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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 29.08.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Die auf dem Ziegenhorn bläst
    Hildegunn Øiseth und ihr Quartett
    Aufnahme vom 22.4.2026 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    „Thirdstream“ oder „Her Stream“?
    Die Saxofonistin Ingrid Laubrock schreibt für Studio Dan
    Von Michael Rüsenberg
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Von Keyboardsolo bis Bratgitarre
    Die Band Kapa Tult
    Von Anja Buchmann
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Heigh Chief. (NOR) (1/2)
    Aufnahme vom 15.4.2026 aus dem „Music Star“, Norderstedt
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Die Grenzen des Sagbaren: Freiheit geht mit Risiko einher
    Von Ronen Steinke

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Rainer Brandes

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Traugott Roser, Münster
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Lage der Zivilbevölkerung im Iran, Interview mit Parastou Forouhar, iranische Künstlerin

    07:15 Uhr   Interview

    Wie realistisch ist Angriff Russlands auf NATO? Interview mit Marco Overhaus, SWP

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:10 Uhr   Interview

    Kritik der NRW-SPD an Bundespartei, Interview mit Markus Töns, SPD, MdB

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: In den USA spielen die Beatles ihr letztes öffentliches Konzert

  • 09:10 Uhr

    Die Lieblingsschülerin (5/5) - Heilung
    Am Mikrofon: Britta Rotsch und Taiina Grünzig
    (Alle fünf Folgen jederzeit in der Deutschlandfunk App.) 

    Hannah*, Zoe* und Marie* wollen, dass sich im Schulsystem etwas ändert. Damit Fälle wie ihre aufgearbeitet und Schülerinnen nicht mehr alleingelassen werden. In einem emotionalen Treffen konfrontiert Zoe* ihre ehemalige Schulleiterin.
    *Namen geändert

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: der Förster und Autor Peter Wohlleben

    „Ich bin Förster, wohne im Forsthaus in der Eifel und habe alles, was ich will“, so Wohlleben im Dlf. Welchen Klängen folgt er?

    Das Buch „Das geheime Leben der Bäume“ machte ihn 2015 weltweit bekannt. Peter Wohlleben landete damit einen Bestseller, der in mehr als 50 Sprachen übersetzt und auch verfilmt wurde. In Sinzig bei Bonn wuchs er auf und sammelte dort erste Erfahrungen mit der Natur. Er absolvierte eine Ausbildung zum Diplom-Forstingenieur in Rottenburg. In der Waldakademie in Wershofen in Rheinland-Pfalz ist er als Dozent tätig. Seine Popularität hat ihm ein gut funktionierendes Netzwerk mit Naturschützern eingebracht. Er unternahm Lesereisen in den USA und Kanada und lernte die Primatenforscherin Jane Goodall kennen. Sein jüngstes Buch „Bakterien - die heimlichen Helden“ ist in diesem Jahr erschienen und dazu fällt Wohlleben auch ein Lied ein, das er bei „Klassik-Pop-et cetera“ präsentiert.

  • 11:05 Uhr

    Stefan Koldehoff im Gespräch mit dem Fotografen Thomas Struth
    (Wdh. v. März 2026)

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Zustand der Koalition: Die verordnete gute Laune
    Von Katharina Hamberger

    Sturzflut in Nepal: Tödliche Gewalt der Natur
    Von Lena Bodewein

    Politik und Mutterschaft: Frauen können immer noch nicht alles haben
    Von Barbara Vorsamer

    Die Grenzen des Sagbaren: Freiheit geht mit Risiko einher
    Von Ronen Steinke

    Am Mikrofon: Leo Ameln

  • 13:30 Uhr

    Oman und die Straße von Hormus: Ein kleines Sultanat plötzlich ganz groß

    Israels Armee ermittelt jetzt gegen sich selbst. Kann das funktionieren?

    Mexiko: Proteste gegen Ammoniakfabrik

    Singapur: Roboter in der Pflege

    Am Mikrofon: Gerwald Herter

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Mehr als ein Spiel - Was Gaming-Communities für die Demokratie bedeuten

    Was hilft gegen Radikalisierung und Instrumentalisierung und wie lassen sich in digitalen Spielen gesellschaftliche Debatten anstoßen? Welche Rolle spielen Game-Influencer und Spiele-Entwicklerinnen? Und wie sollten digitale Spiele gestaltet sein, damit sie demokratiefördernd wirken, ohne belehrend zu sein?

    Gäste:
    Prof. Linda Breitlauch, Professorin für Game Design an der Hochschule Trier und Co-Initiatorin des Bündnisses „Fair Play - Democracy“
    Prof. Jeffrey Wimmer, Medienwissenschaftler an der Universität Augsburg
    Christian Huberts, Projektleiter „Gaming for Democracy“ bei der „Stiftung Digitale Spielekultur“
    Am Mikrofon: Dörte Hinrichs

    Hörertelefon: 00800 - 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp 0173 - 535 8089

    Sie können Zeitvertreib sein, spielerische Herausforderung und eine Art virtuelle Eckkneipe: Gaming-Communities. Hier treffen sich Menschen aus aller Welt, die sich für bestimmte Spiele und Themen begeistern. Da werden nicht nur Technik-Tipps oder Strategien verhandelt, es sind auch politische Spiel-Räume. Ausgrenzung, Hass und Hetze kann hier zum Ausdruck kommen, aber es werden auch demokratische Werte und Prozesse verhandelt. Zunehmend wird erforscht, inwieweit Gaming-Communities für Demokratieförderung genutzt werden können.

  • 15:05 Uhr

    „Ich liebe Amerika. Und ich hasse, was dort gerade passiert“
    Die Band Interpol hat das neue Album wieder in New York aufgenommen. Sänger Paul Banks spricht über seine Verbundenheit mit den USA, die Angst vor einer Wirklichkeit, in der niemand mehr Bildern trauen kann, und darüber, warum Selbstreflexion manchmal tonnenschwer wiegt.
    Paul Banks im Corsogespräch

    Mike D: Zurück zur Musik - 14 Jahre nach dem Ende der Beastie Boys
    Nach dem Tod von Adam Yauch konnte Mike D lange keine eigene Musik mehr machen. Nun erscheint mit „Thank You“ sein erstes Soloalbum, entstanden gemeinsam mit seinen Söhnen. Ist die Trauerbarbeit auch musikalisch interessant?

    Neues Album von Mine - Was bleibt, wenn die Lichter ausgehen?
    Auf ihrem neuen Album „Killer“ erzählt Mine von Kampf, Selbstbildern, Nähe und Konsens. Im Gespräch geht es um hochverdichtete Songs - und um frauenfeindlichen Unsinn im Netz. Und darum, warum sie ihre Musik jetzt auf dem eigenen Label veröffentlicht.
    Mine im Interview

    Am Mikrofon: Christoph Reimann

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Die Neue Rechte und ihre literaturpolit. Strategien im Kinder- und Jugendbuch
    Ein Gespräch mit Caroline Roeder

    Olga Fadejewa, Thomas Weiler: „Sounds. Von der Tiefsee bis zum Konzertsaal“
    Ab 10 Jahren
    (Mixtvision)
    Ein Beitrag von Kerstin Poppendieck

    Daniela Pareschi: „Unsichtbar. Kleine und große Entdeckungen auf den zweiten Blick“
    Ab 5 Jahren
    Aus dem Italienischen von Cornelia Panzacchi
    (Gerstenberg Verlag)
    Ein Beitrag von Thomas Linden

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:30 Uhr

    Milliardenfrage:
    Wie teuer der Austausch chinesischer Netztechnik wirklich wird

    Hochrechnung:
    Warum Telekom-Provider über die Austausch-Vorgaben der EU klagen

    Sammelplatz:
    Die KI-Entwicklerplattform Hugging Face soll vor dem Verkauf stehen

    Aufpasser:
    Privacy Guard soll KI-Nutzer vor problematischen Prompts schützen

    Info-Update

    Sternzeit 29. August 2026:
    Die fast unbekannte Supernova in der Kassiopeia


    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Ist der Faschismus zurück?
    Die Kulturwissenschaftlerin und Publizistin Mithu Sanyal und der FAZ-Journalist und Schriftsteller Simon Strauß im Gespräch
    Am Mikrofon: Lucca Pizzato

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Verharmlosung von NS und DDR? Wie die AfD Geschichte instrumentalisiert

    Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Sorgen und Hoffnungen der Filmszene

    "Ein Rummelnachtstraum" - Theatraler Kunstrummel für Alle in Kassel

    Kulturgutschutz im Hürtgenwald: Bürgermeister Stefan Cranen im Gespräch

    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    US-Nachbar: Wird Kanada sich gegen Donald Trump behaupten?

  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Zu Gast: Lukas Bärfuss
    Gesprächspartnerinnen: Marlen Hobrack, Andrea Roedig
    Moderation: Tobias Lehmkuhl
    Aufzeichnung vom 1.7.2026

    Als Anfang der siebziger Jahre viele vor allem männliche Autoren noch mit der Väter-Generation abrechneten, veröffentlichte Peter Handke mit „Wunschloses Unglück“ ein Buch, das vom Leben und Sterben seiner Mutter handelt und unmittelbar zu einem Klassiker der Mutter-Literatur avancierte. Viele weitere autobiographische Auseinandersetzungen mit Mutter-Figuren folgten seither. Und nun legt auch der Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss ein Buch über seine Mutter vor, ein „kurzes Buch“, wie es im Untertitel heißt, aber „Königin der Nacht“ hat es in sich. Bärfuss’ Mutter lebte wie die von Peter Handke kein glückliches Leben, starb in Armut, eine sogenannte Rabenmutter ist sie ihrem Sohn gewesen, und nach ihrem Tod steht er vor den kargen Resten ihrer Hinterlassenschaft, wie er einst vor den traurigen Habseligkeiten seines Vaters stand. „Vaters Kiste“ heißt der Essay, dem sich nun das kurze Buch über die Mutter beigesellt. Zusammen mit dem Roman „Koala“ über den Selbstmord des Bruders liegt damit die Trilogie einer tragischen Familiengeschichte vor. Gemeinsam mit dem Autor gehen die Kritikerinnen und Autorinnen Marlen Hobrack und Andrea Roedig dieser Geschichte nach. Es moderiert Tobias Lehmkuhl

  • 22:05 Uhr

    Akkorde sind verletzlich
    Die schwedische Komponistin Lisa Streich
    Von Yvonne Petitpierre
    (Wdh. v. 16.3.2024)

    Neben existentiellen Fragen an das Leben suchen ihre Kompositionen nach Verbindungen zwischen Musik, Ausführenden und Publikum.

    Die Insel Gotland ist ihr Ort, hier hat die Komponistin ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt: Inmitten vielgestaltiger Natur findet Lisa Streich, Jahrgang 1985, Raum zur Entwicklung poetischer Klanglandschaften. Ihr Komponieren scheint zunächst weit außerhalb von Gesellschaft und Alltag zu stehen. In den Mittelpunkt rückt sie vielmehr die Komplexität des Augenblicks und des großen Ganzen. Wachsender internationaler Erfolg ist eine Bestätigung dafür. Musik im Konzertsaal versteht Lisa Streich als eine Gegebenheit, die nur sehr partiell der Realität gerecht wird. Als Komponistin fühlt sie sich deshalb gefordert, Visionen übergreifender Art zu entwickeln.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    „Selbst wenn wir dafür mit dem Leben bezahlen.“
    Die Lange Nacht der Polarforschung
    Von Günther Wessel
    Regie: Friederike Wigger

    Nordpol und Südpol, Arktis und Antarktis waren lange Zeit Ziele hoffnungsvoller und verzweifelter Expeditionen. Ruhm und die Sehnsucht nach Heldentum lockten, bezahlt wurde mit Hunger und Entbehrungen, oft in monatelanger Dunkelheit, mit abgefrorenen Zehen, vielfach auch mit dem Leben. Der Nordpol wurde angeblich 1909 erstmals erreicht - wahrscheinlich nicht - , der Südpol sicher 1911. Die Lange Nacht erzählt die Geschichte der Polarforschung - von den ersten Expeditionen der frühen Neuzeit bis zu den modernen Forschungsmissionen. Sie erzählt von absurden Vorstellungen wie einem eisfreien warmen Meer an Nordpol, vom Glauben an die eigene überlegene Zivilisation, weshalb Expeditionen mit gut gefülltem Weinkeller, aber ohne Kenntnisse des Schlittenfahrens loszogen, von Entbehrungen und Dunkelheit in endlosen Polarnächten, von gefälschten Expeditionsberichten, von früher Gletscher- und Klimaforschung und der ersten Überwinterung eines Frauenteams in der Antarktis 1990 und heutigen Expeditionen, die versuchen, unser Erdsystem mit Hilfe von Glaziologie, Ozeanografie, Biologie und Atmosphärenforschung besser zu verstehen. Und nicht zuletzt vom Zauber des ewigen Eises - warum kehrten viele Polarforscher, die im ewigen Eis knapp dem Tode entronnen waren und denen Nase, Zehen und Hände erfroren, wieder zurück in das endlose Weiß?