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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 06.06.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Geballte Kreativität
    Composers Collective Cologne - Amsterdam Edition
    Aufnahme vom 22.11.2025 aus dem „Stadtgarten“, Köln
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Klanghorizonte
    Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams
    Am Mikrofon: Michael Engelbrecht
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Handgemachte Kreativität
    Der US-amerikanische Musiker Rostam
    Von Marcel Anders
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Vanessa Collier (USA)
    Aufnahme vom 8.6.2025 beim Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    „It serves you right to suffer“ John Lee Hooker (1966)
    Am Mikrofon: Sebastian von Haugwitz
    (Wdh.)

    „It serves you right to suffer“ John Lee Hooker (1966)
    Am Mikrofon: Sebastian von Haugwitz
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 40 Jahren: Ernst Nolte löst mit FAZ-Artikel den Historikerstreit aus

  • 09:10 Uhr

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt - Schwarz-blaues Duell auch im Wahlkreis Eisleben

    Autor: Niklas Ottersbach

    Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Ganz Deutschland blickt auf diese Wahl, denn die AfD könnte in Magdeburg die CDU an der Spitze der Regierung ablösen. Im Land wie im Wahlkreis Eisleben sind Migration und Überalterung der Gesellschaft die Themen im Wahlkampf. Sachsen-Anhalt ist das Bundesland mit der ältesten Bevölkerung. Der Zuwanderung stehen viele Menschen auch in der Lutherstadt Eisleben skeptisch gegenüber.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Fußballtrainer Christian Streich

    Er machte die Leidenschaft zum Beruf, hat sein Geschichtsstudium aber nicht vergessen. Welche Musik prägt die eigene Geschichte?

    Christian Streich war fast 30 Jahre bei diesem Fußball-Club aktiv, zuerst als Spieler, dann fast 13 Jahre lang als Trainer: Der SC Freiburg hat sein Leben geprägt. Ebenso hat der Kultcoach mit seinen Erfolgen und gesellschaftspolitischen Einlassungen den Club geformt. Christian Streich, geboren 1965 in Weil am Rhein, stammt aus einer Handwerker-Familie. Er ließ sich zum Industriekaufmann ausbilden, spielte parallel beim Freiburger FC in der 3. Bundesliga. Weil er studieren wollte und sich für Literatur und Geschichte interessierte, holte er das Abitur nach und begann ein Lehramts-Studium in Freiburg. Autoritäre Strukturen zu verstehen, interessierte ihn besonders. Während des Referendariats entschloss er sich, seine Fußballpassion zum Beruf zu machen und begann als Jugendtrainer.

  • 11:05 Uhr

    Voller, schneller, gefährlicher - Radfahren in den Niederlanden
    Von Kerstin Schweighöfer

    Die Niederlande gelten als Paradies für Radfahrer: Die „Fietsers“ haben ihren eigenen Kreisverkehr, eigene Ampeln, Tunnel, Brücken und immer mehr Schnellstraßen. Auch steuerliche Anreize sollen dafür sorgen, dass der Weg zur Arbeit mit dem Rad und nicht mit dem Auto zurückgelegt wird. Doch auf den breiten Radwegen ist es voller geworden, aufgrund von E-Bikes und Speed Pedelecs schneller - und damit gefährlicher. Inzwischen wird sogar über die Einführung einer Helmpflicht diskutiert, für niederländische Radfahrer bis vor kurzem undenkbar. Wie sieht die Zukunft der Fietsers aus? Wie kann Radfahren trotz dieser Entwicklungen attraktiv und vor allem sicher bleiben?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im Juni mit der Jurorin Ines Dettmann

    Michael Roher: „Zu Fuß“
    (Luftschacht Verlag)
    Ab 3 Jahren

    Nils Mohl: „Pepper“
    (Rotfuchs Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Moa Backe Åstot: „Himmelsfeuer“
    Aus dem Schwedischen von Anu Stohner
    (Reihe Hanser bei dtv)
    Ab 14 Jahren

    Elin Lindell: „12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle“
    Aus dem Schwedischen von Katharina Erben
    (Verlag Klett Kinderbuch)
    Ab 8 Jahren

    Stepha Quitterer, Lina Seybold, Linda Wolfsgruber (Ill.): „Steine! Ganz schön genial"
    ( Gerstenberg Verlag)
    Ab 8 Jahren

    Minu Kim: „Schnecke“
    Aus dem Koreanischen von Alexandra Rügler
    (Reprodukt Verlag)
    Ab 3 Jahren

    Christoph Drösser, Nora Coenenberg (Ill.):„100 Kinder in Deutschland“
    (Gabriel Verlag)
    Ab 8 Jahren

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 17:05 Uhr

    Turbo-Lesen - Funktioniert Speed Reading?
    Gabriele Forster, Trainerin für effektives Lernen und Arbeiten, und der FAZ-Feuilletonredakteur Fridtjof Küchemann im Gespräch
    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Die Hexe von Pendach
    Von Julien Hebenstreit und Katharina Irmscher
    Mit: Henriette Nagel, Christiane Roßbach, Jeremias Meyer, Christoph Franken, Johannes Nußbaum, Adnan Maral, Nico Marischka, Johan von Ehrlich, Carlo Schmitt, Vassillissa Reznikoff, Max Poerting, Patricia Litten, Walter Hess, Michele Cuciuffo, Jelena Kuljić, Edmund Telgenkämper, Ulrike Willenbacher, Sina Reiß, Elif Esmen, Timocin Ziegler, Katja Bürkle, Naffie Janha, Elias Krischke, Felicia Chin-Malenski, Martin Feifel, Christian Löber, Maria Hafner, Christian Beppo Peters, Fabian Zweck, Stefan Wilkening, Katrin Filzen, Henriette Fridoline Schmidt, Lukas Lugani, Elisabeth Lugani, Lennart Lindhorst, Lina Lösch, Mathis Wolfrum
    Ton: Jan Piepenstock, Gerhard Wicho
    Technik: Robin Auld, Fabian Zweck
    Musiker*innen: Sackpfeife- Thomas Gundermann; Cello- Johanna Helm; Vocals- Helene Erben
    Komposition: Katharina Haage
    Regie: Pauline Seiberlich
    Regieassistenz: Jakob Roth, Henriette Fridoline Schmidt
    Redaktion: Katarina Agathos
    BR 2026
    Länge:
    Folge 1 "Ausbruch" 39:59
    Folge 2 "Schweigen:" 41:09

    Die Jury der Akademie der Darstellenden Künste benannte „Die Hexe von Pendach" zum Hörspiel des Monats Mai 2026.

    Die Begründung der Jury
    "Die Hexe von Pendach“? ist ein außergewöhnliches Hörspiel, das es schafft, eine Hexenjagd aus dem Jahr 1700 in die Gegenwart zu holen, ohne sich an diese anzubiedern. Es geht um die immer wieder aktuellen Themen religiöser Fanatismus, gesellschaftlicher Druck und persönliche Schuld. Dabei vermischen sich die historischen Fakten mit einer überzeugenden Leistung der Sprecher*innen und dem musikalischen Arrangement zu einem faszinierenden Ganzen - eine Melange aus Kriminalroman, Geschichts- und Mystery-Erzählung. Es ist absolut zu empfehlen, das alles über Kopfhörer zu hören, die Produktion ist atmosphärisch sehr dicht und detailreich, die Inszenierung und die Dramaturgie sind klar, ungewöhnlich und immer wieder überraschend, so dass es einen unwahrscheinlichen Spaß macht, dieser Geschichte zu folgen.

    Die Jury und der gastgebende Sender 2026
    Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
    Masha Qrella, Musikerin
    Gastgebender Sender: Deutschlandradio

  • 22:05 Uhr

    Produziert im Deutschlandfunk
    Teil 12: Meine komponierende Generation X
    Aufnahmen von Samir Odeh-Tamimi, Jamilia Jazylbekova, Lisa Streich, Ying Wang, Sarah Nemtsov, Farzia Fallah und Eres Holz
    Am Mikrofon: Frank Kämpfer

    Künstlerischem Musiker-Nachwuchs Sendezeit, Podium und Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, hat im Deutschlandfunk lange schon Tradition. Mit der Entfaltung einer sich schnell ausdifferenzierenden Label-Landschaft um das Jahr 2000 lag es folglich nahe, auch der nachfolgenden Komponierenden-Generation den Deutschlandfunk Kammermusiksaal zu öffnen. Im Rahmen von CD-Koproduktion eröffnete sich ein ganz neues Feld, um ausgewählten jungen Urheberinnen und Uhrhebern in ihrer Entwicklung konzeptionell zur Seite zu stehen. Zeitgleich begann sich ein redaktionelles Selbstverständnis zu formen, in dem sich Förderung mit Herausforderung und Verantwortung verband. Zum Abschluss der Sendefolge skizziert Produzent Frank Kämpfer die Zusammenarbeit mit sieben Komponierenden - von Samir Odeh-Tamimi, Jahrgang 1970, bis zur 1985 geborenen Lisa Streich.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Junger Wilder der Romantik
    Die Lange Nacht des Carl Maria von Weber
    Von Jürgen König
    Regie: der Autor

    Den „deutschesten aller Musiker“ nannte ihn später Richard Wagner und hat damit Carl Maria von Weber (1786 - 1826) keinen Gefallen getan. Denn was Wagner als Auszeichnung meinte, machte Weber zum Nationalhelden - und das wollte er nie sein. Wie so viele junge Intellektuelle seiner Generation, wollte er mithelfen, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden - durch Kunst. So wie die gleichaltrigen Brüder Grimm deutsche Märchen und Sagen sammelten, wollte Weber deutsche Geschichten zu deutschen Opern vertonen; wenigstens die Kunst sollte ein Bewusstsein dafür schaffen, dass die Untertanen der vielen kleinen Staaten auf eine gemeinsame Geschichte zurückblickten. Und tatsächlich: obwohl Weber ein äußerst bewegtes Wanderleben führte - als reisender Klaviervirtuose, als Komponist und Dirigent, Regisseur und Theaterleiter - gelang es ihm, mit seinem „Freischütz“ die erste deutsche Volksoper auf die Bühne zu bringen, die diesen Titel wirklich verdiente und die auch im Ausland sehr schnell große Bewunderer fand. Das Etikett eines Nationalkomponisten hat Weber bei der Reichsgründung und auch im Nationalsozialismus Instrumentalisierungen für nationale politische Ziele beschert und der Verbreitung seiner Musik mehr geschadet als genützt. Große Teile seines Werkes sind unbekannt, allenfalls der „Freischütz“ wird ab und zu aufgeführt, die anderen Opern so gut wie nie. Das umfangreiche Instrumentalwerk und auch nahezu das gesamte Klavierwerk schlummern in den Archiven vor sich hin. Wie schade! Wieder mal wäre also ein deutscher Klassiker neu zu entdecken.