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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 31.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mirjam Kid

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Stefan Heinlein

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Bischof Gerhard Feige, Magdeburg
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Riad Othman, Nahost-Referent Medico, zur Todesstrafe in Israel

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Oliver Blatt, GKV, Vorstandsvorsitzender, zur Reform Krankenversicherung

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Reza Asghari, CDU, zu: Hoffnung auf Frieden im Iran?

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 10 Jahren: Imre Kertész gestorben, Schriftsteller und Holocaust-Überlebender

  • 09:10 Uhr

    Spanien - Mehr als 500.000 Migranten sollen gültige Papiere bekommen

    Deepfakes aufdecken - Forscher der ETH Zürich entwickeln Sensorsystem

    Abgestürzte Drohnen aus dem Kriegsgebiet - Wie sich Nordeuropa schützen will

    Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Ostern in Jerusalem während des Krieges: Leere Straßen, abgesagte Gottesdienste
    Mit dem Palmsonntag hat die Karwoche begonnen, in der sich Christinnen und Christen weltweit auf Ostern vorbereiten. Vor allem in Jerusalem ist das normalerweise von zahlreichen Prozessionen und Gottesdiensten begleitet. Doch vor dem Hintergrund des Krieges hat Israel alle Versammlungen verboten, die heiligen Stätten in der Altstadt von Jerusalem wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Auch die sonst so zahlreichen Pilgertouristen bleiben aus, mit dramatischen Folgen für das lokale Gewerbe.

    Kirchen im Libanon: Hilfe für Flüchtlinge statt Oster-Vorbereitungen
    Vor vier Wochen nahm die pro-iranische Hisbollah den Beschuss Israels auf, seitdem eskaliert der Konflikt im Libanon erneut. Die Bombardements und das Vorrücken israelischer Bodentruppen im Süden des Landes haben bislang mehr als eine Million Menschen vertrieben. Daher sind die Kirchengemeinden in der Hauptstadt Beirut derzeit mehr damit beschäftigt, die vielen Geflüchteten zu versorgen, als sich auf die Osterfeierlichkeiten vorzubereiten.

    Studie: Wie muslimische Gefängnisseelsorge in Deutschland benachteiligt wird
    Die Zahl der Musliminnen und Muslime in Deutschland steigt - und mit ihnen auch der Bedarf an Altenheimen, Frauenhäusern und einer Jugendarbeit, die sie auch sie erreicht, kurzum: Ein seelsorgerisches Angebot. Gerade in Gefängnissen ist das ein Problem: Während christliche Pfarrer Insassen der Justizvollzugsanstalten ein entsprechendes Angebot machen, sind muslimische Gefängnisseelsorger rar - und für muslimische Gefängnisseelsorge gibt es längst nicht so etablierte Strukturen wie für christliche. Das ergab jetzt eine Studie der Goethe-Universität Frankfurt.

    Am Mikrofon: Ina Rottscheidt

  • 10:08 Uhr

    Schwierig für Gesundheit und Psyche:
    Adipositas bei Kindern und Jugendlichen

    Gast:
    Prof. Dr. Dr. Christine Joisten, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaften, Deutsche Sporthochschule Köln
    Am Mikrofon: Christina Sartori

    „Jetzt weiß ich, dass es eine Krankheit ist“
    Interview mit Christopher Hansen, klartextadipositas.org

    11:05 Uhr-Beitrag
    „Nein, meine Suppe ess` ich nicht“
    Was, wenn den Kindern gar nichts schmeckt?
    Prof. Dr. Thomas Lücke, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, Zusatz Ernährungsmedizin, Universitätskinderklinik Bochum

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Lieber nicht in Malaria-Gebiete:
    Reisen mit Säuglingen und Kleinkindern
    Dr. Markus Frühwein, Facharzt für Allgemein-, Tropen- und Reisemedizin, 1. Vizepräsident der deutschen Gesellschaft für Reisemedizin

    Lungenkrebsscreening startet:
    Wer kann teilnehmen, was ist zu beachten?

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Die auslösenden Faktoren sind bekannt: zu viel Zucker und Fett, zu wenig Sport und Bewegung. Doch trotz aller Aufklärung haben nach Angaben des Robert Koch Instituts etwa 1,9 Millionen Kinder in Deutschland Übergewicht und etwa 470.000 Kinder haben sogar sehr starkes Übergewicht (Adipositas). Das Problem: Wer schon vor dem Erreichen des Erwachsenenalters einen zu hohen Blutdruck, zu hohe Blutfette und einen zu hohen Blutzucker hat, bei dem steigt die Wahrscheinlichkeit, später einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden um das 2- bis 9fache. Wie erfolgreich sind Ermahnungen zu mehr Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung? Wie sollten Eltern sich verhalten? Und welche Rolle spielen Medikamente wie die „Abnehmspritze“ bei der Behandlung adipöser Kinder und Jugendlicher?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Ein Kritikergespräch mit Maren Jäger und Alexandru Bulucz über

    Nasima Sophia Razizadeh: „Entschwebung. Gedichte“
    (Wallstein Verlag)

    Volker Sielaff: „Fragen an den Yeti. Gedichte“
    (Verlag Voland & Quist)

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 16:35 Uhr

    Roadmap zur Fusionsenergie:
    Fachleute sehen offene Fragen

    Urahn der Affen:
    Neuer Fund in Ägypten

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 31. März 2026
    Der Sternenhimmel im April

    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Wissenschaft unter Druck
    Trumps Angriffe auf US-Universitäten
    Von Egon Koch
    Regie: Eva Solloch
    Redaktion Greta Hey, Wolfgang Schiller
    WDR/SWR/ORF/Deutschlandfunk 2026

    Seit Donald Trump wieder Präsident ist, hat sich die Lage an US-Universitäten drastisch verändert: Studierende fürchten Abschiebungen, Wissenschaftler verlieren ihre Stellen und wichtige Forschungsprojekte werden gestrichen.

    Im Jahr 2025 streicht die Regierung unter Trump den Universitäten Columbia und Harvard Fördermittel in Milliardenhöhe. Die offizielle Begründung lautet: Die Hochschulen hätten nicht genug gegen die Belästigung jüdischer Studierender unternommen. Columbia-Professor Michael Thaddeus sieht darin eine politische Agenda: Debatten über den Nahen Osten sollen Israel gegenüber weniger kritisch sein. Und das sei nur der Anfang: Auch Themen wie Geschlechtervielfalt, soziale Ungleichheit, Klimawandel oder Impfstoffe sollen künftig nur noch im Sinne der Regierung behandelt werden. Der Autor Egon Koch fragt: Wie frei ist die Wissenschaft in den USA heute? Und: Wie wehren sich die Universitäten?

  • 20:05 Uhr

    Thüringen Supersong
    Ein Fiebertraum
    Von Syndikat Gefährliche Liebschaften
    Text und Regie: Nadja Sühnel und Micha Kranixfeld
    Mit: Latifa Iguma, Gerhard Bause und Franz Heidrich sowie Benita Bailey, Andreas Döhler, Tommy Neuwirth und Dieter Rita Scholl
    Besetzung: Andreja Andris
    Musikalische Gestaltung: Tommy Neuwirth
    Kompositionen: Philipp Rücker, The New Asuka, Kickpunchpow und Alessiboy
    Technik Kunstfest Weimar: Konrad Behr
    Ton: Jean-Boris Szymczak
    Regieassistenz: Marie Permantier
    Dramaturgie: Julia Gabel und Johann Mittmann
    Deutschlandfunk 2026 in Kooperation mit dem Kunstfest Weimar
    Länge: 56‘48
    (Wdh. am 02.04.2026, Deutschlandfunk Kultur, 22.05 Uhr)

    Wonach klingt Thüringen? Kloß, Holle und Ronny machen sich auf die Suche nach Thüringens Supersongs. Ein Roadtrip durch Musikkulturen und vorpolitische Räume von Gera bis nach Eisenach.

    Kloß und Holle sind Thüringer Originale. Sie kennen sich schon ewig und sie verbindet eine Überzeugung: Man kann viel lernen, wenn man sich zeigt, was man gut findet. Also machen sie sich auf die Suche nach dem „Sound of Thüringen“, aller kulturellen und politischen Zerrissenheiten zum Trotz. Sie erschließen musikalische Weiten: Ob D-Pop aus Jena, Trap aus Gera, Bergmannslieder aus dem Eichsfeld, futuristischer Hardtekk oder doppelbödiger Schlager - die Melodien und Texte eröffnen Raum für Widersprüche und Widersprüchliches. In den Begegnungen klingen neue Erzählungen und Träume über ihre Regionen an. Was bedeutet ihnen die Musik, die sie machen? Welche Vielstimmigkeiten können und wollen sie herstellen? Wann ist Musik „nur“ Musik? Und wann ist sie mehr als das?

    Thüringen singt und hört, summt und lärmt, schunkelt und diskutiert. Steigen Sie in den Wartburg, drehen Sie auf volle Lautstärke und schnallen Sie sich an: Denn es gab eine Zeit davor und es wird eine Zeit danach geben. Aber jetzt gibt es Thüringen - und da spielt heute die Musik.

    Das Syndikat Gefährliche Liebschaften arbeitet seit 2013 als Kunstkollektiv in ländlichen Räumen. Sein Mitglieder-Kern besteht aus Micha Kranixfeld, Aishe Spalthoff, Silvan Stephan, Nadja Sühnel, Marleen Wolter und Felix Worpenberg. Mit Hörspielen, Ausstellungen, Festen und Spaziergängen, und immer im Austausch mit lokalen Verbündeten, entwickeln sie neue Formen des Erzählens über und aus Peripherien.

  • 21:05 Uhr

    Zwischen Disziplin und Abenteuer
    Lina Allemano Four:
    Lina Allemano, Trompete
    Brodie West, Altsaxofon
    Andrew Downing, Kontrabass
    Nick Fraser, Schlagzeug
    Aufnahme vom 31.10.2025, Jazzfest Berlin, A-Trane
    Am Mikrofon:Odilo Clausnitzer

    Ein über 20 Jahre eingespieltes Quartett mit zeitgenössischem Free-Bop.

    In ihrem Programm „The Diptychs“ stellt die kanadische Trompeterin Lina Allemano Kompositionen in Gegensatzpaaren zusammen. Seit fünf Jahren pendelt Lina Allemano zwischen Toronto und Berlin; in beiden Jazzszenen ist sie gut vernetzt. Doch ihr seit 20 Jahren bestehendes kanadisches Quartett war bisher kaum in Deutschland zu hören. Die Besetzung ohne Harmonieinstrument gibt den bestens aufeinander eingespielten Musikern viel Freiraum für melodische und harmonische Abenteuertrips. Lina Allemano beherrscht die Trompete meisterhaft, auch im Bereich der Spezialtechniken, aber es geht ihr in ihrer Musik immer auch um Rahmung und kompositorische Disziplin. Ihre „Diptychs“ sind komplementäre Stück-Paare, in denen sie Stimmungen, Ideen und Texturen kontrastiert.

  • 22:05 Uhr

    Komponist-Pianist unserer Zeit
    Kit Armstrong und sein Klavierkonzert im alten Gewand
    Am Mikrofon: Philipp Quiring

    Von Bach bis Beethoven, von Chopin bis Gershwin: Über Jahrhunderte war es selbstverständlich, dass Pianisten Stücke für die eigenen Konzerte schreiben. Heutzutage ist die Trennung des Komponisten vom Interpreten in vielen Fällen ebenso selbstverständlich. Kit Armstrong stellt sich dem entgegen, empfindet das als „unnatürlich“ - und hält es für „künstlerisch notwendig“, die beiden Rollen als Komponist und Pianisten in sich zu vereinen. Er übt und erschafft Musik ohne Instrument. Am Schreibtisch, rein mithilfe der mentalen Vorstellungskraft. Dabei unterscheidet er zwischen Partitur und Aufführung, beides sind für ihn zwei voneinander getrennte Kunstwerke: eines bereits fertiggestellt, das andere entsteht im Moment. Beim Schreiben von Musik greift Armstrong auf historische Modelle der Satztechnik zurück; der Rückbezug zur Tradition ist für ihn die Grundlage seiner Musik. Dies wird schon anhand der Besetzung erkennbar, wenn er ein „Konzert für Hammerklavier und Streicher“ komponiert.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht