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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 16.03.2016

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon: Christine Heuer

  • 09:05 Uhr

    Vor 10 Jahren: Das Bundesverwaltungsgericht weist die Klagen gegen den Bau des Flughafens "Berlin Brandenburg International" zurück

  • 09:10 Uhr

    Nach rechts gerückt - Neo-Faschisten ziehen ins slowakische Parlament ein

    Radikal oder national? Der Front National und der schmale Grat des Imagewandels

    Auf den Hund gekommen - Die portugiesische Tierschutzpartei und die Sparpolitik

    Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Berlin, Münster, Rom: Der Besuch des Großimam
    Der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmad Mohammad al-Tayyeb, bereist Europa. Der Journalist Martin Durm erklärt das Verhältnis von Islam und Wissenschaft

    Nachts kommen die Schatzgräber
    In Anatolien verfallen frühchristliche Stätten. Eine der Initiative zur Bewahrung des nicht-muslimischen Kulturerbes versucht zu retten, was fast nicht mehr zu retten ist

    Das Erbe der Klahns
    War Erich Klahn ein Nazi-Künstler? Ein juristischer und kunsthistorischer Streit wird hochemotional geführt

    Am Mikrofon: Monika Dittrich

  • 10:10 Uhr

    Das Verhältnis muss stimmen
    NRW geht gegen maßlose Managergehälter vor

    Gesprächsgäste:
    Thomas Kutschaty, Justizminister des Landes NRW
    Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V.
    Michael H. Kramarsch, Geschäftsführer der Unternehmensberatung HKP, Experte für Corporate Governance, Vorstands- und Aufsichtsratvergütung
    Andreas Meyer-Lauber, NRW-Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes
    Am Mikrofon: Michael Roehl

    Hörertel.: 00800 - 4464 4464
    laenderzeit@deutschlandfunk.de

    Dass die Vorstände von großen deutschen Wirtschaftsunternehmen angemessen bezahlt werden sollen, stellt niemand in Frage. Doch was ist eine angemessene Vergütung? Ist es z.B. angemessen, dass ein Topmanager das 54-fache des Durchschnittseinkommens seiner Belegschaft verdient?
    Über eine gesetzliche Regelung der Managervergütungen wird seit Jahren in Wirtschaft und Politik, bei Arbeitgebern ebenso wie Arbeitnehmern gestritten. Und dabei geht es um sehr viel mehr als um die Vergütungen einiger weniger Spitzenverdiener. Es geht um Gerechtigkeit und Verantwortung, um sozialen Frieden. Nun hat NRW einen erneuten Vorstoß in Richtung Bundesrat vorangetrieben: Danach soll es eine festgelegte Relation zwischen Vorstandsgehalt und Durchschnittseinkommen der Arbeitnehmer geben. Doch lassen sich Managergehälter in Deutschland überhaupt gesetzlich regeln? Schließlich hat der Deutsche Bundestag bereits 2009 einen ähnlichen Versuch gestartet. Und wie würde ein gesetzlicher Vorstoß auf internationaler Ebene beurteilt? Kann sich Deutschland tatsächlich abkoppeln von weltweit gezahlten Managervergütungen?

  • 11:35 Uhr

    Bundesverkehrswegeplan 2016 - 2030; Erste Fassung

    Großes Gefälle in Deutschland - Armut und Gesundheit

    Wer trägt die Verantwortung? Illegale Downloads im offenen W-LAN Netz

    Spanien-Weinbau im Zeichen des Klimawandels

    Am Mikrofon: Britta Fecke

    11:55 Uhr   Verbrauchertipp

    Komposthaufen und Öko-Ecke: Einfache Wege zum naturnahen Garten

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik
    Brüssel: vor dem EU-Gipfel

    Weiter Streit in der Union

    Ist Merkel noch tragbar? - Interview mit CDU-MdEP Daniel Caspary

    Trump und Clinton siegen bei weiteren Vorwahlen

    China: Abschluss Volkskongress

    Auftakt Buchmesse in Leipzig

    O-Ton-Merkel: Regierungserklärung

    Dobrindt und der Verkehrswegeplan

    Nach der Anti-Terror-Fahndung in Belgien

    BVG verhandelt über Atomausstieg

    Regierungserklärung Merkel zu Flüchtlingspolitik und Europa

    Sport: Fortsetzung Champions-League

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

  • 13:35 Uhr

    Börsenbericht mit Blick auf BMW und Automarkt in Europa

    Abschluss Chinas Volkskongress

    Verluste trotz Fahrgastrekord- Jahresbilanz der Deutschen Bahn

    Wirtschaftsnachrichten

    Ungewöhnlicher Streik - Vorstand und Personal bei Ethikbank Seite an Seite

  • 14:10 Uhr

    Interview mit Herbert Hunkel, Bürgermeister von Neu-Isenburg über Morddrohung gegen wegen Einsatz für Flüchtlinge

    Zu rechts für die AfD? - Saarländischer Landesvorsitzender unter Druck

    I am here - Dokumentarfilm von Flüchtlingen für Flüchtlinge

    Am Mikrofon: Sarah Zerback

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin
    Alle wollen sie
    Aber was wollen junge MINT-Nachwuchskräfte selbst von künftigen Jobs und Arbeitgebern?
    Nachfrage auf der CeBIT in Hannover

    Keine Türschild-Dissertationen mehr!
    Wie Medizin-Studierende und Fakultäten gegen den Ruf der "Flach-Forscher" vorgehen und sich für mehr Qualität einsetzen

    Am Mikrofon: Kate Maleike

  • 15:05 Uhr

    Neue Filme:
    "Magical Girl" von Carlos Vermut
    "Der Wert des Menschen" von Stéphane Brizé
    "Cowspiracy" von Kip Anderson
    "LoLo" von Julie Delpy

    Film der Woche -
    Subtile Charakterstudie: Der Film "Raum" mit Oscar-Preisträgerin Brie Larson

    Zum 90. Geburtstag von Jerry Lewis

    Regisseur Thomas Stuber im Corso-Gespräch mit Susanne Luerweg über eine verlorene Boxerseele im Film "Herbert"

    „Es gibt mehr Sterne als Idioten" -
    Cartoons von Meta Bene jetzt als Buch

    Am Mikrofon: Susanne Luerweg

  • 16:10 Uhr

    Aus dem literarischen Leben
    Das Kritikergespräch mit Maike Albath und Eberhard Falcke über

    Thea Dorn: Die Unglückseligen. Roman
    (Knaus)

    Karen Duve: Macht
    (Galiani)

    Am Mikrofon: Hajo Steinert

  • 16:35 Uhr

    Aus Naturwissenschaft und Technik
    Biochemische Störsender
    Ersatzstoffe für Antibiotika blockieren Bakterienkolonien

    Rätselhafter Flug MH370
    Einsatzleiter wollen das Wrack bald aufspüren

    Meldungen aus der Wissenschaft

    Sternzeit, 16. März 2016
    Armstrongs Riesensprung

    Am Mikrofon: Jennifer Rieger

  • 17:05 Uhr

    Enteignung? - BVG zweifelt an den Argumenten der AKW-Konzerne

    Bahn: Mögliche Einschnitte im Güterverkehr - Tausende Jobs in Gefahr

    Ablauf der Bieterfrist - Stiftung als Lösung für Lausitz-Braunkohle?

    Aus der Traum? - Eingebrochene Energiepreise durchkreuzen

    Wirtschaftsnachrichten

    Fusion Deutsche Börse und LSE perfekt - Neue alte Vorwürfe gegen Kengeter

    Börsenbericht aus Frankfurt

    Am Mikrofon: Ursula Mense

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Hommage an das japanische Nô-Theater - die Uraufführung von Kaija Saariahos Oper „Only the sound remains“ in Amsterdam

    Interview mit Petra Winter, Leiterin des Zentralarchivs der Staatlichen Museen zu Berlin:
    Galerie des 20. Jahrhunderts - Ein Provenienzforschungsprojekt in Berlin präsentiert seine Ergebnisse

    "Time of the Writer" - ein Literaturfestival in Durban

    Endlich ein Konzept? Neil MacGregor zu seinen Plänen für das Humboldt-Forum

    Am Mikrofon: Maja Ellmenreich

  • 18:40 Uhr

    Die Wirtschaftskrise in der russischen Provinz - Das Beispiel Kirow

  • 19:15 Uhr

    Nach der Wahl ist vor dem Gipfel - Die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin

    Diskussionsleitung:
    Stephan Detjen, Deutschlandradio

    Es diskutieren:
    Alexandra Föderl-Schmid, Der Standard
    Andreas Kluth, The Economist
    Susanne Koelbl, Der Spiegel
    Pascal Thibaut, Radio France Internationale

    Live aus dem Deutschlandradio-Hauptstadtstudio Berlin

  • 20:10 Uhr

    Wenn aus Martin Mosche wird - Konversion zum Judentum in Deutschland seit 1945 
    Von Tobias Kühn

  • 20:30 Uhr

    Friedrich Christian Delius liest aus seinem Roman: "Die Liebesgeschichtenerzählerin" (1/2)
    (Teil 2 am 23.3.16)

    Mit eingreifenden politischen Texten wurde F.C. Delius, wie er sich damals nannte, in den 60er-Jahren der Bundesrepublik bekannt. Seit dieser Zeit hat er sich nach und nach zu einem genuinen Erzähler gewandelt, der durchaus politische und zeitgeschichtliche Stoffe bewegt, aber sie nicht von einer außerliterarischen Absicht prägen lässt. Die Beschäftigung mit der Geschichte der eigenen Familie hat ihm auf diesem Weg sehr geholfen.

    Delius´ neues Buch "Die Liebesgeschichtenerzählerin" erzählt von einer Frau, die, für ein paar Tage frei von Pflichten, Mann und Kindern, im Januar 1969 von Den Haag über Amsterdam nach Frankfurt fährt. Drei Liebesgeschichten aus den Zeiten der Kriege und Niederlagen gehen ihr durch den Kopf: ihre eigene, die ihrer Eltern, die einer Vorfahrin während der napoleonischen Kriege. Davon möchte sie erzählen, aber die Geschichten und Leben verflechten sich immer mehr: ein König, der die modernen Niederlande aufbaut; seine uneheliche Tochter, die in eine mecklenburgische Adelsfamilie gezwungen wird; ihr Urenkel, der als kaiserlicher U-Boot-Kapitän die roten Matrosen von Kiel überlistet, seiner schwarzen Seele entkommen möchte und zum Volksprediger wird; seine Tochter - die reisende Erzählerin selbst -, die ein gutes deutsches Mädel und trotzdem gegen die Nazis sein wollte und nun im Schreiben Befreiung sucht neben einem Mann, lächelnder Gutsbesitzerssohn und Spätheimkehrer, der sich allmählich von ihr entfernt.
    Auch diesem neuen Roman von Friedrich Christian Delius liegt die bewegte Geschichte seiner eigenen Familie zugrunde. Er erzählt die Reise einer Frau zwischen Scheveningen, Heiligendamm und deutschem Rhein, eine Reise von fünf Tagen und durch ein ganzes Jahrhundert.

    Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, in Hessen aufgewachsen, lebt seit 1963 in Berlin. Seine Werkausgabe im Rowohlt Taschenbuch Verlag umfasst bislang 18 Bände. Friedrich Christian Delius wurde unter anderem mit dem Fontane-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis und 2011 mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Er liest selbst einen ersten Teil aus seiner "Liebesgeschichtenerzählerin". Zuvor führt Hubert Winkels ein kurzes Gespräch mit Friedrich Christian Delius.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Liiies doch mal was!
    Kabarett und Chanson zwischen Buchdeckeln
    Von Stephan Göritz

    "Liiies doch mal was!" - diesen Rat, den einst eine von Loriots Knollennasenfiguren gab, sollten auch Kabarett- und Chansonfreunde beherzigen, erschienen doch wieder viele Bücher rund um die sogenannte Brettl-Kunst. So erklärt der Finanzkabarettist Chin Meyer, warum gerade in Zeiten leerer Kassen Verschwendung wichtig ist. Kabarettlegende Jochen Busse unterhält in seinen Lebenserinnerungen nicht nur mit Anekdoten aus seiner Zeit bei der Münchner Lach- und Schießgesellschaft und im Ensemble der TV-Comedyshow "7 Tage, 7 Köpfe", er schreibt wie nebenbei auch ein Stück Kabarettgeschichte der alten Bundesrepublik. Und ein reich bebilderter Prachtband gewährt uns Einblick in die Welt der Dadaistin Emmy Hennings, die vor genau hundert Jahren in Zürich zu den Gründern des Cabaret Voltaire gehörte. Diese und andere lesenswerte Neuerscheinungen werden vorgestellt mit Szenen, Liedern und Gesprächen.

  • 22:05 Uhr

    Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

    "Geheime Botschaften"
    Rachel Roberts spielt Werke von Schubert, Britten und Schostakowitsch.

    Franz Schubert
    Sonate für Arpeggione und Klavier D 821

    Benjamin Britten
    "Lachrymae, Reflections on a song of John Dowland", op. 48

    Dmitri Schostakowitsch
    Sonate für Viola und Klavier, op. 147

    Rachel Roberts, Viola
    Lars Vogt, Klavier

    Unerwiderte Liebe, Krankheit, Tod - es sind nicht selten die tragischen Lebensthemen, denen Komponisten große Werke abringen. Franz Schubert schrieb seine 'Arpeggione-Sonate', während er bereits mit den Folgen der Syphilis kämpfte. Als Benjamin Britten mit 'Lachrymae' einen Klagegesang über unerwiderte Liebe schrieb, musste er seine Homosexualität in der Öffentlichkeit noch lange verborgen halten. Zwei Monate vor seinem Tod vertraute Dmitrij Schostakowitsch der Bratsche seine letzten und innersten Gedanken an. Die britische Bratschistin Rachel Roberts spürt diesen Gedanken nach. Auf ihrer jüngsten CD, die sie zusammen mit dem Pianisten Lars Vogt im Deutschlandfunk Kammermusiksaal eingespielt hat, liest sie zwischen den musikalischen Zeilen und lotet die Tiefen der drei Werke zwischen vordergründiger Heiterkeit, bitterer Rebellion und stiller Ergebung aus.

  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht