• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 03.06.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Holger Treutmann, Dresden
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Pflege-Finanzierung - Interview mit Eugen Brysch, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Patientenschutz

    07:15 Uhr   Interview

    Bekommt Deutschland einen der temporären Plätze im UN-Sicherheitsrat? - Interview mit Bundesaußenminister Johann Wadephul, CDU

    08:10 Uhr   Interview

    Teurer Kölner Dom - Interview mit Fritz Schramma, ehemaliger Kölner Oberbürgermeister

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 25 Jahren: Der mexikanische Hollywood-Schauspieler Anthony Quinn gestorben

  • 09:10 Uhr

    UNO-Sicherheitsrat - Warum Portugal sich um einen Sitz bewirbt

    Georgiens autoritäre Wende - Interview mit fünfter Präsidentin Surabischwili
    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Wegen hoher Kosten - Zwölf Euro für Besuch des Kölner Doms
    Die Ankündigung, dass der Besuch des Kölner Doms künftig Eintritt kosten soll, hatte in den vergangenen Wochen für Diskussionen und teils heftige Kritik gesorgt - auch weit über Köln hinaus. Jetzt haben die Verantwortlichen bekannt gegeben, wieviel die Tickets kosten werden: Ab dem 1. Juli zahlen Touristinnen und Touristen zwölf Euro. Wer zum Beten oder für den Gottesdienst kommt, muss aber weiterhin nichts bezahlen.

    Gefahr der Musealisierung - Theologe Manfred Lütz über Eintrittspreise für den Kölner Dom
    Dass der Besuch des Kölner Doms künftig kosten soll, sieht der katholische Theologe, Psychotherapeut und Buch-Autor Manfred Lütz kritisch. Er warnt vor einer „Musealisierung“ der Kathedrale. Der Kölner Dom habe eine wichtige spirituelle Funktion. Er sei ein Ort, der Menschen Halt geben könne - auch Touristinnen und Touristen. Diesen Effekt gefährde man, wenn der Dom wie ein Museum behandelt werde - für den man Eintritt bezahlen muss.

    Kirche in Armenien - Konflikt mit Regierung spitzt sich zu (Teil 1)
    Armenien gilt als das älteste christliche Land der Welt. Doch seit einiger Zeit gibt es heftige Konflikte zwischen der Kirche und der Politik. Das Verhältnis zwischen der armenisch-apostolischen Kirche und der Regierung ist zerrüttet: Gegenseitige Vorwürfe und Rücktrittsforderungen sind an der Tagesordnung. Wie es so weit kommen konnte, berichtet Reporterin Elena Hong in ihrer dreiteiligen Serie für „Tag für Tag“.

    Am Mikrofon: Änne Seidel

  • 10:08 Uhr

    Überfüllt, teuer, dreckig?
    Wie der Nahverkehr attraktiver werden kann

    Gäste:
    Dr. Thomas Probol, stellvertretender Bundesvorsitzender des Fahrgastverbandes Pro Bahn e.V.
    Stefan Tritschler, Geschäftsführer des Verkehrswissenschaftlichen Instituts (VWI)
    Elke Maria van Zadel, Vorstandsvorsitzende der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG
    Am Mikrofon: Adalbert Siniawski

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Mobilität ist gerade auf dem Land ein Problem und Fahrgästen stellt sich die Frage: Wann kommt der nächste Bus oder wie weit ist es bis zum nächsten Bahnhof? In der Stadt ist die Lage anders: Bus und Bahnen fahren zwar und das auch meist regelmäßig, sind aber oft überfüllt. Auch die Sauberkeit und die Sicherheit lassen nicht selten zu wünschen übrig. Es gibt allerdings auch Kommunen, in denen der ÖPNV funktioniert und die erfolgreich neue Wege gehen. Welche Erfahrungen machen Sie mit Bussen und Bahnen? Wie sieht ein attraktiver Nahverkehr aus - auch, um den Umstieg weg vom Individualverkehr zu erleichtern? An welchen Innovationen wird gearbeitet?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Margaret Laurence: „Glücklichere Tage“
    Aus dem kanadischen Englisch von Monika Baark
    (Eisele Verlag)
    Ein Beitrag von Julia Schröder

    Hans-Ulrich Treichel: „Das Karussell“
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Christoph Schröder

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Oft übersehener Energiefraß:
    UN-Bericht zum Umweltfußabdruck von KI

    Ötzis Mikrobiom:
    Neue Spuren aus der Vergangenheit

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 3. Juni 2026:
    Das Weltraumkommando zum Schutz der Satelliten

    Am Mikrofon: Kathrin Kühn

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    OOstdeutsche Wirtschaft: Problemzone oder Chancenraum?

