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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 10.01.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Abenteuerlustige Klangreise
    Andrés Coll „Odyssey“
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    Aufnahme vom 5.1.2025 beim Jazzfestival Münster
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Neues von der improvisierten Musik
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Der JahresROCK-Blick 2025
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Junge Band mit alter Seele
    Harlem Lake aus den Niederlanden
    Aufnahme vom 5.12.2022 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    Jiddisches Punk-Kabarett
    Der amerikanische Musiker Daniel Kahn
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

    Jiddisches Punk-Kabarett
    Der amerikanische Musiker Daniel Kahn
    Am Mikrofon: Anke Behlert
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Nicht nur beim BSW: Wenn Selbstprofilierung destruktiv wird
    Von Peter Stefan Herbst

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    06:50 Uhr   Interview

    Völkerrechtliche Bewertung der Entwicklungen rund um Venezuela und Grönland - Interview mit Helmut Aust, Völkerrechtler, FU Berlin

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 10 Jahren: Der britische Musiker David Bowie gestorben

  • 09:10 Uhr

    Schwieriges Miteinander - Über den Umgang mit Rücksichtslosigkeit im Alltag
    (Wdh. v. 22.2.2025)

    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Vordrängeln, beschimpfen, aggressiv auf andere zugehen - solches Verhalten sehen wir im Alltag oft. Ob bei der Behörde, im Stadion, gegenüber Schwächeren: Das Miteinander in unserer Gesellschaft ist beobachtbar rauer geworden. Welche Wege führen raus aus der aggressiven Stimmung? Wo wird bereits auf Respekt, Rücksichtnahme und Höflichkeit geachtet?

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Jazzpianist Martin Tingvall

    Mit seinem Trio möchte er für magische Momente sorgen. Welche Musik liebt der zugewandte Jazzmusiker?

    1974 in Tomelilla, einem kleinen Dorf in Südschweden, geboren, ging Martin Tingvall anfangs zu einem Freund, um Klavier spielen zu können. In seiner Heimat gründete er auch seine erste Band. Später hat er Jazzklavier, Komposition und Improvisation in Malmö studiert. Später in Hamburg war er zunächst Mitglied der Bands von Inga Rumpf und Udo Lindenberg. Seit 2003 schreibt er die eigenen Stücke für sein Tingvall Trio mit dem Bassisten Omar Rodriguez Calvo und dem Schlagzeuger Jürgen Spiegel. Das aktuelle Album „Pax“ ist ein Statement. In „Klassik-Pop-et cetera“ erzählt der Pianist, warum Prince ein Teil seines Lebens ist und warum Jazz genauso viel Energie versprühen kann wie Rockmusik.

  • 11:05 Uhr

    Rohstoffe - Wie Frankreich den Bergbau ankurbeln will
    Von Bettina Kaps
    Dlf 2025

    Gold, Kupfer, Eisen, Blei, Zink, Lithium - der französische Untergrund ist reich an Bodenschätzen.In den vergangenen Jahrzehnten hat sich nur kaum jemand dafür interessiert - die lange Tradition des Steinkohlebergbaus ging 2004 mit der Schließung des letzten Schachtes zu Ende. Aber die Regierung in Paris hat sich inzwischen ehrgeizige Klimaziele gesetzt und braucht Metalle: Für den Bau von Glasfasernetzen, Solarpanels, Windkraftanlagen und leistungsstarke Akkus - aber auch für die Rüstungsindustrie. Um nicht weiterhin fast ausschließlich von Importen abhängig zu sein, setzt die Regierung auf eine Wiederbelebung des Bergbaus im Land. Die Bevölkerung leidet allerdings noch heute an den Altlasten längst geschlossener Minen. In den Cevennen etwa, rund um den Touristenort Anduze, haben Bewohnerinnen und Bewohner hohe Arsen- und Kadmiumwerte im Blut. Politik und Unternehmenversprechenzwar, der „neue“ Bergbau werde strengen Umweltauflagen genügen. Viele Menschen glauben ihnen nicht. Sie lehnen die Erschließung neuer Lagerstätten ab.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    Protestwelle im Iran ebbt nicht ab

    Wankt das Regime im Iran? - Interview Cornelius Adebahr, Politikwissenschaftler

    Nach tödlichen Schüssen - Proteste gegen ICE-Vorgehen in Minneapolis

    Folgen russischer Angriffe - Vielfach Strom und Heizung in Kiew ausgefallen

    Trump hofft auf Engagement der US-Konzerne in Venezuelas Ölindustrie

    Debatte in Koalition um richtigen Wirtschafts- Sozialpolitikkurs?

    Niederlande - Wahlsieger Jetten will Minderheitsregierung bilden

    Jetzt neben Norden auch Süden und Westen betroffen - Wetterlage in Deutschland

    Sport

    Am Mikrofon. Silvia Engels

  • 13:10 Uhr

    Nicht nur beim BSW: Wenn Selbstprofilierung destruktiv wird
    Von Peter Stefan Herbst

    Venezuela: Regimewechsel nicht in Sicht
    Von Nina Voigt

    Lage des Völkerrechts: Es kommt auf Machtpolitik an
    Von Marcus Pindur

    ICE-Einsatz in Minneapolis: Tödliche Schüsse stehen für eine Politik der Gewalt
    Von Rieke Havertz

    Am Mikrofon: Petra Ensminger

  • 13:30 Uhr

    Zurück zum Schah? Die iranische Opposition und Reza II.

    USA und Grönland: Auch Kanada fühlt sich bedroht

    Venezuela: Kuba zwischen wirtschaftlichem Kollaps und Bedrohungsszenario

    Der Alltag mit den Robotaxis in den USA

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Von Goethe bis Haftbefehl - Wie lebensnah sollen Schulbücher sein?
    Wann schaffen es Themen, die gesellschaftlich diskutiert werden, in Schulmedien? Wie oft werden diese verändert und auf neue gesellschaftliche Entwicklungen abgestimmt? Wer trifft die Entscheidungen und sollten Schülerinnen und Schüler in den Prozess einbezogen werden?

    Gäste:
    Nicolas Schmelzer, Lehrer und Influencer
    Eckhardt Fuchs, Leiter des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien, Georg-Eckhart-Institut
    Am Mikrofon: Bettina Köster

    Hörertelefon: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 - 535 8089

    Der Rapper Haftbefehl ist eine Kultfigur für viele Jugendliche und eine Dokumentation über sein Leben sorgte kürzlich für eine gesellschaftliche Debatte - etwa über Armut, psychische Gesundheit oder Drogenkonsum. Schülerinnen und Schüler forderten, dass das Leben des Musikers und seine Lyrik im Unterricht thematisiert werden sollten. Ähnliche Forderungen gibt es immer wieder, wenn es etwa um Diversität oder Finanzaufklärung geht.

  • 15:05 Uhr

    „Die Kunst kam immer zuerst“ - Filmemacher Jonathan Stiasny über David Bowie
    An diesem Samstag vor zehn Jahren ist David Bowie gestorben, und bei arte gibt es dazu eine Dokumentation des britischen Filmemachers Jonathan Stiasny. Neben den Aufnahmen zum großen Spätwerk „Blackstar“ konzentriert er sich vor allem auf die Phase der Neunzigerjahre, als Bowie nach seinem großen kommerziellen Erfolg wieder um künstlerische Relevanz gekämpft - und einige unterschätzte Perlen geschaffen habe, sagt Stiasny: „Er war einfach so produktiv. Und hat nie damit aufgehört.“
    Jonathan Stiasny im Gespräch

    „Aufhören? Ganz kurz, bevor ich umfalle“ - Das neue Album der Sterne
    In den Neunzigern gehörten Die Sterne zum kreativen Kern der „Hamburger Schule“, nun erscheint ihr mittlerweile 13tes Album, wobei außer Sänger Frank Spilker von der Urbesetzung niemand mehr dabei ist. „Wenn es Liebe ist“ klingt trotzdem vertraut nach Punk und Disco, befasst sich wie nebenbei mit der anstrengenden Weltlage, und für den persönlichsten Moment überlässt Spilker sogar Keyboarderin Dyan Caldés das Mikrofon.
    Frank Spilker im Corsogespräch

    „Secret Love“ - Dry Cleaning und ihr drittes Album
    Nick Cave nahm sie ins Vorprogramm; Jeff Tweedy von Wilco lud sie zu seinem Festival ein - und als Gage wünschten sie sich Zeit in seinem Studio: Das Londoner Quartett Dry Cleaning schlägt nach zwei hochgelobten Alben neue Wege ein.

    Am Mikrofon: Bernd Lechler

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    Die Autorin Lilly Axster im Gespräch über:

    Lilly Axster und Christine Aebi (Illustration):„DAS machen“
    (Tyrolia Verlag, Innsbruck)

    Lilly Axster und Christine Aebi (Illustration)
    Mit Hennrie Dennis & Jaray Fofana:„ein bisschen wie du. A little like you“
    (Zaglossus Verlag, Wien)

    Lilly Axster: „Der Pullover trägt mich nicht mehr“
    (edition assemblage, Münster)

    Lilly Axster: „Ich sag Hallo und dann Nichts“
    (Tyrolia Verlag, Innsbruck)

    Am Mikrofon: Ute Wegmann

  • 16:30 Uhr

    Balanceakt:
    Die Chancen und Risiken des Europäischen Gesundheitsdatenraums EHDS

    Daten-Transparenz:
    Wie der EHDS verfassungskonform gestaltet werden kann

    KI-Trubel:
    Künstliche Intelligenz auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas

    Digitale Amtshilfe:
    Wie harmlos ist die geplante Vorratsdatenspeicherung? (Wiederholung)

    Info-Update

    Sternzeit 10. Januar 2026:
    Mond und Planeten in der Radarfalle

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Triggerwarnung im Museum?
    Die freie Kuratorin Sascia Bailer und die Kunstkritikerin Christiane Vielhaber im Gespräch
    Am Mikrofon: Antje Allroggen

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    Spielerisches Versteck - Die „Uncensored Library“ von Reporter ohne Grenzen

    Women in Film: Fortschritt vor der Kamera, Ungleichgewicht hinter den Kulissen

    Auf den Stress folgt die Leere: Aus dem Arbeitsleben eines Regisseurs

    „2 Millionen Jahre Migration“ - Ausstellung im Neanderthal-Museum in Mettmann

    Am Mikrofon: Susanne Luerweg

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Steuerhinterziehung: Wie man sie beziffern und bekämpfen kann

  • 20:05 Uhr

    Der Ausflug der toten Mädchen
    Nach der Erzählung von Anna Seghers
    Bearbeitung und Regie: Anna Panknin
    Komposition: Peter Ehwald
    Mit Bibiana Beglau
    Ton und Technik: Jean-Boris Szymczak und Karl-Heinz Stevens
    Produktion: Deutschlandfunk/RBB 2022
    Länge: 63'24

    Dem heiteren Ausflugsgeschehen wird in einer kunstvoll verwobenen Gleichzeitigkeit von Bewusstseinsebenen, von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft das Unheil der folgenden Jahrzehnte gegenübergestellt. Anhand der unterschiedlichen Biografien von späteren Opfern, Tätern- und Mitläuferinnen zeichnet Seghers exemplarisch ein Spiegelbild der deutschen Bevölkerung und widmet sich, wie schon in ihrem berühmten Roman „Das siebte Kreuz“, dem Geheimnis des Widerstandes - der Frage, was Menschen dazu befähigt, in einem inhumanen Alltag ihre Menschlichkeit zu bewahren.
    Anna Seghers’ 1943 entstandene Erzählung ist das persönlichste Werk der Autorin, gewidmet ihrer im Ghetto getöteten Mutter und reich an autobiografischen Bezügen.

  • 22:05 Uhr

    SOS Klimawandel
    Werke von Alejandro Guarello, Pablo Aranda, Javier Party, Mauricio Córdova-Branttes und Ramón Gorigoitia
    E-MEX Ensemble
    Ltg.: Christoph Maria Wagner
    Aufnahmen vom 23.10.2025 in der Alten Feuerwache Köln
    Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

    Ein Konzert über Verantwortung und Verbundenheit - zwischen Kontinenten, Klangwelten und Generationen.

    Chile ist ein Land der Extreme und folglich ein Spiegel der globalen Klimakrise. Fünf dort geborene Komponisten widmen sich Themen, die unmittelbar spürbar sind: Dürren und Überschwemmungen, die Überfischung des Meeres, der Müll der Textilindustrie, das Austrocknen ganzer Landstriche durch Avocado-Plantagen. Was hierzulande oft abstrakt bleibt, wird in Chile zur täglichen Erfahrung - und im Konzert zur künstlerischen Aussage: Wissenschaftliche Daten werden zu Klangstrukturen, Choräle zu Klangritualen, poetische Fragmente zu musikalischem Protest.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Träume, Hoffnung und Enttäuschungen
    Eine Lange Nacht zu 15 Jahren tunesischer Revolution
    Von Sarah Mersch
    Regie: Claudia Mützelfeldt

    Als sich vor 15 Jahren in einer tunesischen Kleinstadt ein Gemüsehändler verbrannte, begann dort, was später als sogenannter “arabischer Frühling” in die Geschichte eingehen sollte: eine Reihe von Aufständen, getragen von vor allem jungen Leuten, die von einer besseren Zukunft geträumt haben. 15 Jahre später ist die Bilanz der von der Welt beklatschten und bewunderten Bewegung auf den ersten Blick düster: Weder der Traum von Demokratie und Freiheit ist in Erfüllung gegangen, noch hat sich der Lebensstandard der Menschen in Tunesien grundlegend verbessert. Was ist dazwischen passiert? Wie konnte vor 15 Jahren ein autoritäres Regime innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen? Und wie konnte nach zehn Jahren mühsamer demokratischer Gehversuche ein neues autoritäres Regime entstehen? Wo steht Tunesien heute, welche Träume haben die Menschen, welche Enttäuschungen haben sie erlebt? Wir sprechen mit denen, die vor 15 Jahren auf die Straße gegangen sind, und denen, die es heute noch tun. Mit Menschen, die an die Veränderung im Kleinen glauben, und denen, die sich in die Geschichte zurückversetzt fühlen.