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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 21.03.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Supergroup hoch zwei!
    The Bad Plus Feat. Craig Taborn & Chris Potter
    Aufnahme vom 24.8.2025 beim Jazzfestival Saalfelden
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Komplexität und Groove
    Die New Yorker Musikerin Patricia Brennan
    Von Niklas Wandt
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Ambivalenter Anxiety Rock
    Die englische Band Ulrika Spacek
    Von Anke Behlert
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Warren Haynes Band (USA) (2/2)
    Aufnahme vom 3.7.2025 beim „Kunst!Rasen“-Festival Bonn
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Diskussion um Sondervermögen: Zweckentfremdung riskiert Vertrauen der Bürger
    Von Stephan-Andreas Casdorff

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Fanny Buschert

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Julia Knop, Erfurt
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Twitter-Erfinder Jack Dorsey setzt den ersten Tweet ab

  • 09:10 Uhr

    Aufarbeitung - Wie Radolfzell mit seiner NS-Vergangenheit umgeht

    Am Mikrofon: Alexandra Gerlach

    Der Bodensee - heute ein Ort der Ruhe und Ferienidylle. Doch in der NS prägten auch hier Verfolgung und Vernichtung, Anpassung und Schweigen den Alltag. In Radolfzell, einer Kleinstadt, die Standort einer SSwar, griff die NStief in den Alltag ein. Erst spät begann die Aufarbeitung - und sie verläuft in der Region bis heute unterschiedlich: Mal offen, mal zögerlich, manchmal auch widerwillig.
     

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Pianist Pierre-Laurent Aimard

    In Aimards Playlist trifft traditioneller georgischer Gesang auf Vogelgezwitscher und Jazz.

    Pierre-Laurent Aimard, 1957 in Lyon geboren, ist einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart. Seine Begeisterung und sein Verständnis für Musik reichen von Bach bis zur Avantgarde. Früh holte ihn der Komponist und Dirigent Pierre Boulez ins Ensemble intercontemporain, wo Aimard zu einer Schlüsselfigur der zeitgenössischen Szene wurde und Werke von Ligeti, Kurtág oder Stockhausen zur Uraufführung brachte. Gleichzeitig sucht Aimard im gängigen Repertoire nach neuer Klarheit und struktureller Schärfe, wie bei seinen Beethoven-, Bach- und Messiaen-Interpretationen. Sein weitreichender Einfluss als Gestalter wird auch durch höchste Auszeichnungen sichtbar, so gewann er den Ernst von Siemens Musikpreis 2017 und den Léonie-Sonning-Musikpreis 2022.

  • 11:05 Uhr

    Steiermark - Rechtsruck im „grünen Herzen“ Österreichs
    Von Antonia Kreppel

    Die Steiermark und das „Grüne Herz“: Wegen seines Waldreichtums wirbt Österreichs viertgrößtes Bundesland mit diesem Slogan. Dass der Begriff durch die Nazis historisch belastet ist, wie kürzlich bekannt wurde, irritiert die rechtspopulistische FPÖ wenig. Seit Ende 2024 regiert die in Teilen auch rechtsextreme Partei zusammen mit der konservativen ÖVP die Steiermark. Mario Kunasek ist der einzige FPÖ-Landeshauptmann in Österreich.

    Wie spüren die Steirerinnen und Steirer den Rechtsruck und was hat sich für sie verändert? Was bedeutet es, wenn die FPÖ-geführte Regierung auf „Integration und heimische Werte“ setzt, statt auf gesellschaftliche Vielfalt? Kann sich die Landesregierung im Kultur- und Sozialbereich damit durchsetzen oder herrscht Aufruhr? Und was verändert sich im Zusammenleben mit dem Nachbarland Slowenien? Die Gesichter Europas liefern Antworten aus der Steiermark.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Diskussion um Sondervermögen: Zweckentfremdung riskiert Vertrauen der Bürger
    Von Stephan-Andreas Casdorff

    Eskalation in Nahost: Dieser Krieg muss enden
    Von Benjamin Weber

    UK und der Krieg in Nahost: Starmers Handeln könnte Europäern Vorbild sein
    Von Christine Heuer

  • 13:30 Uhr

    Venezuela: Wie weiter nach der US-Intervention?

    Mexiko: Fake-News von Kartellen nach dem Tod von „El Mencho“

    Marokko: Cannabisanbau für den Rausch oder für legale Zwecke?

    Chinas Tropeninsel Hainan: Wo russische Urlauber herzlich willkommen sind

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Klassenchats: Hausaufgabenhilfe, Mobbing und Extremismus

    In "Campus und Karriere" wollen wir die Debatte vertiefen: Haben Sie als Eltern Angst davor, dass Ihr Kind Opfer von Mobbing wird? Wie verändert KI das Leben der Kinder? Was wissen Erwachsene eigentlich darüber, was in den Chats passiert?
    Welche Verantwortung müssen Eltern übernehmen, damit der Klassenchat nicht als Drehscheibe für strafrechtlich relevante Inhalte dient? Wann machen sich Kinder strafbar? Was macht die Polizei, wenn ermittelt wird? Ab wann müssen Kinder und Jugendliche Medienkompetenz erlernen? Was können Schulen tun, damit der Schulfrieden erhalten bleibt?

    Unsere Gäste:
    Rene Michel, stellvertretender Vorsitzender Sächsischer Lehrerverband
    Jennifer Rosin, Vorsitzende des Landesschülerausschusses Berlin
    Prof. ThomasRüdiger, Polizei des Landes Brandenburg, Leiter des Instituts für Cyberkriminologie

    Am Mikrofon: Martin Schütz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp-Nachricht an 0173 - 535 8089

    Die allermeisten Schulklassen nutzen auf einem Messengerdienst einen Klassenchat. Diese Chats werden nicht von den Schulen eingerichtet und sind privat. Schülerinnen und Schüler tauschen sich dort über Prüfungen aus, klären Fragen rund um den Unterricht und halten erkrankte Mitschüler auf dem Laufenden. Die Chats werden allerdings auch für Mobbing genutzt, in ihnen werden extremistische Inhalte, Gewaltvideos und Pornographie geteilt. Teilweise auch Bilder von Mitschülern die mit Hilfe von KI verfremdet sind.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

    Nationalismus im K-Pop:
    BTS Post-Wehrdienst-Album "Arirang"

    Positiv politisch -
    Engin aus Mannheim mit neuem Album "Sag mir Almanya"
    Engin Devekiranim Corsogespräch

    Dänisch-Türkisch-Kurdische Kulturmelange:
    Luna Ersahin und ihre Band Aysay
    Luna Ersahin im Gespräch

    Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    LIVE VON DER LEIPZIGER BUCHMESSE

    Anne Maar, Paul Maar, Hannes Maar (Ill.): „Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank“
    (Oetinger Verlag)
    Anne Maar und Hannes Maar im Gespräch über die Zusammenarbeit in der Familie Maar und das neue gemeinsame Kinderbuch

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    Rasterfahndung:
    Wenn Social Media zur polizeilichen Gesichtsdatenbank wird

    Hemmschuh:
    Wie die KI-Verordnung Massenabgleiche von Gesichtern verhindern soll

    Aufpasser:
    Nvidia entwickelt Framework zur Kontrolle von KI-Agenten

    Fakechecker:
    Das DFKI bietet individuelle Contentprüfung für Instagram-Nutzende

    Info-Update

    Sternzeit 21. März 2026:
    Ein Becher, ein Rabe, eine Lüge

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Kann der Westen vom Osten lernen?
    FAZ-Theaterkritiker und Schriftsteller Simon Strauß und Dennis Rehbein, Oberbürgermeister der Stadt Hagen, im Gespräch
    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Im Wahljahr - Ostdeutsche Autorinnen und Autoren auf der Leipziger Buchmesse

    "Wir sind noch einmal davongekommen" - Stefan Bachmann inszeniert das Stück von Thornton Wilder in Wien

    "Brancusi" - Werke des bedeutenden Bildhauers in der Neuen Nationalgalerie in Berlin

    War Opa ein Nazi? Die Mitgliederkartei der NSDAP ist jetzt im Netz einsehbar
    Historiker Frank Bösch im Gespräch

    Demos in Tschechien - Auch die Kulturszene protestiert gegen Rechtsruck

    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Tumult im MAGA-Lager: Macht Trump, was Israel sagt?

  • 19:10 Uhr

    Fußball - Bundesliga, 27. Spieltag
    1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach
    VfL Wolfsburg - Werder Bremen
    Bayern München - FC Union Berlin
    1. FC Heidenheim - Bayer 04 Leverkusen
    Borussia Dortmund - Hamburger SV

    Fußball - 2. Liga, 27. Spieltag
    SV Elversberg - Arminia Bielefeld
    SC Paderborn - Dynamo Dresden
    1. FC Nürnberg - 1. FC Kaiserslautern
    SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04

    Fußball - Bundesliga Frauen: Zeit für Medienrechte drängt, immer noch kein Deal mit dem DFB

    Fußball - Afrika-Cup: Chaos in Afrikas Fußball?

    Fußball - Mexikos Sicherheitsbemühungen für WM-Playoffs als Härtetest

    Ski Alpin - Weltcup-Finale in Lillehammer/Kvitfjell: Abfahrt der Männer

    Biathlon - Weltcupfinale in Oslo: Verfolgung Frauen (10 km) und Männer (12,5 km)

    Wintersport - Skispringen Vikersund + Langlauf Lake Placid

    Eishockey - Kölner Haie wollen nach Rekord-Hauptrunde ersten Titel seit 2002

    Leichtathletik - Hallen-Weltmeisterschaften in Polen

    Olympiabewerbung - Wie ehrlich sind die Info-Kampagnen der Städte?

    Radsport - Mailand - Sanremo
    Radsport - Wie der Irankrieg die Sportinvestitionen der Golfstaaten bedroht

    Am Mikrofon: Julian Tilders

  • 20:05 Uhr

    Um zwölf Uhr mittags ist Zukunft. Zeit zum Essen
    Von Erik Altorfer aus Texten von den Theater HORA-Ensemblemitgliedern Remo Beuggert, Gianni Blumer, Matthias Brücker, Caitlin Friedly, Robin Gilly, Simone Gisler, Nikolai Gralak, Matthias Grandjean, Frank Häusermann, Lucas Maurer, Tiziana Pagliaro, Simon Stuber und Fabienne Villiger
    Mit Remo Beuggert, Caitlin Friedly, Olivia Grigolli, Matthias Grandjean, Jasmin Mattei und Fabienne Villiger
    Komposition: Martin Schütz
    Regie: Erik Altorfer
    BR 2025

    Was war am Anfang? Das Wort, der Urknall oder bloß gespenstische Stille? Warum wollen und warum müssen wir arbeiten? Was macht eine Gemeinschaft aus und wer ist dafür verantwortlich, dass eine Gesellschaft funktioniert? Wofür leben wir? Und wann ist Zukunft?

  • 22:05 Uhr

    In memoriam Marek Kopelent
    Von Robert Nemecek

    Erinnerungen an den führenden Vertreter der tschechischen Neuen Musik in den 1960er-Jahren.

    Marek Kopelent war in den 1960er-Jahren der führende Vertreter der tschechischen Neuen Musik. Nach dem gewaltsamen Ende des „Prager Frühlings“ geriet er ins Abseits. 15 Jahre lang musste er als Korrepetitor seinen Lebensunterhalt verdienen. Erst die „Samtene Revolution“ von 1989 brachte auch für ihn eine Wende. Als Musikberater des Präsidenten Václav Havel war Kopelent ein vielgefragter Mann. Später wurde ihm nach und nach deutlich, dass auch die freie Marktwirtschaft für die Neue Musik keine problemfreie Zone ist.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Unter Strom und zwischen Welten
    Eine Lange Nacht für die Literatur des Donauraums
    Moderation: Maike Albath
    Regie: Hans Dieter Heimendahl

    "Unter Strom und zwischen den Welten": Die Schwerpunkt-Reise der diesjährigen Buchmesse führt die Donau hinab und stöbert spannendes literarisches Treibgut auf, das im Literatursalon des Deutschlandradios in angenehmer Weise präsentiert wird: in Gesprächen mit den Autor*innen (z.T. mit Übersetzungen), mit Kostproben aus den Werken und schwungvoller Musik.

    Die Verschiedenheit der literarischen Welten am Fluss und die Vielfalt ihrer Themen und Formen führt eine Auswahl im Literatursalon des Deutschlandradios im Zimeliensaal im Grassi Museum vor Augen und Ohren: der aus Kroatien stammende Friedenspreisträger der Buchmesse Miljenko Jergovic ist dabei zu Gast, der mit seinem jüngsten Buch zurückkehrt zum Kriegsalltag in Sarajevo, von dem zu erzählen ihn als Autor berühmt gemacht hat („Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered“). Zentrale Themen Südosteuropas wie Flucht, Migration und Zusammengehörigkeit hat der ungarische Autor András Visky in seinem großen Roman gestaltet („Die Aussiedlung“). Vor und während des Zweiten Weltkriegs haben Zehntausende Deutsche Zuflucht im Donauraum gesucht, deren Schicksal die Historikerin Marie-Janine Calic nachzeichnet („Balkan-Odyssee 1933-1941: Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“). Weitere Autorinnen und Autoren sind angefragt. Kostproben aus den Werken werden von Schauspielern präsentiert, die Gespräche auf Deutsch geführt oder übersetzt, der Abend musikalisch schwungvoll geerdet. Moderation Maike Albath und Jörg Plath. Eine Veranstaltung des Musikinstrumentenmuseums und der „Langen Nacht“ des Deutschlandradios.