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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 25.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Anh Tran

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Anna Weingart, München
    Evangelische Kirche

    07:15 Uhr   Interview

    Merz besucht China - Interview mit Omid Nouripour, Bündnis 90/Die Grünen, Bundestagsvizepräsident, Mitglied der deutsch-chinesischzen Parlamentariergruppe

    08:10 Uhr   Interview

    Koalition legt Eckpunkte für neues Gebäudemodernisierungsgesetz vor - Interview mit Katherina Reiche, CDU, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 70 Jahren: Nikita Chruschtschow hält Geheimrede über Stalins Verbrechen

  • 09:10 Uhr

    Wo steht der Friedensprozess mit den Kurden? Burak Copur, Türkei-Experte

    Balkanroute - Noch immer sterben Geflüchtete im bosnischen Bihac

    16 Sturmtiefs über Westeuropa: Was steckt dahinter?

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Deutsche Bischofskonferenz: Wofür steht der neue Vorsitzende Heiner Wilmer?
    Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Das wurde am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Der gebürtige Emsländer und Bauernsohn ist in der katholischen Bischofskonferenz für soziale Themen und Europa zuständig. Aufsehen erregte er mit seiner Aussage zu Beginn seiner Amtszeit 2018, der zufolge „Machtmissbrauch in der DNA der Kirche“ stecke.

    Von Dresden nach Moskau: Wie evangelische Christen in Kontakt bleiben
    Der russische Großangriff auf die Ukraine seit vier Jahren hat nicht nur die Weltordnung und das Sicherheitsgefühl der Europäer auf den Kopf gestellt, sondern auch viele Beziehungen auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Seit dem 24. Februar 2022 gilt Russland vielen als Feind, der wieder angreifen könnte. Eine christliche Initiative aus Dresden versucht, die Verbindung zur evangelischen Kirche Russlands nicht abreißen zu lassen. Eine Gratwanderung.

    Zwischen Reform und Orthodoxie: Das Masorti-Judentum
    Gemeinhin wird im Judentum zwischen orthodox und liberal unterschieden. Bei näherem Hinsehen aber zeigt sich, dass es innerhalb dieser Hauptströmungen weitere Gruppierungen gibt, und diese wiederum unterschiedlich praktiziert werden. Die Masorti-Gemeinschaften versuchen, einen Mittelweg zwischen dem liberalen und dem orthodoxen Judentum zu gehen - auch in Deutschland.

    Am Mikrofon: Ina Rottscheidt

  • 10:08 Uhr

    Aufschwung oder Ausbeutung?
    Die Debatte um die Arbeitszeitreform

    Gäste:
    Prof. Dr. Jutta Rump, Gründungsdirektorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen am Rhein
    Karl-Josef Laumann (CDU), Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW
    Kai Burmeister, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbunds Baden-Württemberg
    Am Mikrofon: Laura Kingston

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    „In Deutschland muss mehr gearbeitet werden.“ Kaum eine Aussage wird derzeit so kontrovers diskutiert. Angesichts schwachen Wirtschaftswachstums fordert die Union Arbeitsmarktreformen, Arbeitgeber plädieren für längere und flexiblere Arbeitszeiten und verweisen auf Fachkräftemangel sowie den globalen Wettbewerbsdruck. Gewerkschaften hingegen warnen vor steigender Belastung, einem höheren Krankenstand und der schleichenden Entwertung von Freizeit. Doch was steckt hinter diese Debatte? Handelt es sich um eine ökonomische Notwendigkeit - oder um einen grundlegenden Wandel der Arbeitskultur? Spiegelt sich hier ein gesellschaftlicher Wertewandel wider, der Leistung und Produktivität neu gewichtet? Und ist der Acht-Stunden-Tag ein überholtes Modell oder unser wichtigster Schutz vor Überlastung?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Ritzzeichen auf Steinzeitgegenständen als Schrift-Vorläufer?
    Int Christian Bentz

    Virtuell infektiös:
    Schon der Anblick von Krankheit aktiviert das Immunsystem

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 25. Februar 2026:
    Europas Marsflug ohne Russland

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Zumutungen des Krieges: Ukraine-Korrespondent Peter Sawicki über seine Arbeit

    Elena Gorgis im Gespräch mit Peter Sawicki

  • 20:10 Uhr

    Ein Hauch von Nichts
    Über die Spiritualität von Haikus
    Von Burkhard Reinartz

    Haikus sind japanische Kurzgedichte. Sie bestehen aus drei Zeilen und siebzehn Silben.Haikus sind literarischer Ausdruck des ZEN-Buddhismus. Sie können ähnlich wie die Meditation Zeit und Raum vorübergehend auflösen. So entstehen Augenblicke intensiver Gegenwart.

  • 20:30 Uhr

    Norbert Gstrein spricht über und liest aus seinem Jahrhundertroman „Im ersten Licht“ (2/2)

    „Adrian war selbst nicht im Krieg gewesen, aber dreimal im Lauf seines Lebens hatte er mit jungen Männern zu tun, die im Krieg gewesen waren und die dann sein weiteres Leben jeweils für lange bestimmten.“ In unserer Gegenwart zahlreicher Kriege, die jede Hoffnung auf ein „Ende der Geschichte“ zerbomben, wagt der österreichische Schriftsteller Norbert Gstrein ein Jahrhundertbuch über die psychischen Effekte zwischenstaatlicher Gewalt. „Allein der Gestank. Allein der Lärm. Angeblich war das Geschrei der Verwundeten, die man nicht bergen konnte, weil die Rettungsmannschaften mit ihren roten Kreuzen und Tragbahren gnadenlos ins Visier genommen wurden, noch nach Tagen zu hören gewesen, ihr Wimmern und Winseln im Niemandsland, ihr Bitten und Flehen, es möge sie jemand erlösen, weil sie keine Munition mehr hatten und es nicht selbst tun konnten, ihre Gebete, bis sie wie Tiere verendeten.“ 1901, zu Beginn des kriegerischen 20. Jahrhunderts wird sein Held Adrian geboren - und ihm wird ein langes Leben gegönnt, das im „Kadaverleuchten lebender Leichname“ (Joseph Roth) erscheint. Allein ein Meister wie Gstrein, mit seinen langen, bogenförmigen Sätzen, kann das Weitumspannende fassen und so eine Figur bergen, die ohne diesen beeindruckenden Roman im Dunkel der Vergangenheit versunken wäre.
    Norbert Gstrein, 1961 in Tirol geboren, lebt in Hamburg. Er erhielt u.a. den Alfred-Döblin-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den Uwe-Johnson-Preis, den Österreichischen Buchpreis 2019, den Düsseldorfer Literaturpreis und den Thomas-Mann-Preis. Zu seinen zahlreichen Romanen zählen gefeierte Werke wie „Die Winter im Süden“, „Das Handwerk des Tötens“, „Als ich jung war“. Der 2021 erschienene Roman „Der zweite Jakob“ war für den Deutschen Buchpreis nominiert.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Der 22. Politische Aschermittwoch der Kabarettisten
    Aufzeichnung vom 18.2.2026 in Berlin

    Eine Handvoll namhafter Humorarbeiter nimmt sich einmal im Jahr der herrschenden Zustände an - als Gegenpol zum Politischen Aschermittwoch der Parteien. Dieses von Kabarett-Urgestein Arnulf Rating ersonnene Satire-Konzept erweist sich als ausgesprochen langlebig. In diesem Jahr fand bereits die 22. Ausgabe statt. Im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin waren diesmal dabei: Abdul Kader Chahin, Mathias Richling, Frank Lüdecke, Anna Mateur und René Sydow. Die "Querköpfe" senden Ausschnitte dieses Kabarett-Gipfels.

  • 22:05 Uhr

    Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa

    BBC Proms: From Dark till Dawn

    Olivia Belli
    Lumina Lumini

    Hans Zimmer
    Suite aus dem Film „Pirates of the Caribbean“

    Anna Lapwood, Orgel
    Anastasia Kobekina, Violoncello
    Barokksolistene

    Aufnahme vom 8.8.2025 aus der Royal Albert Hall, London
    Am Mikrofon: Laura Aha

    Mit Orgelvideos auf TikTok viral gehen? Das geht - wenn man die Königin der Instrumente so spielt wie Anna Lapwood.

    Die 30-jährige Britin ist Komponistin, Sängerin, Chorleiterin und Orgel-Star; nicht nur online, sondern auch als erste offizielle Resident-Organistin der Royal Albert Hall. Hier kuratierte Anna Lapwood im Rahmen der BBC Proms letzten August ein außergewöhnliches Konzertprogramm: Über acht Stunden - From Dark Till Dawn - wurde das Publikum mit einer Mischung aus Weltraum-Meditationen, Filmmusik und Bach-Werken durch die Nacht getragen. Zwischendurch verwandelten die norwegischen Barokksolistene die Royal Albert Hall in eine Trinkerkneipe aus dem 17. Jahrhundert. Mit Gastspielen durch die Cellistin Anastasia Kobekina, den Pianisten Hayato Sumino und den durch Lapwood selbst geleiteten Choir of Pembroke College, war in dieser Augustnacht an Schlaf glücklicherweise nicht zu denken.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht