Dienstag, 17.09.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 24.08.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Gestatten, mein Name ist Cox (4/4)
Von Rolf Becker
Regie: Hans Gertberg
Musik: Siegfried Franz
Mit Carl-Heinz Schroth, Gustl Busch, Hans Zesch-Ballot, Heinz Klingenberg, Manfred Steffen, Richard Münch, Walter Grüters, Tonio von der Meden, Herbert Steinmetz u.a.
Produktion: Nordwestdeutscher Rundfunk 1952
Länge: ca. 54'

Im Kundenbuch der Wäscherei hat Paul Cox einen Namen entdeckt, der ihm nun auf seiner Suche nach dem großen Unbekannten wiederbegegnet: Helena Bernhardt. In ihr findet Cox sozusagen eine Leidensgenossin. Auch sie hatte dem Anwalt Wallings vertraut - und mehr noch. Er sorgte dafür, dass Helena ihren Scheidungsprozess gewann und seitdem Unterhalt von ihrem Ex bekommt. Danach erpresste Wallings sie mit einem Brief, in dem sie ihr außereheliches Verhältnis erwähnte. Am Tag von Wallings’ Ermordung wollte sie diesen Brief an sich nehmen, weil ihr Butler Nat versicherte, dass Wallings verreist sei und ihr einen Wohnungsschlüssel gab. Nat? Schon wieder dieser Mann, der sich auch als Mitarbeiter der Konzertdirektion und als Wäschereibote ausgegeben sowie den kleinen Pit von zuhause entführt hatte! Doch Nat, der nun alles aufklären könnte, hat sich aus dem Staub gemacht. Woher also nimmt Cox die Gewissheit, dass er Inspektor Carter von Scotland Yard jetzt den Fall Wallings auf dem silbernen Tablett servieren kann? Die Antwort verzögert sich abermals, denn auf dem Weg zum Yard wird Paul entführt.

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
Neues aus der aktuellen Musikszene sowie Klassiker der Rock-, Pop- und Soulmusik
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte der britische Folksänger Nick Drake sein Debütalbum ,Five leaves left'
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Europa einst und heute - Die Risse im Eisernen Vorhang

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrer Stephan Krebs, Darmstadt
Evangelische Kirche

06:50 Interview 

Brennender Amazonas - Druck von der EU? Interview mit Bernd Lange, SPD, MdEP

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

G7-Gipfel in Biarritz - Interview mit Jürgen Trittin, Grüne, MdP

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

Interview mit Mahdi Omar, Rettungsorganisation Weißhelme zur Situation in Idlib

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der Politiker Rudolf Breitscheid stirbt bei einem Luftangriff auf Buchenwald

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

Auf der Suche nach dem Flow - Unter Zockern auf der Gamescom

Am Mikrofon: Stephan Beuting

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Die Regisseurin Emily Atef

Mit ,3 Tage in Quiberon’, einer Momentaufnahme aus dem Leben von Romy Schneider, gelang Emily Atef der internationale Durchbruch. Ihr Schwarz-Weiß-Film, der die berühmte Session des Fotografen Robert Lebeck und der Schauspielerin rekonstruiert, lief 2018 auf der Berlinale im Wettbewerb und gewann wenig später den Deutschen Filmpreis. Immer wieder geht es in Atefs Filmen um Frauen in Grenzsituationen. So auch in ,Das Fremde in mir’, ein Filmdrama über eine junge Mutter, die keine Gefühle für ihr neugeborenes Baby entwickeln kann. Gerade schreibt Emily Atef Drehbücher für internationale Co-Produktionen, recherchiert - unter anderem in Nairobi - für ihre neuen Geschichten. Unterwegs zu sein, ist schon immer Teil ihrer Biografie gewesen. 1973 als Tochter einer französischen Mutter und eines iranischen Vaters in Westberlin geboren, zog Emily Atef im Alter von sieben Jahren mit ihrer Familie nach Los Angeles. Sechs Jahre danach ging es nach Frankreich, wo sie Abitur machte. Sie studierte in London Theater und später Film an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin. Seit 2001 lebt die heute 45-Jährige mit Ehemann und Tochter wieder in ihrer Geburtsstadt.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

,Grand Paris' - Eine Stadt wächst über sich hinaus
Mit Reportagen von Bettina Kaps

Kräne, Bagger, Umleitungen, Staus: Rund um Paris nimmt das Großprojekt ,Grand Paris Express’ Fahrt auf. Die geplante Schnellbahntrasse umfasst 200 Streckenkilometer, 68 neue Bahnhöfe und ist eine der größten Baustellen in Europa. Die Grundidee ist, Paris besser mit dem Umland zu verzahnen und die Verkehrsnetze und den Immobilienmarkt im Zentrum zu entlasten. Paris soll zu ,Grand Paris’ anwachsen. Denn die Metropole an der Seine ist noch immer die kleinste aller Weltstädte: Gut zwei Millionen Menschen leben hier dicht gedrängt auf einer Fläche von 105 Quadratkilometern - selbst Bonn ist größer. Manche sagen, dass das Infrastrukturprojekt die Kluft zwischen den Vororten und der Hauptstadt verringern könne. Andere sind von ,Grand Paris’ nicht begeistert. Steigende Mieten in den neu angeschlossenen Vierteln werden zum Problem und die Klimaschutzauflagen der Pariser Bürgermeisterin werfen Fragen auf.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

G7-Gipfel in Biarritz

Weitere Eskalation im Handelskrieg: Trump erhöht Zölle auf chinesische Waren

Interview mit Josef Braml, Politologe, zu G7 und die transatlantischen Beziehungen

Brasilien - Nach Kritik an Amazonas-Politik: Bolsoanro bewegt sich

HongKong - Proteste gehen weiter

Nordkorea testet erneut Kurzstreckenraketen

#unteilbar-Demonstration - CDU nimmt nicht teil

Sport

Am Mikrofon: Sandra Schulz

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

Arktis - Sterbende Gletscher, gierige Großmächte

Britisches Roulette - Kompromiss in Sicht

Eigenlob und Selbstzweifel - SPD und CDU nach der Sommerpause

Europa einst und heute - Die Risse im Eisernen Vorhang

Am Mikrofon: Ursula Welter

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

Das Schicksal der Kinder deutscher IS-Kämpfer

Kanadische Firewall: Mechanismen gegen ausländische Wahlbeeinflussung

Kufstein in Thailand: Ein Besuch im Alzheimer-Dorf in Chiang Mai

Flüchtlinge aus ZAR in Kamerun - Rückkehrabkommen läuft ins Leere

Am Mikrofon: Manfred Götzke

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

Mehr als Bienchen und Blümchen
Wie sich Sexualkundeunterricht seit den Anfängen vor 50 Jahren verändert hat

,Campus & Karriere' fragt: Wie sieht moderner Sexualkundeunterricht aus? Kann er die Bilder undErwartungen korrigieren, die in sozialen Medien erzeugt werden?
Ab welchem Alter sind welche Themen angemessen, und in welcher Form? Wie können Sexualkunde-Lehrer die Gender- und Identitätsdiskussion führen? Und: Sollte das überhaupt Lehrer unterrichten oder lieber Fachkräfte von außen?

Gesprächsgäste:
Katharina von der Gathen, freiberufliche Sexualpädagogin an Grundschulen und Autorin des Buches „Klär mich auf!“
Uwe Sielert, Prof. em. für Pädagogik in Kiel, Mitbegründer des Instituts für Sexualpädagogik
Hilke Wentzel-Trakowski, Lehrerin an der Fritz-Karsen-Gemeinschaftsschule in Berlin
Am Mikrofon: Sandra Pfister

Umfrage:
Was bringt der Sexualkundeunterricht?

Beitrag:
Der Sexualkunde-Atlas wird vorgestellt, 17.6.1969

Vor 50 Jahren beschloss die Kultusministerkonferenz, dass Sexualunterricht in die Lehrpläne gehört. Trotz 68er-Revolution und sexueller Befreiung gab es Protest. Bis dahin tauchte das Thema höchstens im Religionsunterricht auf - und zwar mit dem Tenor, vor den Gefahren der sexuellen Lust zu warnen. Zur Unterstützung der Lehrer kam fast zeitgleich der Sexualkunde-Atlas auf den Markt - streng beschränkt auf wissenschaftlich fundierte Faktenvermittlung. Heute treffen Lehrer auf Schüler, die über das Internet oft schon mit sexuellen Reizen überflutet wurden. Zugleich beschweren sich Eltern, dass zu früh, zu viel oder zu explizit über Heterosexualität und Genderidentität geredet werde.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Pink-Pop und Politik? Taylor Swift mit neuem Album ,Lover'
Als Country-Pop-Musikerin wurde sie bekannt, sie hat zahlreiche Grammys gewonnen, sich mit Rapper Kanye West angelegt, wurde von der US-amerikanischen Alt-Right-Bewegung vereinnahmt und hat spätestens seit ihrem letzten Album ,Reputation' ihre musikalische Richtung hin zum beiläufigen Glanz-Pop eingeschlagen. In welche Richtung sich Taylor Swift mit ihrem frisch erschienenen siebten Album ,Lover' musikalisch, persönlich und politisch bewegt, ordnet Musikkritiker Jens Balzer ein.

Im Osten viel Neues: Osteuropäische Sounds beim Pop-Kultur Festival in Berlin
Sibirische, albanische und belarussische Musikerinnen und Musiker tummelten sich - neben zahlreichen bekannteren Acts, wie Anna Calvi, CocoRosie oder Die Goldenen Zitronen - auf dem diesjährigen, fünften Pop-Kultur Festival in Berlin: Von Synth-Post-Punk-Noise-Wave-Musik über Ethno-Deep-House bis zu serbischem Post-Punk gab es gerade aus osteuropäischen Ländern einiges zu entdecken. Ein inoffizieller Schwerpunkt eines anregenden Festivals.

Vinyl - Auslaufmodell oder schwarzes Gold? Fragen an Dr. Mint
Manche nutzen sie sogar als Anlageobjekt - diverse Ausgaben von Beatles-Platten etwa sind für mehrere 100.000 Euro im Umlauf. Exzessive Vinyl-Fans besitzen Schallplattenwaschmaschinen, zelebrieren die Haptik, die Covergestaltung und die Entschleunigung beim Hören und freuen sich darüber, dass sie im Gegensatz zur CD immer noch präsent ist. „So gut ging es der Schallplatte seit sehr langer Zeit nicht mehr“, sagte Dennis ,Dr. Mint' Plauk, Chefredakteur des Vinyl-Magazins Mint, im Dlf.

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser

Erika Mann: „Zehn jagen Mr. X“
Aus dem Englischen von Elga Abramowitz
Mit einem Nachwort von Uwe Naumann
(rororo rotfuchs im Rowohlt Verlag, Hamburg)
Ein Beitrag von Christoph Haacker

Kinder- und Jugendbücher zum Bauhaus-Jubiläum
Ein Beitrag von Änne Seidel

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Daddelparadies
Gamescom zeigt Cloud Gaming, Motion Capture und andere Trends

Reihenabwurf
Fake-Beschwerden verstopfen die Clearingstellen der Plattformen

Algorithmen im Alltag (10/12)
Der Informationsfilter

Info-Update

Sternzeit 24. August 2019
Letzte Ausfahrt vor der Milchstraße

Am Mikrofon: Manfred Kloiber

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Sind E-Sports wirklich Sport?
Hans Jagnow, Präsident ESBD - eSport-Bund Deutschland, und der Sportwissenschaftler Klaus Willimczik im Gespräch
Am Mikrofon: Stefan Römermann

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Antrittskonzert - Kirill Petrenko gibt sein Debüt als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

Sommerreihe "Wendepunkte: Vorher - Nachher"
Der Brexit und der britische Sportsgeist
Kate Connolly, Berliner "The Guardian"-Korrespondentin, im Gespräch

"Merce Cunningham Centennial" - "Rain Forest" und "Sounddance" bei Tanz im August in Berlin

75. Jahrestag der Befreiung von Paris - Ein neues Geschichtsmuseum eröffnet

Am Mikrofon: Jörg Biesler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Grüne Lungen. Wie Wälder dem Klimawandel trotzen können

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Samstag

1. Fußball-Bundesliga, 2. Spieltag:
1899 Hoffenheim - Werder Bremen; Fortuna Düsseldorf - Bayer 04 Leverkusen;
1. FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach; FC Augsburg - 1. FC Union Berlin;
SC Paderborn - SC Freiburg; FC Schalke 04 - FC Bayern München

DFL - Mitgliederversammlung, Kollegengespräch mit DLF-Sportredakteur Matthias Friebe

2. Fußball-Bundesliga, 4. Spieltag:
Hannover 96 - SpVgg Greuther Fürth; VfL Bochum - SV Wehen Wiesbaden; Jahn Regensburg - Arminia Bielefeld

Frauenfußball - "Tag der Fußballerin"

E-Sport - Team beim 1.FC Köln

Europameisterschaften im Dressur- und Springreiten 2019 in Rotterdam

Handball - Interview zum Bundesliga-Start mit Trainer Heiko Grimm

Kanu WM in Szeged / Ungarn

Volleyball - EM der Frauen: Deutschland - Spanien

Tokio 2020 - Olympia-Gegner werden diskreditiert

Am Mikrofon: Klaas Reese

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Shanghai fern von wo (2/2)
Die geschlossene Stadt
Von Ursula Krechel
Regie: Hans Gerd Krogmann
Mit Manfred Steffen, Katharina Palm, Anthony Gibbs, Donata Höffer, Elisabeth Orth, Dieter Wien, Hille Darjes, Johanna Liebeneiner, Gerd Wameling, Rosemarie Gerstenberg, Ernst Walter Simon
Produktion: SWR 1998
Länge: 80'05

„Was für Schlussfolgerungen die Kunst ziehen muss…“ (2/2)
Ursula Krechel im Gespräch mit Sabine Küchler

„Nach Shanghai." - „Was? So weit?" - „Weit, von wo?" - Dieser Dialog zwischen zwei Juden beim Aufbruch in die Emigration ist sprichwörtlich geworden. Die Handels- und Hafenmetropole des Fernen Ostens wurde im Opiumkrieg 1842 von den Briten erobert und dem ausländischen Handel geöffnet. Shanghai war der wichtigste Stützpunkt der Westmächte, wobei von einreisenden Europäern kein Visum verlangt wurde und ein Teil der Stadt - als Stadt in der Stadt - dem ausländischen Konsularkorps unterstellt wurde. Im fremden Blick eines in Shanghai alteingesessenen Inders und einer jungen chinesischen Fremdenführerin spiegelt sich die Geschichte der Stadt und ihrer "weißen Ausländer". Im Zentrum stehen dabei die vielfältigen Biografien der 18.000 deutschen "Shanghailänder": Diplomaten und Handelsvertreter, aber vor allem - denn sie waren die große Mehrheit - jüdische Exilanten aus Nazideutschland, für die Shanghai zur Falle wurde, die beim ausbrechenden Krieg zuschnappte.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

Revisited Forum neuer Musik 2009
,La otra america'

Coriún Aharonián
Homenaje a la flecha clavada en el pecho de Don Juan Díaz de Solís
Tonbandstück

Tato Taborda
Disparo
Tato Taborda, multiinstrumentale Struktur ,Geralda'
Alexandre Fenerich, Sound

Ana Maria Rodriguez
Radiostation der vergessenen Städte
Na’ama Golan, Trompete
Alexandre Babel, Perkussion
Ana Maria Rodriguez, Live-Elektronbik
Aufnahmen vom 4. und 5.4.2009 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

Am Mikrofon: Frank Kämpfer

Ein wichtiges Moment auf dem Wege zu künstlerisch Eigenem war und ist für Komponierende aus Lateinamerika die Einbeziehung der Elektroakustik. Das Forum neuer Musik 2009 gab dem eine Bühne. Der uruguayische Komponist Coriún Aharonián (1940-2017) war sich des politischen Potenzials dieser Technologie sehr wohl bewusst. 1974 montierte er hyperrealistisch bearbeitete Klänge traditioneller Flöteninstrumente und widmete diese dem unbekannten Indio, der dem spanischen Eroberer der Region Río de la Plata vor 500 Jahren einst einen Pfeil in die Brust schoss. Der Brasilianer Tato Taborda (*1960) musiziert mit der multiinstrumentalen Struktur ,Geralda’ - einer Musikmaschine, die zahlreiche Instrumente, elektroakustische und elektronische Quellen vereint. Mit ihr erforscht der Komponist die akustische Kulisse von Rio und deren natürliche Lebensumwelt. Für die in Argentinien geborene, in Berlin lebende Komponistin Ana Maria Rodriguez sind Computer und mediale Klangwelten Alltag und Bezugsort. Künstlerische Identität ist nicht mehr an einen geografischen Ort, vielmehr an ein Unterwegssein gebunden.

22:50 Uhr

Sport aktuell

1. Fußball-Bundesliga, 2. Spieltag:
1899 Hoffenheim - Werder Bremen; Fortuna Düsseldorf - Bayer 04 Leverkusen;
1. FSV Mainz 05 - Borussia Mönchengladbach; FC Augsburg - 1. FC Union Berlin;
SC Paderborn - SC Freiburg; FC Schalke 04 - FC Bayern München

2. Fußball-Bundesliga, 4. Spieltag:
Hannover 96 - SpVgg Greuther Fürth; VfL Bochum - SV Wehen Wiesbaden; Jahn Regensburg - Arminia Bielefeld

Europameisterschaften im Dressur- und Springreiten 2019 in Rotterdam

Kanu WM in Szeged / Ungarn

Volleyball - EM der Frauen: Deutschland - Spanien

Am Mikrofon: Klaas Reese

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Vom Jagdtier bis zum Gott
Eine Lange Nacht über Elefanten
Von Tanja Krüger und Johanna Rubinroth
Regie: Beate Ziegs

Der Elefant - das größte Landsäugetier der Erde, Sinnbild für Weisheit und Würde, königliches Wappentier. Schon Jahrhunderte fasziniert er den Menschen. Sein Rüssel ist ein Wunderwerk der Natur - dient er ihm doch nicht nur zum Tasten, zum Greifen, zum Riechen, als Schnorchel, sondern auch als Waffe und zur Kommunikation. Der graue Riese verfügt über eine enorme Intelligenz. Er ist sogar imstande, Blumenvasen, Landschaften oder Selbstporträts zu malen. Mitunter werden ihm sogar menschliche Regungen zugeschrieben: Stirbt ein Herdenmitglied, verweilen die Angehörigen oft noch stundenlang neben dem Kadaver. Elefanten haben nicht nur Philosophen und Schriftsteller inspiriert, sie eroberten auch die Herzen vieler Kinder. Weniger bekannt ist, dass er auch zum Erhalt des Ökosystems in Afrika beiträgt. Doch die Jagd nach dem kostbaren Elfenbein ließ seine Bestände bereits enorm schrumpfen. Der Einsatz des Elefanten als Lastentier findet immer seltener statt, seine Rolle als Tempeldiener in buddhistischen wie hinduistischen Weihestätten scheint jedoch so wichtig wie eh und je. In Indien verehrt man ihn sogar als Gottheit, Ganesha ist hier allgegenwärtig - eine ‚Lange Nacht‘ durch Afrikas Savannen und Asiens Urwälder.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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