Schutz oder staatliche Überwachung?
Die Debatte über Cybersicherheit in Deutschland
Gäste:
Dr. Sven Herpig, Leiter für Cybersicherheitspolitik und Resilienz beim Thinktank interface
Jeanne Dillschneider, Bündnis 90/Grüne, MdB, Mitglied im Ausschuss für Digitales und Staatsmodernisierung
Klaus Landefeld, Vorstand Infrastruktur und Netze bei eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
Am Mikrofon: Brigitte Baetz
Hörertel.: 00800 4464 4464
agenda@deutschlandfunk.de
Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen und Infrastrukturen nehmen zu. Die Bundesregierung will Deutschland resilienter gegen solche Attacken machen und hat einen Entwurf für ein neues Gesetz zur „Stärkung der Cybersicherheit“ vorgelegt. So sollen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt zusätzliche Befugnisse erhalten, um schädlichen Datenverkehr umzuleiten. Kritiker sehen darin jedoch ein mögliches Instrument unzulässiger staatlicher Überwachung. Wie angreifbar ist die deutsche Infrastruktur, sind deutsche Unternehmen? Wie könnte unsere Cybersicherheit in Zukunft aussehen? Und wie viel staatliche Kontrolle ist dabei notwendig?