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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 16.05.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Feuer speiend
    Angelika Niesciers Trio „Beyond Dragons“
    Aufnahme vom 30.10.2025 beim Jazzfest Berlin
    Am Mikrofon: Anja Buchmann
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Neues von der improvisierten Musik
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - Neues aus der Szene
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Motorpsycho (NOR)
    Aufnahme vom 26.7.2025 beim Burg Herzberg Festival
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Tim Baumann
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Tim Baumann
    (Wdh.)

  • 06:05 Uhr

    Steuerdebatte: Hohe Einkommen zu belasten ist nicht gerecht
    Von Maja Brankovic

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Schwester Elisabeth Muche, München
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Volker Treier, DIHK, Außenhandelsexperte, zu: Wirtschaftliche Verwerfungen

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Stefan Nacke, CDU, Vize-Vors. CDA, zu: Druck auf Koalition wächst

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann, MdEP, zu: Drohnen-Attacken und Friedens-Offerten aus Moskau

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 60 Jahren: Beginn der Kulturrevolution in China

  • 09:10 Uhr

    Zwischen Staub und Hype - Ein nostalgischer Einkaufsbummel
    Am Mikrofon: Daniela Siebert

    Poesiealben mit Glanzbildchen zum Einkleben. Eine flotte Lotte, mit der sich Früchte auspressen lassen - ohne Strom, nur mit ein bisschen Muskelkraft. Oder eine ganze Armee an Zinnsoldaten. Diese und ähnliche Dinge sind fast in Vergessenheit geraten. Aber eben nur fast. Denn der ein oder andere Laden in Berlin hält sie noch vor - diese Schätze aus längst vergangenen Zeiten.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Gitarrist Marcus Deml

    Die Musikauswahl eines Rock-Gitarristen enthält natürlich auch Musik von Rock-Gitarristen, aber Deml bietet mehr.

    Er nennt sich „Berufsmelodiespieler“, und trotz Augenzwinkern steckt darin viel Wahres. Marcus Deml wurde 1967 in Prag geboren, er wuchs in Wien und Frankfurt am Main auf, lebte und arbeitete in Los Angeles, wo er nach seinem Diplom ab 1988 als Gitarren-Dozent tätig war. Inzwischen ist er lange in Hamburg zuhause, wo er am Stadtrand ein Tonstudio und sein eigenes Label betreibt. Deml hat als Studiogitarrist auf zahlreichen Alben mitgespielt, u.a. mit seinen Bands Errorhead und Blue Poets Musik veröffentlicht. Wenn er zu einer Gitarre greift, derzeit meist einer Fender Stratocaster aus den 1960er-Jahren, lässt er abgegriffene Rock-Klischees weit hinter sich: Ihn interessieren Melodien viel mehr als alles bereits Gespielte. In „Klassik-Pop-et cetera“ erzählt Deml, wie ihn Gary Moore und Allan Holdsworth beeinflusst haben und was das mit seinem Solo-Album „Pure“ zu tun hat, das Ende 2025 erschien.

  • 11:05 Uhr

    System in crisis“ - Wie ist die britische Justiz zu retten?
    Von Timo Stukenberg

    Die altehrwürdige britische Justiz steckt in der Krise. Zehntausende Angeklagte und Opfer warten auf ihre Verfahren, teils seit Jahren. Die Gefängnisse sind überfüllt. Keine Woche vergeht, ohne dass Berichte über Drogenhandel und brutale Gewalt hinter Gittern öffentlich werden. Straftäter werden versehentlich aus der Haftanstalt entlassen, Betroffene fühlen sich nicht mehr sicher. Labour hat 2024 ein „System in der Krise“ geerbt, so die Rechtsexperten der Partei. Die Regierung versucht, Abhilfe zu schaffen - unter Hochdruck. Der Justizminister hat drastische Reformen angekündigt, zum Beispiel Einschnitte bei den traditionsreichen Jury-Verfahren. Der richtige Weg aus der Notlage ist aber umstritten. Kritikerinnen und Kritiker fürchten angesichts der Reformpläne um die Grundpfeiler der demokratischen Rechtsprechung. Die Labour-Regierung will schnell und entschieden durchgreifen, um einen Kollaps zu verhindern.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:10 Uhr

