Donnerstag, 23.05.2019
 
Seit 13:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 23.12.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Ganz der Vater - und doch ganz anders
Eine Lange Nacht über die Bach-Söhne
Von Ulrich Kahmann und Dennis Hopp
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 22./23.12.2012)

„Der majestätische Strom teilt seine höchste Fülle in vier Arme, schickt diese allen Weltgegenden zu“, schrieb Johann Friedrich Reichardt zum Tod von Johann Sebastian Bach. Die vier Arme, das sind die Bach-Söhne: Der Einzelgänger Wilhelm Friedemann, der Visionär Carl Philipp Emanuel, Johann Christoph Friedrich, der Stille im Lande, und Johann Christian, der Überflieger. Wer Johann Sebastian Bach zum Vater hat, wird reich beschenkt. Oder erblich belastet. Vier seiner Söhne wurden ebenfalls Komponisten und haben selbst Musikgeschichte geschrieben. Doch allein schon diese Bezeichnung, oft nicht einmal mit Bindestrich: Bachsöhne. Die buchstäbliche Verkleinerung, die Definition der Söhne über den Vater provozieren geradezu die Notwendigkeit, jeweils ihre eigene Persönlichkeit zu finden. Die Bach-Söhne: Vier Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten und von denen doch keiner den Vater verleugnen kann. Vier Karrieren, reich an Höhen, noch reicher an Tiefen. Die ‚Lange Nacht‘ folgt ihren Neigungen und Launen, ihren Vorlieben und Lieben und ihrer Musik.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Forum neuer Musik - "Echoes of ‘68"

Julia Mihály
Grand Hotel Establishment (UA)

Julia Mihály, Performance, Stimme und Live-Elektronik

Aufnahme vom 13.4.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Christmas Piano Music

Weihnachtliche Klaviermusik von Ferruccio Busoni, Sergej Ljapunow, Carl Nielsen und anderen

Peter Froundjian, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Die fiebrige Republik - Ausgrenzung und Rechtsruck in Deutschland

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Alessandro Stradella
'Si apra al riso'. Cantata à 3 voci con gli stromenti per la notte del Santissimo Natale
Lavinia Bertotti, Sopran
Roberto Balconi, Countertenor
Carlo Lepore, Bass
Orchestra Barocca della Civica Scuola di Musica di Milano
Leitung: Enrico Gatti

Dietrich Buxtehude
'In dulci jubilo'. Choralbearbeitung für Orgel G-Dur, BuxWV 197
Bernard Foccroulle, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Bereitet die Wege, bereitet die Bahn'. Kantate zum 4. Advent für Soli, Chor und Orchester, BWV 132
Eva Oltiványi, Sopran
Markus Forster, Countertenor
Julius Pfeifer, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Markus Forster, Countertenor
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Auf dem Weg nach Bethlehem. Wie man dort die Weisen und Hirten treffen kann
Von Pfarrer Dieter Vieweger
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Politiker Helmut Schmidt geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Mensch und Natur
Denken wie ein Berg - Über Nature Writing
Von Jedediah Purdy
Aus dem Amerikanischen von Anna Panknin
(Wdh. vom 14.1.2018)

In der Literatur hat die Beschäftigung mit Flora und Fauna Konjunktur. Die Seele des Waldes wird genauso erforscht wie die eines Habichts. Was übt diese ungeheure Faszination aus?
Jedediah Purdy untersucht an internationalen Beispielen des neueren Nature Writings die möglichen Beweggründe der Literaten für ihre Beschäftigung mit Mensch und Natur. Ist es der Reiz des Dramas, das sich abspielt, wenn die Folgen des Klimawandels als Naturkatastrophen die Menschen erreichen? Oder gibt es eine sinnliche Neuentdeckung der vielbeschworenen Seelenverwandtschaft von Mensch und Tier? Purdy stellt die Frage, ob die Natur als eskapistisches Antidot zur Abstraktheit der digitalen medialen Welt dient. Sein Essay erschien im Original in der amerikanischen Zeitschrift n+1, Ausgabe 29.
Jedediah S. Purdy wurde 1974 in Chloe, West Virginia, geboren. Er lehrt Rechtswissenschaften an der Duke University in North Carolina und schreibt Bücher über die amerikanische Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. 2015 veröffentlichte er in den USA ,Nach der Natur - Eine Politik für das Anthropozän'.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Josef in Berlin-Weißensee
Predigt: Pfarrer Bernd Krause
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Rainer Maria Kardinal Woelki, Erzbischof von Köln

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Ein Lied geht um die Welt
„Stille Nacht“ und das Alpenland

Thórlákur
Die große Weihnachtsfeier von Reykjavík

Stadt unter der Stadt
Der „Path“ unter Toronto

Arbeit am Paradies
Naturschutz und Tourismus auf den Seychellen

Von oben schaut die Kampenwand
Torfbahnhof Rottau in Oberbayern

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Soziologe Armin Nassehi im Gespräch mit Michael Langer

„Mit dem Taxi durch die Gesellschaft“ heißen die sogenannten „soziologischen Storys“, die Armin Nassehi verfasst hat. Der gebürtige Tübinger ist Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximillians-Universität München. Er geht in seiner Forschung der Frage nach: Wie funktionieren soziale Systeme?
Armin Nassehi, Jahrgang 1960, betrieb eingehende Studien zur Theorie der modernen Gesellschaft. Er wurde für seine wissenschaftliche und publizistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet. Seit 2012 ist er außerdem einer der beiden Herausgeber der traditionsreichen, vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift Kursbuch. Der Titel der aktuellen Dezemberausgabe lautet „Religion, zum Teufel!“

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Gospel-Rock für Gläubige und Ungläubige
Michelle David & The Gospel Sessions
Von Michael Frank

Michelle David wuchs im New York der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre auf, im Ballettunterricht lernte sie klassische Musik kennen, zu Hause war sie von Gospelmusik, Blues und Pop umgeben. Nach Tourneen mit Gospel-Shows und Musicals durch Japan, Deutschland und die Niederlande ließ sie sich schließlich mit Mann und drei Kindern in der Nähe von Amsterdam nieder. Von Onno Smit und Paul Willemsen kam die Einladung zu einem minimalistischen Gospelprojekt. Zwei Gitarren, ein Schlagzeug und die mitreißende Stimme von Michelle David kreieren Musik, die so klingt, als ob sich John Lee Hooker oder die White Stripes zu einer Session mit einer Gospelsängerin getroffen hätten, um nicht dem Teufel die besten Songs zu überlassen. Mit ihren zwei Alben und umwerfenden Liveshows hat das Quartett seit 2015 in den Niederlanden und Belgien viele Musikfans begeistert.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Ford Madox Ford: „Die allertraurigste Geschichte“
Aus dem Englischen von Fritz Lorch und Helene Henze
Mit einem Nachwort von Julian Barnes
(Diogenes Verlag, Zürich)
Ein Beitrag von Julia Schröder

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Die Wiederentdeckung
Alte Heilmittel gegen neue Resistenzen
Von Arndt Reuning

Die Entdeckung des Penicillins war ein Wendepunkt für die Medizin: Diphterie, Pest, Cholera konnten geheilt werden, die Menschheit feierte einen grandiosen Sieg über die Bakterien. Jetzt, da die Wunderwaffe stumpf zu werden droht, erinnert man sich: Kannten wir damals nicht auch andere Heilmittel?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Metropolen und Massenkultur - Der Historiker Friedrich Lenger im Gespräch mit Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Schlitzohr - David Bösch inszeniert in München Bedøich Smetanas "Die verkaufte Braut“

"Stille Nacht" - Eine Salzburger Ausstellung zum 200. des Weihnachtsklassikers

"Die Philosophie im Boudoir" - Herbert Fritsch inszeniert den Skandal-Klassiker des Marquis de Sade am Bochumer Schauspielhaus

Vorwärts, aber auf Linie - Kulturkampf in Ungarn

Ausländer rein: Erste Bilanz des neuen Spitzentrios an New Yorks Kulturtempeln

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

5 Jahre Freizügigkeit für Rumänien und Bulgarien und die sozialen Folgen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball-Bundesliga, 17. Spieltag:
FC Augsburg - VfL Wolfsburg
1899 Hoffenheim - FSV Mainz 05

2. Fußball-Bundesliga, 18. Spieltag:
Holstein Kiel - Hamburger SV
MSV Duisburg - Dynamo Dresden
Erzgebirge Aue - FC Union Berlin
SC Paderborn - SV Darmstadt

Chemnitz - Boxer unter rechten Demonstranten?

Biathlon, Weltcup Nove Mesto (Massenstart 15 km (M)
Ski nordisch - Weltcup Nordische Kombination in Ramsau

Handball - Bundesliga: SC Magdeburg - Füchse Berlin
Handball - Ausblick auf die WM und Nachwuchsarbeit - Interview Martin Heuberger

NBA - Business statt Besinnlichkeit an Weihnachten

Triathlon - Fallstricke der Dopingprävention beim Triathlon-Nachwuchs

Brasilien - Vom Leben des Hochstaplers Carlos Kaiser

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Paranormal Activity
Den Gespenstern auf der Spur
Von Raphael Smarzoch
Regie: Susanne Krings
Produktion: Dlf 2018

Natur- und Poltergeister, dämonische Manifestationen, untote Objekte - Gespenster dringen in unterschiedlichen Erscheinungen aus dem Jenseits ins Leben. Viele Menschen glauben, ihnen einmal begegnet zu sein und einen Spuk erlebt zu haben. Die Naturwissenschaften betrachten die paranormalen Eindringlinge mit Skepsis. Die Psychologie spricht von menschlicher Einbildung. Gibt es Gespenster also gar nicht? Dass sie in der Popkultur Konjunktur haben, ist jedenfalls unbestritten. Doch ihr Wirken zeigt sich nicht nur dort. Sie tauchen in der Philosophie auf, spuken in der Politik und pflegen zu technischen Medien eine innige Beziehung. Sie sprechen durch Telefone, kommen aus Fernsehern gekrochen und hinterlassen Botschaften im digitalen Nirgendwo des Internets.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

John Adams
,El Niño'. Ein Weihnachtsoratorium für Soli, Kinderchor, gemischten Chor und Orchester

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rosemary Joshua, Sopran
Measha Brueggergosman, Mezzosopran
Davóne Tines, Bariton
Daniel Bubeck, Countertenor
Brian Cummings, Countertenor
Steven Rickards, Countertenor
Kinderchor des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums
Jan Olberg, Choreinstudierung
Rundfunkchor Berlin
Philipp Ahmann, Choreinstudierung
Leitung: Vladimir Jurowski

Aufnahme vom 16.12.2018 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Haino Rindler

Ist ,El Niño' das Weihnachtsoratorium unserer Zeit? Jedenfalls dachte der amerikanische Komponist John Adams schon als Jugendlicher daran, eine moderne Variante des ,Messias' zu komponieren. Im Jahr 2000, neun Tage vor Weihnachten, wurde die Weihnachtsgeschichte am Pariser Théâtre du Châtelet inszeniert, es war mehr als eine neuzeitliche Antwort auf Händel. Es wurde zu einem Fest der Vielfalt, zu einem weltumspannenden Konglomerat verschiedener Sprachen, Stile und Traditionen. Im Gegensatz zu Händel wählte Adams allegorische Texte aus unterschiedlichen Epochen, nicht nur aus der Bibel. Das Spektrum reicht von Hildegard von Bingen bis zur mexikanischen Dichterin Rosario Castellanos. In der konzertanten Aufführung dieses Werkes vereinen sich zwei Chöre, der Rundfunkchor Berlin und der Kinderchor des Händel-Gymnasiums unter Leitung von Vladimir Jurowski mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Amerikanische Weihnachten ohne Zucker.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Thema:
Fußball - Vorrundenhinbilanz der Bundesliga

Gesprächsteilnehmer:
Anne van Eickels, Sportreporterin
Marcus Bark, freier Journalist
Günther Klein, Chefreporter Sport vom Münchener Merkur

Die Fragen stellt Matthias Friebe.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Eine Insel mit roten Holzhäusern in einem norwegischen Fjord (picture alliance/ chromorange/ Dieter Möbus)
EinsamkeitAnalyse eines ambivalenten Gefühls
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften 23.05.2019 | 20:10 Uhr

Einsamkeit ist ein Schmerz, sagen Wissenschaftler, aber sie kann auch ein inspirierender, ja euphorisierender Zustand sein. Weit verbreitetes Einsamkeitsempfinden mag auf gesellschaftliche Probleme hindeuten, doch das zutiefst ambivalente Gefühl hat seit langem auch große kulturelle Bedeutung.

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