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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 16.04.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Tobias Strauss

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Philipp May

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:00 Uhr
  • 09:05 Uhr

    Vor 35 Jahren: NS-Widerstandskämpfer Joseph Rossaint gestorben

  • 09:10 Uhr

    Papiere für Migranten - Landwirte im spanischen Almeria hoffen auf Arbeitskräfte

    Neue Altersprüfungs-App - Wo steht die Social-Media-Regulierung der EU?

    Polen - Warum Roboter Edward Warchocki viral geht

    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Folter im Namen des Glaubens - Wer trug Verantwortung für die Hexenprozesse?
    Es sind Taten, die in der europäischen Erinnerungskultur kaum stattfinden: Schätzungsweise 40.000 bis 60.000 Menschen, überwiegend Frauen, wurden im Heiligen Römischen Reich, also im heutigen Deutschland, als angebliche Hexen gefoltert und hingerichtet. Auslöser für die Verfolgung waren Aberglauben, Krisen und Epidemien. Woher kam die Vorstellung von Hexen und wer befeuerte den Wahn? Eine Spurensuche in Bamberg, wo besonders grausame Hexenprozesse abgehalten wurden.

    „Wie ein Virus“: Wie sich Hexenverfolgung verbreiten konnte
    In der Walpurgisnacht vom 31. April auf den 1. Mai werden wieder viele Menschen fröhlich und als Hexen verkleidet um das Feuer tanzen. Der Historiker Kai Lehmann findet diesen Brauch problematisch: Für einen der größten Massenmorde der europäischen Historie fehle die Erinnerungskultur. Deshalb hat er für sein neues Buch Daten gesammelt. Daraus geht auch hervor: Der Hexenwahn wurde im 16. und 17. Jahrhundert auch durch die damals „neuen Medien“, den Buchdruck und die Möglichkeit der Verbreitung von Vorurteilen und frühzeitlichen Fake-News befeuert.

    Am Mikrofon: Ina Rottscheidt

  • 10:08 Uhr

    Leichtfahrzeuge im Straßenverkehr: Sparsame Alternative für die Energiekrise

    Gäste:
    Prof. Dr. Lutz Eckstein, Leiter des Instituts für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen; Präsident des VDI
    Volker Freigang, Fahrlehrer in Wesel/ Hamminkeln, Vorstandsmitglied Fahrlehrerverband Nordrhein
    Philipp Schmitt, Produktmanager bei Opel/Stellantis
    Am Mikrofon: Armin Himmelrath

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Sie benötigen in der Regel kein teures Benzin und könnten in der Energiekrise ein vergleichsweise günstiger Einstieg in die Elektromobilität sein: so genannte Microcars, höchstens 45 Stundenkilometer schnell und nicht schwerer als 425 Kilogramm. Leichtfahrzeuge gewinnen als Zwischengattung zwischen Moped und kleinem Auto zunehmend an Beliebtheit. Einer der Vorteile: Sie können ohne einen herkömmlichen PKW-Führerschein gefahren werden. Dabei gibt es eine schwer zu überblickende Vielfalt von Fahrzeugtypen und Bauarten. Für wen lohnt sich die Anschaffung eines Leichtfahrzeugs? Welche Versicherung und welche Führerscheinklasse sind vorgeschrieben? Wie steht es um Verbrauch, Umweltverträglichkeit und Nutzungsmöglichkeiten? Welche Bauarten eigenen sich für welchen Einsatzzweck? Und mit welchen Kosten müssen Käuferinnen und Käufer eines Leichtfahrzeugs rechnen? Antworten geben Armin Himmelrath und die von ihm eingeladenen Expertinnen und Experten im Studio.

  • 11:35 Uhr

    Spritpreise sollen sinken, Energiesteuer in 1. Lesung im Bundestag

    Nicht stringente Autopolitik, Interview mit Sebastian Bock, T&E

    Reiches Energielobbyismus, Interview mit C. Deckwirth, LobbyControl

    Am Mikrofon: Ann-Kathrin Büüsker

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Bundestag berät in Erster Lesung über Entlastungen

    Arbeitgeber-Prämie: Bezahlbar? Interview mit Marcus Nachbauer, Bundesvereinigung Bauwirtschaft

    Debatte um Reform der Beamtenbesoldung

    Wie China vom Iran-Krieg profitiert

    Menschen im Iran - "Faden fürs Leben verloren"

    Ukraine: Landesweit 100 Verletzte nach Luftangriffen

    Sport

    Europäer planen Hormus-Mission

    Trotz Druck - Israel setzt Krieg im Libanon fort

    Gaza im toten Winkel - der fast vergessene Krieg

    Richterbund-Treffen zur Sicherung des Rechtsstaats

    Nach van-Aken-Rückzug: Pantisano Wunschkandidat als Linksparteichef

    Am Mikrofon: Dirk Müller

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Überwachte Toiletten:
    Ausstellung thematisiert queerfeindliche Polizeigewalt
    Kulturwissenschaftler Simon Schultz im Gespräch

    Wenn Tote auferstehen:
    Mumien in der Popkultur
    Ägyptologin Nora Heil im Gespräch

    Serienkritik: „Beef 2"

    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Stefan Kutzenberger: „Die Liste der Lebenden“
    (Picus Verlag)
    Ein Beitrag von Dirk Fuhrig

    Joachim Bessing: „Wachs und Gold“
    (Matthes & Seitz Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Buruli Ulkus:
    schnellere Heilung für die vernachlässigte Tropenkrankheit?

    40 Jahre nach Tschernobyl:
    Welche Relevanz hat die Nuklearkatastrophe heute noch?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 16. April 2026':
    Der magische Blick auf Mond

    Am Mikrofon: Monika Seynsche

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Öffentliche Verwaltung - Wann Bürokratie von alleine wächst

    Wir ersticken in Bürokratie und es wird immer schlimmer. Wirklich?

    Woher kommt unser Bedürfnis nach Kontrolle
    Interview mit Dr. Samy Egli, Max-Planck-Institut für Psychiatrie

    Von Kathrin Kühn und Robert B. Fishman

    Kaum wird an der einen Stelle etwas vereinfacht, tun sich an anderer schon zwei neue Regeln auf. Es wirkt, als wachse Bürokratie quasi von alleine. Schließlich nimmt auch die Zahl der Gesetze und Verordnungen immer weiter zu. Doch wer hier genauer hinschaut, bekommt eine differenzierte Antwort: So sinken die Kosten und der Aufwand für Bürokratie in Deutschland teilweise sogar. Was viele belastet, ist, dass sich in immer wieder neue Regelungen eingearbeitet werden muss und dass Bürokratie-Abbau viel versprochen aber praktisch nie wirklich umgesetzt wird. Ein großes Hindernis: Das Bedürfnis nach möglichst viel Kontrolle.

  • 20:30 Uhr

    Babas Geister (6/6)
    Am Gipfel des Berges - Daðýn zirvesinde
    Von Ayla Güney und Jurate Braginaite
    Regie: Die Autorinnen
    Redaktion: Christian Lerch/Christiane Habermalz
    SWR Kultur/Deutschlandfunk 2025

    Welche Spachtelmasse braucht es, um Familienlücken zu schließen? Und in welcher Sprache? Ayla öffnet sich ihrem Baba und stößt auf Ungehörtes. Das große Finale: Ayla, Jurate und Gültekin begehen zum ersten Mal gemeinsam das Hohritt-Gelände. Doch vorher durchlaufen Gültekin und Ayla ihre eigene Berg- und Talfahrt. Ayla findet endlich den Mut, sich zu öffnen. Und wird von Baba überrascht. Aber was den dreien auf dem ehemaligen Hotelgelände begegnet, damit hat keiner gerechnet… Sind Gültekins Kindergeister wirklich da?

  • 21:05 Uhr

    „Alles hat seine Stunde“
    Einer der vielseitigsten europäischen Jazzmusiker tritt ab: Christian Muthspiel
    Von Michael Rüsenberg

    2019 legt er die Posaune beiseite, 2025 verabschiedet sich Christian Muthspiel nach vier Jahrzehnten auch von der Bühne.

    Fähigkeiten und Karriere des Österreichers Christian Muthspiel sind vielfältig: Er ist Posaunist, Pianist, Komponist und Arrangeur im Jazz, aber auch Dirigent in der Klassik und Komponist in der Neuen Musik. „him hanfang war das wort“ (Ernst Jandl). Es war das Wort „Wasser!“, mit dem der Lautpoet Jandl das Auditorium überfallen hat, mittendrin auch der junge Muthspiel. Für den 1962 Geborenen ein „Initiationsritus in eine zeitgenössische Künstlerschaft“. In den 1980er-Jahren treten Muthspiel und Jandl gemeinsam auf, später jongliert der Musiker mit Jandls bizarrer Lyrik in über 100 Soloauftritten. Die rauschende Abschiedstournee Muthspiels mit seinem Orjazztra Vienna schlägt bewusst einen Bogen „vom Jandln zum Ernst“. Musik und Gespräch dieser "JazzFacts"-Ausgabe beziehen sich darauf - und was es heißt, „persona“ zu sein, Mensch auf der Bühne.

  • 22:05 Uhr

    Außergewöhnlich vielseitig
    Der italienische Dirigent Giuseppe Sinopoli
    Am Mikrofon: Christoph Vratz

    Archäologe, Psychiater, Komponist und Dirigent - bei Giuseppe Sinopoli, der 1946 in Venedig zur Welt kommt, liefen viele ungewöhnliche biografische Fäden zusammen. In ihm, dem promovierten Mediziner und weltweit gefragten Musiker, loderte zeitlebens die Flamme eines Forschergeistes, der nie an sein Ziel gelangt. Sinopoli suchte immer nach dem Wesenskern, auch in der Musik. Er konnte japanische Haiku oder europäische Gedichte der Romantik aus dem Stand auswendig rezitieren, über altgriechische Kunst sprechen, spontan Kochrezepte erfinden - und gegenüber seinen Orchestern mit Inbrunst über die Werke philosophieren, die er gerade einstudierte. Als er 1980 in der Deutschen Oper Berlin Verdis „Macbeth“ dirigierte, bedeutete dies den Beginn einer internationalen Karriere. Fügung des Schicksals: Genau 21 Jahre später endete diese außergewöhnliche Laufbahn eben dort im Orchestergraben und erneut mit Verdi. Während einer „Aida“-Aufführung erlag Sinopoli einem plötzlichen Herzstillstand.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht