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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 28.05.2024

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

    Am Mikrofon. Sandra Schulz

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO

  • 09:10 Uhr

    Frankreichs neue Ostpolitik: Gespräch mit Außenpolitik-Experte Ulrich Speck

    Europawahlkampf in Polen: Wenig Plakate, wenig Engagement

    Hass gegen Politiker: Wie die Niederlande dagegen vorgehen

    Am Mikrofon: Frederik Rother

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Jung und heilig: Warum Papst Franziskus einen Influencer heiligsprechen will
    Der 15-jährige Carlo Acutis ist wegen seiner programmierten Internetseiten in der römisch-katholischen Kirche populär. 2006 starb er an Leukämie. Nun könnte er heiliggesprochen werden. Ein Interview mit Vatikan-News-Journalistin Gudrun Sailer.

    Elisabeth Schmitz: Vergessene Heldin der Bekennenden Kirche
    Sie war eine mutige Stimme im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Anders als viele evangelische Theologen setzte sich die Berliner Lehrerin Elisabeth Schmitz gegen die Judenverfolgung und für Kirchenmitglieder jüdischer Herkunft ein. Dennoch kennt heute kaum jemand ihren Namen.

    Zwischen Rhein und Weser: Jüdisches Leben auf dem Land
    Im gerade erschienenen Buch des Historikers Gisbert Strotdrees „Jüdisches Landleben - Vergessene Welten in Westfalen“ geht es um das Landjudentum in Westfalen: Um einen Kibbuz bei Westerkappeln, plattdeutsch sprechende Juden, jüdische Landwirte - und darum, wie sie im Nationalsozialismus verfolgt und vernichtet wurden.

    Am Mikrofon: Elena Hong

  • 10:08 Uhr

    Lampenfieber:
    Angst vor dem Versagen

    Gast:
    Prof. Dr. med. Dr. phil. Claudia Spahn, Leiterin des Freiburger Instituts für Musikermedizin (FIM) Hochschule für Musik Freiburg und Universitätsklinikum Freiburg, Prorektorin für Forschung der Hochschule für Musik Freiburg, Geschäftsführende Direktorin des Freiburger Forschungs- und Lehrzentrums Musik (FZM)
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Reportage:
    Ein bisschen aufgeregt bin ich schon: Profimusiker vor dem Auftritt

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Angst als Erkrankung
    Franziska Geiser, Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Bonn

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Asthma und COPD: frühe Therapie lohnt sich
    Claus Vogelmeier, Direktor der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Pneumologie, Universitätsklinik Gießen/Marburg

    Schlaganfall: Blutgerinnsel entfernen auch bei großen Anfällen sicher
    Martin Grond, Ärztlicher Direktor der Klinik für Neurologie, Kreisklinikum Siegen
     
    Hörertel.: 00800.4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Ein großer Auftritt. Eine wichtige Prüfung steht an. Und kurz bevor es los geht, fangen die Hände an zu schwitzen, und das Herz schlägt schneller. Vor Lampenfieber sind auch routinierte Performer*innen nicht gefeit. Das ist nicht nur schlecht: Ein bisschen Anspannung vor wichtigen Leistungen ist gut für die Konzentration. Problematisch wird es, wenn Anspannung und Nervosität in Versagensangst umschlagen. Die Konzentration geht flöten. Einfache Dinge werden zu scheinbar unlösbaren Problemen. Wenn die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt ist, kann die Situation so belastend werden, dass professionelle Hilfe nötig wird.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Ein Kritikergespräch
    mit Beate Tröger und Alexandru Bulucz
    über

    Ralph Dutli: „Alba. Gedichte“
    (Wallstein Verlag, Göttingen)

    Frieda Paris: „Nachwasser“
    (Edition AZUR, Dresden)

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 16:35 Uhr

    EarthCARE:
    Neuer Satellit sieht, wie sich Wolken bilden

    Zahlencheck:
    Haben 20 Prozent der Jugendlichen nie vom Klimawandel gehört?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 28. Mai 2024:
    Raumstation ohne Russland?

    Am Mikrofon: Ralf Krauter

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Zurück zur Utopie?
    Der Kibbuz sucht nach einer neuen Rolle
    Von Daniel Cil Brecher
    Regie: Matthias Kapohl
    Produktion: Deutschlandfunk 2024

    Der Überfall auf die Kibbuzim am 7. Oktober 2023 hat das Ansehen der Kollektive unerwartet gestärkt und Gespräche über die Zukunft neu entfacht. Sollen sie zurück zu ihrer Rolle als Wehrsiedlungen an den Grenzen Israels? Viele Kibbuz-Mitglieder wollen das nicht.
    Einst war der Kibbuz ein wichtiges Instrument der Siedlungs- und Verteidigungspolitik Israels und galt als Leitbild für Jugend und Armee. Aber dann schlug der Zionismus eine neue Richtung ein, und der Kibbuz kam in eine wirtschaftliche und ideologische Krise. Heute sind die 250 Kibbuzim mit ihren 200.000 Bewohnern zum großen Teil privatisiert. In der Nähe der großen Städte haben sich Kibbuzim zu Gated Communities, zu exklusiven Wohnanlage, gewandelt. Aber der Traum von idealistischen Gemeinschaften als Vorreiter der Nation ist nicht ausgeträumt. Viele Kibbuzim versuchen sich als Pioniere bei der Energiewende, engagieren sich in Problemregionen oder im Erziehungswesen.

  • 20:10 Uhr

    Ein Bericht für eine Akademie
    Von Franz Kafka
    Regie: Willi Schmidt
    Mit: Klaus Kammer
    Produktion: SFB 1963
    Länge: 33‘ (mono)

    In dem „Bericht“, den Max Brod einmal die genialste Satire auf die jüdische Assimilation genannt hat, beschreibt der Erzähler seine beispiellose Karriere vom eingefangenen Affentier zum gebildeten Europäer. Um Dressur und Siechtum zu entrinnen, hat er das einzige Schlupfloch gewählt, das ihm mehr Freiraum bietet als der Käfig: Es ist der Status Mensch. Der Preis ist hoch: „Und ich lernte, meine Herren. Ach man lernt, wenn man muß; man lernt, wenn man einen Ausweg will; man lernt rücksichtslos. Man beaufsichtigt sich selbst mit der Peitsche; man zerfleischt sich beim geringsten Widerstand. Die Affennatur raste, sich überkugelnd, aus mir hinaus und weg ...“. In der Funkfassung der Bühnenaufführung von 1963 brilliert Klaus Kammer in der Rolle des Affen im Gehrock, der weiß, dass die Menschenwelt „äffischer“ ist als die Welt der Affen.

  • 21:05 Uhr

    Musik für Kopf und Bauch
    Lukas König’s „Sound Hazard“
    Pat Thomas, Piano
    John McCowen, Bassklarinette
    Farida Amadou, E-Bass
    Luke Stewart, Kontrabass
    Lukas König. Schlagzeug
    Aufnahmen vom 18.8.2023 beim Jazzfestival Saalfelden
    Am Mikrofon: Anja Buchmann

    Der Schlagzeuger und Komponist Lukas König eröffnete 2023 das renommierte Jazzfestival Saalfelden. Mit einem neu zusammengestellten Ensemble präsentierte er rhythmisch Vertracktes, hymnische Melodien und lärmende Exzesse. Ursprünglich wollte der in Wien und den USA lebende Niederösterreicher sein Konzert auf der Hauptbühne auch mit den Vokalistinnen Moor Mother und Charmaine Lee gestalten, doch aus terminlichen Gründen gab es personelle Umgestaltungen und letztlich formierte sich eine Quintett-Besetzung. Gemeinsam schuf die Band elektroakustische Klangwelten, die mal durch raumgreifende Gong-Sounds, mal durch perkussives Marimbaspiel, punk-artigen E-Bass, stehende elektronische Klänge oder energetische Soli geprägt waren und vom Publikum gefeiert wurden.

  • 22:05 Uhr

    Mit den Ohren wandern
    Die „Klangwelt Toggenburg"
    Von Bettina Mittelstraß

    Bergtouren im Schweizer Toggenburg sind für Augen und Ohren gleichermaßen erstaunlich: Eingebettet zwischen Alpsteinmassiv und der Gebirgskette der Churfirsten lässt die Stiftung „Klangwelt Toggenburg" mit lebendiger Musiktradition und neuer Klangkunst aufhorchen. Zu den akustisch-musikalischen Angeboten gehört auch der rund acht Kilometer lange „Klangweg". Nach 20 Betriebsjahren wurde er überarbeitet und im Frühjahr 2024 neu eröffnet, mit nunmehr rund 30 Stationen für Klangerlebnisse, darunter 13 moderne Kunstwerke: Sie spielen mit der Lautsphäre der Gegend, lenken die Aufmerksamkeit auf leise Töne im Inneren der Erde oder den musikalischen Input der Seilbahnen, die die Landschaft durchziehen. Mitten in der Bergidylle lädt der Höhenweg ein, der Natur zu lauschen - und er zeigt, wie eine Zukunft des Alpentourismus aussehen könnte. Mit Kunst und Kultur soll das Toggenburg attraktiv bleiben, auch wenn der Schnee ausbleibt.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht