Montag, 19.08.2019
 
Seit 15:05 Uhr Corso - Kunst & Pop

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 26.11.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Castles Made Of Sand“
Eine Lange Nacht zum 75. Geburtstag von Jimi Hendrix
Von Michael Frank
Regie: Jan Tengeler

Schon auf der ersten LP der Jimi Hendrix Experience 1967 gab es deutliche Jazz-Anklänge, eine traditionelle 12-taktige Blues-Nummer, Klangexperimente, wie sie damals nur im Studio zu realisieren waren, Hard-Rock und eine zart dahinfließende, ätherische Ballade. Einem Reporter erzählte er damals, ihre Musik sei „wie ein Glas voller Süßigkeiten, alles wild durcheinander. Eine Musik, die sich noch in der Entwicklung befindet, die gerade anfängt - die Musik der Zukunft. Wenn sie schon einen Namen tragen muss, wie wäre es mit ‚Free Feeling’?“ 1969 hatte ihm seine Fantasie dann den Begriff ‚Electric Church Music‘ zugeflüstert - Musik als eine Art Religion. Mit 24 Jahren schrieb er den Song ‚Castles Made Of Sand‘ über die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und Fühlens. In dessen Fatalismus offenbarte sich aber auch die Hoffnung auf ein Wunder. Als Jimi Hendrix am 18. September 1970 im Alter von 27 Jahren starb, hatte er Hunderte Konzerte gegeben, drei Studioalben, ein paar Singles und eine Liveplatte veröffentlicht. In dieser ‚Langen Nacht‘ werden die verschiedenen Seiten dieses Ausnahmemusikers hörbar: sein abenteuerlicher Umgang mit den Klangmöglichkeiten einer elektrisch verstärkten Gitarre, die Fantasie beim Erfinden von Klanggemälden im Studio, seine Individualität als Sänger und seine Sensibilität als Komponist und Textdichter. Jimi Hendrix wurde vor 75 Jahren, am 27. November 1942, in Seattle geboren.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

„Inspired by Love“ - Die Liebe in der Musik des barocken London

Werke von
Johann Christoph Pepusch, Jakob van Eyck, Solomon Eccles, Georg Friedrich Händel u.a.

Dorothee Mields, Sopran
Stefan Temmingh, Blockflöte
Kathrin Sutor, Violoncello
Wiebke Weidanz, Cembalo

Aufnahme vom 7.5.2017 aus der Schlosskirche Altlandsberg/Brandenburg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Viviane Chassot - Haydn

Joseph Haydn
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur, Hob XVIII:11

Konzert für Klavier und Orchester G-Dur, Hob XVIII:4

Ausgeführt mit Akkordeon und Orchester

Viviane Chassot, Akkordeon
Kammerorchester Basel

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Ein bisschen Schadenfreude und viel Geduld - Europa wartet auf Berlin

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Georg Böhm
'Ach wie nichtig, ach wie flüchtig'. Choralpartita für Orgel
Thiemo Janssen, Orgel

Johann Sebastian Bach
O Ewigkeit, du Donnerwort'. Kantate für Soli, Chor und Orchester, BWV 20
Markus Forster, Altus
Daniel Johanssen, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Johann Sebastian Bach
'Christ lag in Todes Banden'. Choralbearbeitung für Orgel, BWV 718
Ton Koopman, Orgel

Hugo Distler
'Wachet auf, ruft uns die Stimme'. Motette für vierstimmigen gemischten Chor a cappella, op. 12 Nr. 6
Kölner Kantorei
Leitung: Volker Hempfling

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Die Rolle der Kultur im kolumbianischen Friedensprozess

Ist der IS am Ende? Ein Interview mit dem Islamwissenschaftler Wilfried Buchta

Volkskrankheit Depression - Ein Interview mit dem Neurowissenschaftler und Psychotherapeuten Joachim Bauer

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Vertrauen - Schmierstoff der Politik? Ein Interview mit dem Philosophen Martin Hartmann

Denk ich an Deutschland: der Schönheitschirurg Werner Mang

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Deadline - Totentanz. Vom Umgang mit dem Tod
Von Pfarrer Frank-Michael Theuer
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Der Film "Casablanca" wird in New York uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

Monteverdi Nachlese

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Noch feinere Unterschiede? - Das Denken Pierre Bourdieus im 21. Jahrhundert
Von Michael Reitz

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu (1930 - 2002) ging davon aus, dass gesellschaftliche Unterschiede wesentlich feiner sind, als sie beispielsweise von der marxistischen Theorie beschrieben werden. Der traditionellen Aufteilung der Gesellschaft in Klassen stellt er ein hochdifferenziertes Modell entgegen, das geprägt ist von vier Kapitalarten: ökonomisches, kulturelles, soziales und symbolisches Vermögen. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem sogenannten Habitus zu. Bourdieu versteht darunter Gewohnheiten, Güter und Lebensstil, die jemanden als Angehörigen einer bestimmten sozialen Gruppe kennzeichnen. Doch sind diese feinen Unterschiede heute noch aufrechtzuerhalten, bzw. müssten sie nicht noch feiner werden? Die Möglichkeit der Selbstdarstellung in den sozialen Netzwerken beispielsweise stellt das Habitus-Konzept auf den Kopf; der hybride Konsument kauft sowohl in Billigläden als auch in hochpreisigen Märkten. Ging Bourdieu noch davon aus, dass der Erwerb kulturellen Kapitals sozialen Aufstieg bedeuten könnte, sprechen heutige Soziologen wie Oliver Nachtwey von Abstiegsgesellschaften.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche St. Elisabeth in Nordhorn
Predigt: Pfarrer Clemens Loth
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Claudia Roth, Bündnis 90/Die Grünen, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Wunderbar wild
Rund um den Issyk-Kul-See in Kirgistan
Anke Ulke live im Studio

Es lebe der Zentralfriedhof!
Morbides und Merkwürdiges in Wien

Orte des Patriotismus
Notizen aus Kiew

Advent im Hafenviertel
Die skandinavischen Weihnachtsbasare von Hamburg

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Künstler Michael Najjar im Gespräch mit Joachim Scholl

„Als Künstler im Weltall“ - Michael Najjar gilt als einer der bedeutendsten Fotokünstler der Welt. Jetzt plant er seine spektakulärste Aktion: die Erde vom Weltall aus zu fotografieren. In Landau in der Pfalz ist Michael Najjar geboren, als Künstler kennt man ihn auf dem ganzen Globus. Seine fotografischen Arbeiten verbinden gesellschaftliche, wissenschaftliche und philosophische Motive, vermischen fiktive und realistische Gehalte. Seit einiger Zeit trainiert der Künstler für sein aufwendigstes Projekt ,Outer Space’ : Eine Reise in den Weltraum, als ‚galactic pioneer‘, finanziert von privaten Sammlern.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Weiblich, metallhart, international erfolgreich
Die Gitarristin Jen Majura
Von Tim Schauen

Im Alter von sechs Jahren lernte Jen Majura Klavier spielen und wechselte mit acht zur Gitarre. Nach dem Musikleistungskurs spielte sie in (Cover-)Bands, bis sie mit der deutschen Metal-Band Rage zusammenarbeitete, bei Equilibrium Bass spielte, bei Knorkator wiederum Gitarre. Im Juli 2015 bekam die Karriere der 34-jährigen gebürtigen Schwäbin internationalen Schub, denn sie wurde - auf Empfehlung des amerikanischen Kollegen Alex Skolnick und ohne vorzuspielen - Mitglied der amerikanischen Alternative Rock-Band Evanescence. Seitdem ist Majura Shootingstar der Gitarrenszene. Ende November veröffentlicht sie ihr zweites Soloalbum ‚inZENinity‘.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

François-Xavier Fauvelle: "Das goldene Rhinozeros. Afrika im Mittelalter"
Aus dem Französischen von Thomas Schultz
(C.H. Beck Verlag, München)
Ein Beitrag von Thomas Palzer

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Dr. med. Internet
Segen und Fluch von Ratgebern im Netz
Von Martina Keller

Rund 40 Millionen Deutsche recherchieren im Netz, wenn sie Fragen zum Thema Gesundheit haben. Dank Internet kommen sie leichter als früher an Informationen. Aber sind sie deshalb auch besser informiert?
Neben wissenschaftlich geprüften Auskünften liefert das Netz auch Falschinformationen, Halbwahrheiten, Werbung und Mythen. Wenn es um Gesundheit geht, kann das lebensgefährlich sein. Doch Wahrheit von Lüge zu unterscheiden ist schwierig. Das Ranking von Suchmaschinen bietet keine Gewähr für Qualität, und beeinflusst dennoch stark, wie Menschen sich ihre Meinung bilden. Wissenschaftler, Psychologen und Journalisten arbeiten daran, den Fehlinformationen etwas entgegenzusetzen - eine Sisyphosaufgabe. Denn längst weiß man: Fakten allein reichen nicht aus, um Menschen zu überzeugen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Haus mit Hüter - Der Staatsrechtler Christoph Möllers zur Regierungskrise

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
"Wartesaal" - Stefan Pucher inszeniert nach Feuchtwanger an den Münchener Kammerspielen

Herausgeputzt - Die "Rosa Röhre" in Berlin wurde saniert

Spielbetrieb mit Risiko - Zum desolaten Zustand der Frankfurter Bühnen

Zwischen NS- und Nachkriegskunst - Eine Tagung über Künstlerbiographien 1937-55

Die Rolle der Kultur im kolumbianischen Friedensprozess

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Fluch oder Segen - Wie der Geldregen aus dem Ausland Madagaskar verändert

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Drifting Away - Von Schlaf und Traum
„Der Alp steckt seine Zunge den Leuten ins Maul"
Auf den Spuren des Alptraums
Von Matthias Käther und Teresa Schomburg
Regie: Katrin Moll
Produktion: DLF 2009

Dunkle Schatten, verwirrende Perspektiven, fantastische Kreaturen: Kein Horrorfilm, kein surreales Gemälde verfügt über das atemberaubende Material an verstörenden Plots und Bildern wie ein Alptraum. In der Fähigkeit, im Schlaf Ängste zu visualisieren, sind fast alle Menschen echte Meister. Die wenigsten allerdings freuen sich darüber. Im Gegenteil, Alpträume sind unwillkommene Gäste. Schon im Mittelalter wurden sie dämonisiert, wurden angeblich von Kobolden oder übelwollenden Mitmenschen geschickt. Warum wir Alpträume haben, ist bis heute nicht restlos geklärt. Das Feature ist eine Zustandsbeschreibung des Phänomens Alptraum, die zeigt, dass die Menschen ihre Urängste mit dem Wertvollsten bekämpfen, das ihnen zur Verfügung steht: ihrer Kreativität.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Antonín Dvořák
Stabat mater' op.58 für Soli, Chor und Orchester

Simona Šaturová, Sopran
Elisabeth Kulman, Alt
Steve Davislim, Tenor
Jan Martiník, Bass
Schola des Rundfunkchors Berlin
Benjamin Goodson, Choreinstudierung
Rundfunkchor Berlin
Raustam Samedov, Choreinstudierung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Jakub Hrůša, Dirigent

Aufnahme vom 17.11.2017 aus der Philharmonie Berlin
Am Mikrofon: Susann El Kassar

„Es stand die Mutter schmerzerfüllt” beginnt ein mittelalterliches Gedicht, in dem die Mutter Jesu um den gekreuzigten Christus trauert. Für Antonín Dvořák war ihr Schmerz ein Spiegel für seinen Schmerz: Im Dezember 1875 starb eine neugeborene Tochter nach nur zwei Tagen, und im August 1877 erlagen innerhalb weniger Tage die elf Monate alte Tochter Ružena einer Vergiftung und der dreijährige Sohn Oskar den Pocken. Dvořák und seine Frau waren wieder kinderlos. Sein Leiden goss der Komponist in das klangopulente Werk für Soli, Chor und Orchester ,Stabat Mater’, op. 58, uraufgeführt 1880 in Prag. Der aus Tschechien stammende, junge Dirigent Jakub Hrùša leitet bei der Aufführung von ,Stabat Mater’ zum ersten Mal auch den Rundfunkchor Berlin.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Die Hand einer pflegebedürftigen älteren Patientin greift am Dienstag (12.02.2008) im Krankenhaus von Dachau (Oberbayern) nach einem Haltegriff über dem Bett. (picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand)
Chronische WundenWenn die Heilung stagniert
Sprechstunde 20.08.2019 | 10:10 Uhr

Offene Wunden sind nicht nur unangenehm, sondern auch schambesetzt. Wer gibt schon zu, dass er ein offenes Bein hat oder einen diabetischen Fuß. Unter chronischen Wunden leiden in Deutschland etwa 900.000 Menschen.

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