Samstag, 15.05.2021
 
Seit 17:05 Uhr Streitkultur

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 02.05.2021
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Und die Hand wird zur Faust
Eine Lange Nacht der Lieder aus den europäischen Widerstandsbewegungen
Von Winfried Roth
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 2./3.5.2015)

Gegen Hitlers, Mussolini, Francos und Stalins Diktaturen und ihren Versuch, ein faschistisches Europa zu schaffen, leisteten Millionen Männer und Frauen im Untergrund Widerstand - mit und ohne Waffen. Ihre dramatische Geschichte - von Paris bis Athen, von den Bergen Norditaliens bis zu den Wäldern Russlands - spiegelt sich in unzähligen Liedern. Nach dem Zweiten Weltkrieg riefen Lieder zum Protest gegen rechte Regimes in Spanien, Portugal und Griechenland auf. Entstanden sind oft außergewöhnliche Kunstwerke: lyrische Klagelieder und monumentale Hymnen, provokante Spottgesänge und Trauermärsche, ruhige Balladen und leidenschaftliche Appelle.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Sommerliche Musiktage Hitzacker 2020

Ernest Chausson
1. Satz: Décidé aus: Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett D-Dur, op. 21

Alfred Schnittke
"Moz-Art à la Haydn" für 2 Violinen nach dem Fragment KV 416d

Felix Mendelssohn Bartholdy
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello Nr. 6 f-Moll, op. 80

Carolin Widmann, Violine
Oliver Wille, Violine
Marmen Quartett
Markus Becker, Klavier

Aufnahme vom 9.8.2020 aus dem VERDO Konzertsaal, Hitzacker

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55, „Eroica".
Bearbeitet für 2 Violinen, Viola, Flöte, 2 Klarinetten, 2 Hörner und Kontrabass

Compagnia di Punto

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

Giaches de Wert
Missa dominicalis
Currende
Concerto Palatino
Leitung: Erik van Nevel

Johann Hermann Schein
"Singet dem Herrn ein neues Lied". Für 8 Stimmen und Basso continuo
Capella Ducale
Musica Fiata Köln
Leitung: Roland Wilson

Johann Sebastian Bach
"Es ist euch gut, daß ich hingehe". Kantate zum Sonntag Cantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 108
Siri Thornhill, Sopran
Petra Noskaiová, Alt
Christoph Genz, Tenor
Jan van der Crabben, Bass
La Petite Bande
Leitung: Sigiswald Kuijken

Georg Philipp Telemann
"Singet dem Herrn ein neues Lied" für Soli, Chor und Ensemble, TWV 7:30
Sonja Erwied, Sopran
Arnon Zlotnik, Alt
Michael Berner, Tenor
Konstantin Wolff, Bass
Veronika Skuplik, Violine
Vocalensemble Rastatt
Les Favorites
Leitung: Holger Speck

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Brasilianische Verhältnisse - Der Regisseur Vinicius Jatobá über sein Land

Corona-Katastrophe in Indien - Ein Interview mit dem Schriftsteller Christopher Kloeble

Mythos Napoleon - Zum 200. Todestag ein Interview mit dem Historiker Johannes Willms

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Schwarzer Humor in der Krise? Ein Interview mit dem Philosophen Manfred Geier

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin und Therapeutin Heike Duken

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Wo mein Herz ist, da ist auch meine Zeit
Überlegungen zu einem rätselhaften Phänomen
Von Silvia Becker
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der indische Filmregisseur Satyajit Ray geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Anmerkungen zur Automatisierung
Von der Zukunft des Homo sapiens
Von Mathias Greffrath
(Wdh. v. 22.11.2020)

Homo sapiens hat die Hand durch das Werkzeug verstärkt, das Werkzeug zur Maschine entwickelt, seine Sinne durch Sensoren erweitert; zunehmend überlässt er nun die geistige Arbeit den Computeralgorithmen, die bereits die organisierenden, kreativen, musischen Tätigkeiten übernehmen. Durch diese sozio-technische Evolution stieg in Jahrtausenden die Macht der Gattung über die Bedingungen des Überlebens in einer feindlichen Umgebung. Das Leben wurde sicherer und komfortabler - aber die Verfügung des einzelnen Exemplars Mensch über die Bedingungen seines Lebens schrumpft. Wenn homo sapiens von seinen Werkzeugen, seinen Gesten, seinen Muskeln, seinen Gedächtnisleistungen und seiner Fantasie befreit wird - was bleibt dann von ihm? Steht er am Ende seiner Laufbahn - oder hat er noch die Freiheit, sapiens zu bleiben? Wenn Wünsche in Erfüllung gehen - Mathias Greffrath führt in seinem Essay Fakten und Gedanken zur Automation zusammen.
Mathias Greffrath, Jahrgang 1945, ist Soziologe und Journalist. Er lebt in Berlin, arbeitet unter anderem für die taz, die ZEIT und den Rundfunk. In den letzten Jahren hat er sich in Essays, Hörspielen und Kommentaren mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen von Globalisierung und Klimawandel beschäftigt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der St. Martins Kirche in Dassel-Markoldendorf
Predigt: Superintendent Jan von Lingen
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Markus Blume, CSU-Generalsekretär

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

"Einfach abgefahren"
Mit 65 Jahren 18.000 km durch 15 Länder

Prächtigster Garten Frankreichs
Versailles im Frühling

Aus dem Dialektatlas:
Moselfränkisch

Ostern im Mai
Wie die orthodoxen Christen feiern

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Astrophysikerin Susanne Hüttemeister im Gespräch mit Stephan Beuting

Wer Fragen mehr liebt als Antworten, der hat es im Leben eigentlich ganz leicht: einfach nach oben schauen, in den Himmel. Susanne Hüttemeister tat genau das. Mit elf bekam sie ihr erstes Teleskop: Planeten anvisieren, Sonnenflecken zählen, bald interessierte sie sich für Molekülwolken im interstellaren Raum. Als sie Physik studierte, promovierte und habilitierte, faszinierten sie weiterhin die Wolken, in denen neue Sterne geboren werden. Noch reizvoller, als diese Nebel zu erforschen, ist es für Susanne Hüttenmeister aber, davon zu erzählen und andere mit ihrer Astronomie-Begeisterung anzustecken. Seit 17 Jahren tut sie das als Leiterin des Bochumer Planetariums. Ein Gespräch über das Glück, Sternen beim Entstehen zuzuschauen, über die Herausforderung guter Wissenschaftskommunikation und darüber, was das neue Projektionssystem im Planetarium so alles kann.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin - Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Judith Hermann: „Daheim“
(S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main)
Ein Beitrag von Christoph Schröder

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Das Down danach
Was Cannabis mit Jugendlichen macht
Von Wibke Bergemann

Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge, vor allem unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Mindestens 10 Prozent der Minderjährigen haben schon einmal gekifft. Bei den 18-25-Jährigen sind es sogar 40 Prozent - Tendenz steigend. Aber wie wirkt sich Cannabis auf ein Gehirn aus, das sich noch in der Entwicklung befindet? Und kann starker Cannabis-Konsum zu einer Psychose führen? Oder eher umgekehrt, wie neuere Studien aus der Genetik suggerieren?

Zugleich wächst die gesellschaftliche Akzeptanz. Nachdem Uruguay, Kanada und mehrere US-Bundestaaten Cannabis freigegeben haben, wird auch in Deutschland wieder verstärkt über eine Legalisierung diskutiert. Kritiker befürchten eine Verharmlosung. Befürworter hoffen, dass mit einem kontrollierten Markt und ohne Angst vor Kriminalisierung auch Jugendliche besser geschützt werden könnten.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Hybride Ruhrfestspiele - Intendant Olaf Kröck über die Jubiläums-Ausgabe zum 75. unter Corona-Bedingungen im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Brasilianische Verhältnisse - Der Regisseur Vinicius Jatobá über sein Land

"Brecht stirbt" - Ein Audiowalk des Berliner Ensembles auf den Spuren Brechts

Rettung für die Van Gogh-Villa - Eine Initiative in den Niederlanden sucht Hilfe

Der Weg zur Restitution - Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, im Gespräch über die Benin-Bronzen

Am Mikrofon: Mascha Drost

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Geschichte aktuell - vor 50 Jahren: Bruderküsse und Intrigen. Der Sturz Walter Ulbrichts

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Der DFB nach der Klausur der Landesverbände
Fußball - Der neue US-Investor beim FC Augsburg

Fußball - Frauen Champions League: FC Chelsea gegen FC Bayern München
Fußball - Social Media Boykott in der Premier League findet Nachahmer

Eishockey - Playoff: Finale

Tennis - ATP-Turnier der Herren in München: Finale

Formel 1 - Großer Preis von Portugal
Netflix-Serie - Drive to Survive

Handball - EM-Qualifikationsspie in Stuttgart: Deutschland - Estland

Am Mikrofon: Maximilian Rieger

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Im Asphaltdschungel
Bullen, Cops und Commissarios in der populären Kultur
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
Regie: Susanne Krings
Produktion: Deutschlandfunk 2021

In den Regalen der Buchhandlungen, im täglichen Fernsehprogramm, im Kino sind Polizistinnen und Polizisten vielleicht mehr denn je DIE Projektions- und Identifikationsfigur der Gegenwart. Welche Antworten geben Cop, Flic, Schnüffler oder Bulle auf die moralischen und sozialen Fragen unserer Zeit? Will man erfahren, wie es um ein Land, eine Region, eine Gesellschaft bestellt ist, greift man zum Kriminalroman oder schaut eine Polizeiserie. Die Realität scheint darin gespiegelt zu werden - aber freilich nur teilweise. Langweilige und unschöne Aspekte kommen eher am Rande vor und müssen selbst dort dramatisch und symbolisch überhöht werden. Die Diskrepanz scheint erstaunlich: Je populärer und allgegenwärtiger die Polizei in den Medienträumen wird, desto distanzierter und misstrauischer wird das Verhältnis in der Realität. Wie haben sich die Polizei-Bilder in den letzten Jahrzehnten verändert? Wie viel Wirklichkeit enthalten Krimi-Serien und -Romane?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Heidelberger Künstlerinnenpreis 2021

Lepo Sumera
"Open(r)ing"

Karola Obermüller 
„Phosphor“ für Violoncello und Orchester (UA)

Wolfgang Amadeus Mozart 
Sinfonie Nr. 36 C-Dur, KV 425 „Linzer“

Julian Steckel, Violoncello
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Leitung: Anu Tali

Aufnahme vom 24.2.2021 aus dem Theater Heidelberg

Am Mikrofon: Egbert Hiller

Der Heidelberger Künstlerinnenpreis versteht sich als weltweit einziger Kulturpreis, der sich ausschließlich an Komponistinnen richtet. Er wurde von Roswitha Sperber begründet, heute ist er in städtischer Trägerschaft angesiedelt. Die Liste der Preisträgerinnen liest sich inzwischen wie ein Who‘s who der Neuen Musik. Diesjährige Preisträgerin ist die deutsche, in Albuquerque (New Mexico) lebende und lehrende Karola Obermüller. Persönliche Erlebnisse, Wahrnehmungsphänomene und das Tasten nach dem Unbekannten speisen Obermüllers schöpferische Fantasie. So auch in ihrer neuen Arbeit „Phosphor“ für Violoncello und Orchester. Flankiert wird es vom Orchesterstück „Open(r)ing“ des estnischen Komponisten Lepo Sumera (1950-2000) und von Wolfgang Amadeus Mozarts „Linzer Sinfonie“.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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