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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 13.10.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Barbara Schmidt-Mattern

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Arbeitgebertag: Forderungen an die Politik - Interview mit Steffen Kampeter, BDA-Hauptgeschäftsführer

    07:15 Uhr   Interview

    Bas-Rücktritt: Umgang im politischen Betrieb - Interview mit Annika Klose, SPD, MdB

    08:10 Uhr   Interview

    Trump und der Dieseldeal: Interview mit Constanze Stelzenmüller, Brookings

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Generaloberst Hans von Seeckt verlässt die Reichswehr

  • 09:10 Uhr

    EU-Visabeschränkungen für Russen - Interview mit Raphael Bossong, SWP

    Großbritannien - Burnham bestätigt russische Einmischung in Brexit-Votum 2016

    Spanien - Königspaar besucht Exklave Ceuta

    Am Mikrofon: Nina Voigt

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    An der Front oder an der Tora? Debatte um Wehrpflicht für Charedim in Israel
    Seit Monaten spaltet dieses Thema die israelische Gesellschaft: Die Wehrpflicht für die Charedim. Unversöhnlich stehen sich säkulare Teile der Gesellschaft und ultrareligiöse Verweigerer gegenüber. Mit Blick auf die anstehende Wahl am 27. Oktober droht das Thema zu einem politischen Pulverfass zu werden. Der Streit besitzt genügend Sprengkraft, um künftige Koalitionsverhandlungen zu blockieren und das gesellschaftliche Fundament des Landes weiter zu erschüttern.

    Fünf Jahr nach der Flutkatastrophe an der Ahr - was können Gedenkorte und Kirchen nach einer Katastrophe leisten?
    Vor gut fünf Jahren, im Juli 2021, starben bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 135 Menschen. Unzählige Wohnhäuser, Geschäfte und Brücken wurden zerstört. Schon kurz nach der Flut suchten Menschen nach Orten, an denen sie trauern, sich erinnern und das Erlebte verarbeiten konnten. Kirchen und kirchliche Seelsorge stießen dabei an ihre Grenzen - auch, weil sie selbst von der Flut und ihren Folgen betroffen waren. Vieles entstand deshalb auf Initiative von Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Angehörigen der Opfer. Sie engagierten sich ehrenamtlich und schufen Orte der Erinnerung und Begegnung. Zum Beispiel eine Flutkapelle in den Weinbergen.

    Die Sikhs und das aktive Mitgefühl
    Dass Menschen sich einsetzen für andere, gerade in schwierigen Situationen ist etwas, was zur Geschichte der Menschheit dazugehört. Man erkennt es daran, dass praktisch alle Religionen eine Pflicht zum sozialen Engagement auf die eine oder andere Art institutionell verankert haben, zum Beispiel der Zakât im Islam oder die Zedaka im Judentum. Im Sikhismus gibt es das Sevâ, die Pflicht zum freiwilligen Dienst an der Gesellschaft. Was bedeutet das Sevâ für die Sikhs? Eine Spurensuche in Berlin.

    Am Mikrofon: Benedikt Schulz

  • 10:08 Uhr

    Tiermedizin
    Wenn Hund und Katze krank sind

    Gast:
    Prof. Dr. Barbara Kohn, Freie Universität Berlin, Klinik für kleine Haustiere
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Reportage:
    „Das nimmt einen dann ganz schön mit“ - Tierhalterinnen berichten

    11:05 Uhr-Gespräch:
    Wie arbeitet die StIKo für Haus- und Nutztiere?
    Interview mit Dr. Max Bastian, Leiter Geschäftsstelle StIKo Vet, Friedrich-Loeffler-Institut

    Aktuelle Informationen aus der Medizin:
    Wie entwickeln sich Schmerzen im Lauf des Lebens?
    Interview mit Prof. Dr. Ulrike Bingel, Leiterin des Zentrums für universitäre Schmerzmedizin, Universitätsklinikum Essen

    Medizingeschichte:
    Ein Besuch im Epilepsie-Museum

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Gut 30 Millionen Haustiere gibt es in Deutschland, und auch die werden mal krank. Parasitenbefall und Magen-Darm-Probleme sind besonders häufig, aber die moderne Veterinärmedizin kann mittlerweile auch bei Zahnproblemen, Herzleiden oder Krebserkrankungen helfen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Manik Sarkar: „Ochsenkopf“
    Aus dem Niederländischen von Ruth Löbner
    (Paul Zsolnay Verlag)
    Ein Beitrag von Jan Drees

