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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 30.08.2025

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Konzepte und Kontraste
    Das Louis Sclavis Quintett
    Aufnahme vom 4.1.2025 beim Jazzfestival Münster
    Am Mikrofon: Karl Lippegaus
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Fels in der Brandung
    Der Bassist und Komponist John Pattitucci
    Von Niklas Wandt
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Elektronisches Kammerorchester
    Die schwedische Progrockband Isildurs Bane
    Von Fabian Elsäßer
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Michelle Willis (CAN) (2/2)
    Aufnahme vom 18.6.2025 im Deutschlandfunk Kammermusikaal, Köln
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pastor Matthias Viertel, Kassel
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 10 Jahren: Horrorfilm-Regisseur Wes Craven gestorben

  • 09:10 Uhr

    Früher Kohle, heute Container - Wie sich der Duisburger Hafen verändert

    Am Mikrofon: Vivien Leue

    Der größte Binnenhafen Europas besteht aus einem Labyrinth von Wasserstraßen. Hier in Duisburg lag früher die Kohle, das schwarze Gold des Ruhrgebiets, auf Halde. Heute stapeln sich an gleicher Stelle viele hundert Frachtcontainer zu hohen Türmen auf. Mit modernster Technik werden sie im Minutentakt umgeschlagen und verschifft. Was ist übrig geblieben von der einstigen Hafenromantik?

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Die Philosophin und Autorin Eva von Redecker

    Spätestens seit ihrem jüngsten Buch „Bleibefreiheit“ begeistert Eva von Redecker ein breiteres Publikum für ihre philosophischen Überlegungen. 2023 hat sie damit das „Sachbuch des Jahres“ geschrieben, folgt man dem Ranking des Magazins „Der Spiegel“. Die Autorin entwickelt hier eine neue Sichtweise auf den Freiheitsbegriff. Eva von Redecker wurde 1982 in Kiel geboren. Von 2009 bis 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Berliner Humboldt-Universität. Als Gastwissenschaftlerin arbeitete die promovierte Philosophin unter anderem an der Cambridge University sowie der New School in New York. In den beiden vergangenen Jahren war von Redecker „Metropolschreiberin Ruhr“. Regelmäßig veröffentlicht sie Texte im „Philosophie“-Magazin und in namhaften Zeitungen.

  • 11:05 Uhr

    Christiane Florin im Gespräch mit Petra Pau, frühere Vize-Präsidentin des Bundestags und Linken-Politikerin

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Katja Diehl, Emily Claire Völker (Ill.): „Komm mit in die Welt von morgen! Eine Geschichte über Mobilität, Klimagerechtigkeit und Miteinander in der Zukunft“
    (Edition Michael Fischer)
    Ein Beitrag von Elena Matera

    Sybille Hein: „Fake. Ein Buch für alle Kinder, die sich nicht veräppeln lassen wollen“
    (Verlag Fischer Sauerländer)
    Ein Gespräch mit der Autorin

    Monika Helfer, Karen Runge (Ill.): „Rosie auf der Insel“
    (Kunstanstifter Verlag)
    Ein Beitrag von Isabelle Stier

    Tobias Wagner: „Death in Brachstedt“
    (Verlag Beltz & Gelberg)
    Ein Beitrag von Karin Hahn

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 17:05 Uhr

    Schluss mit Bargeld?
    Der Unternehmensberater Sebastian Weißschnur und Padeluun vom Verein Digitalcourage im Gespräch
    Am Mikrofon: Jonas Reese

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Angela Steidele
    Weitere Gäste: Julia Schöll und Thorsten Dönges
    Moderation: Katharina Teutsch

