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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 08.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Josephine Schulz

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Tobias Armbrüster

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Die CSU in Bayern gegründet

  • 09:10 Uhr

    Ukraine: Die Hintergründe der Personal-Rochaden in Kiew

    Bulgarien: Wie der Oppositions-Bürgermeister von Sofia politisch gegängelt wird

    Schneemassen zum Trotz: Radfahren im finnischen Oulu

    Am Mikrofon: Jan Borree

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Die Hoffnung auf Erlösung verbindet Terroristen, MAGA-Bewegung und russische Orthodoxie
    In den vergangenen Jahrzehnten haben islamistische Terroristen immer wieder Anschläge auf Menschen in Europa verübt. Beatrice de Graaf, Professorin für Geschichte an der Universität Utrecht hat sich wissenschaftlich mit Radikalisierung und Terrorismus beschäftigt. Sie geht davon aus, dass Erlösungshoffnungen bei der Radikalisierung eine wichtige Rolle spielen. Aber auch in der politischen MAGA-Bewegung in den USA um Donald Trump und bei der Anhängerschaft von Wladimir Putin spielen Vorstellungen von Erlösung eine Rolle, sagt sie.

    Gipfeltreffen im Vatikan: Papst Leo trifft erstmals Kardinäle zum Konsistorium
    Das erste offizielle Treffen zwischen dem amerikanischen Papst und seinen Kardinälen soll im Geiste der Brüderlichkeit und Gemeinsamkeit stattfinden. Die Kardinäle seien aufgerufen, den Papst bei der Ausübung seiner Verantwortung in der Leitung der Universalkirche zu unterstützen. Hinter verschlossenen Türen könnte die Feier der alten lateinischen Messe diskutiert werden. Die Ausübung dieser Messe war von Leos Vorgänger Papst Franziskus stark eingeschränkt worden.

    Orthodoxie in Moldau: Woran glauben die Gagausen?
    Das turksprachige Volk ist eine Bevölkerungsgruppe im Süden der Republik Moldau. Bis heute sprechen die Gagausen eine eigene Sprache und haben eigene Bräuche. Ihre Traditionen und ihre Religion prägen das gesellschaftliche Leben in Moldau.

    Am Mikrofon: Susanne Fritz

  • 10:08 Uhr

    Online sicher shoppen - Recht und Pflichten bei Internet-Geschäften
    Am Mikrofon: Armin Himmelrath
    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Kleidung oder technische Geräte, Lebensmittel oder Spielzeug, Möbel oder Sammlerstücke aller Art: So gut wie alles, was handelbar ist, kann online mit wenigen Klicks gekauft werden. Das geht einfach und schnell - nicht zuletzt, weil auch die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nur einen Klick entfernt ist. Und die meisten Internet-Käuferinnen und -Käufer beschäftigen sich vermutlich nicht näher mit den Details der Verträge, die sie online eingehen.
    Was aber, wenn es zum Streit um Internet-Geschäfte kommt? Wie unterscheiden sich die dortigen Rechte und Pflichten für alle Beteiligten von Geschäften an der Ladentheke? Welche Fristen sowie Garantie- und Umtauschregelungen gibt es? Und wie kann man sich vor Betrug schützen? Ihre Fragen und Anregungen zum Shoppen im Netz diskutiert Armin Himmelrath mit Fachleuten im Studio.

  • 11:35 Uhr

    Düngegesetz: Pläne der Bundesregierung

    Mercosur: Was die EU-Kommission für die Landwirtschaft plant

    Wolf ins Jagdgesetz - was soll das nützen?

    Europas Klimazoll - sorgt der CO2-Grenzausgleich für fairen Wettbewerb?

    Warten auf die Schneefront - zu wenig Notunterkünfte, mehr Verletzte


    Am Mikrofon Ann-Kathrin Büüsker

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    I.V. Nuss: „R-O-N=O“
    (Diaphanes Verlag)
    Ein Beitrag von Maximilian Mengeringhaus

    Mariana Enriquez: „Grelles Licht für darke Leute“
    Aus dem argentinischen Spanisch von Silke Kleemann und Inka Marter
    (S. Fischer Verlag)
    Ein Beitrag von Oliver Jungen

    Am Mikrofon: Dina Netz

  • 16:35 Uhr

    Abnehmspritze:
    Inwiefern steigt das Gewicht nach dem Absetzen wieder an?

    Frühe Erdbebenwarnung:
    Tiefseekabel als tausende Kilometer langer Seismograf

    Europas Raumfahrtjahr:
    Was sich die ESA für 2026 vornimmt

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 8. Januar 2026:
    Die Raumfahrt und das Militär

    Am Mikrofon: Kathrin Kühn

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Fakten oder Bauchgefühl? Was unsere Angst vor Kriminalität prägt

    Gewaltige Schlagzeilen: Wie Medien Kriminalitätsfurcht schüren. Interview mit Prof. Thomas Hestermann, Medienwissenschaftler Macromedia University of Applied Sciences, Campus Hamburg

    Braunschweiger Weststadt: Wie Stadtplanung das öffentliche Sicherheitsgefühl verändern kann

    Von Dörte Hinrichs und Josephine Schulz

    Überfälle, Messerangriffe, Vergewaltigung - die Angst, Opfer solcher Verbrechen zu werden ist oft groß. Tatsächlich meldete das BKA für 2024 einen leichten Anstieg der angezeigten Gewaltverbrechen und Sexualdelikte. Straftaten, die das Sicherheitsgefühl der Menschen besonders beeinträchtigen, mehr als etwa Diebstahl oder Betrug - auch weil Medien breiter darüber berichten. Subjektive Kriminalitätsfurcht deckt sich nur teilweise mit tatsächlicher Kriminalitätsentwicklung, mit den Zahlen der Polizeistatistik. Denn diese sind nur ein Aspekt unter vielen, die Angst, konkrete Angstszenarien und Tätervorstellungen prägen. Aktuelle Forschung zeigt, dass auch psychologische, sozioökonomische und mediale Faktoren dabei eine große Rolle spielen. Und an einem Beispiel aus Braunschweig lässt sich lernen, wie sich mit städtebaulichen Maßnahmen einst angstbesetzte Orte positiv verändern lassen.

  • 20:30 Uhr

    Chronik einer Abschiebung (4/4)
    Leben in der Fremde

    Nach dem verzweifelten Warten am Flughafen in Bagdad fährt Familie Qasim weiter in ihr Heimatdorf im Nordirak. Ihr Haus wurde im Krieg zerstört.

    Der Staat übernimmt den Wiederaufbau nicht - und der Familie fehlt das Geld dafür. Vorerst wohnen sie bei Verwandten. Die Reporterinnen Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle vom rbb-Podcast Deep Doku treffen sie im Irak, erfahren unter welchen Umständen sie jetzt leben müssen. Sie versuchen zu verstehen, ob ein Neuanfang in einem Land, in dem die Familie nur knapp einen Völkermord überlebt hat, überhaupt möglich ist. Und sie übergeben der Familie Qasim die zahlreichen Geschenke und Briefe, die die Lychener Freund:innen ihnen für sie mitgegeben haben.
    Zurück in Deutschland stellen die Reporterinnen Behörden und Politiker:innen eine zentrale Frage: Kurz vor der Abschiebung lebten in Brandenburg über 300 irakische Geflüchtete, die rechtlich ausreisepflichtig waren - darunter auch mehrfach straffällige. Warum also wurde ausgerechnet eine gut integrierte sechsköpfige Familie abgeschoben? Viele Unterstützer:innen vermuten: Es ging weniger um Gerechtigkeit als darum, die Abschiebezahlen zu erhöhen und den angekündigten „Kurswechsel“ der neuen Regierung sichtbar zu machen. Was ist dran an dieser Vermutung?

  • 21:05 Uhr

    Deutschlandreise (20): Bayern (II) - Nürnberg und Regensburg
    Von Lisa Koenig

    Nicht nur Bayerns Hauptstadt hat in Sachen Jazz einiges zu bieten. Auch in Nürnberg und Regensburg gibt es ein reges Jazzleben.

    Jazz hat in Nürnberg Tradition: Vor über 70 Jahren öffnete dort einer der ältesten Jazzclubs Deutschlands, noch heute ist Jazz aus der mittelalterlich geprägten Stadt kaum wegzudenken - auch wenn sich die Szene verändert hat. Bis in die frühen Morgenstunden jammte einst Gerry Mulligan im „Jazzstudio Nürnberg“. Fast 40 Jahre traten zudem zahlreiche Genre-Größen beim „Jazz Ost-West“-Festival in der Stadt an der Pegnitz auf, darunter Stars wie Art Blakey und Tomasz Stañko, doch 2002 endete die Veranstaltungsreihe - eine rege Jazzszene ist Nürnberg dennoch geblieben. Dazu trägt auch die Jazz-Abteilung der noch jungen Hochschule für Musik bei. Wie aber hat sich die Jazzlandschaft Nürnbergs verändert? Knapp über eine Autostunde südlich von Nürnberg liegt Regensburg, das 2023 mit „Sparks & Visions“ im Theater Regensburg ein neues internationales Musikfest ins Leben rief.

  • 22:05 Uhr

    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68 „Pastorale"
    Philadelphia Orchestra
    Leitung: Bruno Walter

    Aufnahme vom Januar 1946
    Am Mikrofon: Michael Stegemann

    Im Bruno Walter-Jahr 2026 erinnern wir an die schlanke Gradlinigkeit des Dirigenten ohne pathetische Übertreibung.

    2026 ist Bruno Walter-Jahr: Als Bruno Schlesinger wurde der Dirigent am 15. September 1876 in Berlin geboren und gilt bis heute als einer der „Riesen" seiner Kunst. Nicht nur als Interpret Gustav Mahlers, dessen Assistent er zeitweise war, sondern vor allem auch für die Musik der Wiener Klassik. Die Sinfonie Nr. 6 F-Dur, op. 68, die „Pastorale“ von Ludwig van Beethoven, entstand vor 80 Jahren, vom 10. bis zum 12. Januar 1946, mit Bruno Walter und dem Philadelphia Orchestra - eine seiner frühen Aufnahmen für das amerikanische Label Columbia. Und sie zeigt exemplarisch, was Walter auszeichnet: Eine schlanke Geradlinigkeit ohne pathetische Übertreibungen, und vor allem ohne die agogischen „Beulen", wie man sie bei so vielen anderen Dirigenten der Zeit hört.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht