Dienstag, 22.10.2019
 
Seit 00:05 Uhr Fazit

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 07.12.2014
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Die Rosa-Hellblau-Falle
Eine Lange Nacht der Geschlechterrollen
Von Almut Schnerring und Sascha Verlan
Regie: Almut Schnerring

Frauensenf und rosa Überraschungseier, Piratenkekse und Chips für den ‚Männerabend‘ - das Warenangebot setzt zunehmend auf Geschlechtertrennung und erweckt so den Eindruck, als lebten süße Glitzerprinzessinnen und abenteuerlustige Monster-Fighter in unterschiedlichen Welten. Haben wir die traditionellen Geschlechterrollen nicht längst überwunden? Conchita Wurst und Lady Gaga, Väter in Elternzeit und Mütter als (Verteidigungs-)Ministerinnen zeigen doch, dass Frauen und Männer heute Wahl- und Entfaltungsmöglichkeiten haben wie wohl keine andere Generation vor uns. Wie also gehen wir heute um mit Zuschreibungen und Rollenerwartungen, gerade in der Kindererziehung? Halten wir Empathie immer noch für eine weibliche Eigenschaft und Ritterlichkeit für männlich? ‚Alle Menschen werden Brüder‘ - gilt das inzwischen gleichermaßen für Männer und für Frauen? Haben wir heute also neue Wege gefunden und die Zeiten von Stammhaltern, Tratschweibern und ‚Indianern, die keinen Schmerz kennen‘ hinter uns gelassen? Wie ähnlich sind sich die Geschlechter eigentlich und wie unterschiedlich wollen wir sein?

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello Nr. 16 Es-Dur, KV 428
Chiaroscuro Quartett

Mitschnitt vom 30.8.14 vom Musikfest Bremen

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Josquin Desprez
Motetten zu 6 und 12 Stimmen

Praeter rerum seriem
Benedicta es caelorum Regina

Josquin Desprez/ Jean Castileti
Benedicta es caelorum Regina

Ensemble La Sestina
Leitung: Adriano Giardina

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Birgit Wentzien, Deutschlandfunk:
Das Recht auf Demokratie - Bodo Ramelows MP-Wahl in Thüringen

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Michael Praetorius
'A solis ortu cardine'. Fassung für Vokal- und Instrumentalensemble
Bremer Barock Consort
Leitung: Mafred Cordes

Dietrich Buxtehude
'Ihr lieben Christen, freut euch nun.' Kantate für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo, BuxWV 51
La Capella Ducale
Musica Fiata
Leitung: Robert Wilson

Samuel Wesley
Duett für Orgel C-Dur
Simon Preston, Orgel
Trevor Pinnock, Orgel

Johannes Brahms
'O Heiland, reiß die Himmel auf'. Motette, op. 74,2
RIAS-Kammerchor

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Fragebögen für Journalisten - Das Minenfeld der politischen Berichterstattung im Russland-Ukraine-Konflikt

Zivilcourage als bürgerliche Tugend
Ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin Sandra Seubert

Adventsreihe "Glaubenskriege" - Teil 2: Klimawandel - Klimaschutz
Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Claus Leggewie

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

"Heilige Stätten" - Wie sich Nationen geografisch verorten
Ein Interview mit dem Historiker Wlodzimierz Borodziej

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Gaby Hauptmann

Am Mikrofon: Burkhard Müller-Ullrich

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Im Rollstuhl auf die Kanzel - Sören Brückner weiß, was er will
Von Regina Kusch und Andreas Beckmann
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 250 Jahren: Katharina II. gründet die Eremitage in St. Petersburg

09:10 Uhr

Die neue Platte

Lucerne Festival Historic Performances
 
Ludwig van Beethoven,
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125 

Elisabeth Schwarzkopf, Sopran 
Elsa Cavelti, Alt
Otto Edelmann, Bass
Philharmonia Orchestra
Lucerne Festival Chorus,
Leitung: Wilhelm Furtwängler
 

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Ware Welt - Themenwoche
Ökonomisierung und moralischer Wandel
Von Dominic Akyel

In vielen industrialisierten Ländern ist seit den 70er-Jahren eine Zunahme rentabilitätsorientierten Wirtschaftens und eine Ausweitung von Marktbeziehungen zu verzeichnen. Dieser zumeist als ‚Ökonomisierung‘ bezeichnete Prozess zeigt sich mittlerweile in fast allen Wirtschafts- und Gesellschaftsbereichen auf organisatorischer und individueller Ebene. Ursächlich dafür waren jedoch nicht nur politische und ökonomische Veränderungen, sondern auch der Wandel sozialer Wertvorstellungen. Durch Individualisierungs- und Säkularisierungsprozesse entwickelten sich neue Bedürfnisse und Handlungsmodelle, die ebenfalls zur Ausweitung von Marktbeziehungen beitrugen. Was war dafür verantwortlich, dass sich das Marktprinzip während der letzten Jahrzehnte als herrschendes Paradigma etablieren konnte? Wie wirkten Unternehmer und Konsumenten daran mit? Und worin genau besteht die moralische Dimension der Ökonomisierung?
Dominic Akyels Essay spürt solchen und ähnlichen Fragen nach. Der Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung forscht über den Wandel von Märkten und ist Autor mehrerer Publikationen zur Ökonomisierungstheorie.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Marien in Quickborn
Predigt: Pfarrer Wolfgang Guttmann
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Hannelore Kraft, SPD, Ministerpräsidentin Nordrhein-Westfalen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt
Stadtteil im Wandel
Kalamja in Estlands Hauptstadt Tallinn

Alte junge Bratwurst
700 Jahre Nürnberger Nationalspeise

Der Südbalkon der Donaumonarchie
100 Jahre Kurhaus Meran in Südtirol

Stadt der weissen Häuser
Casablanca

Am Mikrofon: Julian Kuper

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Ware Welt - Themenwoche
Der Erziehungswissenschaftler Ulrich Schneider im Gespräch mit Michael Langer

Dr. Ulrich Schneider, Jahrgang 1958, wurde in Oberhausen geboren und studierte Erziehungswissenschaften. Er ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin. Er ist Autor verschiedener Publikationen zu den Themen Armut in Deutschland, Verantwortung des Sozialstaats und soziale Gerechtigkeit. Zuletzt erschien von ihm das Buch "Mehr Mensch! Gegen die Ökonomisierung des Sozialen" (Westend Verlag, 2014).

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Ein reines Herz und zügellose Feierlichkeiten - die New Yorker Band 'The Pains of Being Pure at Heart'
Von Paul Baskerville

Der Bandname 'The Pains of Being Pure at Heart' klingt wie ein Zitat aus der Bibel. In Wirklichkeit ist er einer Geschichte entnommen, die ein Freund der Band verfasst hat. Einen christlichen Hintergrund hat die Band sowieso nicht, allerdings sieht sich der Sänger und Gitarrist Kip Berman schon auf einem Kreuzzug gegen das böse kommerziell ausgerichtete Musikgeschäft. Berman hofft auf Unbestechlichkeit, betrachtet seine Songs als ‚authentisch‘ und seine Liebe zur Musik ist ‚rein‘. Vielleicht klingen seine Stücke deshalb oft so schwärmerisch, idealistisch, romantisch. Kip Bermans Lieder sind empfindsam und verführerisch. Paradoxerweise sind die Alben von 'The Pains of Being Pure at Heart' oft sehr eingängig, sie liegen zwischen Shoegaze, Indiepop und Noisepop - zu einem großen Hit hat es allerdings noch nicht gereicht. Die höchste Chartplatzierung in ihrer Heimat Amerika war Platz 92. 2007 wurde die New Yorker Gruppe gegründet. Die personelle Fluktuation ist groß. Berman ist das einzig verbliebene Gründungsmitglied, er ist ja auch der Songschreiber. 'The Pains of Being Pure at Heart' ist momentan ein Quintett. Das dritte Album unter dem Motto ‚Tage der zügellosen Feierlichkeiten‘ wurde 2014 veröffentlicht und klingt entsprechend heiter und engagiert.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche
Thornton Wilder: Die Brücke von San Luis Rey
Aus dem Amerikanischen von Brigitte Jakobeit
Mit einem Nachwort von Patrick Roth
(Arche Literatur Verlag)
Ein Beitrag von Martin Grzimek

Am Mikrofon: Denis Scheck

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
AUSLESE - Naturwissenschaftliche Fach- und Sachbücher
Wissenschaft und Wahrheit
Warum wir nicht alles glauben sollten

