsweise, die zu expandieren und zu schrumpfen vermag - was Hölszkys Komponieren weit übers Gesellschaftliche hinaushebt in Dimensionen grundsätzlichen Seins. Ihre Arbeiten für Orgel sind exemplarisch dafür - insbesondere wenn ein Interpret wie Dominik Susteck sich ihrer annimmt. Bereits die Titel sind aufgeladen mit poetischen, biblischen, letztendlich kosmischen Metaphern der Schöpfung, des Todes, von Vergänglichkeit - sie signalisieren, um welche Dimension es ihr geht. Auf den ersten Blick wird nicht schlüssig, warum all dies im April 2013 in ein Forum neuer Musik unter dem Titel „News from the Colonies" gehörte. Aber genau darum geht es den post-kolonialen Denkern doch: widersprüchliche Perspektiven auf Wirklichkeit zu behaupten und in Beziehung zu setzen - und dabei die conditio humana zu prüfen.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Da gibt es nichts zu lachen
Eine Lange Nacht der fröhlichen Pessimisten
Von Rolf Cantzen
Regie: Stefan Hilsbecher
(Wdh. v. 12./13.9.2015)

Jung, dynamisch, pragmatisch und vor allem optimistisch - diese Eigenschaften zeichnen erfolgreiche Menschen aus. So jedenfalls verheißt es die einschlägige Ratgeberliteratur. Die Unterhaltungsindustrie liefert dazu die Freizeitvariante: Alle sind gut gelaunt, cool natürlich. Sie tragen ein Lächeln im Gesicht und verschicken Smileys. Wer sich dem entzieht, trifft auf wenig Sympathien oder wird schnell als depressiv pathologisiert. Optimistisch stimmt nach wie vor auch die Fortschrittsgewissheit, die spätestens seit der Aufklärung die Geschichtsauffassungen prägte. Doch schon Sophokles weiß: „Nicht geboren zu werden, (ist) für die Erdbewohner am besten.” Die Gnostiker der Spätantike drängt ihre Weltwahrnehmung zu der Vermutung, dass nur ein böser Schöpfer diese Welt erschaffen haben kann. Philosophische Gegenstimmen werden auch in der Philosophie laut. Schopenhauer und seine Schüler sensibilisieren für menschliches Leid. In der Melancholie verbinden sich Freude und Leid zu einer Weltsicht, in der sich Schwere und Leichtigkeit, Sinnlosigkeitsgefühle und Humor verbinden. Fröhliche Pessimisten empfehlen zunächst einmal anzunehmen, dass alles schief gehen wird, um sich dann positiv überraschen zu lassen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Dlf Audiothek

Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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