    Nach Treffen mit Trump: Xi am längeren Hebel?
    Von Martin Fritz

    Steuerdebatte: Hohe Einkommen zu belasten ist nicht gerecht
    Von Maja Brankovic

    Katholikentag: Wie politisch darf die Kirche sein?
    Von Rainer Brandes

    70 Jahre ESC: Die Illusion der unpolitischen Party
    Von Lars Hendrik Beger

    Am Mikrofon: Leo Ameln

  • 13:30 Uhr

    Madagaskar nach dem Umbruch - Gen Z zwischen Wut und Hoffnung

    BRICS-Gipfel - China und Iran im Fokus

    Sudan - Wie Frauen dem Krieg trotzen

    Singapur - Wo Kulturen und Religionen friedlich zusammenleben

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Stolz auf die Verfassung -
    Wieviel Platz sollten Hymnen und Patriotismus in der Schule bekommen?

    In „Campus & Karriere" fragen wir: Braucht es eine Hymnenpflicht in der Schule? Bietet sie eine Chance, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft mit Musik und Text der Hymnen zu stärken? Wir wollen auch vergleichend und kontrastierend fragen: Worin liegen die großen Unterschiede zwischen der in Bayern eingeführten Verfassungsviertelstunde und dem einstigen Unterrichtsfach Staatsbürgerkunde in der DDR? Was ist Ihre Meinung: Wieviel Platz ist für Hymnen und Patriotismus im Unterricht?

    Gäste:
    Prof. Dr. Henning Schluß, Professur für Bildungstheorie und Bildungsforschung, Institut für Bildungswissenschaft Universität Wien
    Michael Schwägerl, Vorsitzender des Bayerischen Philologenverbandes bpv
    Am Mikrofon: Henning Hübert

    Hörertelefon: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 - 535 8089

    Das Bayerische Kultusministerium hat festgelegt: Ab dem kommenden Schuljahr wird die Bayernhymne bei Schul- und Abschlussfeiern aufgeführt. Mitsingen ist erwünscht, aber keine Pflicht. Auch die National- oder die Europahymne soll erklingen, denn Hymnen gelten als Symbol für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für die einen ist das wünschenswert. Bei anderen regt sich Widerstand: Sollte Verfassungsstolz nicht besser Ergebnis von Demokratiebildung im Unterricht sein, sich also mit zunehmendem Wissen in der Schülerschaft entwickeln - als per Erlass oktroyiert zu werden? 

  • 15:05 Uhr

    Mamma Maria, Gloria!
    Der neue Italien-Hype in der deutschen Indie-Szene

    Derbe Provokation als Selbstermächtigung -
    Ikkimels neues Album „Poppstar“

    Erster indonesischer Pop-Export seit Jahrzehnten -
    Das Neo-Soul-Trio „Thee Marloes“ aus Java
    Natassya Sianturi und Raka Dharaka von Thee Marloes im
    Corsogespräch

    Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    25 Jahre „Herr Fuchs“
    Franziska Biermann: „Herr Fuchs mag Torte“
    Ab 6 Jahren
    (Edition Nilpferd in der G&G Verlagsgesellschaft)
    Ein Gespräch mit der Autorin und Illustratorin Franziska Biermann

    Elin Lindell: „12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle“
    Aus dem Schwedischen von Katharina Erben
    Ab 8 Jahren
    (Verlag Klett-Kinderbuch)
    Ein Beitrag von Judith Leister

    Soledad Romero Mariño, Mariona Cabassa (Ill.): „Das wundersame Buch über den Tod“
    Aus dem Spanischen übersetzt und erzählerisch bearbeitet von Melanie Laibl
    Ab 6 Jahren
    (Leykam Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:30 Uhr

    Wechselzwang:
    Krankenhäuser in Europa sollen ihre Software umstellen

    Wahlfreiheit:
    OpenEHR macht Krankenhaus-Software herstellerunabhängig

    Großpaket:
    Das Tech Souvereign Package setzt auf Euro-Clouds gegen Hyperscaler

    Ungenau:
    Die NRW-Datenschutzbeauftragte kritisiert zu laxe Sicherheitsgesetze

    Info-Update

    Sternzeit 16. Mai 2026:
    Die weißen Nächte von Norddeutschland

    Am Mikrofon: Manfred Kloiber

  • 17:05 Uhr

    Krieg und Frieden - Verwässern die Kirchen die christliche Ethik?
    Odilo Metzler, Bundesvorsitzender von pax christi, und Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik, im Gespräch
    Am Mikrofon: Burkhard Schäfers

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

    "Fidena" - Das internationale Figurentheaterfestival unter neuer Leitung an vielen Orten im Ruhrgebiet

    Ibsens "Wildente" zur Jubiläumsspielzeit: Andreas Kriegenburg inszeniert in Meiningen

    Podium: Wie spricht man beim Katholikentag über Kunstfreiheit?

    Kulturexporte im großen Stil? Wie viel chinesische Kunst steckt im Alltag, die Politikwissenschaftlerin Kristin Shi-Kupfer im Gespräch

    Am Mikrofon: Michael Köhler

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr

    Niedergang der USA: Hat Trump Angst vor China?

  • 20:05 Uhr

    Unruhe um einen Friedfertigen (1/2)
    Nach dem Roman von Oskar-Maria Graf
    Bearbeitung: Sebastian Goy
    Regie: Ulrich Heising
    Mit: Walter Schmidinger, Hans Baur, Christa Berndl, Fritz Strassner, Axel Bauer, Hans Stadtmüller, Peter Gebhardt, Michael Habeck, Günther Maria Halmer, Franz Böhm, Irm Hermann, Marianne Lindner, Karls Obermayr, Willy Schultes, Gerd Anthoff
    Komposition: Biermösl Blosn
    Ton und Technik: Hans Schmid, Günter Heß, Gertrud Koch
    BR/SWF 1984
    (Teil 2 am 23.5.2026)

    Zwischen dem Ersten Weltkrieg und Hitlers Machtergreifung ändert sich für die Bewohner von Auffing und Umgebung alles: In ihre ländliche Welt dringt die Ideologie des Hasses und der Gewalt ein.

    Oskar-Maria Graf (1894-1967) war ein bayerisch-US-amerikanischer Schriftsteller. Er beschäftigte sich mit dem Verhältnis von Faschismus und Kleinbürgertum. „Der Abgrund“ (1936) und „Anton Sittinger“ (1937) sind bedeutende Werke dieser Auseinandersetzung.

  • 22:05 Uhr

    Produziert im Deutschlandfunk:
    Teil 11: Komponierende aus Ostasien
    Von Hanno Ehrler

    Komponistinnen und Komponisten aus Korea, Japan und China gehören ab den 1960er-Jahren zunehmend zur europäischen Szene der Neuen Musik. Viele von ihnen leb(t)en in Deutschland oder haben hier einen Teil ihrer Ausbildung absolviert. Das beleuchten verschiedenste CD-Koproduktionen auch des Deutschlandfunks aus den letzten 20 Jahren. Sie präsentieren kompositorisches Schaffen von mittlerweile drei Generationen - begonnen mit Isang Yun und Younghi Pagh-Paan über Jo Kondo und Toshio Hosokawa bis hin zu Misato Mochizuki, Jin-Ah Ahn oder Ying Wang. Diese Aufnahmen führen vor Ohren, auf welche (auch verschiedene) Weise diese Tonsetzerinnen und Tonsetzer asiatische und europäische Musikkulturen zusammendenken.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Wiedersehen mit Hogwarts
    Eine Lange Nacht mit Harry Potter
    Von Markus Metz und Georg Seeßlen
    Regie: Giuseppe Maio

    Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es „Harry Potter“. Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe „Harry Potter“ - ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie - verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt fragt „Harry Potter“: Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und „Harry Potter“ traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was „Harry Potter“ so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und „analytischen“ Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit „Harry Potter“ wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell.