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Programm: Vor- und RückschauDonnerstag, 09.04.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Sarah Zerback

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Thomas Dörken-Kucharz, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Zoltàn Kiszelly, Universität Budapest, zu: Ungarn-Wahl

    07:15 Uhr   Interview

    Interview mit Andreas Lenz, CSU, wirtschaftspol. Spr. Union, zu: Energieengpass

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Gerlinde Niehus, Publizistin und NATO-Expertin, zu Trump und Rutte

    u n d

    Interview mit Omid Nouripour, B90/Grüne, Bundestagsvizepräsident, zum Iran

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 400 Jahren: Der englische Philosoph Francis Bacon gestorben

  • 09:10 Uhr

    Straße von Hormus - Interview mit Moritz Brake (nexmaris) über Rolle der Europäer

    Ungarn vor der Wahl - Rückblick auf 16 Jahre Viktor Orbán

    Sanfte Riesen, große Nachfrage - Waltourismus in Norwegen boomt

    Am Mikrofon: Andreas Noll

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Junge Steinmetze und die Fialen am Aachener Dom
    Restauratoren begutachten und ersetzen zurzeit die reich verzierten Bauteile an der 1200-jährigen Kathedrale im Rheinland. Fialen sind notwendig, um den gotischen Teil des Doms an den Außenseiten zu stützen. Beim Ausbessern der Schäden helfen auch junge Steinmetze.

    Was wird aus Friedhöfen, die nicht mehr gebraucht werden?
    Viele Friedhöfe in Deutschland stehen halb leer, weil es mehr Platz als Gräber gibt. So sieht es auch auf evangelischen Friedhöfen in Berlin aus. Deshalb verkauft die Kirche dort ehemalige Friedhöfe, damit die begehrten Flächen anders genutzt werden können. Doch dabei kommt es ganz darauf an, was auf dem Gelände entstehen soll.

    Der Park des Kardinals in Tivoli: ein Spaziergang durch die Villa D‘Este
    Er ist der Inbegriff eines Renaissance-Parks mit prachtvollen Brunnen, Zypressen und Obstbäumen. Im 16. Jahrhundert ließ Kardinal Ippolito D’Este ihn bauen. Der Park sollte ihm Ruhm und Ehre bringen, denn der Kardinal wollte unbedingt Papst werden.

  • 10:08 Uhr

    Gesund und ausreichend? Vegetarisch und vegan essen

    Gäste
    Ruth Deckers, vegane und vegetarische Köchin
    Antje Gahl, Deutsche Gesellschaft für Ernährung
    Achim Bub, Max Rubner-Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung
    Dr. Markus Keller, Forschungsinstitut für pflanzenbasierte Ernährung
    Am Mikrofon: Malte Hennig

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    marktplatz@deutschlandfunk.de

    Tierschutz, Klima, Gesundheit - verschiedene Gründe motivieren Menschen dazu, sich vegetarisch oder vegan zu ernähren. Rund 10 Millionen sind es in Deutschland, die kein Fleisch essen oder ganz auf tierische Produkte verzichten. Einige fragen sich jedoch, ob diese Form der Ernährung gesund ist, ob sie Nachteile hat gegenüber einem konventionellen Speisezettel. Dabei geht es unter anderem um Fragen wie: Liefert diese Form der Ernährung ausreichend Nährstoffe? Welche Alternativen gibt es zu tierischem Protein? Sollten Kinder Fleisch essen? Kann man sich in der Schwangerschaft vegan ernähren? Ist es sinnvoll, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen? Hat diese Ernährung Vorteile für meine Gesundheit? Und worauf sollte ich achten, wenn ich vegetarisch oder vegan esse? Antworten geben die von Moderator Malte Hennig geladenen Fachleute.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Tomer Gardi: „Liefern“
    In Teilen aus dem Hebräischen übersetzt von Anne Birkenhauer
    (Tropen Verlag)
    Ein Beitrag von Carsten Hueck

    Gabriella Zalapi: „ Ilaria“
    Aus dem Französischen von Claudia Steinitz
    (Suhrkamp Verlag)
    Ein Beitrag von Meike Feßmann

    Am Mikrofon: Nora Karches

  • 16:35 Uhr

    Renaturierung von Regenwald:
    Feldstudie in Ecuador gibt Zeichen für Hoffnung

    Globale Lichtverschmutzung:
    Langzeitstudie zeigt interessante Dynamik

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 9. April 2026:
    Deutschlands Ehrenastronom und verbogene Galaxien

    Am Mikrofon: Ralf Krauter

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Maximalbelastung - Wer kann das Politik machen eigentlich aushalten?

