Kissinger Sommer 2025
Jean-Philippe Rameau
Prélude a-Moll aus „Pièces de clavecin", Band 1
Suite a-Moll aus „Nouvelles suites de pièces de clavecin"
François Couperin
Prélude C-Dur aus „L’Art de toucher le clavecin"
„La Ténébreuse" - Allemande, „La Lugubre" - Sarabande und „La Favorite" - Chaconne aus „Pièces de clavecin", Band 1
Joseph Nicolas Pancrace Royer
„La Sensible" - Rondeau
„La marche des Scythes" aus „Pièces de clavecin"
Jean Rondeau, Cembalo
Aufnahme vom 28.6.2025 aus dem Rossini-Saal, Bad Kissingen
Am Mikrofon: Rita Argauer
Es hat fast etwas Mystisches wenn der französische Cembalist Jean Rondeau die Bühne betritt: Schwarze Alltagskleidung, ein kurzes Nicken Richtung Publikum, dann spielt er - ohne wirkliche Unterbrechung, ohne Abzusetzen. Die Energie, die der 1990 geborene Musiker seinen Interpretationen so gibt, ist bestechend, zwingend und unmittelbar. Das mag auch an Rondeaus Nähe zum Cembalo liegen. Schon mit sieben Jahren bekam er darauf Unterricht: „Alles ist delikat auf diesem Instrument, sogar die Ausdruckskraft", sagt er heute. Beim Festival Kissinger Sommer 2025 hat er ein Programm mit Cembalokompositionen von Jean-Philipp Rameau, Francois Couperin und Joseph Nicolas Pancras Royer gespielt - Komponisten des französischen Barock, die im Kissinger Rossini-Saal so unmittelbar in der Gegenwart landeten.