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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 09.08.2025

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Präzision und Freiheit
    Das Wiener Trio Radian
    Aufnahme vom 7.1.2025 beim J.O.E. Festival, Zeche Carl Essen
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Klanghorizonte
    Jazz, Electronica und Pop abseits des Mainstreams
    Am Mikrofon: Michael Engelbrecht
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Hallfahnen aus Hannover
    Die Band Steintor Herrenchor
    Von Anja Buchmann
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Bywater Call (CAN) (1/2)
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    Aufnahme vom 17.6.2025 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
    (Wdh.)

    Wilde Kreatur in den Bergen
    Die australische Künstlerin Jessie Monk
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

    Wilde Kreatur in den Bergen
    Die australische Künstlerin Jessie Monk
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Zollvereinbarung mit den USA: Fehlende Verlässlichkeit ist das eigentliche Gift
    Von Joachim Dorfs

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Rainer Brandes

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Christoph Kießig, Berlin
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 50 Jahren: Der russische Komponist Dmitri Schostakowitsch gestorben

  • 09:10 Uhr

    Harter Alltag auf See - Wie sich die deutsche Marine gegen Putin wappnet
    Am Mikrofon: Frank Capellan 

    Wie sieht er aus - der Alltag auf einem deutschen Kriegsschiff? Was hat sich verändert seit dem russischen Überfall auf die Ukraine? Auf der Korvette „Braunschweig“ üben 60 Männer und fünf Frauen den Verteidigungsfall auf See. Es ist ein entbehrungsreiches Leben fern von Freunden und Familie, geprägt von der Sorge, in einen Krieg verwickelt werden zu können.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Jazzmusikerin Sarah Chaksad

    Sarah Chaksad liebt Gruppen. Die Schweizerin stellt all ihre Talente in den Dienst von Ensembles und Festivals. Ob als Bandleaderin, Kuratorin, Musikerin, Komponistin oder Arrangeurin. 1983 in Luzern geboren, erhielt sie den ersten Klavierunterricht bei ihrer Mutter, mit elf entdeckte sie das Saxophon. Während ihrer Studienzeit schrieb sie Bühnenmusik und Kinderlieder. Ihr Debütalbum "Windmond" mit eigenem Orchester ebnete ihr 2016 den Weg zu großen Bühnen. 2021 entstand das Sarah Chaksad Large Ensemble mit Solisten aus mehreren Ländern. Durch geschickte Arrangements kommen die einzelnen Musizierenden immer genauso zur Geltung wie die Band in ihrer Gesamtheit. Mit eigener subtiler Handschrift engagiert sich Sarah Chaksad auch in Gremien, Clubs und für Fördermaßnahmen in der Musikszene. Wir haben sie zur Aufzeichnung beim Jazzfest Bonn getroffen.

  • 11:05 Uhr

    Die Ordnung der Gegenwart - Im größten Privatarchiv Portugals
    Von Tilo Wagner
    Deutschlandfunk 2025

    Es begann mit einer kleinen privaten Bibliothek, inzwischen benötigt das Archiv von José Pacheco Pereira mehrere Lagerhallen im Umkreis von Lissabon. Der frühere Vizepräsident des Europäischen Parlaments hat eines der größten Privatarchive Europas geschaffen: „Ephemera“. Gesammelt wird alles, was die Zeitgeschichte ausmacht: Bücher, Wahlplakate, Visitenkarten, aber auch der Nachlass eines Amateurboxers. José Pacheco Pereira hat Freiwillige mobilisiert, die bei der Archivierung der Gegenwart mithelfen. Für Historiker, Anthropologen und Spurensucher befinden sich in dem Archiv noch viele ungehobene Schätze. Zuweilen scheint es jedoch genauso chaotisch wie die Gegenwart selbst. Und es bleibt die Frage: Was soll das alles?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Unions-Kritik an Merz wegen Israel/Gaza

    Interview mit Ulrich von Alemann: Zerrissenheit der deutschen Politik in Gazafrage

    UN-Sicherheitsrat setzt Dringlichkeitssitzung zu Israels Gaza-Plan an

    Trump verkündet Treffen mit Putin am 15. August in Alaska

    Selenskyj zu Treffen von Trump und Putin: Ukrainer werden ihr Land nicht verschenken

    Gedenken 80. Jahrestag Atombombenabwurf auf Nagasaki

    Sexblog-Affäre um Diplomaten erschüttert Österreich

    National Day - Singapur feiert den 60. Geburtstag

    Sport

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

  • 13:10 Uhr

    Treffen Trump-Putin: Was Russland-Diplomatie erreichen kann
    Von Peter Sawicki

    Hilfsflüge nach Gaza: Ein Symbol der Ohnmacht Deutschlands
    Von Felicitas Boeselager

    Zollvereinbarung mit den USA: Fehlende Verlässlichkeit ist das eigentliche Gift
    Von Joachim Dorfs

    Energiepolitik: Weichen für weitere Erdgas-Abhängigkeit gestellt
    Von Ann-Kathrin Büüsker

    Am Mikrofon: Petra Ensminger

  • 13:30 Uhr

    Euphorie verflogen: Ein Jahr nach den blutigen Protesten in Bangladesch

    Marokkos Cannabis-Industrie - Vom Schmuggelgut zum Medizinprodukt

    Zerschneidung des Westjordanlands: Hindernis für Zwei-Staaten-Lösung

    Chongqings Lastenträger: Aussterbender Job in Chinas Megametropole

    Am Mikrofon: Gerwald Herter

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Studierunfähigkeit und Noteninflation
    Ist das Abi noch was wert?

    „Campus & Karriere" fragt: Warum werden die Abiturnoten immer besser? Warum fehlen gleichzeitig so vielen Abiturienten zentrale Skills und Kenntnisse?
    Können Universitäten die „Nachschulung“ leisten? Und was müsste sich ändern - damit das Abi auch tatsächlich Hochschulreife bescheinigt?

    Gäste:
    Susanne Linn-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands
    Sven Teuber, Bildungsminister Rheinland-Pfalz
    Quentin Gärtner, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz
    Ulrich Bartosch, Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz
    Magdalena Fellner, Bildungsforscherin an der Uni Kassel
    Am Mikrofon: Manfred Götzke

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 535 8089

    Die Abiturprüfungen sind vorbei, die Zeugnissen feierlich verteilt - und eine alte Debatte flammt wieder auf: Wie viel ist das Abitur noch wert? Lehrerverbände klagen über eine Flut von Bestnoten. Tatsächlich haben etwa in NRW fast 3,4 Prozent der Abiturienten eine 1,0 erreicht, mehr als doppelt so viele wie vor der Pandemie. Was für Eltern und Schüler ein Grund zur Freude ist, lässt Hochschullehrer und Rektorinnen aufhorchen: Sie beklagen, dass ein großer Teil der Erstsemester nicht auf das Studium vorbereitet ist. In Mathematik, Chemie oder Physik beherrschten viele nicht einmal die Grundlagen. Der Rektor der RWTH Aachen meint: Auch Kompetenzen wie Selbstorganisation, eigenverantwortliches Lernen oder diskursives Denken fehlten oft - Eigenschaften, die für ein erfolgreiches Studium unerlässlich sind. Immer häufiger müssen Unis Vorbereitung- und Brückenkurse anbieten, um die Wissenslücken zu schließen. Jeder dritte Bachelor-Studierende bricht zudem sein Studium ab.

  • 15:05 Uhr

    Cover-Bands - die letzte krisensichere Branche im Pop?

    Das Taiwanesische Folktronica-Duo „Our Shame“ im Corsogespräch

    Debütalbum von Mechatok: Soundtrack für die rastlose Ritalin-Gesellschaft

    Am Mikrofon: Bernd Lechler

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Baumhäuser, Katastrophen, ein Leben im Zug - ein Gespräch mit der Illustratorin Hannah Brückner über:

    Hannah Brückner: „Kolossale Katastrophe“
    (NordSüd Verlag)

    Andrea Hensgen, Hannah Brückner (Illustration): „Wir Kinder im Zug“
    (Peter Hammer Verlag)

    Andrea Hensgen, Hannah Brückner (Illustration): „Ich wäre gern ein Baum“
    (Peter Hammer Verlag)

    Hannah Brückner: „Mein fantastisches Baumhaus“
    (Verlagshaus Jacoby & Stuart)

    Am Mikrofon: Ute Wegmann

  • 16:30 Uhr

    Hacker-Speck:
    Warum Sharepoint Staatshacker und Cyber-Kriminelle anzieht

    Monokultur:
    Microsoft’s Marktmacht gefährdet die weltweite Cyber-Resilienz

    Antwort-Maschine:
    Apples AKI-Team sucht den Anschluss an die KI-Entwicklung

    Info-Update

    Sternzeit 09. August 2025:
    In einem Jahr geht in Mallorca die Sonne aus

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Ist Lesekompetenz Staatspflicht?
    Ayla Celik, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW, und Steffen Gailberger, Professor für Literatur- und Lesedidaktik an der Universität Kiel, im Gespräch
    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Drei Schwestern - Evgeny Titov inszeniert Peter Eötvös' Oper in Salzburg

    Gesprächsreihe "Vorwärts oder rückwärts - Wohin bewegen wir uns?"
    "Themen finden, die Menschen wirklich interessieren" - Über Fortschritt und Rückschritt auf der Theaterbühne
    Daniel Ris, Intendant der Neuen Bühne Senftenberg, im Gespräch

    Kahlschlag - Die argentinische Filmszene vor dem Ruin

    Jahrhundertfigur - Zur Aktualität des Komponisten Dmitri Schostakowitsch 50 Jahre nach seinem Tod
    Tobias Niederschlag, künstlerischer Leiter der "Internationalen Schostakowitsch-Tage Gohrisch", im Gespräch

    Am Mikrofon: Henning Hübert

  • 18:10 Uhr

    Am Mikrofon: Jonas Reese

  • 18:40 Uhr

    Werkswohnungen - Warum Firmen wieder Wohnraum schaffen

  • 19:10 Uhr

    World Games - Was bedeuten die Spiele abseits von Olympia?

    Fußball - 2. Liga, 2. Spieltag.
    Fortuna Düsseldorf - Hannover 96 und der abgesagte Weissman-Transfer
    SG Dynamo Dresden - 1. FC Magdeburg
    Eintracht Braunschweig - SpVgg Greuther Fürth

    Feldhockey - EM in Mönchengladbach, Frauen, Vorrunde: Deutschland - Frankreich

    Handball - Die Insolvenz Ludwigsburgs und die Folgen

    Radsport - Wie Belgien über Evenepoels Wechsel nach Deutschland denkt
    Radsport - Was bedeutet Evenepoels Wechsels für das Team Bora?

    Skispringen - Strafen gegen Norwegen und neuer Modus?

    Segeln - Vor dem Start des Ocean Race Europe

    Sport und Demokratie - Wie die Afd den Sport nutzen will

    Olympia - Studie: Spiele fördern keine Demokratie

    Am Mikrofon: Matthias Friebe

  • 20:05 Uhr

    Faust (hab‘ ich nie gelesen)
    Von Noam Brusilovsky
    Regie: der Autor
    Mit: Itay Tiran, Bibiana Beglau, Walter Kreye, Anika Mauer, Almut Henkel, Noam Brusilovsky, Matthias Leja, Angela Neis, Kathrin Hildebrand, Eva Michel
    Komposition: Tobias Purfürst
    Ton und Technik: Christian Eickhoff, Tanja Hiesch, Nikolaus Löwe und Venke Decker
    SWR/Deutschlandfunk 2022

    Für die Beantragung der deutschen Staatsbürgerschaft benötigt der in Israel geborene Hörspielmacher Noam Brusilovsky einen Beleg für seine vorangeschrittene Integration. Ihm wird angeboten, Goethes „Faust“ als Hörspiel zu inszenieren.

    Die klassische deutsche Tragödie hat er leider nie gelesen. So lässt sich der „Regisseur wider Willen” den „Faust“ von Passanten erzählen und von verschiedensten Expertinnen erklären und überlegt sich, welche bisherigen Regieideen er für seinen „Faust“ klauen könnte. „Wem gehört der ‚Faust‘ und wer darf ihn inszenieren? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt meines neuen Hörspiels. Ich habe ihn tatsächlich nicht gelesen und werde es bis zur Sendung auch nicht tun. Denn in dieser Arbeit beschäftige ich mich mit dem Nichtlesen dieses identitätsstiftenden Werks. Obwohl ich ständig versuche, mich dagegen zu wehren, scheint das Deutschwerden nach so vielen Jahren hier ein unvermeidbarer, schleichender Prozess zu sein. Ich bin mir nicht sicher, ob ich darauf vorbereitet bin und habe deshalb Angst, dass die Lektüre des ‚Faust‘ diesen Prozess nur beschleunigen würde.“ (Noam Brusilovsky)

    „Faust (hab‘ ich nie gelesen)“ wurde 2022 zum Hörspiel des Monats November gewählt.

    Noam Brusilovsky, geboren 1989, studierte Schauspiel und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und arbeitet als Theater- und Hörspielmacher. Seine Hörspiele „Broken German” (SWR) und „Adolf Eichmann: Ein Hörprozess” (RBB/Deutschlandfunk) erhielten den Deutschen Hörspielpreis der ARD, seine gemeinsame Arbeit mit der Sängerin Lucia Lucas „Die Arbeit an der Rolle” (SWR) wurde mit dem 71. Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet.

  • 22:05 Uhr

    Eco-Music, Mikrotonalität, ModEKaL
    Die georgische Komponistin Eka Chabashvili
    Von Bettina Brand

    Sie ist vielgestaltig aktiv, immerzu offen für Neues und sie verbindet ihr Komponieren mit Festivalarbeit, Lehre und Musikwissenschaft. Genreübergreifende und zukunftsweisende Ansätze verfolgt Eka Chabashvili, Jahrgang 1971, keinesfalls nur als musikalische Urheberin. Als Professorin am Konservatorium in Tbilissi hat sie das dortige Zentrum für zeitgenössische Musik mitbegründet und ein Festival “Frau und Musik“ organisiert. Als Musikforscherin liegt ihr Fokus auf musikökologischen Fragen. Und sie hat sogar ein neues modifiziertes Klavier mit ganz eigener Klangcharakteristik entwickelt: das ModEKal. Autorin Bettina Brand traf Eka Chabashvili in Georgien gemeinsam mit der Pianistin Nino Jvania. Beide verbindet die Forschung am „Klavier des 21. Jahrhunderts“ und die Frage, welche Zukunft dieses das alte mechanische Tasteninstrument wohl haben wird.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Übermenschliche Kräfte, einfache Lösungen
    Eine Lange Nacht über Superhelden
    Von Christian Blees
    Regie: Hanna Steger

    Superhelden sind längst ein fester Bestandteil der Popkultur. Im Comic und im Kino laufen sie zu großer Form auf und retten die Welt in Serie. Nicht nur, weil sie über übermenschliche Fähigkeiten verfügen, sondern auch, weil sie als moralische Vorbilder fungieren, faszinieren Charaktere wie Batman, Spider-Man und Wonder Woman seit jeher Menschen aller Altersgruppen, Geschlechter und Kulturen. Der erste allgemein anerkannte Superheld war zwar Superman, geschaffen 1938 von Jerry Siegel und Joe Shuster. Doch reicht die Tradition heroischer Erzählungen bereits mehrere Jahrtausende zurück. Die Lange Nacht präsentiert neben faszinierenden Tatsachen aus der Welt der Superheldinnen und Superhelden einen Blick auf ihre Vorgänger und auf die Gefahr, die von den schillernden Figuren in ihren bunten Kostümen für unser demokratisches Zusammenleben ausgeht - denn irgendwie stehen sie nicht nur über den Dingen, sondern auch außerhalb der Ordnung. Oder doch nicht? Das ist selbst ein großes Thema der Superhelden-Story-Lines. Als besonderes Highlight kommt zudem erstmals (und weltexklusiv) ein Mann zu Wort, dessen Vater dem Zeichner Joe Shuster einst als Modell für die Figur des Superman diente.