Mittwoch, 29.01.2020
 
Seit 19:15 Uhr Zur Diskussion

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 29.12.2019
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Sound of the Cities
Eine Lange Nacht über Provinzialität und Urbanität in der Popmusik
Von Philipp Krohn und Ole Löding
Regie: Claudia Mützelfeldt
(Wdh. v. 6./7.2.2016)

„Kneipen, Clubs, Theater, Galerien, Kunsthochschulen, Mode, bis hin zu Stripteaseclubs auf St. Pauli“ - das alles habe die Musikszene von Hamburg befruchtet, sagt der Szenekenner Alfred Hilsberg. So ist es auch in vielen anderen Städten der Welt: London, New York, Stockholm, Paris, Wien oder Antwerpen. Die ,Lange Nacht' führt an diese Orte und erforscht den Zusammenhang zwischen Städten, ihrer Subkultur, der Kulturindustrie, ihren Künstlern und ihrer Musiktradition. Der New Yorker Songschreiber John Sebastian erklärt, welche Wirkung die Rootsmusiker auf dem Washington Square Park in Greenwich Village auf junge Rockmusiker hatte. Die Antwerpener Avantgarderocker Stef Kamil Carlens und Rudy Trouvé erzählen von den lebendigen Tagen in der Subkultur Antwerpens in den 80er- und 90er-Jahren. Viele andere bekannte Musiker - von Irma Thomas und Billy Bragg bis zu Wolfgang Niedecken und Bertrand Burgalat - sprechen über den Einfluss von Stadt und Land auf ihre Musik. Doch am Ende stellt sich die Frage: Wenn Mieten immer teurer werden, wenn Rückzugsräume für Künstler schwinden, was bleibt dann noch von den kreativen Anstößen lokaler Szenen für die globale Popmusik?

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Hans Pfitzner
Klavierquintett C-Dur

Sergej Prokofjew
Ouvertüre über hebräische Themen c-Moll für Klarinette, Klavier und Streichquartett

Mitglieder des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin:
Richard Obermayer, Klarinette
Hande Küden, Violine
Elena Rindler, Violine
Eve Wickert, Viola
Sara Minemoto, Violoncello
Gajane Saakjana, Klavier

Aufnahme vom 28.4.2019 aus dem Heimathafen Neukölln

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Johann Kuhnau
,Frohlocket, ihr Völker, und jauchzet, ihr Heiden' für Soli, Chor und Orchester

,O heilige Zeit' für Soli, Chor und Orchester

Isabel Jantschek, Sopran
Heidi Maria Taubert, Sopran
David Erler, Countertenor
Tobias Hunger, Tenor
Friedemann Klos, Bass
Camerata Lipsiensis
Leitung & Orgel: Gregor Meyer

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Stabilität und Krisensymptome - Innenpolitik 2020

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Alessandro Scarlatti
Messa per il santissimo natale
Concerto Italiano
Leitung: Rinaldo Alessandrini

Bernardo Storace
Toccata und Canzon für Orgel
Fabio Bonizzoni, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Gottlob! nun geht das Jahr zu Ende'. Kantate am Sonntag nach Weihnachten für Soli, Chor und Orchester, BWV 28
Joanne Lunn, Sopran
Daniel Taylor, Countertenor
James Gilchrist, Tenor
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Kathedralen und Kultur: Die Kathedrale von Canterbury

Krisen 2019: Handelsstreit mit China. Ein Interview mit dem Politikwissenschaftler Heribert Dieter

Krisen 2019: Bye, bye Britain! Ein Interview mit dem Historiker Magnus Brechtken

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Krisen 2019: Zoff in der Groko. Ein Interview mit der Politikwissenschaftlerin Sabine Kropp

Denk ich an Deutschland: die Krimiautoren Volker Klüpfel und Michael Kobr

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Von heilloser Zeit und zeitlosem Heil
Von Ulrich Lüke
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 60 Jahren: Der amerikanische Physiker Richard Feynman hält seine Rede "Viel Spielraum nach unten"

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Identitäten (3/7)
Rassismus steckt Mississippi im Knochenmark
Jesmyn Ward
(Teil 4 am 1.1.2020)

Rassismus, Armut und Klassenschranken sind tief verwurzelt in der Gesellschaft von Mississippi, wo die Schriftstellerin Jesmyn Ward aufgewachsen ist. Sie bezeichnet die Beziehung zu ihrer Heimat als Hassliebe. In ihrem Essay legt sie offen, wie allgegenwärtig die weiße Vormachtstellung gegenüber der schwarzen Bevölkerung von Mississippi noch ist.
Jesmyn Ward fühlt sich stark verbunden mit ihrem Heimatort, in dem mehr als 200 ihrer Verwandten leben. In der Monatszeitschrift ,The Atlantic’ schildert die Autorin, wie schwer ihr die Entscheidung gefallen ist, ihre Kinder dort großzuziehen. Ward blickt auf die eigene Kindheit zurück, auf den allgegenwärtigen Hunger, auch auf den nach Geschichten. Sie befürchtet, dass ihre Kinder ebenso wie Großmutter und Mutter mit dem Gefühl aufwachsen könnten, ihnen würde aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe nichts Besseres zustehen. Sie beschreibt eine von Generation zu Generation weitergegebene Perspektivlosigkeit, gegen die es weiterhin anzukämpfen gilt. Übersetzung aus dem Amerikanischen: Stefan Barmann.

Jesmyn Ward, geboren 1977 in DeLisle, Mississippi, wo sie heute lebt. Nach dem Literaturstudium veröffentlichte sie autobiografische und journalistische Texte sowie Essays. Sie ist Professorin für Englisch an der Tulane University in New Orleans. Für ihren Roman ,Vor dem Sturm' wurde sie 2011 mit dem National Book Award ausgezeichnet, sechs Jahre später bekam sie den Preis für ,Singt, ihr Lebenden und ihr Toten, singt' ein zweites Mal.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Evangelischen Stadtkirche Lennep
Predigt: Pfarrerin Antje Menn
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Ines Geipel, Professorin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“; Autorin des Buches „Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Wunderbarer Wanderweg
Auf dem East Coast Trail durch Neufundland

Des Dichters Gehöft am See
Hans Fallada in Carwitz an den Feldberger Seen in Mecklenburg

Wer kennt Katafygi?
Griechenlands berühmtestes Dorf

Fränkischer Charme
Besuch in der alten Residenzstadt Ansbach

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Theaterregisseur Bernhard Stengele im Gespräch mit Marietta Schwarz

Vom Theaterdirektor zum Direktkandidaten für Bündnis90/Die Grünen: So könnte man die jüngste Entwicklung des Theatermanns Bernhard Stengele beschreiben. Einem kleinen Theater im Osten Thüringens verschaffte er überregionale Aufmerksamkeit. Als der Rassismus gegen einige seiner Schauspieler überhandnahm, gingen sie - und auch er.
 
 Bernhard Stengele stammt aus Baden-Württemberg und hat bald nach seiner Schauspielausbildung auch als Regisseur an verschiedenen Theatern gearbeitet, und tritt auch immer wieder mit einem eigenen Lyrikprogramm auf. Als Schauspieldirektor am Theater Altenburg-Gera brachte er erstmals einen schwarzen Hauptmann von Köpenick auf die Bühne. Die ungewöhnlich diverse Zusammensetzung seines Ensembles wurde nicht nur goutiert. Vier Ensemble-Mitglieder verließen die Stadt. Bei der Landtagswahl 2019 in Thüringen kandidierte Stengele als Direktkandidat für Bündnis 90/Die Grünen. Ein Westdeutscher in der ostdeutschen Provinz. Ein Theatermann, der es für notwendig hält, jetzt Politik zu machen.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Der Jahres ROCK-Blick
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Buch der Woche

Iwan-Michelangelo D'Aprile: „Fontane. Ein Jahrhundert in Bewegung“
(Rowohlt Verlag, Hamburg)
Ein Beitrag von Ursula März

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Zittern
Über Hoffnung, Stammzellen und Parkinson
Von Christine Westerhaus

Es begann in den Armen. Die Handschrift veränderte sich und die Kraft in der Stimme ließ nach. Vor zehn Jahren dann diagnostizierten die Ärzte bei Angelika Parkinson. Anfangs halfen ihr Medikamente. Doch inzwischen ist die Krankheit so weit fortgeschritten, dass sie und ihr Mann ihre Hoffnung nur noch auf eine Therapie mit Stammzellen setzen. Diese neuen Zellen sollen die Dopamin-bildenden Zellen ersetzen, die bei Parkinson-Patienten absterben. Angelika und ihr Mann sammeln alle Veröffentlichungen, besuchen Seminare und Vorträge. An der Zellersatz-Therapie wird intensiv geforscht und es gibt erste Behandlungserfolge. Doch die Angst ist groß, dass der Durchbruch nicht mehr rechtzeitig kommt.
In der Sendung ,Wissenschaft im Brennpunkt’ werfen wir einen kritischen Blick auf die Versprechen der Parkinson-Forschung. Und wir berichten über Erfolge und Hoffnung.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Geben und Nehmen: Ulrich Matthes über Schauspieler und ihr Publikum im Gespräch mit Barbara Behrendt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Soziale Fragen, hybride Formen - Jahresrückblick Literatur 2019

Kathedralen und Kultur - Die Kathedrale von Canterbury

Die Welt kopieren - Vija Celmins in einer Ausstellung in New York

Wenn das Lebendige zu Schaden kommt - vom unnützen Gedenken an Jubiläen

Am Mikrofon: Antje Allroggen

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Das Angehörigen-Entlastungsgesetz: Das Ende des Rückforderns bei den Heim- und Pflegekosten

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Auftakt der 68. Vierschanzentournee in Oberstdorf

Tour de Ski
Ski Alpin - Slalom in Lienz

Fußball - Norweger Erling Haaland wechselt zum BVB

Der Stellenwert von Whistleblowern - Interview mit USADA-Chef Travis Tygart
"Gute" und "Böse"? Kampf der Whistleblower und die Abgrenzung zu Kronzeugen
Sexualisierte Gewalt - wenn Opfer zu Whistleblowern werden
Whistleblowerstudie - Interview mit den Autorinnen Kelsey Erickson und Laurie Pattersen

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Da weiß man, was man hat
Deutsche Werbewelten
Von Henrik von Holtum
Regie: der Autor
Produktion: SWR 2018

„Sie baden gerade ihre Hände darin. - In Geschirrspülmittel? - Nein, in Palmolive!” - Wer damit groß geworden ist, wird es nie wieder los. Man wünschte sich, Schulwissen wäre derart ins Hirn gebrannt. Werbeclaims gehören zu den Botschaften, die das Unterbewusste besonders aggressiv attackieren. Werbemelodien sind die haltbarsten Ohrwürmer, graben sich tief in die Erinnerungen und steigen zu den unpassendsten Momenten aus der Tiefe wieder auf. Diese Töne aus deutscher Fernsehwerbung von 1945 bis heute bilden das Ausgangsmaterial für dieses Feature. Wenn man es ernst meint, könnte man wahrscheinlich jede gesellschaftliche Entwicklung anhand von Werbung sichtbar machen. Aber ganz so ernst ist das Feature nicht. Es werden Botschaften aus dem Kontext gerissen, aus kindlicher Freude an der akustischen Tortenschlacht, und es wird zusammengebracht, was nicht zusammengehört. Diese Selbstermächtigung hat dann aber doch noch einen Nebeneffekt: Der Blick auf das Material wird schärfer, es lässt sich klarer sehen, welche Welt uns verkauft werden soll.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Kammermusikfest „Spannungen“ 2019

Ludwig van Beethoven
Bearbeitungen schottischer, irischer und walisischer Volkslieder

Mátyás Seiber
Serenade für Bläsersextett

Éric Montalbetti
Sonate für Violine solo
Duo für Violine und Klavier (Lied des Dankes)

Josef Suk
Klavierquintett g-Moll, op. 8

Julian Prégardien, Tenor
Nicola Jürgensen, Klarinette
Sharon Kam, Klarinette
Dag Jensen, Fagott
Theo Plath, Fagott
Zora Slokar, Horn
Kristian Katzenberger, Horn
Florian Donderer, Violine
Anna Reszniak, Violine
Christian Tetzlaff, Violine
Volker Jacobsen, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello
Tanja Tetzlaff, Violoncello
Kiveli Dörken, Klavier
Lars Vogt, Klavier
Alexander Vorontsov, Klavier

Aufnahme vom 28.6.2019 aus dem Wasserkraftwerk in Heimbach

Am Mikrofon: Johannes Jansen

Die Uraufführung eines Duos für Violine und Klavier von Éric Montalbetti war für alle Beteiligten ein besonderer Moment. Der Komponist hatte es als ,Lied des Dankes’ den beiden Protagonisten des Kammermusikfests gewidmet: Lars Vogt und seinem langjährigen Weggenossen und Festival-Mitbegründer Christian Tetzlaff. Es war nicht der einzige Höhepunkt an diesem Abend, der den Geist der Heimbacher Spannungen in beispielhafter Weise lebendig werden ließ. Eine gelungene Mischung boten die ,Folksongs’ aus Beethovens Meisterhand, das selten gespielte Bläsersextett aus den ,Roaring Twenties’ von Mátyás Seiber und das auf der Schwelle zur Spätromantik entstandene Klavierquintett von Josef Suk - Geniestreich eines 19-Jährigen und zugleich eine Verbeugung vor Johannes Brahms.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:26 Presseschau 

23:30 Uhr

Sportgespräch

Athletenvertretung
„Es geht um eine faire Beteiligung der Athleten“

Johannes Herber, Geschäftsführer des Vereins Athleten Deutschland, hat sich im Dlf für eine faire Beteiligung der Athleten an den finanziellen Olympia-Einnahmen des IOC stark gemacht. „?Sie sind diejenigen, die ihr ganzes Leben ihre beruflichen Karrieren zurückstellen“?, sagte Herber.

Johannes Herber im Gespräch mit Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Die Kabarettistin Anny Hartmann (ton&bilk)
Die Kabarettistin Anny HartmannDie etwas andere Wirtschafts-Weise
Querköpfe 29.01.2020 | 21:05 Uhr

„Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt”, sagte einst Dieter Hildebrandt. In diesem Raum spielt Anny Hartmann. Sie macht ihn zu ihrem Strafraum, wo sie den Wirtschaftsweisen harte Bälle um die Ohren schießt und willfährigen Politikern kein Foul durchgehen lässt.

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