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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 06.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Thielko Grieß

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Schwester Aurelia Spendel, Augsburg
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Günstigerer Führerschein? Interview mit Peter Losleben, Landesverband Sächsischer Fahrlehrer

    07:15 Uhr   Interview

    Olympische Winterspiele in Italien, Interview mit Otto Fricke, DOSB

    08:10 Uhr   Interview

    Bahn-Sanierung, Interview mit Ulrich Lange, CDU, Staatssekr. Bundesverkehrsminister

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 90 Jahren: Adolf Hitler eröffnet die Olympischen Winterspiele

  • 09:10 Uhr

    Russland - Bevölkerung klagt über steigende Lebensmittelpreise

    Stichwahl in Portugal - Zerreißprobe für das rechte Lager

    Aufarbeitung vor Gericht - Drei Jahre nach dem großen Erdbeben in der Türkei

    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Nach Pfadfinder-Studien: Warum kommt es bei christlichen Pfadfindern so oft zu sexualisierter Gewalt?
    In der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg gibt es sexualisierte und spirituelle Gewalt. 2023 hat die katholische Organisation Forscher der Universität Marburg und Gießen mit einer Studie dazu beauftragt. Jetzt wurden die Ergebnisse vorgestellt.

    Papst als Konflikt-Löser der Ölblockade? Katholische Kirche will zwischen Kuba und USA vermitteln
    Die beiden Länder verbindet seit Jahrzehnten eine tiefe ideologische Abneigung. Nun setzt Washington das Regime in Kuba mit einer Ölblockade unter Druck, Havanna antwortet mit einem Militärmanöver und Repression gegen unabhängige Journalisten. Die katholische Kirche versucht zwischen allen Fronten zu vermitteln. Und knüpft damit an historische Beispiele an.

    Seelsorge auf dem Containerschiff: Unterwegs mit der Seemannsmission in Kamerun
    Täglich fahren mehr als 6000 Frachtschiffe über die Meere der Welt. An Bord sind Seeleute aus vielen verschiedenen Ländern. Wenn sie nach Monaten etwa im Hafen von Douala in Kamerun anlegen, haben sie das Bedürfnis zu reden und ihre Sorgen loszuwerden. Die Seemannsmission hilft ihnen. Eine Reportage aus Douala.

    Am Mikrofon: Susanne Fritz

  • 10:08 Uhr

    Wegsehen oder mitfühlen
    Über den Umgang mit sichtbarer Armut

    Gäste:
    Prof. Dr. Susanne Gerull, Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit (em.), Alice Salomon Hochschule Berlin
    Dominik Bloh, Autor, Sozialaktivist und ehemaliger Obdachloser
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland leben in Armut oder gelten als armutsgefährdet; das entspricht etwa einem Drittel der gesamten Bevölkerung. Oft fällt diese Armut im Alltag gar nicht auf. In einigen Fällen hingegen wird sie offensichtlich, wenn Menschen zum Beispiel in der U-Bahn oder vor dem Supermarkt um etwas Geld oder Essen bitten oder wenn Menschen ohne Obdach auf der Straße leben. Viele haben den Eindruck, dass sichtbare Armut zugenommen hat. Doch wie gehen wir mit Elend und Obdachlosigkeit um, wenn sie uns begegnen? Manche sind genervt und abweisend. Andere fragen, wie sie helfen können. Warum fehlt es häufig an Verständnis und was braucht es an staatlicher und gesellschaftlicher Unterstützung? Wie gehen wir persönlich mit dem Thema Armut um?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 269: Berichten über Popmusik - Die Krise des Musikjournalismus

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    Während die Musikindustrie Rekordzahlen schreibt, werden die Arbeitsbedingungen im Popjournalismus immer prekärer. Welche Zukunft hat der Musikjournalismus? Hörerin Luise Herzog diskutiert mit Ruben Jonas Schnell (ByteFM) und Thomas Venker (Kaput).

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr

    Paul Auster: „New-York-Trilogie“
    Grafisch umgesetzt von Paul Karasik, Lorenzo Mattotti, David Mazzucchelli
    Aus dem Englischen von Joachim A. Frank
    (Reprodukt Verlag)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Anna Maria Ortese: „Himmelskörper. Betrachtungen einer
    Erdenbürgerin“
    Aus dem Italienischen von Werner Waas
    (Friedenauer Presse)
    Ein Beitrag von Nico Bleutge

    Andrea Reidt: „Paula in Paris. Paula Modersohn-Becker in der Welthauptstadt der Kunst“
    (Ebersbach & Simon Verlag)
    Ein Gespräch mit der Autorin Andrea Reidt

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:35 Uhr

    Statine:
    Möglichen Nebenwirkungen meist ohne Evidenz

    Offener Feldversuch:
    die Gründe für das Fußballfieber vor dem Spiel

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 6. Februar 2026:
    Der Asteroid mit den Zutaten für das Leben

    Am Mikrofon: Britta Fecke

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Umkämpfte Arktis
    Wo der Weg für Raketen kurz ist
    Von Jörg Biesler

    Donald Trump wollte Grönland besitzen, doch diese Idee wurde ihm offenbar ausgeredet. Der Wettlauf der Großmächte um die Nordpol-Region hält trotzdem an. Die Arktis ist schon lange begehrt: Es geht um Rohstoffe, Handelsrouten und Schutz vor Raketen.

  • 20:05 Uhr

    Aus Sand gebaut
    Die Skulpturen der Künstlerin Jeewi Lee
    Von Thorsten Jantschek
    Regie: Claudia Kattanek
    Deutschlandfunk 2025
    (Wdh. am 10.02.2026, Deutschlandfunk Kultur, 22.05 Uhr)

    Am Anfang steht die künstlerische Faszination für Sand. Dann hatte Jeewi Lee die Idee, einzelne Sandkörner originalgetreu zu großen Skulpturen zu machen. Eine Erkundung zwischen Kunst und Technik beginnt. Sie endet in einer Ausstellung.
    Laut Definition ist Sand „unverfestigtes Sediment, das sich überwiegend aus Mineralkörnern mit einer Korngröße von 0,063 bis 2 Millimeter zusammensetzt.“ Zugleich ist der feine Stoff weltweit der nach Süßwasser meist verbrauchte Rohstoff und weltweit Mangelware.
    Die Künstlerin Jeewi Lee hat Sand aus allen Weltgegenden in ihrem Atelier in Berlin, verarbeitet ihn zu Bildern. Nun will sie sich für ein Skulpturenprojekt den Eigentümlichkeiten einzelner Sandkörner widmen. Gemeinsam mit Phillip C. Reiner, der geometrische Grundlagenforschung betreibt, hat sie sich auf eine künstlerische Entdeckungsreise begeben, die mit einem Mikroskop auf einem Ateliertisch begann, zu einem High-Tech-Scanner führte, um dann für originalgetreue Abbilder einzelner Sandkörner in 650-facher Vergrößerung Station bei einem 3D-Sanddrucker zu machen und schließlich in einer großen Einzelausstellung endet.

  • 21:05 Uhr

    Publikumsgesang ohne Texte
    Jazzrock-Kollektiv Snarky Puppy (2/2)
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh. vom 26.2.2016)

    Auch zehn Jahre nach der Ursendung: Diese Aufnahme aus dem Archiv überzeugt, trägt, bringt zum Tanzen!

    Die 2004 in Texas gegründete Formation Snarky Puppy hatte damals bereits acht Alben herausgebracht, doch der große Durchbruch erfolgte erst zehn Jahre, einige hundert Konzerte und einen Grammy Award später. 2014 erhielt die Band um Bassist Michael League die Auszeichnung in der Kategorie ‚Beste R& B Performance‘ für das Stück „Something“, das mit Sängerin Lalah Hathaway aufgenommen wurde. Sonst aber spielte Snarky Puppy meist instrumentalen Jazzrock. Doch dies tut der Stimmung bei den Konzerten keinen Abbruch, denn dort singen die Fans - mangels Texten - kurzerhand die komplexen Melodien oder Bläsersätze mit. So auch beim Kölner Konzert am 1.11.2015 in der ausverkauften „Live Music Hall“. Wiederholung einer zehn Jahre zurückliegenden Sensation.

  • 22:05 Uhr

    Zwischen Trauer und Resilienz
    Die englische Songwriterin Lucy Kitchen
    Am Mikrofon: Anke Behlert

    Lucy Kitchens berührende Lieder behandeln sich mit schweren Themen wie Trauer und dem Abschied von ihrem 2022 verstorbenen Mann.

    Sie ist ausgebildete Flötistin und wollte als Kind der nächste James Galway werden, also prominente Flötistin. Daraus wurde zwar nichts, aber der Musik ist die Engländerin treu geblieben. Heute verbindet Lucy Kitchen melancholische Melodien und persönliche Geschichten in Songs zwischen Folk, Americana und Country. 2014 hat sie ihr Debütalbum „Waking“ veröffentlicht und 2017 den Nachfolger „Sun to my moon“. Ihre Lieder befassen sich mit tiefgründigen Themen wie Trauer und Abschied. Das gilt vor allem für ihr neues Album „In the low light“, das im Februar erscheint und auf dem sie den Tod ihres Ehemannes verarbeitet, der 2022 verstorben ist. Die berührenden Songs sind geprägt von persönlichem Verlust und stiller Resilienz. Inmitten der Traurigkeit blitzen Momente von Freude und Dankbarkeit auf. Für die Musikerin wurde das kreative Schaffen zu einem Rettungsanker, einem Weg, Schmerz zu verarbeiten, Liebe zu ehren und sich durch die Musik langsam wieder selbst zusammenzusetzen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht