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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 27.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Barbara Manterfeld-Wormit, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Adrian Haack, Konrad-Adenauer-Stiftung Neu-Delhi, zum Handelsabkommen

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Sepp Müller, CDU-Fraktionsvize, zur Lifestyle-Debatte

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Irene Bindel, Holocaust-Überlebende, zum Holocaust-Gedenktag

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Der italienische Komponist Giuseppe Verdi gestorben

  • 09:10 Uhr

    EU schließt Handelspakt mit Indien: Angelika Niebler, CSU-Europaabgeordnete

    Albanien: Was steckt hinter den Protesten gegen die Premier Edi Rama?

    Holocaust-Gedenktag in Polen: Die letzten Überlebenden

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Schönheit statt Hass: Milad Karimis muslimische Liebeserklärung ans Judentum
    In Zeiten, in denen Wut und Hass auch zwischen Religionsgemeinschaften allzu oft spürbar sind, will der islamische Religionsphilosoph Ahmad Milad Karimi bewusst einen Gegenimpuls setzen: Der Professor an der Universität Münster hat eine „muslimische Liebeserklärung“ an das Judentum und dessen „Schönheit“ veröffentlicht. Im Gespräch erklärt Milad Karimi, warum er keine Gegenliebe erwartet, wie sehr ihn das Judentum spirituell berührt - und dass er es dennoch nicht vereinnahmen will. Ahmad Milad Karimi im Gespräch mit Christian Röther

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Fieber: Wann ist es nützlich, wann ein Warnzeichen?

    Gast:
    Prof. Dr. med. Beate Müller, Direktorin des Instituts für Allgemeinmedizin, Universitätsklinikum Köln
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Reportage:
    Kinder erzählen vom Fieber

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Fieber als Warnhinweis für Sepsis
    Interview mit Prof. Dr. Dr. Philipp Schommers, Oberarzt in der Abteilung Infektiologie, Klinik I, Universitätsklinikum Köln

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Wenn Großeltern ihre Enkel betreuen: Ungünstige Effekte auf die Gesundheit der Kinder?
    Interview mit Elena Ziege, Familienökonomin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung

    Auch E-Zigaretten schädigen das Herz
    Interview mit Seniorprofessor Dr. Thomas Münzel, Zentrum für Kardiologie, Umwelt und Präventivmedizin, Universitätsklinikum Mainz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Fieber ist in der Regel eine gute und hilfreiche Abwehrreaktion des Körpers. Es zeigt an, dass das körpereigene Immunsystem aktiv ist gegen Krankheitserreger. Bedrohlich kann Fieber dann sein, wenn es länger anhält oder zu sehr steigt. Wichtig ist, auf begleitende Beschwerden des Fiebers zu achten. Wenn zu dem Fieber Verwirrtheit oder Lethargie, starke Kopfschmerzen oder eine Genickstarre hinzukommen, dann sollten die Ursachen unbedingt rasch abgeklärt werden. Das gilt auch bei Herzrasen, einer schnellen Atmung oder bei Kurzatmigkeit.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Simon Strauß über Literatur des Ostens und neue Sehnsucht
    Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und leitenden F.A.Z.-Theaterkritiker

    Am Mikrofon: Jan Drees

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Versteckt überleben
    Geheimer jüdischer Widerstand im Holocaust
    Von Andrew Müller und Fabian Grieger
    Regie: Anna Panknin
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: ca. 43'49

    1943 galt Berlin offiziell als „judenrein“. Doch einige überlebten im Untergrund - auch Gad Beck und Zvi Aviram, dort, wo heute meine Küche ist. Von hier leiteten sie den „Pionierkreis“, die einzige zionistische Widerstandsgruppe Nazi-Deutschlands.

    Mitten in Hitlers Berlin entkommen die Juden Gad Beck und Zvi Aviram gleich mehrere Male knapp den Nazis - und damit der sicheren Ermordung. Sie tauchen ab und retten dutzende andere Mitglieder ihrer Widerstandsgruppe Chug Chaluzi. Die beiden Männer werden Freunde, Liebespartner und später quasi Brüder. Durch Ausschnitte aus Zeitzeugengesprächen erzählen sie selbst von ihrem Überleben im Untergrund.
    Nach dem Zweiten Weltkrieg organisieren Gad Beck und Zvi Aviram die Ausreise von Juden nach Palästina - und wandern schließlich selbst dorthin aus. Kann der neugegründete Staat die langersehnte Heimat für die beiden werden? Und wie werden sie auf ihren zionistischen Aktivismus zurückblicken, der am Ende zwar den eigenen Staat und die Rettung vieler jüdischer Leben, aber auch die Vertreibung von Palästinensern zur Folge hatte?

    Als freier Journalist schreibt Andrew Müller vor allem für Wochenzeitungen und Magazine.
    Fabian Grieger lebt in Berlin und arbeitet als freier Journalist u.a. für die Investigativredaktion rbb24 Recherche.

  • 20:05 Uhr

    Die Entflohene (4/4)
    Robert de Saint-Loup

    Nach dem Roman „La Fugitive“
    Von Marcel Proust
    Aus dem Französischen übersetzt von Bernd-Jürgen Fischer
    Hörspielbearbeitung Wort: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
    Regie: Ulrich Lampen
    Mit: Felix Goeser, Laura Balzer, Sebastian Blomberg, Josefin Platt, Elisa Schlott, Friedhelm Ptok, Wolfgang Pregler, Nico Holonics, Imogen Kogge, Wiebke Puls
    Komposition: Hermann Kretzschmar
    Musik: Pablo Druker und Ensemble Modern
    Ton und Technik: Christian Bader, Christian Eickhoff, Tanja Hiesch, Philipp Knop, Alexander Kolb, Mike Wayszack, Christoph Claßen
    Regieassistenz: Constanze Renner
    Dramaturgie: Manfred Hess
    Mitwirkung: Uta Felten
    SWR/Deutschlandfunk 2022
    Länge: 47‘51

    • Literatur • Im letzten Teil des Hörspiels trifft Marcel seine alte Liebe Gilberte Swann wieder, die mittlerweile seinen Freund Robert geheiratet hat. Bei einem Besuch auf deren Landsitz entpuppt sich das vermeintliche Eheglück als Chimäre.

    Marcel Proust dechiffriert die Menschen als Leidende und Lächerliche im Maskenspiel ihres homo- wie heterosexuellen Begehrens. Die Belle Époque dient dabei als gesellschaftliche Szenerie. Im letzten Teil des Hörspiels trifft Marcel seine alte Liebe Gilberte Swann wieder, die mittlerweile seinen Freund Robert de Saint-Loup geheiratet hat.
    Bei einem Besuch auf deren Landsitz entpuppt sich das vermeintliche Eheglück als Chimäre. Marcel hingegen eröffnet sich die Chance auf ein ungeahntes Glück: die Erinnerung an seine Aufenthalte auf dem Lande sowie den Abschluss seiner Trauerarbeit um die durch einen Reitunfall gestorbene, mithin physisch wie geistig „entflohene“ Albertine.

    Marcel Proust (1871-1922) entstammte einer wohlhabenden katholisch-jüdischen Familie. Sein Hauptwerk, den autofiktionalen Romanzyklus „À la recherche du temps perdu“, schrieb er von 1908 bis zu seinem Tod. Die ersten vier Bücher dieses Meisterwerks modernen Erzählens machten noch zu Lebzeiten seinen literarischen Rang deutlich, die restlichen erschienen posthum.

  • 21:05 Uhr

    Ordnung im Chaos
    Felix Henkelhausens „Deranged Particles“
    Aufnahme vom 30.10.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Gewusel von Stimmen, Poly-Rhythmen und asymmetrisch übereinanderliegenden Figuren: ein großes, atmendes Groove-Gebilde.

    Das Septett um den Berliner Bassisten Felix Henkelhausen findet Groove in der Gleichzeitigkeit scheinbar unvereinbarer Rhythmusschichten. Such den Beat: Wenn es „Klick“ macht, dann ist das Gewusel von Stimmen, Rhythmen, Metren und asymmetrisch übereinanderliegenden Figuren ein großes, atmendes Groove-Gebilde. Darum geht es Henkelhausen, 1995 in Oldenburg geboren, mit seiner Band Deranged Particles. Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist der Schlagzeuger Philip Dornbusch. Er hält die gegenläufigen Parts der Bandmitglieder Percy Pursglove (Trompete), Philipp Gropper (Tenorsaxofon), Elias Stemeseder (Klavier), Evi Filippou (Vibrafon) und Valentin Gerhardus (Elektronik) polyrhythmisch zusammen. Am Eröffnungsabend des Jazzfest Berlin produzierte Deranged Particles musikalisches Gehirnfutter - manchmal zum Mitwippen.

  • 22:05 Uhr

    Vom „Schifferklavier“ zum Klassikstar
    Das Akkordeon als Instrument des Jahres 2026
    Am Mikrofon: Klaus Gehrke

    1829 erfunden, erst in der Volksmusik, ab 1920 dann mit über fünf Oktaven auch in klassischer Musik eingesetzt: das Akkordeon.

    Seit seiner Erfindung 1829 galt das Akkordeon bis weit in das 20. Jahrhundert hinein vor allem als beliebtes Instrument der Volksmusik, das drinnen wie draußen für Stimmung sorgte. Dabei boten gerade die nach 1920 gefertigten großen Modelle mit einem Tonumfang von über fünf Oktaven und mehreren Manualen sowie etlichen technischen Spielhilfen interessante Möglichkeiten für die Interpretation von anspruchsvoller Musik. Erst zum Ende des vergangenen Jahrhunderts konnte das Akkordeon seinen Ruf als reines Volksmusikinstrument abstreifen und sich durch raffiniert virtuose Bearbeitungen sowie mit ungewöhnlichen Sounds einen Namen in der klassischen und der zeitgenössischen Musik machen. 2026 wurde es zum „Instrument des Jahres“ gekürt.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht