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Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 22.04.2026

  • 00:05 Uhr
  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Stefan Heinlein

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Silke Niemeyer, Münster
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Steffen Kampeter, BDA, zu: Wirtschaftslage und Erwartungen

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Thomas Röwekamp, CDU, VS-Verteidigungsausschuss, zu: Krieg oder Verhandlungen am Golf

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Wopke Hoekstra, CDA, EU-Klimakommissar, zu: Petersberger Klimadialog

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der britische Architekt James Stirling geboren

  • 09:10 Uhr

    Ungarn - Debatte um Auslieferung geflohener PiS-Politiker

    Vor der Spaltung? - Machtkampf in der polnischen PiS-Opposition

    Türkei - Reaktionen auf Amoktaten an Schulen

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Kollateralschaden Miami: US-Metropole im Kreuzfeuer zwischen Trump und Kirche
    Der Konflikt zwischen US-Präsident Donald Trump und der katholischen Kirche ist in der Millionenmetropole Miami in Florida besonders zu spüren. Hier wurde kirchlichen Hilfswerken jetzt ein Millionenvertrag für die Flüchtlingshilfe gestrichen. Miamis Erzbischof Thomas Wenski vermutet hinter dem Vorgehen des Trump-Lagers eine „anti-katholische Theologie“.

    Antwerpen: Mit einer säkularen Jüdin durch das orthodoxe Viertel
    Im belgischen Antwerpen leben etwa 20.000 Jüdinnen und Juden. Viele von ihnen gehören der chassidischen, also einer orthodoxen Strömung des Judentums an. „Jerusalem des Nordens“ wird ihr Stadtviertel deshalb auch genannt. Dort leben allerdings auch säkulare Jüdinnen und Juden - wobei das Zusammenleben mit ihren orthodoxen Nachbarn nicht immer einfach ist.

    Am jüdischen Festtag Lag baOmer: Erster Haarschnitt für dreijährige Jungen
    Anfang Mai feiern viele Jüdinnen und Juden weltweit Lag baOmer - einen fröhlichen Festtag zwischen Pessach, dem Fest der Befreiung, und Schawuot, dem Fest der Tora-Offenbarung. Lag baOmer ist für viele orthodoxe Familien mit einem Brauch verbunden: dem ersten Haarschnitt für kleine Jungen. Denn bis zum Alter von drei Jahren bleiben die Haare ungeschnitten - so will es die Tradition.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Beim Arzt, im Handwerk, in der Pflege
    Wo der Fachkräftemangel den Alltag trifft

    Gäste:
    Yvonne Dintelmann, Pflegedirektorin am Universitätsklinikum Heidelberg
    Johannes Klapper, Geschäftsführer Agentur für Arbeit in Köln
    Dirk Palige, Geschäftsführer des Deutschen Handwerkskammertages und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
    Alexander Burstedde, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung, Institut der deutschen Wirtschaft (IW)
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Die Heizung ist defekt - woher auf die Schnelle einen Handwerker herbekommen, der sie repariert? Bei der Haus- oder Fachärztin einen Termin bekommen wird immer schwieriger. Und in der Nachbarschaft schließen reihenweise Cafés und Läden, weil sie kein Personal haben. Auf der anderen Seite steigen die Arbeitslosenzahlen in Deutschland und gerade ältere Arbeitnehmer finden keine neue Stelle. Und auch junge Studierte bekommen oft nicht einmal eine Antwort auf ihre Bewerbungen. Wie gehen Fachkräftemangel und die angespannte Lage auf dem Stellenmarkt zusammen? Was läuft da schief? Und welche Lösungsansätze gibt es?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    „Gittersee“und andere DDR-Bilder in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
    Ein Feature von Jan Drees

    Am Mikrofon: Dirk Fuhrig

  • 16:35 Uhr

    Entdeckung in der Biochemie:
    DNA kann offenbar auch ohne Anleitung entstehen

    Hebel auf Wachstum:
    Wie Pflanzen beginnenden Regen registrieren

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 22. April 2026:
    Die höhere Sonne sorgt für längere Tage

    Am Mikrofon: Kathrin Kühn

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Seelsorge und Sucht: Wie die Kirchen mit Alkoholabhängigkeit umgehen
    Von Hannah Krewer

    Alkohol ist Genuss- und Suchtmittel zugleich. Zwischen Klosterbier und Abhängigkeit im Pfarrhaus stellt sich die Frage, wie die Kirchen mit Alkoholsucht umgehen. Und ob sich dabei etwas ändern muss. Eine Spurensuche zwischen Bierstube und Beratungsstelle.

  • 20:30 Uhr

    Alexander Schnickmann spricht über und liest aus “Gestirne. Weltraumgedichte“

    Mit „Gestirne“ legt der 1994 geborene Alexander Schnickmann nach seinem Debüt „Requiem“ nun einen Band mit „Weltraumgedichten“ vor. Eine Sehnsucht nach dem Schwerelosen drückt sich in seinen schwebenden, einander überlagernden Bildern aus. Vom Unbelebten und Marmorkalten ist das geliebte Belebte nur eine Blickwendung entfernt; es braucht nur jemanden, der hinsieht: „sehe Krater und Ebenen den Schein / um deinen Körper“. Für den praktizierenden Katholiken Schnickmann muss das liebende Gegenüber dabei keinesfalls ein Mensch sein: „und dass Gestirne gehen / denk ich flüstre und atme bete GOTT“. Es geht hier in kosmischer Verdichtung um das All-Eine und das Kleine, die Leere und seine Ersetzung und immer um ein Ich, das - während sich alles überlagert - „langsam wieder klarkommen“ will. Das ist idiosynkratische Dietmar-Dath-Lyrik für SciFi-Nerds und Computerspielfreaks, für digitale Romantiker und christliche Sternsinger, für Neo-Beat-Poetiker und Patti-Smith- Aficionada/o/s: „& wir viben einfach / in der Kohärenz einer Sphäre / die wir nicht verstehen“.
    Alexander Schnickmann, geboren 1994 in Lünen, aufgewachsen in Bergkamen im Ruhrgebiet, schreibt über Pflanzen und Tiere, Maschinen und Gespenster und wurde 2023 mit dem Leonce-und-Lena-Preis ausgezeichnet.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Laube am Steg - Hausbesuch bei Horst Evers
    Von Sabine Fringes

    Horst Evers kommt aus Evershorst bei Diepholz. Und heißt eigentlich Gerd Winter. Wenn der vielfach preisgekrönte Humorist nicht gerade mit seinem Kabarettprogramm oder Lesungen auf Tour ist, lebt er in Berlin. Im Sommer jedoch zieht er sich gerne aufs Land in seine „Laube“ zurück, von wo aus er auf das Wasser blickt und die Gedanken ruhen lässt. So lange, bis sie sich wieder zu kräuseln beginnen. Sabine Fringes besucht den umtriebigen Fabulierer, spricht mit ihm über „gefühltes Wissen“ und das Dasein an und für sich. (Produktion: Deutschlandfunk 2023)

  • 22:05 Uhr

    Auswärtsspiel - Konzerte aus Europa

    Lada: Archaische Polyphonie, mährische und slowakische Lieder

    Vokalkollektiv Lada:
    Naïa Buchtová, Eliška Fajmonová, Magdalena Havlová, Anežka Heinzlová, Marta Májová, Renáta Nedìlová, Veronika Omastová, Marie Tuèková, Eva Vašk und Klára Fleková, Gesang
    Viktor Janoštín, Violine, Dudelsack, Gesang
    Alois Zatloukal, Violine, Gesang
    Jakub Cibira, Viola, Gesang
    David Ramdan, Kontrabass, Gesang

    Aufnahme vom 22.5.2025 aus dem Klub ARCHA+, Prag

    Am Mikrofon: Babette Michel

    Archaische Mehrstimmigkeit aus dem Herzen der Slowakei meistern die Sängerinnen des Prager Vokal-Kollektivs Lada genauso wie Sologesänge aus dem Südosten von Mähren. Gegründet wurde das Ensemble 2015, sein Repertoire besteht vor allem aus Liebesliedern und Balladen, die mit großem Respekt vor lokalen Traditionen interpretiert werden - a cappella oder mit Instrumentalbegleitung wie Violine, Viola, Kontrabass, Akkordeon. ARCHA+ ist ein moderner Kulturraum im Zentrum Prags. Er vereint Musikclub, Theater und Café und versteht sich als Ort für Dialog, Experimente und junge Kreativität. 2025 war er Austragungsort von Radio Wave Czeching, einem Projekt, das ausgewählte Musik-Acts aus Tschechien fördert, so wie den mährisch-slowakischen Folkchor Lada.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht