Lern-Therapie und Nachteilsausgleich
Hilfe bei Lese- und Rechtschreibstörung
Gast:
PD Dr. Kristina Moll, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am LMU Klinikum in München
Am Mikrofon: Lennart Pyritz
Reportage:
"Vorlese-Apps sind echt hilfreich.": Eine Legasthenikerin berichtet
11:05 Uhr-Gespräch:
Wie finden Eltern Hilfe für ihre Kinder mit Legasthenie?
Interview mit Sandra Frisch, Verantwortliche für das Beratungstelefon des Bundes-Verbandes Legasthenie und Dyskalkulie
Aktuelle Informationen aus der Medizin:
Ernährung, Zuckersteuer, Abnehmpille - was tun gegen Adipositas?
Interview mit Knut Mai, Direktor der Medizinischen Klinik für Endokrinologie und Stoffwechselmedizin, Charite, Berlin und Vorsitzender Deutsche Adipositasgesellschaft
Klimaangst
Wenn die Folgen der Erderwärmung die Psyche belasten
Hörertel.: 00800 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de
Die Buchstaben verschwimmen ineinander, beim Schreiben ergeben die Wörter keinen Sinn, laut Vorlesen ist ein Albtraum. Für Kinder mit Legasthenie, also einer Lese-Rechtschreibstörung ist der Schulbesuch eine ganz besondere Herausforderung. Sie sind nicht weniger intelligent als andere Kinder. Einige Verarbeitungsprozesse in ihrem Gehirn laufen einfach nur anders. Trotzdem leiden die Betroffenen darunter, weil sie ständig an etwas scheitern, das vielen leicht zu fallen scheint. Mit den richtigen Hilfestellungen können die Kinder lernen, mit ihren Schwierigkeiten umzugehen und sich selbstbewusst entwickeln. Frühe Förderung ist wichtig - denn Legasthenie wächst sich nicht aus. Zu spät für eine Legasthenie-Therapie ist es aber nie. Auch im Erwachsenenalter können individuelle Interventionen noch hilfreich sein.