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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 14.03.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Flug zwischen Jazz und Pop
    Das Kira Linn Large Ensemble
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    Aufnahme vom 3.10.2025, Loft, Köln
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Neues aus der improvisierten Musik
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Warren Haynes Band (USA) (1/2)
    Aufnahme vom 3.7.2025 beim „Kunst!Rasen“-Festival Bonn
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Bandolica und das Revival des Bandoneons
    Der argentinische Musiker Mariano Godoy
    Am Mikrofon: Camilla Hildebrandt
    (Wdh.)

    Bandolica und das Revival des Bandoneons
    Der argentinische Musiker Mariano Godoy
    Am Mikrofon: Camilla Hildebrandt
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Ulrike Greim, Erfurt
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 85 Jahren: "Das Boot"-Regisseur Wolfgang Petersen geboren

  • 09:10 Uhr

    Gewalt, Junkies, Drogenhandel - Verwahrlosung in Berlin und hilflose Politik
    Am Mikrofon: Manfred Götzke

    In Berlin nimmt das soziale Elend zu: Offener Drogenkonsum und Drogenhandel prägen zunehmend das Stadtbild. Als Symbol dieser Misere gilt der Görlitzer Park in Kreuzberg. Deswegen wurde die Anlage eingezäunt und nachts abgeschlossen. Doch viele Politiker und Anwohner zweifeln an der Wirksamkeit dieser Maßnahme - sie befürchten, dass sich die Probleme einfach verlagern.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Literaturkritiker und Schriftsteller Uwe Wittstock

    Beim Schreiben hört er eine Werksammlung von Bach. Damit lassen sich auch Geräusche während einer Zugfahrt perfekt ausblenden.

    Geboren wurde Uwe Wittstock 1955 in Leipzig, aufgewachsen ist er in Köln. Statt mit Germanistik-Vorlesungen verbrachte er seine Studienzeit lieber im Kölner Kult-Club „Roxy“. In dieser Zeit der Selbstfindung hörte er vor allem einen Song: „Walk on the wild side“ von Lou Reed. Wittstock arbeitete zunächst als Literaturkritiker für das Feuilleton überregionaler Zeitungen. In den 1990er-Jahren war er leitender Lektor für deutschsprachige Gegenwartsliteratur im Fischer Verlag. Seine eigenen Bücher über Fluchtgeschichten bedeutender Literaten während der NS-Zeit standen viele Wochen auf der „Spiegel“-Bestsellerliste und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Uwe Wittstock ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Auch für dieses Lebensgefühl hat er den perfekten Song mitgebracht.

  • 11:05 Uhr

    Norwegen - Gleichberechtigung in der Kaserne
    Von Gunnar Köhne

    Seit 2015 müssen alle Norwegerinnen und Norweger einen Musterungsbogen ausfüllen, wenn sie 18 werden - Männer wie Frauen. Nach einem Auswahlprozess rücken nur die Bestplatzierten ein, darunter ein Drittel Frauen. In den Kasernen teilen sie sich mit den männlichen Kollegen die Stube. Kein europäisches Land ist mit der Gleichbehandlung im Wehrdienst so weit wie das Königreich. Ein „neues Mindset“, das laut Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius in Deutschland zu mehr Verteidigungsbereitschaft führen soll, scheint in Norwegen längst Realität. Wer das Auswahlverfahren besteht, ist in der Regel stolz, Teil der Armee zu sein. Das gilt auch für die Rekrutinnen. Doch in der Berufsarmee sind Frauen noch immer unterrepräsentiert. Von 16 Führungskräften im Generalstab sind nur zwei weiblich. Und allen Fortschritten zum Trotz: In Befragungen hat die Hälfte der weiblichen Armeeangehörigen angegeben, sexuelle Belästigung erlebt zu haben.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Zwischen Anspruch und Erschöpfung - Wie Fachpersonal in Schule und Kita resilienter wird?

    Wie lässt sich Teamarbeit im Kita- und Schulalltag strukturell verankern und welche Bedingungen sind dafür nötig?

    Gäste:
    Dr. Teresa Frank, Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universität Köln
    Claudia Gries, Leitern der inklusiven Kita der Stadt Unkel
    Alexander Brand, Lehrer und Autor „Die Bildungsweltmeister“
    Am Mikrofon: Stephanie Gebert

    Eine Live-Diskussion auf der Bildungsmesse didacta mit Publikumsbeteiligung.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Cornelia Franz: „Scheinland“
    (Carlsen Verlag)
    Ab 14 Jahren
    Ein Beitrag von Catrin Stövesand

    Stepha Quitterer, Lina Seybold, Linda Wolfsgruber (Ill.): „Steine! Ganz schön genial“
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 8 Jahren
    und:
    Stepha Quitterer, Barbara Jung (Ill.): „Freiheit für die Waldwiesel“
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 10 Jahren
    Ein Gespräch mit der Autorin Stepha Quitterer

    Edward van de Vendel, Saskia Halfmouw (Ill.): „Papa ist ein Eisbär“
    Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf
    (Carlsen Verlag)
    Ab 6 Jahren
    Ein Beitrag von Tina Hammesfahr

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    Identitätskrise:
    KI-Agenten bringen Chaos ins Unternehmensnetz

    Identitätsfeststellung:
    Identity Fabric strukturiert Zugangsrechte in Firmennetz

    Pragmatisch:
    Studierende setzen stark auf die Vorteile von KI-Tools

    Info-Update

    Sternzeit 14. März 2026:
    Johannes Winkler, Dessau und die erste deutsche Rakete

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr
  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Evangelium Pasolini
    Von Arnold Stadler und Oliver Sturm
    Regie: Oliver Sturm
    Mit Tilo Werner, Udo Schenk
    Produktion: HR/Deutschlandfunk 2016
    Länge: 65'32

    1964 überraschte Pier Paolo Pasolini die Kirche wie das Publikum mit seinem Film ,Das 1. Evangelium des Matthäus’. Anders als in zahlreichen vergleichbaren Werken, stellt Pasolini Jesus als realistische, menschliche Figur dar und setzt zugleich kompromisslos die biblische Vorlage um, ohne Auslassungen und ohne Hinzufügungen. Angesichts von Pasolinis Homosexualität und seiner kommunistischen Überzeugungen hat dies sowohl in katholischen als auch in linken Kreisen Verwunderung hervorgerufen. Das Hörspiel von Arnold Stadler und Oliver Sturm erzählt das Matthäus-Evangelium aus verschiedenen Perspektiven. Einerseits aus der des Films von Pasolini, andererseits aus der des Schriftstellers Arnold Stadler, der diesen Film betrachtet. Stellt man in Rechnung, dass das Evangelium seinerseits das Leben Christi erzählt, so entsteht im Hörspiel eine zwiebelartige Verschachtelung einer Erzählung in der Erzählung in der Erzählung. Das Stück wurde zum Hörspiel des Jahres 2016 gewählt.

  • 22:05 Uhr

    Geadelter Republikaner, populärer Avantgardist
    Zum 10.Todestag von Sir Peter Maxwell Davies
    Von Ingo Dorfmüller

    Sein populärstes Stück „Farewell to Stromness“ ist heute ein YouTube-Hit, der in zahllosen Versionen kursiert.

    Er beschäftigte sich gleichzeitig mit Gregorianik und Serialismus. Er verwendete Elemente von Trivialmusik und wandte sich wiederholt regionalen Musikstilen zu. Unauflösbare Widersprüche finden sich bei Sir Peter Maxwell Davies (1934- 2016) gleichwohl in Leben und Werk: Als erklärter Republikaner wurde er geadelt und „Master of the Queen's Music“ - als Atheist komponierte er Kirchenmusik und als standfester Linker schrieb er einen Streichquartett-Zyklus im Auftrag einer Plattenfirma. Ohne sein politisches Engagement ist Sir Davies gleichfalls nicht vorstellbar. Zeitlebens engagierte er sich: als Atomkraftgegner, als Streiter für die Rechte Homosexueller, als Sozialist alter Schule.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Weiser Vogel, Verwandlungskünstler, Todesbote
    Die Lange Nacht über Raben und Krähen
    Von Tobias Lehmkuhl
    Regie: Sabine Fringes

    Sie sind schwarz, sie sind schlau und sie sind überall: Raben und Krähen sind auf der ganzen Erde verbreitet, bewohnen Sand- und Eiswüsten, dichte Wälder und große wie kleine Städte. Sie beobachten uns, seit es uns Menschen gibt, und umgekehrt beobachten wir sie: Seit jeher haben Rabenvögel Eingang in unsere Mythen und Legenden genommen, sei es im Alten Ägypten, im Hohen Norden und weit im Osten Asiens. Raben gelten mal als Weltenschöpfer, mal begegnen sie uns als Trickster-Figuren, die ihren Schabernack mit den Menschen treiben. Mal sind sie uns Boten des Todes, mal erscheinen sie uns als Inkarnation der Weisheit. Die Wissenschaft erforscht ihr Verhalten seit langer Zeit und kommt zu immer neuen Erkenntnissen über die erstaunlichen Vögel, die nicht nur Nüsse knacken, sondern auch sprechen und auf ihrem eigenen Hintern Schlitten fahren können. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Dichtern spürt die Lange Nacht den Spuren nach, die Rabenvögel in Kunst, Literatur, Film und Musik hinterlassen haben.