    Sie ist die Expertin des Lichts. Immer wieder hat Angela Steidele sich in ihren Büchern den Paradigmen der Aufklärung zugewendet. In der Regel aus weiblicher und damit wenig überlieferter Sicht. So auch in ihrem Roman „Aufklärung“, der sich im vergangenen Jahr Bachs ältester Tochter Dorothea und der Schriftstellerin und Spracherneuerin Luise Gottsched widmete und der 2023 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Auch Angela Steideles neuer Roman handelt vom Licht. Allerdings nicht vom Licht der Aufklärung, sondern vom Licht des Kinematografen. Und der schickt seine Strahlen „Ins Dunkel“ - so der Titel des neuen Romans.
    Wieder stehen historische Figuren im Mittelpunkt einer literarischen Recherche, zu der Angela Steidele einlädt. Greta Garbo und Erika Mann, die sich Ende der zwanziger Jahre tatsächlich in Hollywood kennengelernt haben, treffen sich bei Steidele 1969 in den Schweizer Alpen und lassen Privat- und Kinogeschichte Revue passieren. Die Autorin inszeniert dieses Treffen der Diven selbst wie einen Film. Das Publikum sitzt derweil im abgedunkelten Kinosaal und folgt einer Story, die rasant wie ein Amischlitten um die Ecken der Filmgeschichte jagt und mit der manchmal die Pferde der Phantasie durchgehen. Mit der Autorin diskutieren nicht nur über Dichtung und Wahrheit des historischen Romans im LCB die Literaturwissenschaftlerin Julia Schöll und Thorsten Dönges, Redakteur der Literaturzeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“.

  • 22:05 Uhr

    Komponieren in Zeiten der ökologischen Krise
    Vom notwendigen Wandel unserer Weltsicht
    Von Gisela Nauck

    Mit der Entdeckung der Soundscape erhielt Musik einen neuen Erzählraum. Zum Ausgangspunkt von Komposition und Klangkunst wurde ein künstlerisch resonierendes Verhalten zur Umwelt. Durch die zunehmende Zerstörung der Natur durch den Menschen rückt dieses als ökologische Weltsicht immer mehr in den Vordergrund und avanciert zu einer ästhetischen Kategorie. Damit veränderte sich deutlich das Tätigkeitsfeld des Komponierens. Diese musikalische Entwicklung korrespondiert mit einer Theorie des Soziologen Hartmut Rosa, der angesichts der menschlichen Wachstumslogik, die die irdische Lebenssphäre zerstört, eine Korrektur unseres Weltverhältnisses anmahnt. Mit Komponierenden wie Cathy Milliken, Tania Rubio, Sandeep Bhagwati oder Emilio Gordoa erkundet Autorin Gisela Nauck neue Möglichkeiten künstlerischen Verhaltens vor dem Hintergrund von Hartmut Rosas zentralem Begriff der Resonanz.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Alpenglühen statt Großstadtlärm
    Eine Lange Nacht über "Das Blaue Land"
    Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze
    Regie: Frank Merfort

    Die Gegend rund um die oberbayerischen Orte Kochel und Murnau, rund 60 Kilometer südlich von München gelegen, taufte der Avantgardekünstler Franz Marc „Blaues Land“ - wegen des besonderen Lichts in den Abendstunden. Später erfand er zusammen mit seinem Künstlerfreund Wassily Kandinsky den Namen „Der Blaue Reiter“ für die gemeinsame Künstlerbewegung, die sich 1911 in München gründete und später ihren Wirkungskreis rund um Murnau und Kochel fand. Dort lebt von 1909 bis 1914 das Künstlerpaar Wassily Kandinsky und Gabriele Münter. 1908 sind sie zum ersten Mal hierhergekommen, später haben sie sich im Münterhaus niedergelassen, das sich zum Treffpunkt Gleichgesinnter wie Franz Marc, Marianne von Werefkin oder Alexej von Jawlensky entwickelt. Die Vielfalt der Landschaft - See, Moos, Hochgebirge - befeuerte die Künstler und versetzte sie geradezu in einen Malrausch. Auch der Komponist Arnold Schönberg und der Dramatiker Ödön von Horváth sind zeitweilig hier ansässig. Horváth, der zwischen 1924 und seinem durch die Nazis politisch erzwungenen Weggang 1933 hauptsächlich in Murnau lebte, schrieb hier seine Stücke „Zur schönen Aussicht”, „Italienische Nacht”, und begann den Roman „Jugend ohne Gott”. (Deutschlandfunk Kultur 2023)