    Wie ich mich selbst verlor... - Ausstieg aus dem Politikerinnenleben
    Interview mit Katja Suding, ehemals MdB und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP

    Studien zu hoher Arbeitsbelastung und Druck über soziale Medien

    Von Bettina Köster und Josephine Schulz

    Hohe Arbeitsbelastung, Nachtschichten und häufige Präsenz in der Öffentlichkeit. Das gehört ganz selbstverständlich zum Politikerleben. Die Studienlage zu dem Thema zeigt: Dazu kommen inzwischen auch immer mehr Anfeindungen in den sozialen Medien. Und auch die Erwartungen vieler Bürgerinnen und Bürger sind gestiegen. Besonders Frauen wollen und können sich dem oft nicht mehr aussetzen. Die Folge: Einige steigen auch aus der Politik aus, wie beispielsweise Katja Suding, die ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Aber auch Anke Domscheit-Berg, bis 2025 Bundestagsabgeordnete für Die Linke und Michael Salomo, Oberbürgermeister von Heidenheim und Bundesvorsitzender des Netzwerks junger Bürgermeister*innen, erzählen in dieser „Systemfragen“-Folge, was einen in der Politik besonders belastet. Wieviel Resilienz müssen Politikerinnen und Politiker also mitbringen, wenn sie sich für ihr Land einsetzen wollen? Und wie müssten sich die Rahmenbedingungen ändern, damit nicht nur noch diejenigen übrig bleiben, die mit vier Stunden Schlaf auskommen und privat Menschen haben, die ihnen familiär den Rücken freihalten.

  • 20:30 Uhr

    Babas Geister (5/6)
    Gewitternächte im Kinderkurheim - Çocuk yurdunda fýrtýna geceleri
    Von Ayla Güney und Jurate Braginaite
    Regie: Die Autorinnen
    Redaktion: Christian Lerch/Christiane Habermalz
    SWR Kultur/Deutschlandfunk 2024

    Folge 6 am 16.04.2026

    Erbrochenes statt Kuchen. Das einst glanzvolle „Sternenwirtshaus” wird vorübergehend zum Kinderkurheim. Geführt von einem Ehepaar mit falscher Identität und grausamen Erziehungsmethoden. Ayla und Jurate stoßen auf eine Information, die in den meisten Erzählungen über das „Sternenwirtshaus” gar nicht oder nur nebenbei erwähnt wird: 1949 mieten Paul und Else Bartsch das ehemalige Hotel und führen es als das „Kinderhöhenkurheim Hohritt”. Sind das die Kinder, die Gültekin erschienen sind? Die Autorinnen versuchen mehr über das Kinderkurheim und das dubiose Paar herauszufinden. Außerdem befragen sie mit dem Schwarzwald-Schamanen Konrad Stiefvater die letzten Geister des „Sternenwirtshauses”. Welche Antworten werden sie bekommen?

  • 21:05 Uhr

    Angriff der Quintolen
    Aktuelle Rhythmuskonzepte im Jazz
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

    Eine Orientierungshilfe im Rhythmusdickicht des zeitgenössischen Jazz.

    Nur ein Tempo oder Metrum pro Stück, das ist heute manchen zu wenig. Triolen, Quintolen, Septolen - in aktuellen Spielformen improvisierter Musik überlagern sich häufig die rhythmischen Einteilungen. Welche Ideen stecken dahinter? Beim Mitzählen kommt man schnell ins Stolpern: Im aktuellen Jazz überlagern sich die Taktarten, variieren die Tempi, verschieben sich die Akzente, bis man die Orientierung verliert. Die traditionellen Konzepte „swing“, „Puls“ oder „Groove“ werden instabil, von komplexeren Schichtungen abgelöst oder darin aufgenommen. Der Berliner Gitarrist Beatdenker hat aus Rhythmusexperimenten für sich eine praktische Wissenschaft gemacht. Er und andere erklären in der Sendung ihre Ideen.

  • 22:05 Uhr

    Wiedererweckung mit Folgen
    Neue Cembalowerke des 20. Jahrunderts
    Am Mikrofon: Klaus Gehrke

    Um 1926 erlebte das Cembalo eine Renaissance, in neuen Werken aber auch in Aufführungen von Alter Musik.

    Zwar verwendeten Haydn und Mozart es anfangs noch bei der Begleitung von Rezitativen oder im Bass-Continuo - doch als Soloinstrument war das Cembalo Ende des 18. Jahrhunderts schon längst aus der Mode gekommen. Und es vergingen fast 150 Jahre, bis die polnische Pianistin Wanda Landowska nach 1900 das Cembalo für sich entdeckte. Sie regte nicht nur Instrumentenbauer an, sondern ermunterte auch Komponisten zu neuen Werken. 1926 schrieb Manuel de Falla für sie sein Cembalokonzert, knapp zwei Jahre später folgte das von Francis Poulenc. Auch danach beschäftigten zeitgenössische Komponisten sich immer wieder mit dem alten Instrument, das ab den 1950er-Jahren in immer besseren Nachbauten wieder in die Alte Musik zurückkehrte und damit das moderne Klavier aus diesem Bereich verdrängte.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht