Donnerstag, 13.12.2018
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 29.12.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Mord auf Deutschlandtour
Engel von Bremen
Von Carl Ceiss
Regie: Ulrich Lampen
Mit Ulrike Krumbiegel
Produktion: RB/SR 2009
Länge: ca. 54'

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. In Bremen galt Gesche Gottfried als Wohltäterin, doch zwischen 1813 und 1827 fielen auch 15 Menschen ihrer ‚Mäusebutter’ zum Opfer. Gesche Timm lebt als Tochter eines einfachen Schneiders in ärmlichen Verhältnissen. Durch die Heirat mit dem Sattlermeister Johann Miltenberg steigt sie in die bessere bürgerliche Bremer Gesellschaft auf. Während der Besatzung durch die napoleonischen Soldaten floriert das Geschäft, und die Sitten in der Stadt werden lockerer. Doch nach dem Abzug der Franzosen tritt wieder biederer Alltag ein, auch in Gesches Eheleben.

Nach nunmehr sieben Jahren ist sie ihres Mannes und seiner Eskapaden überdrüssig. Sie bittet ihre Mutter, ihr aus der Apotheke arsenhaltige ,Mäusebutter’ zu besorgen, die sie Miltenberg unter das Essen mischt. Wirklich frei ist die Witwe Gesche jedoch erst, nachdem sie die einzige Mitwisserin, ihre Mutter, beseitigt hat. Als Gesche eine neue Verbindung mit dem Weinhändler Gottfried ins Auge fasst, glaubt sie, ihre drei kleinen Kinder seien im Weg, und vergiftet sie ebenfalls. Dr. Lucius diagnostiziert jedesmal eine Seuche; Krankheiten gibt es zu dieser Zeit sehr viele. Auf Gesche fällt keinerlei Verdacht, denn sie hat sich inzwischen den Ruf als Engel von Bremen erworben, weil sie milde Gaben an Bedürftige verteilt und ihre kranken Angehörigen aufopferungsvoll pflegt. Nachdem sie ihren ständig nörgelnden Vater von seinem Leiden erlöst hat, sterben auch ihr zweiter Ehemann sowie Freunde, Nachbarn, Gläubiger …

Erst als ihr Vermieter misstrauisch wird, endet die Seuche, und der Todesengel landet im Gefängnis. Am 21. April 1831 wird Gesche Gottfried vom Scharfrichter geköpft. Es war die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen. In der Moritat von Carl Ceiss formt sich ein plausibles Bild von Gesche Gottfrieds Motiven für die Morde: Lebensgier, Existenzangst und Menschenhass, und wie das Töten für sie zur Sucht wurde.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Klanghorizonte

Neuland: Jahresauswahl 2018 (mit Jon Hassell, Steve Tibbetts, Nils Frahm u.a.)
Nahaufnahme: Verschwenderischer Minimalismus - Bill Wells & National Jazz Trio of Scotland
Zeitreise: Louis Armstrong, Nina Simone, Lalo Schifrin u.v.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 25 Jahren: Das "Übereinkommen über die biologische Vielfalt" tritt in Kraft

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Multiinstrumentalist und Komponist Ólafur Arnalds

Ólafur Arnalds brach sein Kompositions- und Musikwissenschaftsstudium ab, weil ihm die klassische Musikszene zu elitär erschien. Stattdessen spielte der isländische Komponist und Multiinstrumentalist in Hardcore-Bands wie Fighting Shit oder Celestine. Im Jahr 2007 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum, das von Tod und Geburt im engen Familienkreis inspiriert war. Ólafur Arnalds lässt sich von Minimal Techno ebenso beeinflussen wie von der isländischen Kultband Sigur Rós, er spielt regelmäßig in Bands befreundeter Musiker mit und hat wie nebenbei seinen eigenen Stil entwickelt, der mit den Stichworten Neoklassik und elektronische Musik nur unzureichend beschrieben ist. Der 32-Jährige möchte die Grenze zwischen Künstler und Publikum durchlässig machen und forderte für das Projekt ,Found Songs’ seine Fans auf, sich von seinen Musikstücken zu Kunstwerken inspirieren zu lassen. Die eingesandten Werke veröffentlichte er gemeinsam mit seinen Songs.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Auf den Barrikaden - Europa und das Erbe der ‘68er
Dlf 2018

1968 verging kaum eine Woche, in der nicht protestiert wurde. Gegen Kapitalismus, Krieg und Kolonialismus. Fast überall in Europa brodelte es. Der Politiker und Publizist Daniel Cohn-Bendit erinnert sich an eine „Revolte, die um den gesamten Erdball ging, und Herzen und Träume einer ganzen Generation eroberte“. Dabei hatte jede Revolte neben globalen Zielen auch ihren ganz eigenen, nationalen Antrieb. Und nicht selten sind die Träume später zerplatzt. Was bewegte die ‘68er damals - und was ist davon übrig geblieben? Die ,Gesichter Europas’ gehen in fünf Ländern auf Spurensuche.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Mensch und Natur
Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Peter Geimer
Gesprächspartner: Katharina Teutsch, Ulrike Draesner
Am Mikrofon: Tobias Lehmkuhl

Vor fünf Jahren begründeten der Verleger Andreas Rötzer und die Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky die Reihe ,Naturkunden’ im Verlag Matthes und Seitz. Seither sind dort, in edler Ausstattung, zahlreiche klassische Texte des anglo-amerikanischen Nature Writings erschienen - J.A. Bakers ,Der Wanderfalke’ etwa oder ,Die Berge Kaliforniens’ von John Muir - aber auch die Abteilung mit von deutschsprachigen Autoren geschriebenen Tierporträts stieß beim Publikum auf viel Gegenliebe. Der aktuelle Band über ,Fliegen’ von Peter Geimer soll zum Anlass genommen werden, um der Frage nachzugehen, ob nicht eigentlich Franzosen und Deutsche es im 18. Jahrhundert waren, die das Nature Writing begründeten, um auch zu fragen, warum die Form der literarisch-essayistischen Naturbetrachtung gerade heute einen Nerv zu treffen scheint und ob die Hinwendung zur Natur und zum Nachdenken über die Natur eine Form der Weltflucht oder vielmehr eine gesteigerte Form der Weltwahrnehmung darstellt.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Mensch und Natur
Die Natur ist mein Festspielhügel
Landschaftskompositionen beim Festival Neue Musik Rümlingen 2018
Von Gisela Nauck

Nach steilem Aufstieg ein Plateau. Ruhezelte laden auf einer Bergwiese zu Fernblicken ein. Im Wald dann formt sich unter Baumwipfeln ein natürlicher Kathedralraum. Sieben Komponierende setzen die Landschaft hier im Schweizer Jura in Klänge. Das Festival Neue Musik in Rümlingen ist berühmt für seine unübersehbaren Landschaften und ebenso für seine Landschaftskompositionen. Die Natur animiert hier zu einem ungeahnten Umgang mit Klängen. Wandern, Schauen, Lauschen - daraus ergeben sich für Macher und Publikum einzigartige Erlebnisse. Es stellen sich allerdings auch einige Fragen: Landschaftsoper - was ist das für ein Genre? Was geschieht mit der Musik, angesichts der Natur in den Bergen? Unter welchen Bedingungen gelingt ein Gesamtkunstwerk und was versteht man heute darunter? Im August dieses Jahres haben sieben Komponisten aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland verschiedene Landschaften musikalisch in Szene gesetzt.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Aufbruch in ein neues Leben
Eine Lange Nacht über die Geschichte der deutschen Einwanderer nach San Francisco
Von Arndt Peltner
Regie: Rita Höhne

Amerika, das Einwanderungsland. In fast allen Teilen der USA findet man Spuren der deutschen Immigranten. Sie kamen über New York in den Mittleren Westen und nach Texas und bis nach Kalifornien. Gerade San Francisco verhieß für viele der Deutschen eine glänzende Zukunft. Hier war schon immer möglich, was in anderen Landesteilen undenkbar war. Vom Gold Rush Mitte des 19. Jahrhunderts bis zu den Start-ups im Silicon Valley am Ende des 20. Jahrhunderts, deutsche Abenteurer und Ausreisewillige zog es immer wieder ans Golden Gate, um hier reich zu werden, um eine neue Heimat zu finden, um Teil des ethnischen Schmelztiegels San Francisco zu werden. Viele kamen, wie der Autor selbst, um nur ein paar Jahre zu bleiben und dann zu erkennen, dass daraus doch ein neues Leben an einem ganz anderen Ort geworden ist. Diese ‚Lange Nacht‘ geht auf Spurensuche nach den deutschen Einwanderern in und um San Francisco. Was sie an die Pazifikküste brachte, was sie hier fanden, was sie hier aufbauten, wie sie Teil dieser einzigartigen Weltstadt wurden.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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