Der Blödsinn ist auf dem Vormarsch. Irreführende Werbebotschaften, die Verbrauchern ein X für ein U vormachen, halten zunehmend Einzug in unseren Alltag. Mal preisen sie die vitalisierende Wirkung von energetisiertem Wasser, mal Unterhosen mit Metallfäden, die kritische Körperteile vor Elektrosmog schützen sollen. Obwohl der Nutzen solcher Pseudo-Innovationen nicht belegt ist, werden sie unter dem Mantel der Wissenschaftlichkeit erfolgreich vermarktet. Doch woran erkennt man, dass man hinters Licht geführt wird? Und warum regt sich so wenig Widerstand gegen das Ausufern des Unfugs? Wenn Halbwahrheiten salonfähig werden, droht die Wahrheit auf der Strecke zu bleiben. Neue Sachbücher ermutigen ihre Leser deshalb zum kritischen Denken. Was sich zu lesen lohnt, verrät das Sachbuchtrio in der Sendung 'AUSLESE'.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Wenn Flüchtlingslager zu Dörfern werden - Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth im "Pausen-Gespräch unter der Reichstagskuppel"

Am Mikrofon: Stephan Detjen

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Zeiten des Aufruhrs" - Enrico Lübbe inszeniert nach dem Roman "Revolutionary Road" von Richard Yates am Schauspiel Leipzig

"von mit nach t" - Eine Uraufführung von VA Wölfl im Schloss Benrath in Düsseldorf

Provokation als Prinzip - Der kubanische Künstler Wilfredo Prieto im Kunstverein Braunschweig

Ein politischer Kopf und umtriebiger Theatermacher geht - Zum Abschied von Hans Günther Heyme aus Ludwigshafen

Fragebögen für Journalisten - Das Minenfeld der politischen Berichterstattung im Russland-Ukraine-Konflikt

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Belastete Kommunen - Wer versorgt Deutschlands Flüchtlinge?

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Ware Welt - Themenwoche
Genug ist nie genug
Von der alltäglichen Gier
Von Ingeborg Breuer
Regie: Rolf Mayer
Produktion: DLF 2014

Gierige Banker sind in aller Munde. In regelmäßigen Abständen gesellen sich reiche Steuerhinterzieher hinzu. Aber dann gibt es auch noch die ‚Normalos‘, die die Putzfrau schwarz beschäftigen, die Versicherung betrügen oder die Steuererklärung ein bisschen frisieren. Gier ist unanständig und verwerflich. Gier ist aber auch menschlich. Gier ist eine Art von Sucht, eine Maßlosigkeit, deren Kehrseite der Geiz ist. Und Geiz war ja lange Zeit geil, zumindest in der Werbung. Trotzdem muss man trennen zwischen einem zwar hässlichen, aber möglicherweise biologisch fest verankerten Charakterzug und einem System, das den Egoismus des Einzelnen sogar noch fördert. Insofern helfen keine moralischen Appelle gegen Raffsucht und Eigennutz, sondern lediglich Gesetze, die die Gier einzelner auf ein gesellschaftlich verträgliches Maß zurückschrauben.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Festival Alte Musik Knechtsteden 2014

Georg Philipp Telemann
‚Der Tag des Gerichts‘ . Ein Singgedicht von Christian Wilhelm Alers für Soli, Chor und Orchester

Georg Friedrich Händel
‚Dixit Dominus‘ . Psalm 110 für Soli, Streicher und Basso continuo

Veronika Winter, Sopran
Verena Gropper, Sopran
Franz Vitzthum, Countertenor
Tobias Hunger, Tenor
Sebastian Noack, Bariton
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Aufnahme vom 28.9.14 aus der Klosterbasilika Knechtsteden

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Der weltweit erste Schlaganfall-Notarztwagen steht am Freitag (18.02.2011) auf dem Gelände des Krankenhauses Charté in Berlin. Der zuvor der Öffentlichkeit vorgestellte Schlaganfall-Notarztwagen mit der Bezeichnung Stemo (Stroke-Einsatzmobil) ist mit einem kompakten Computertomographen (CT) ausgestattet, der eine schnelle Diagnose ermöglicht und damit die Folgen eines Hirnschlages mindern soll. Stemo ist eine Entwicklung der Charité.  (picture alliance / dpa / Foto: Stephanie Pilick)
Nach einem Schlaganfall Der lange Weg zurück ins Leben
Sprechstunde 22.10.2019 | 10:10 Uhr

Mit einem Schlag ist alles anders. Bei Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, geht es ums Leben. Im Krankenhaus auf der Schlaganfall-Station versuchen Ärzte, möglichst viele Gehirnzellen vor dem Untergang zu bewahren und so die Folgen des Schlaganfalls klein zu halten.

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