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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 17.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Ktharina Peetz

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am MIkrofon: Philipp May

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Schriftsteller Siegfried Lenz geboren

  • 09:10 Uhr

    Iran-Krieg: Wie weit gehen die Briten mit?

    Belgiens Premier in der Kritik: Deal mit Russland?

    Oslo - Ketamin-Hauptstadt des Nordens
    Am Mikrofon: Frederik Rother

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Schiiten gegen den Rest der Welt? Eindrücke aus der heiligen Stadt Kerbela
    Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auch auf den Irak aus. Denn die meisten Iraker sind wie die Iraner Schiiten. Die Stadt Kerbela ist für Schiiten ein wichtiger Wallfahrtsort, auch dort ist der Krieg schon zu spüren.

    Knurrender Magen, schärfere Wahrnehmung: Wie fastende Muslime den Ramadan erleben
    Noch einige Tage, dann ist der Fastenmonat Ramadan vorbei. Zurzeit verzichten gläubige Muslime am Tag auf Essen und Trinken. Ihr Glaube hilft ihnen ohne Nahrung den Alltag zu bewältigen.

    Kirchenstatistik 2025: Der Mitgliederschwund in den Kirchen hält an
    Auch im vergangenen Jahr haben die katholische und die evangelische Kirche Mitglieder verloren. Der Trend hält an: viele Menschen wenden sich von den Kirchen ab - das geht aus der Kirchenstatistik 2025 hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.

    Gutes Sterben, gute Wiedergeburt: Buddhistische Seelsorge und Sterbebegleitung
    Auch Buddhisten kennen Seelsorge und Sterbebegleitung im Hospiz und Krankenhaus. Zu lebensverlängernden Maßnahmen gibt es keine einheitliche Position. Im Mittelpunkt steht der Wille des Sterbenden.

    Am Mikrofon: Susanne Fritz

  • 10:08 Uhr

    Kiffen und co:
    Die gesundheitlichen Folgen von Cannabiskonsum 

    Gast:
    Prof. Dr. med. Michael Kölch, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsmedizin Rostock
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Reportage:
    Umfrage unter Jugendlichen

    11:05 Uhr-Gespräch
    Cannabis: Gefährlich auch für Erwachsene?
    Interview mit Prof. Dr.med. Thomas Hillemacher, Ärztlicher Leiter und Klinikdirektor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität am Klinikum Nürnberg, Co-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Diabetes: Grenzen der Vergleichbarkeit moderner Glukosemesssysteme
    Interview mit Dr. Guido Freckmann, Leiter des Instituts für Diabetes - Technologie in Ulm und Vorsitzender der DDG-Arbeitsgemeinschaft Diabetes & Technologie.

    Doping im Freizeitsport: Leistungssteigerung mit gefährlichen Nebenwirkungen
    Interview mit Prof. Dr. Sven Diederich, diesjähriger Kongresspräsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie und Ärztlicher Leiter Medicover Deutschland Berlin

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Viele Menschen nehmen Cannabis als Rauschmittel ein. Für Erwachsene ist das inzwischen legal. Es heißt, Cannabis sei eine „sanfte Droge“. Aber auch sanfte Drogen haben Risiken. Besonders groß sind diese für Jugendliche. Sie reichen von Abhängigkeit über Lern-, Motivations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Psychosen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Israel tötet laut Verteidigungsminister Irans Sicherheitschef Larija

    Libanon: Aktuelle Lage nach dem israelischen Einmarsch

    Nahost - neue Spannungen - Interview mit Derya Türk-Nachbaur, SPD

    Krieg am Golf - Schiiten gegen den Rest der Welt?

    Digitalminister Wildberger will Rechenzentrumskapazität verdoppeln

    IFO-Institut: Sondervermögen füllt Haushaltslücken

    Sport

    Berlin: Debatte um Benzinpreise

    Israel tötet zwei hochrangige iranische Militärs

    Militäreinsatz am Persischen Golf: die Position Frankreichs

    Beteiligung in Nahost? Reaktion aus Großbritannien

    Afghanistan: Pakistan fliegt Angriffe

    Wie geht es Venezuela nach der US-Intervention Anfang Januar?

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

  • 13:35 Uhr

    Interview mit Roman Herre (Fian Deutschland e.V.): Düngerkrise: Was tun gegen Spekulation mit Lebensmitteln?

    Indien kämpft mit Gasknappheit: Kochen wird zum Problem

    Interview mit Christine Chemnitz (Agora Agrar): Ernährungskette: Viele Stellschrauben für Klimaschutz

    Armut in Deutschland: Wie Gesundheit und Klimaerwärmung zusammenhängen

    Am Mikrofon: Jule Reimer

  • 14:10 Uhr

    Ramadan in Köln - Initiative will Fastenzeit sichtbarer machen
    Von Claudia Hennen

    Landtagswahl Rheinland-Pfalz - Wie Kommunen gegen die Finanznot kämpfen
    Von Anke Petermann

    Ausbildungsplatzabgabe - Berliner Unternehmen lehnen sie ab
    Von Claudia van Laak

    Am Mikrofon: Benedikt Kaninski

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Siegfried Lenz: „Am Widerhaken hängt das Glück.
    Ein Fisch-Lesebuch“
    Mit Aquarellen von Liselotte Lenz
    Herausgegeben und mit einem Nachwort von Maren Ermisch
    (Hoffmann und Campe Verlag)
    Ein Beitrag von Jörg Magenau

    Verlag für Weltliteratur von Frauen -
    Über den Dimidium Mundi Verlag
    Ein Gespräch mit der Verlagsgründerin Zarifa Mamedova

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Pestizide und Arzneimittel:
    Hohe Chemikalien-Belastung in den Meeren

    Paul-Ehrlich-Preis:
    Epigenetische Vererbung - Mythos oder Wissenschaft?

    Sternzeit 17. März 2026:
    Das Rubin-Teleskop und der rasende Asteroid

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Doňa Dora und die Wüste -
    Arizonas Todeszone für Migranten
    Von Arndt Peltner
    Regie: Friederike Wigger
    Deutschlandfunk/SWR-Kultur 2025

    Zwischen der mexikanischen Grenze und der Hoffnung auf ein gutes Leben liegt eine erbarmungslose Wüste. Viele sterben bei dem Versuch, sie zu durchqueren. Doch es gibt Menschen, denen ihr Schicksal nicht gleichgültig ist.

    Im Juli 1980 ging ein Foto um die Welt. 13 Menschen aus El Salvador waren bei dem Versuch, in die USA zu gelangen, in der Wüste von Arizona verdurstet. Die junge Dora Rodriguez war die einzige Überlebende. Heute setzt sie sich selber für Migranten ein. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen, die die „killing fields“ im eigenen Land nicht hinnehmen wollen. Sie befüllen Wasserfässer, um andere vor dem Verdursten zu retten. Suchen nach menschlichen Überresten, um verzweifelten Familien ein Abschiednehmen zu ermöglichen. Denn trotz aller Grenzschutzmaßnahmen: die Migranten sind nicht aufzuhalten.

    Arndt Peltner, freier Korrespondent, lebt und arbeitet seit fast 30 Jahren in Oakland, Kalifornien. In der Vergangenheit hat er u.a. über die Ganggewalt in den USA und Nordmexiko, die Todesstrafe, das Gefängnis von San Quentin und die Geschichte der deutschen Einwanderer in die USA berichtet. Daneben produziert und moderiert er die zwei Musiksendungen „Radio Goethe“ und “Klangwerk” auf zahlreichen Community Stationen in den USA, Kanada und im deutschsprachigen Raum.

  • 20:05 Uhr

    Nebeneinander Gehen
    Von Dunja Arnaszus
    Regie: Christine Nagel
    Komposition: Gerd Bessler
    Mit: Karina Plachetka, Tina Engel, Alexander Khuon, Graham Valentine, Boris Aljinovic, Irm Hermann, Astrid Meyerfeldt, Carmen-Maja Antoni u.a.
    Produktion: Deutschlandfunk 2006
    Länge: 49’30

    Martha geht mit ihr unbekannten Menschen durch die Großstadt. Für kurze Zeit wird sie die ideale Begleiterin, sie schlüpft in verschiedene Rollen, ist Schwester, Freundin, Tochter. Martha hat für diesen Zeitvertreib feste Regeln: nebeneinander Gehen - immer nur drei Minuten! Nie reden! Nicht stören! Immer nur einmal mitgehen! Irgendwann aber stürzt das gesamte Regelwerk in sich zusammen. Schuld daran ist Thomas Hafer, der seinen Schatten nach dem Namen fragt und dreiminütige Rendezvous arrangiert... Nebenbei erfährt man, weshalb Nudeln immer al dente gekocht werden, woran man erkennt, dass es Herbst wird, und dass die Frau von der Auskunft wirklich in jeder Lebenslage Bescheid weiß.
    Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen, arbeitete in England als Zirkus- und Performancekünstlerin. Sie lebt heute als Schauspielerin und Autorin in Hamburg.

  • 21:05 Uhr

    Allein mit 88 Tasten
    Olga Reznichenko Solo
    Aufnahme vom 30.10.2025 im Beethoven-Haus, Bonn
    Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

    Piano-Soloprogramm zwischen lyrischer Intimität und spielerischer, manchmal überraschender improvisatorischer Freiheit.

    Das Konzert von Olga Reznichenko im Bonner Beethoven-Haus war erst das zweite Solo-Konzert ihres Lebens. Darin zeigte sie ihre künstlerische Tiefe, stilistische Offenheit und eine unverwechselbar persönliche Handschrift. Reznichenko zählt zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Die Musik der 1987 in Russland geborenen und seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Pianistin erzählt - mal leise, mal mit Nachdruck - Geschichten und lebt von der Spannung zwischen kompositorischer Klarheit und dem Mut zum Moment. Allein am Klavier wird diese Handschrift unmittelbar erfahrbar. Ohne Netz und doppelten Boden verdichtet sich der Fokus auf Klang, Raum und Zeit. Ein Soloabend, der neugierig macht, Nähe zulässt und zeigt, wie viel Freiheit in einem einzigen Instrument stecken kann.

  • 22:05 Uhr

    Krieg und Frieden
    Das Berliner „Voices“ Festival 2025
    Von Georg Beck

    Gleich zwei Exilrussen teilen sich die künstlerische Leitung des 2023 gegründeten Voices Festivals Berlin. Ein Zufall?

    Im März 2022 muss die prominente russische Theaterautorin Marina Davydova ihre Heimat verlassen. Ihre Ablehnung der „militärischen Spezialoperation“ im Nachbarland Ukraine zwingt sie ins Exil. Zufluchts- und neuer Wirkungsort wird für sie Berlin. Komponist Sergej Newski lebt dort schon länger, sein künstlerisches Tun überträgt er in engagierte Kuratorentätigkeit. Mit Festivalchefin Davydova ist er sich einig darin, versprengten und vertriebenen russischen Stimmen in der deutschen Hauptstadt Bühne und Podium zu geben, eben mit dem Festival „Voices“. Die jüngste Ausgabe im Herbst vergangenen Jahres bot einen spürbaren Riss - zwischen jenen Stimmen, die versöhnen wollen, aber nicht wissen, wie, und jenen anderen Stimmen, die hadern. Rasender Zorn artikulierte sich neben Trauer und Melancholie. Allen gemeinsam der Versuch, sich selbst zu retten.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht