Donnerstag, 19.07.2018
 
Seit 21:05 Uhr JazzFacts

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 14.01.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

“I get a kick out of you”
Eine Lange Nacht über Cole Porter
Von Anette Selg
Regie: Rita Höhne
(Wdh. vom 11.10.2014)

Cole Porters Lieder sind Kürzestgeschichten über die Liebe - über Hoffnung und Begehren, Sehnsucht und Verzicht. Viele seiner Songs sind Weltklassiker geworden, in den Interpretationen von Ella Fitzgerald oder Hildegard Knef, in den Arrangements von Louis Armstrong oder Charlie Parker. Sie sind intelligent und glänzend an der Oberfläche, darunter aber fast immer von herzzerreißender Melancholie und Schwermut. Die Öffentlichkeit erfuhr lange nichts von der Kunst des amerikanischen Komponisten und Textdichters. Cole Porter - 1891 als Sohn einer schwerreichen Familie in Indiana geboren - feilte schon als junger Student in Yale und Harvard an seinem Liedrepertoire. Seine Musik spielte er jedoch vor allem bei privaten Anlässen, für seine Freunde. Erst als er über 40 war, kam für den amerikanischen Komponisten der Durchbruch. Ab Anfang der 30er-Jahre feierte fast jedes Jahr ein neues Porter-Musical Premiere am Broadway. Heute werden von seinen vielen Musicals kaum noch eine Handvoll aufgeführt. Cole Porters Lieder sind derart zum Allgemeingut geworden, dass der Urheber dahinter verschwunden ist. Diese ,Lange Nacht’ erinnert an die Kunst und an das Leben dieses bedeutenden amerikanischen Komponisten.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

DSO Berlin: Appalachian Spring

Aaron Copland
,Appalachian Spring'. Ballettsuite für Orchester

Leonard Bernstein
Sinfonische Tänze aus: ,West Side Story'

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Yutaka Sado

Aufnahme vom 4.6.2017 aus der Philharmonie Berlin

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Sehnsuchtswalzer

Robert Schumann
,Scènes musicales sur un thème connu de Schubert'
,Sehnsuchtswalzer-Variationen'

,Papillons'. 12 Stücke für Klavier, op. 2

Herbert Schuch, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Michael Praetorius
'Meine Seele erhebt den Herren', für 19 Stimmen in 4 Chören und Instrumenten
Capella de la Torre
Leitung: Florian Helgath

Johann Sebastian Bach
'Meine Seufzer, meine Tränen'. Kantate zum 2. Sonntag nach Epiphanias für Soli und Orchester, BWV 13
Susanne Seitter, Sopran
Jan Börner, Altus
Jakob Pilgram, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass
Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Felix Mendelssohn Bartholdy
'Wie groß ist des Allmächt'gen Güte'. Choralvariationen für Orgel
Matthias Jacob, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Unbezwingbarer Supermann - Putin-Verherrlichung in Moskauer Museum

Die Zukunft der Erinnerung: Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten? - Ein Interview mit dem Publizisten Micha Brumlik

Neuanfang oder alles wie gehabt? Über Sondierungs- und Koalitionsgespräche ein Interview mit Andreas Rödder

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Die Kultur der Verführung und ihre Grenzen - Frankreich und die #MeeToo-Debatte. Ein Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Barbara Vinken

Denk ich an Deutschland: der Schauspieler Hanns Zischler

Am Mikrofon: Kathrin Hondl

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Wunder, Halluzination oder Manipulation? - Wie die Katholische Kirche Marienerscheinungen auf den Grund geht"
Von Nadine Thielen, Hermeskeil
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: In Casablanca beginnt eine geheime Konferenz der Westalliierten

09:10 Uhr

Die neue Platte

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Denken wie ein Berg
Über Nature Writing
Von Jedediah Purdy
Aus dem Amerikanischen von Anna Panknin

In der Literatur hat die Beschäftigung mit Flora und Fauna Konjunktur. Was übt diese ungeheure Faszination aus? Begründet sie sich im Reiz des Dramas, den sich verdichtende Naturkatastrophen und zu dokumentierende Folgen des Klimawandels mit sich bringen? Oder ist es die Befassung mit der vielbeschworenen Seelenverwandschaft von Mensch und Tier, die vielleicht als eskapistisches Antidot zur Abstraktheit der digitalen medialen Welt taugt? Jedediah Purdy untersucht anhand von jüngeren Veröffentlichungen die neue Faszination der Literaten für die Natur. Der Essay erschien im Original in der amerikanischen Zeitschrift n+1, Ausgabe 29.
Jedediah S. Purdy wurde 1974 in Chloe, West Virginia, geboren. Er lehrt Rechtswissenschaften an der Duke University in North Carolina und schreibt Bücher über die amerikanische Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. 2015 veröffentlichte er in den USA Nach der Natur - Eine Politik für das Anthropozän.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Lutherkirche in Düsseldorf
Predigt: Pfarrer Ralf Breitkreutz
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Andrzej Przyłębski, Botschafter der Republik Polen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Von Teheran bis Schiraz
Innenansichten einer Iranreise

Draussen kalt - Drinnen heiss
Das Tropenhaus "Klein-Eden" im oberfränkischen Tettau

Kuriosum der Weltgeschichte
Die Inselgruppe Kinmen von der taiwanesischen Küste

Charmant und selbstbezogen
Chile, Land der Gegensätze

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo im Gespräch mit Tanja Runow

Sie war die Überraschungssiegerin des Bachmann-Preises 2016: Mit einem Text über ein renitentes Frühstücksei beeindruckte Sharon Dodua Otoo die Jury und das Publikum. Seither warten alle auf ihren ersten Roman.

Sharon Otoo wurde 1972 in London geboren, wo sie als Kind ghanaischer Eltern aufwuchs. 2006 zog sie nach Berlin. Sie schrieb Kurzgeschichten und Novellen wie ,Synchronicity' (2015) und ,die dinge, die ich denke während ich höflich lächle' (2013) - zunächst auf Englisch, später auch auf Deutsch. Die Mutter von vier Söhnen engagiert sich ehrenamtlich bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland und anderen Projekten, die sich gegen Rassismus und für mehr Diversität einsetzen. Außerdem ist Sharon Otoo Herausgeberin der englischsprachigen Reihe ,Witnessed' beim Verlag edition assemblage.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Der Hexer
US-Gitarrist Zakk Wylde
Von Marcel Anders

Lange Haare, Rauschebart, Jeans-Kutte, Lederarmbänder, Silberringe an den Fingern, die Füße stecken in klobigen Bikerboots: Zakk Wylde sieht aus wie der klassische Hard-Rock-Gitarrist - und er ist auch einer. Der Liebhaber harter Drinks und bulliger Pick-up-Trucks ist ein Meister seines Fachs. Als Solist, als Chef der Black Label Society oder Sidekick von Ozzy Osbourne: Der 50-jährige Musiker aus New Jersey steht für harte und vor allem schnelle Töne, wenn er The Grail, seine Gibson Les Paul spielt, eine extra für ihn gebaute Signature-Gitarre. Zur Veröffentlichung seines neuen Albums ‚Grimmest Hits‘ trifft ,Rock et cetera’ den Saiten-Hexer in London, schaut nach vorn und blickt mit ihm auf eine lange, spannende Karriere zurück.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Ernst Toller: „Briefe 1915-1939“
Hrsg. u.a.: Stefan Neuhaus, Gerhard Scholz und Irene Zanol
(Wallstein Verlag, Göttingen)
Ein Beitrag von Volkmar Mühleis

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Huhn im Glück
Die Nutztierhaltung soll menschlich werden
Von Martin Hubert

Schwein, Ziege, Rind oder Huhn gelten als nahrhaft aber geistig beschränkt. Ein Irrtum. Auch Nutztiere können täuschen, logische Schlüsse ziehen, Menschen auf Bildern erkennen und Mitgefühl zeigen. Einige Forscher verlangen, die Tiere als Subjekt anzuerkennen, und leiten daraus Haltungsbedingungen ab, wie Tierschützer sie schon lange fordern: Die Massentierhaltung muss menschlicher werden!

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Das Schweigen brechen - Die Amerikanistin Susan Winnett über den Feminismus nach #metoo im Gesrpäch mit Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Lieder, Lieder, Lieder - Bariton Thomas Hampson gibt in Berlin ein Schubert-Wochenende

"Glaube, Liebe, Hoffnung" - Ödön von Horváths Stück in einer Neuinszenierung am Maxim Gorki Theater Berlin

Unbezwingbarer Superman - Putin-Verherrlichung in Moskauer Museum

„Gutes Handwerk überdauert“ - Zum 150. Geburtstag des Berliner Kunstgewerbemuseums

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Streikrecht für Beamte - Das Bundesverfassungsgericht am Zug

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 18. Spieltag:
1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach
Fußball - Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg

Fußball - Vor der WM in Russland: Kontroverser Datenaustausch?

Handball-EM in Kroatien

Biathlon-Weltcup in Ruhpolding - Massenstart Männer + Massenstart Frauen
Weltcup Nord. Kombination in Val di Fiemme
Shorttrack - EM in Dresden
Skilanglauf - Weltcup in Dresden: Sprint Einzel

DDR-Sport - Stasi-Unterlagen aufgegeben?

Radsport - Zum Saisonauftakt nur ein Thema: Christopher Froome

Britischer Fußball - Wie das "Rooney" Rule für Diversität sorgen soll

Volleyball - Innsbruck spielt jetzt Bundesliga

Olympia 2018 - Fackellauf durch Seoul
Olympia 2018 - Wie viel Diplomatie leistet Olympia in Korea?

Tennis - Vorbericht Australian Open

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Compilation
Die Kunst des Kombinierens
Von Burkhard Reinartz
Regie: der Autor
Produktion: DLF 2014

Kompilation, abgeleitet vom lateinischen compilatio - die Plünderung. Ursprünglich bezeichnete man damit eine wissenschaftliche oder literarische Arbeit, die aus Zitaten anderer Werke zusammengestellt wurde. Der englische Begriff Compilation kommt heute vor allem in der Musikbranche vor und bezeichnet Best-of-Alben oder andere musikalische Zusammenstellungen. Das Münchner Trikont-Label veröffentlicht zum Beispiel Compilations aus Musikbereichen, die ein Schattendasein führen. Besonders raffiniert wird seit über drei Jahrzehnten im Wuppertaler Pina-Bausch-Ensemble kompiliert. Die Soundtracks der Tanzstücke haben eine enorme Bandbreite: von japanischen Muschelflöten über Igor Stravinsky bis zu Drum-and-Bass-Beats. Aber auch Modemacher setzen darauf, dass gewagte Kombinationen Schlüssel für den Erfolg ihrer Kollektionen sind.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Beethovenfest Bonn 2017

Hugo Wolf
"Italienisches Liederbuch". Liederzyklus für eine Singstimme und Klavier

Christiane Karg, Sopran
Michael Nagy, Bariton
Gerold Huber, Klavier

Aufnahme vom 14.9.2017 Forum der Bundeskunsthalle in Bonn

Am Mikrofon: Susann El Kassar

Necken, schmachten, verschmähen, trauern - die Gemütsschwankungen im ‚Italienischen Liederbuch‘ von Hugo Wolf sind groß. Sängerin und Sänger stehen nebeneinander, sie spricht ihn an, er singt über sie, aber nie erklingen ihre Stimmen zusammen: Ein Duo ohne Duett. Man kann sich an Eheleute erinnert fühlen, die nur noch aneinander vorbeireden. Ganz so arg ist es im Liederbuch noch nicht, frische Liebe steht neben erloschener. Beim Beethovenfest Bonn interpretierten Christiane Karg und Michael Nagy spielfreudig die zwei Partien, begleitet von Gerold Huber am Klavier. Dass Huber dabei nicht nur Begleiter, sondern im Sinne Hugo Wolfs auch Akteur ist, auch das machten die Sopranistin und der Bariton in dem Konzert deutlich. Das ‚Italienische Liederbuch‘ besteht aus zwei Teilen. Den ersten komponierte Hugo Wolf zwischen Oktober und Dezember 1891. Den zweiten erst einige Jahre später in rund vier Wochen im Jahr 1896.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

"Nordkorea - Sport als Mittel der Diplomatie?"

mit dem Philosophen und Sportwissenschaftler Gunter Gebauer und Stefan Samse von der Konrad-Adenauer-Stiftung Seoul

Die Fragen stellt Matthias Friebe

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Bildnummer: 54829367 Datum: 28.03.1958 Copyright: imago/CTK Photo Violinist Ruggiero Ricci rehearses before concert. Prague, Czechoslovakia 1958. (CTKxPhotox/xJirixRublic) PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY People Kultur Musik Aktion kbneg sw xng xo0x 1958 quadrat Bildnummer 54829367 Date 28 03 1958 Copyright Imago CTK Photo Violinist Ruggiero Ricci rehearses Before Concert Prague Czechoslovakia 1958 CTKxPhotox xJirixRublic PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Celebrities Culture Music Action shot Kbneg black and white xng xo0x 1958 Square (imago stock&people)
SternstundenDer Geiger Ruggiero Ricci
Historische Aufnahmen 19.07.2018 | 22:05 Uhr

Yehudi Menuhin und er waren die Geigenwunderkinder im Amerika der 1930er Jahre. Über sieben Jahrzehnte lang stand Ruggiero Ricci auf dem Podium und verblüffte mit allen Kniffen akrobatischer Geigenkunst. Sein Ruf als Paganini-Interpret ist legendär.

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