    Es diskutieren:

    Jennifer Collin-Feeder, SPD, Bürgermeisterin Oranienburg

    Roland Ermer, CDU, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks

    Joachim Ragnitz, ifo Institut Dresden

    Thuy-Ngan Trinh , Vorsitzende "Die Mittelständler"

    Diskussionsleitung: Sina Fröhndrich

  • 20:10 Uhr

    Soldat, Mönch und Mystiker:
    Christian de Chergé und sein Martyrium in Algerien
    Von Corinna Mühlstedt

    Bis heute ist der Mord ungeklärt: Der Trappist Christian de Chergé wurde 1996 in Algerien umgebracht. Er war Prior des Klosters Notre Dame de l´ Atlas. Sein Testament ist ein einzigartiges Dokument des interreligiösen Dialogs.

  • 20:30 Uhr

    Nasima Sophia Razizadeh spricht über und liest aus „Entschwebung“

    „Ich reiße mir die Flügel aus, / das Flügelpaar, das Rabenhaar. / Der Engel hört den Dämon stammeln“, schreibt die 35-jährige Nasima Sophia Razizadeh - und entwirft das poetische Protokoll einer amourösen Entrückung. Eine lichterloh brennende Liebhaberin erinnert eine zurückliegende Beziehung. Diese oszillierte zwischen Beruhigung („In deiner Hand ist es dunkel, / ich stirne nach ihr“), histrionischem Ausbruch („Es hat Schreie geschneit, / nachtüber“) und Borderline-Wahn: „Gehe ich, so / geh ich bis zum höchsten Punkt, und / lasse ich mich hinab, / den Punkt wieder zu verlassen, so / nur, indem ich renne“. Das alles erscheint im dunklen Slang, der an Martin Heidegger („Etwas ist entborgen“) erinnert, an Rilke in Razizadehs Gedicht „Rodins Traum: Jardin de Rodin“, an Stefan Georgs totgesagten Park („Komm, in den Schlaf, den Fraglosen, / den Schlaf, in dem wir aus weißen Kelchen trinken“). Hier erzählen „die ausgeleerten Gefäße / in dunklen Sätzen / von einem Morgen zu zweit, / von unvertraut gewordenen Händen, / von unbrauchbar gewordenen Gegenständen, / von Gegnerständen, von Gegnerhänden, / von Widerständen, an denen das Haar zerbrach“, immer wieder seufzend: „Der Ausschank - der Einwand. / Ein Atem waren wir.“
    Nasima Sophia Razizadeh, 1991 in Frankfurt am Main geboren, ist Dichterin. Sie studierte, und lehrt zurzeit, Biologie. Nennenswerte Lebensorte sind oder waren Köln, Wien und Edinburgh. Ihre Texte wurden durch die Literaturhäuser Salzburg, Stuttgart und Wuppertal ausgezeichnet. Ihr Debüt „Sprache und Meer“ erschien 2023, ihr Gedichtband „Die Goldwaage“ 2024.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Salzburger Stier 2026: Der Eröffnungsabend mit „Wir Staatskünstler“ (1/2)
    Mitschnitt vom 22.05.2026 aus dem Kursaal Meran
    (Teil 2 am 10.06.2026)

    „Wir Staatskünstler“ kann man als eine Art Supergroup des österreichischen Kabaretts bezeichnen: Florian Scheuba, Robert Palfrader und Thomas Maurer sind jeweils als Solisten fixe Größen und seit langem privat befreundet. Seit 2010 bringen sie gemeinsam eine Mischung aus Satire, Recherche, Schauspiel und Blödeleien auf die Bühne. Beim der diesjährigen Ausgabe des traditionsreichen Kabarettpreises „Salzburger Stier“ präsentierte das Trio ein eigens dafür zusammengestelltes Programm. Der „Stier" wurde 2026 zum ersten Mal seit langem im Meran unter der Federführung des Senders Rai Bozen ausgerichtet.

  • 22:05 Uhr

    Anspiel - Neues vom Klassik-Markt

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht