• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 21.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Philipp May

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Anna Cavazzini, Grüne, MdEP, VS Binnenmarktausschuss, zu Mercosur

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Jens Spahn, CDU, Fraktionsvorsitzender, zu: Davos, Trump, Grönland

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Rüdiger Bachmann, Ökonom, Uni Michigan, zu: USA und Trump-Wirtschaft

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 25 Jahren: Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Dakar

  • 09:10 Uhr

    Proteste in Serbien: Neue Partei soll entstehen

    Im Schatten russischer Drohnen und Raketen - Ukraine blickt mit Ungewissheit nach Davos

    Polnische Militärstützpunkte: Stopp für Autos aus chinesischer Produktion

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Jung, ultraorthodox, Armee-Rekrut: Die Charedim und die Wehrpflicht in Israel
    Die Wehrpflicht in Israel gilt inzwischen auch für Charedim, also die streng orthodoxen Juden. Sie werden oft als ultraorthodox bezeichnet und lehnen die Wehrpflicht in der Regel ab. Eine Talmud-Schule bietet nun ein Programm an, dass es jungen Charedim ermöglicht, Torah-Studium und Wehrdienst zu verbinden.

    Zwischen kontrovers und spirituell: Über das Verhältnis von Videospielen und Islam
    Lange Jahre zeichneten Videospiele den Islam vor allem als gewalttätige Ideologie. Das hat sich geändert: Inzwischen ist der Blick auf den Islam oft differenzierter. Auf der anderen Seite haben seit einiger Zeit ausgerechnet islamistische Terrorgruppen das Medium für die eigene Propaganda entdeckt. 

    Rituelle Gewalt in der römisch-katholischen Kirche: Schwere Vorwürfe, aber keine Belege
    Dass es jahrzehntelang schweren Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche gegeben hat, ist unstrittig. Es gibt jedoch immer wieder besonders schwere Vorwürfe: Sogenannte rituelle Gewalt - extrem schwere sexualisierte oder körperliche Gewalt, bis hin zu Tötungsdelikten, begangen von Täternetzwerken, teils in Verbindung mit satanischen Ritualen. Das Bistum Münster hatte dazu ein Gutachten veranlasst. Das Ergebnis: Es gibt keine Belege.

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Landarzt gesucht und gefunden
    Wie Hülsenbusch seine Versorgung selbst in die Hand nimmt
    Live aus Hülsenbusch im oberbergischen Land

    Gäste:
    Dr. Dorothea Volk, Hausärztin im Ärztehaus Hülsenbusch
    Bernd Baßfeld, Vorstand des Ärztehauses Hülsenbusch
    Prof. Dr. Achim Mortsiefer, praktizierender Arzt und Professor an der Universität Witten/Herdecke mit Schwerpunkt ländliche Gesundheitsversorgung
    Sebastian Heimes (CDU), Bürgermeister von Marienheide
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Viele ländliche Regionen leiden seit Jahren unter Ärztemangel. Immer häufiger schließen Praxen und Nachfolger fehlen. Eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung hat im November 2025 erneut gezeigt, wie groß die Versorgungslücken gerade auf dem Land sind. Doch es gibt auch Beispiele, die Hoffnung machen - wie Hülsenbusch. Der kleine Ort im oberbergischen Land hat seine medizinische Zukunft selbst gestaltet: Bürgerinnen und Bürger gründeten eine Genossenschaft und bauten ein Ärztehaus. Kann das ein Modell für andere Regionen in Deutschland sein? Wie kann die ärztliche Versorgung auf dem Land langfristig gesichert werden? Welche neuen Impulse braucht es dafür auch von staatlicher Seite?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Was hilft mir das?
    Wie Lyrik und Lyrikkritik in Bereichen jenseits der Lyrikszene wirksam werden.
    Eine Veranstaltung im Berliner Haus der Poesie
    Ein Beitrag von Cornelius Wüllenkemper

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Hochzeitsflug bei Ameisen:
    Himmelhoch strebend, zu Tode gestürzt

    Seepferdchen-Gene:
    Was steckt hinter der männlichen Schwangerschaft?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 21. Januar 2026:
    Europas Riesenteleskop in Chile

    Am Mikrofon: Christiane Knoll

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Wenn Mächtige die Welt neu ordnen: Wie bedroht ist die Freiheit?
     
    Es diskutieren:
    Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP, frühere Bundesjustizministerin
    Gesine Schwan, SPD, Präsidentin Berlin Governance Platform GmbH
    Gabor Steingart, Herausgeber von The Pioneer
    Günther Wallraff, Autor und Journalist

    Diskussionsleitung: Birgit Wentzien

  • 20:10 Uhr

    Missbrauch in der Kirche: Was ist rituelle Gewalt - und gibt es sie überhaupt?
    Von Heike Zafar

    Die massenhafte sexuelle Gewalt an Kindern durch Priester ist durch viele wissenschaftliche Studien belegt. Ganz anders sieht es auch, wenn Menschen von organisierten Täter-Ringen in der römisch-katholischen Kirche berichten, von Geheimbünden oder satanischen Ritualen. Eine Untersuchung im Auftrag des Bistums Münster ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es diese Verbrechen nicht gab oder gibt. Alle staatsanwaltlichen oder polizeilichen Untersuchungen dazu seien ins Leere gelaufen. An diesem Ergebnis gibt es aber heftige Kritik, vor allem von Betroffenen. 

  • 20:30 Uhr

    Wolfram Lotz liest aus und spricht über "Träume in Europa" (1/2)
    (Teil 2 am 28.1.2026)

    Du sitzt im Taxi in Amsterdam, aber seltsamerweise musst du selbst fahren, während der Taxifahrer daneben sitzt - alles verschwindet, und du wachst auf. Wolfram Lotz, geboren 1981 und für seine Theaterstücke vielfach ausgezeichnet, hat in Internetforen nach Träumen gesucht und sie in Erzählungen verwandelt. „Träume in Europa“ versammelt eigenartige und immer wieder komische Geschichten, die einem oft sehr vertraut vorkommen.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    "Für Zuversicht sehen wir uns unzuständig" - Das Kabarett-Trio Ebermann, Mense, Thamer
    Von Yara und Rainer Link

    Das Trio Ebermann In ihrem neuen Bühnenprogramm untersucht das Trio Ebermann, Mense, Thamer wie der Begriff „Normalität“ zum rechten Kampfbegriff wurde und warum Zwei Generationen, ein Trio - das sind Ebermann, Mense und Thamer. Thomas Ebermann ist Anfang 70, Satiriker, früher Politiker. Thorsten Mense und Flo Thamer sind beide in ihren 40ern. Der eine arbeitet als Soziologe und Autor, der andere ist Spezialist für Multimedia-Bühnenformate. Auf der Bühne sind sie schwer einzuordnen - Kabarettisten, Schauspieler, politische Aktivistien? Es steckt von allem ein bisschen was darinnen, denn ihre Programme verbinden Humor mit politischer Theorie. Das neue widmet sich dem Wahn - der nach Ansicht dieses Trios genauso zur westlichen Welt gehört wie die Wahl.

  • 22:05 Uhr

    Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre
    Aus Asche und Schutt
    Der RIAS Kammerchor erinnert an historische Katastrophen

    Magnus Lindberg
    Graffiti

    Zoltán Kodály
    Missa brevis

    RIAS Kammerchor Berlin
    Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
    Leitung: Justin Doyle

    Aufnahmen vom 13.11.2025 im Konzerthaus Berlin
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Der RIAS Kammerchor schreibt hier ein eigenes dringliches Graffiti - als Aufruf und Auftrag an Gesellschaft und Welt. 

    „Graffiti“ ist zugleich Titel, Vorlage und Botschaft: Zwei Jahrtausende alte gekritzelte und geritzte Wandsprüche liegen der Komposition des Finnen Magnus Lindberg zugrunde. Sie wurden auf antiken Mauerresten von Pompeji aufgefunden - überdauerten also den Lavastrom des Vesuv, in dem die Stadt 79 n. Chr. unterging. Lindberg nutzt das mitten im Pulsieren versteinerte Leben für sein erstes Chorwerk, das 2012 uraufgeführt wurde. Demgegenüber steht Zoltán Kodálys 1944 entstandene „Missa Brevis“. Der Komponist schrieb sie, als er mit seiner Frau während mehrwöchiger Bombenangriffe im Keller des Budapester Opernhauses Zuflucht suchte. Hier ist aber nicht das Echo des vernichteten Lebens zu hören, sondern ein oft mit stockendem Atem erflehter Aufruf zu Versöhnung und Frieden.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht