Wenn das Leben schwer wird
Unser Umgang mit Suizid und Todeswünschen
Gäste:
Prof. Dr. Ute Lewitzka, Professur für Suizidologie und Suizidprävention, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Mario Diehringer, Initiator “Trees of Memory”
Prof. Dr. Frank Schwab, Medienpsychologe, Universität Würzburg
Am Mikrofon: Daniela Wiesler
Hörertel.: 00800 4464 4464
lebenszeit@deutschlandfunk.de
Es schrillen alle Alarmglocken, wenn das eigene Kind, ein Elternteil, der Partner oder eine Freundin Suizidgedanken äußert, vielleicht sogar schon einmal versucht hat, sich das Leben zu nehmen. Häufig ein Symptom bei Depressionen. Diese bleiben allzu häufig unerkannt oder werden unterschätzt und es besteht Ratlosigkeit bei Angehörigen und Freunden über den richtigen Umgang. Wie können Menschen angemessen reagieren, wenn ihr Gegenüber Todeswünsche äußert? Welche Hilfe ist möglich und wo lässt sich Unterstützung finden? Wo liegen die Grenzen und gibt es den Moment, wo der Wille des Anderen respektiert werden muss?
Wenn Sie Suizidgedanken haben oder diese bei einer anderen Person wahrnehmen: Kostenfreie Hilfe bieten in Deutschland der Notruf 112, die Telefonseelsorge 0800 111 0 111 und das Info-Telefon Depression 0800 33 44 5 33. Weitere Infos und Adressen unter www.deutsche-depressionshilfe.de.