Dienstag, 17.07.2018
 
Seit 08:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 29.04.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Zum Raum wird hier die Zeit
Eine Lange Nacht über Hamburg
Von Dirk Meyhöfer
Regie: Jan Tengeler

Hamburg liegt an der Elbe und ist mit seinem Hafen, St. Pauli und den Landungsbrücken zu einem Sehnsuchtsort der Deutschen geworden: ein Tor zur Welt, zu allen Zeiten seiner Geschichte. Trotzdem bleibt die Freie und Hansestadt für Besucher und Touristen immer noch die raue, fremde Schöne des Nordens. Nicht verwunderlich, denn die Hanseaten wissen sehr wohl, dass man es nicht mit dem ersten Fischbrötchen schafft, Hamburg zu durchschauen. Der Wahlhamburger, Lichtkünstler und Regisseur Michael Batz führt jedes Jahr mit einem eigenen Ensemble den ,Hamburger Jedermann' in der Speicherstadt auf - und hält den Hanseaten literarisch den Spiegel vor. Hamburg ist seit dem frühen Mittelalter eine erfolgreiche freie Hafenstadt, im 19. Jahrhundert erfolgte der Aufstieg in die Liga der modernen Großstädte. Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhausviertel wurden zu Symbolen dafür. Nach den Zäsuren des Zweiten Weltkriegs und der Wiedervereinigung ist Hamburg wieder auf der Überholspur. Insgeheim hatte man Berlin oder Rotterdam schon lange hinter sich gelassen. Gescheiterte Olympiabewerbung, neue Wohnungsnot und G20-Gipfel polarisieren allerdings in der Stadt der pfeffersäckischen, lutherischen und sozialdemokratischen Traditionen: Nur noch ein Drittel kann sich das schöne Hamburg leisten - gibt es ein Hamburg für alle? Das vielfach zitierte Wort des Parzivals von Richard Wagner vom „Raum, der zur Zeit wird“ wurde zum Motto für die Eröffnung der Elbphilharmonie im Januar 2017. Es steht auch für die Freie und Hansestadt Hamburg, wo Reichtum und Ungeduld immer wieder Veränderungen bringen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Kissinger Sommer 2016

Peter Tschaikowsky
"Romeo und Julia". Fantasie-Ouvertüre

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur, KV 365

Katia und Marielle Labèque, Klavier
Tschechische Philharmonie
Semyon Bychkov, Leitung

Aufnahme vom 10.7.2016 aus dem Regentenbau Bad Kissingen

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Pauline Viardot - Deutsche Lieder

Pauline Viardot-Garcia
Lieder zu Texten von Eduard Mörike, Ludwig Uhland, Richard Pohl und anderen

Miriam Alexandra, Sopran
Eric Schneider, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Glaub! Gefälligst! - Das Kreuz, die Kippa und der Kulturkampf

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Johann Pachelbel
'Jauchzet Gott alle Lande'. Motette für 8 Stimmen und Basso continuo
Cantus Cölln
Leitung: Konrad Junghänel

Georg Philipp Telemann
'Christus, der ist mein Leben'. Choralkantate für Soli, Chor und Orchester, TWV 1:138
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Howard Crook, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Johann Sebastian Bach
'Wo gehest du hin?'. Kantate am Sonntag Cantate für Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester, BWV 166
Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Chor und Orchester
Leitung: Ton Koopman

Marcel Dupré
Deuxième Symphonie pour orgue, op. 26
Rolande Falcinelli, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Dem Konföderierten-Kult etwas entgegensetzen - Alabama gedenkt der Lynchjustiz

Säkularer Staat und Religion - Ein Interview mit der Politologin Ulrike Spohn

200 Jahre Karl Marx - Ein Interview mit dem Marx-Biografen Jürgen Neffe

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Modell Wiedervereinigung: Deutschland - Korea. Ein Interview mit dem Politologen Ulrich Blum

Denk ich an Deutschland: der Regisseur Oskar Roehler

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Der Papst ändert keine einzige Lehre - und doch ändert er alles.“ Zwei Jahre Familienpapier „Amoris laetitia"
Von Martina Kreidler-Kos

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Das Musical "Hair" wird am New Yorker Broadway uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Amerika und der Westen
Der Historiker Michael Kimmage im Gespräch mit Sibylle Salewski

Europa plus Amerika, das gilt als der Westen. Möglicherweise ist es aber einfach nur dem historischen Zufall geschuldet, dass die USA nach dem Zweiten Weltkrieg zum stolzen Vorreiter der westlichen Welt wurden. Eine historische Anomalie, die unser Kurzzeitgedächtnis zur Normalität erhoben hat. Viel zu lange seien wir von einer organischen Beziehung zwischen den USA und Europa ausgegangen, sagt der amerikanische Historiker Michael Kimmage. Eine Beziehung, die es so nie gegeben habe. Die Idee des Westens als Wertegemeinschaft und normatives politisches Leitbild bröckelt schon seit einer ganzen Weile. In den Geistes- und Politikwissenschaften wird über die kolonialistischen und imperialistischen Eigenschaften des Westens diskutiert. In den USA hat man sich nicht nur in der akademischen Welt auf seine multikulturellen Wurzeln besonnen. Der westliche Kanon, einst unangefochten, gehört nicht mehr zur Standardlehre an den Universitäten. Was aber tritt an die Stelle des Westens, wenn dieser nicht mehr als politischer, moralischer und kultureller Leitstern taugt?

Michael Kimmage ist Professor für Geschichte an der Catholic University of America in Washington D.C. und war Policy-Berater für das U.S. Department of State. Er schreibt für die Washington Post, New York Times, FAZ und New Republic und hat zwei Bücher veröffentlicht, ,The Conservative Turn: Lionel Trilling, Whittaker Chambers and the Lessons of Anti-Communism’ und ,In History’s Grip: Philip Roth’s Newark Trilogy’. Zur Zeit arbeitet er an einem Buch über Amerikas Verhältnis zum Westen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Friedenskirche in Essen
Predigt: Pfarrerin Hanna Mausehund
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Anja Karliczek, CDU, Bundesbildungsministerin

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Deutschland trifft Italien
Live-Veranstaltung im Italienischen Kulturinstitut Köln

Am Mikrofon: Cristiana Coletti und Andreas Stopp

„Gli italiani stimano i tedeschi, ma non li amano. I tedeschi amano gli italiani, ma non li stimano"
„Die Italiener schätzen die Deutschen, lieben sie aber nicht. Die Deutschen lieben die Italiener, schätzen sie aber nicht".

Dieser Einschätzung möchte die Kultur-Reisesendung ,Sonntagsspaziergang' nachgehen. Was finden Deutsche an Italien so attraktiv? Wie schätzen umgekehrt die Italiener ihre nördlichen Nachbarn ein?
Aber nicht nur um den Nationalcharakter und um gegenseitige Sympathien soll es gehen, wenn der Deutschlandfunk zur Matinee am Sonntag, den 29. April 2018 im Saal des Italienischen Kulturinstituts zu Köln bittet. In unserer Sendung kommen Gäste aus beiden Ländern zu Wort, die über ihre jeweilige Perspektive berichten. Zu Themen wie Landschaft und Kultur, Kulinarik und Wein, zu Kunst und Schriftstellerei, Gesellschaft und Politik und zum Lebensgefühl, das besonders die Deutschen bei ihren italienischen Miteuropäern so schätzen. Wie aber sieht Italien jenseits der Klischees aus?
Umrahmt wird das Bühnenprogramm von Live-Musik:
FLO (Floriana Cangiano), Sängerin und Liedermacherin im Duo mit dem Gitarristen Marcello Giannini (Neapel)
Das Blasorchester Amore e Problemi (Köln)

Die Moderation erfolgt deutsch-italienisch: An der Seite von Andreas Stopp ist die Kunstjournalistin Cristiana Coletti. Beide führen gemeinsam durch das Programm, zu dem Interessierte und Neugierige herzlich eingeladen sind.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada im Gespräch mit Marietta Schwarz

Lange Zeit war Yoko Tawada in Deutschland ein literarischer Geheimtipp. Doch spätestens seitdem sie 2016 den Kleistpreis erhielt, ist sie auch einem größeren Publikum bekannt. Ob es um die Familie des Eisbären Knut geht oder eine Loreley, die sich im Fluss irrt - Tawada entfaltet aus vermeintlich kleinen Geschichten die großen Themen des Lebens. Der Blick der Fremden auf deutsche Eigenheiten schimmert stets hindurch - obwohl die Japanerin seit mehr als drei Jahrzehnten in Deutschland lebt.
Tawada schreibt auf Japanisch und Deutsch. Sie ist in beiden Ländern als Literatin geschätzt und preisgekrönt. Sprache und sprachliche Unterschiede faszinieren sie bis heute. 1960 wurde Yoko Tawada als Tochter eines Buchhändlers in Tokio geboren, studierte zunächst russische Literatur, ging 1982 nach Hamburg, wollte nur zwei Jahre bleiben - und ist immer noch in Deutschland. Sie verfasst Prosa, Lyrik, Romane, Essays und Theaterstücke, organisierte erst kürzlich ein Festival für Weltliteratur und sagt: „Meine Identität ist in der Vielstimmigkeit.“

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Kreatives Wunderwerk aus dem Hohen Norden - Zu Besuch bei Motorpsycho
Von Manuel Unger

1989 gründeten vier Norweger die Psychedelic Rockband Motorpsycho. Seitdem haben sie über 20 Studioalben veröffentlicht, die genaue Anzahl kennt selbst Bent Sæther nicht, neben Hans Magnus Ryan eines der beiden verbliebenen Gründungsmitglieder. Seine Kreativität führt Bent Sæther auf Langeweile zurück, denn wenn er sich langweile, so der 49-Jährige, entstehen die typischen, epischen Progrock-Stücke, aber auch kürzere, von Akustikgitarre getragene, leichter zugängliche Vier-Minuten-Songs. Alles ist möglich bei dieser Formation, ihren Sound zu beschreiben dagegen nahezu unmöglich, da Motorpsycho in ihrer eigenen Soundwelt lebt, sich potenziell in jedwede Richtung entfaltend. Lediglich der warm-fuzzige Bass von Bent Sæther ist eines der wiedererkennbaren Markenzeichen. Allein das aktuelle Album ,The Tower’, Ende 2017 erschienen, bringt in rund 85 Minuten Spielzeit alles zusammen, was diese Band ausmacht. Kommerzielle Kompromisse muss sie nicht eingehen, denn seit 1994 veröffentlichen die Norweger auf einem eigens für sie - in Nürnberg - gegründeten Label.
Wie lebt und arbeitet diese ungewöhnliche Band und was hat sie zu dem gemacht, was sie heute, nach knapp 30 Jahren Bestehen, ist? Besuch bei den großen Rock-Freigeistern in Trondheim.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Serhij Zhadan: "Internat"
Aus dem Ukrainischen von Juri Durkot und Sabine Stöhr
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2018 in der Kategorie Übersetzung
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Katrin Hillgruber

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Zögerliche Aufarbeitung
Warum sich Deutschland mit dem kolonialen Erbe weiter schwer tut

Obwohl der Kolonialismus in Deutschland seit rund einem Jahrhundert Geschichte ist, lagern in den Kellern vieler Museen und Institute noch immer politisch und wissenschaftlich sensible Altlasten. Zehntausende menschlicher Schädel, Knochen und Skelette brachten Wissenschaftler & Abenteurer der Kolonialzeit einst nach Deutschland, vermaßen sie, stellten sie aus und betrieben damit ihre menschenverachtende Rassenforschung. Längst herrscht Einigkeit, dass dies Irrwege waren - doch die Sammlungen und Objekte aus der Kolonialzeit sind immer noch da. Die Gründe sind vielfältig. Zum einen wurde dieser Teil der deutschen Geschichte schlicht Jahrzehntelang von Wissenschaft und Politik ignoriert, zum anderen hatte die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte gegenüber der Aufarbeitung der NS-Verbrechen nicht oberste Priorität.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Brauchen wir eine Bodenreform? Der Sozialökonom Dirk Löhr im Gespräch mit Beatrix Novy

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
„Facing India“ - Werke zeitgenössischer Künstlerinnen aus Indien in einer Ausstellung in Wolfsburg

„Denken Sie Ihre Gedanken zu Ende!“ - PEN-Jahrestagung findet in Göttingen statt. Regula Venske, Präsidentin des Deutschen PEN-Zentrums, im Gespräch 

Chaos, Durcheinander, Verwirrung - Rolando Villazón inszeniert an der Deutschen Oper Berlin Strauss‘ „Fledermaus“

"Fountainhead" - Johan Simons inszeniert Ayn Rand am Thalia Theater Hamburg

Dem Konföderierten-Kult etwas entgegensetzen: Alabama gedenkt Lynchjustiz

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Tote Säuglinge und 7-Sterne-Kliniken - Indiens extremer Gesundheitskapitalismus

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 32. Spieltag:
1. FSV Mainz 05 - RB Leipzig
SV Werder Bremen - Borussia Dortmund

Fußball - 2. Liga, 32. Spieltag:
FC Ingolstadt - Holstein Kiel
1. FC Heidenheim - SV Sandhausen
MSV Duisburg - Jahn Regensburg

Fußball - Champions League der Frauen, Halbfinal-Rückspiel:
VfL Wolfsburg - FC Chelsea

Handball - Champions League, Viertelfinal-Rückspiele:
Vardar Skopje - THW Kiel
Montpellier HC - SG Flensburg-Handewitt

Formel 1 - Großer Preis von Aserbaidschan in Baku

Tennis - Grand Prix Turnier der Damen in Stuttgart

Volleyball - BR Volleys - VfB Friedrichshafen

Tischtennis Mannschafts-WM in Schweden

Kontroverse über die Finanzierung von Athleten Deutschland

FIFA-Ethikkommission sperrt brasilianischen Fußballpräsidenten Del Nero lebenslang

Samoura, Trump und die WM-Konkurrenz 2026

Am Mikrofon: Jessica Sturmberg

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Löcher im Bauch
Vom Sinn und Unsinn des Fragens
Von Uta Rüenauver
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: DLF 2015

Ständig fragt man: nach dem Wetter und nach dem Befinden, nach dem Schuldigen und nach der Wahrheit, nach den Rätseln der Welt und nach dem Sinn des Lebens. Man stellt dumme oder die großen Fragen, rhetorische und existenzielle, Verlegenheits- und Tabufragen. Manchmal öffnet das Fragen Türen, manchmal verschließt es sie und manchmal versteckt man sich auch dahinter. Das Fragen ist die zentrale Form, in der der Mensch der Welt begegnet und sie sich aneignet. Ohne Fragen gibt es keine Erkenntnis, keine Entwicklung und keinen menschlichen Austausch. Die Autorin erkundet das weite Feld des Fragens, wo ihr nicht nur Gottbefrager, Sinnsucher, Seelenergründer, Gesetzeshüter, Vielfrager und Frageforscher begegnen, sondern auch allerhand erfragte Geschichten und fragliche Antworten.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Forum neuer Musik ,Echoes of ‘68'
Rebellion

Werke von Carson Kievman, Anestis Logothetis, Iannis Xenakis, Louis Andriessen, Nikolaus A. Huber, Saskia Bladt

Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie
Leitung: Lautaro Mura Fuentealba

Aufnahmen vom 12.4.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Von Egbert Hiller

Die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. Gefeiert wurde dieses Jubiläum beim Deutschlandfunk-Festival Forum neuer Musik, das 2018 den Echos der 68er-Bewegung nachspürte. Die IEMA ist selbst ein Echo darauf und verdeutlich in ihrem Konzertprogramm beim Forum, was der Geist der 68er musikalisch bewirkte. Arbeiten u.a. von Mauricio Kagel, Iannis Xenakis, Heiner Goebbels, Louis Andriessen, Nicolaus A. Huber verdeutlichen neue Möglichkeiten der Ensemblekultur und bezeugen den Drang zum Aufsprengen der klassischen Konzertsituation. Deutschlandfunk-Auftragskomponistin Saskia Bladt blickt von heute auf 1968 zurück und fragt nach dem emotionalen Potenzial neuer digitaler Medien.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Eine Packung weißer Zucker (M), Würfelzucker (l) und brauner Rohzucker werden von einer Eisenkette samt Schloss zusammen gehalten. (imago/Thomas Eisenhuth)
ErnährungLeben mit Diabetes Typ 2
Sprechstunde 17.07.2018 | 10:10 Uhr

Bei Menschen mit einem Diabetes Typ 2 stellt die Bauchspeicheldrüse zwar ausreichend Insulin her, aber Zellen und Gewebe, die den Zucker im Blut verwerten sollen, reagieren nicht mehr auf das Insulin. Vor allem Übergewicht und Bewegungsmangel fördern solch eine Insulinresistenz.

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