    Mathieu Belezi: „Erde und Sonne angreifen“
    Aus dem Französischen von Laura Strack
    (Matthes & Seitz Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Nico Bleutge

    Am Mikrofon: Sigrid Brinkmann

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Heimgesucht
    Rückkehr ins Kinderkurheim Johannaberg
    Von Silas Degen
    Regie: der Autor
    Deutschlandfunk 2025

    Im Kinderkurheim Johannaberg bei Detmold mussten Verschickungskinder Heimweh, Angst und Gewalt erleben. Jahrzehnte später macht sich eine Gruppe von Zeitzeug*innen auf die Reise. Am Ort des Geschehens verarbeiten sie ihre Erinnerungen zu Szenen.

    In der Nachkriegszeit wurden Millionen Kinder zu sechswöchigen Kuren verschickt, um sich zu erholen. Doch viele erlebten Heimweh, Angst und Gewalt. So auch im DRK-Kinderkurheim Johannaberg bei Detmold am Rande des Teutoburger Waldes. Jahrzehnte später steigt eine Gruppe von Zeitzeug*innen abermals in den Zug und macht sich auf die Reise. Eine Woche ziehen sie in das mittlerweile leerstehende und verfallene Gebäude. Am Ort des Geschehens verarbeiten sie ihre Kindheitserinnerungen zu Szenen - und erwecken das Heim wieder zum Leben. Das Feature basiert auf Silas Degens gleichnamigen Dokumentarfilm, der während seines Studiums an der Filmuniversität Babelsberg entstand.

  • 20:05 Uhr

    I love you because I love you
    Von Fabio Thieme
    Regie: der Autor
    Mit: Johann Born, Magdalena Gräslund, Nele Trebs
    Komposition: Yannick Pernot
    Deutschlandfunk in Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch 2026
    Länge: 35‘19

    Ist es echt, wenn es sich echt anfühlt? Ein Hörspiel über Menschen, Maschinen und den Klang der Nähe.

    Das Stück nimmt die Zuhörenden mit in den Klangraum der neuen Art von Liebesbeziehungen, die wir mit KI eingehen. Wenn sich die ekstatischen Höhen und herzzerreißenden Tiefen genauso echt anfühlen wie vorher, stellt sich die Frage, was die Abhängigkeit von einem Partner von der Abhängigkeit von einer Software unterscheidet. Ist Liebe nicht immer Projektion? Eine hoffnungslos romantische, immersive Reise ins Jenseits der Liebe.

    Fabio Thieme (1997) ist Regisseur und Autor. Er absolviert sein Regie-Studium an der HfS „Ernst Busch“ mit Stationen an der Filmakademie Wien und der UdK Berlin. Seine Arbeiten handeln von Betrug, Fälschungen und spielerischen Realitätsverzerrungen und haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Hauptpreis der Jury bei der Woche der jungen Regie 2026. 

  • 21:05 Uhr

    Musiker ohne Grenzen
    Sam Gendel & Sam Amidon
    Sam Gendel, Saxofon/Electronics
    Sam Amidon, Gitarre/Gesang
    Aufnahme vom 11.9.2026 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal im Rahmen der Cologne Jazzweek
    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Aufeinandertreffen zweier Freigeister, die sich spielerisch zwischen verschiedenen Formen populärer Musik bewegen.

    Sam Gendel und Sam Amidon haben sich in den vergangenen Jahren jeweils einen Namen damit gemacht, aus einer musikalischen Tradition kommend neue und undogmatische Wege einzuschlagen. Sam Gendel wuchs mit der riesigen Jazzsammlung seines Vaters auf. Aus seiner Liebe für Duke Ellington, Miles Davis oder John Coltrane entstand Musik, die genauso von aktueller Pop- und Black Music und ihren Produktionsformen beeinflusst ist. Deshalb spielt der Einsatz von Electronics in Gendels Musik eine genauso wichtige Rolle wie das Saxofon. Sam Amidons Wurzeln liegen im Folk, doch ist er nicht nur ein exzellenter Kenner der Geschichte amerikanischer Roots-Music, sondern sucht auch immer wieder die Nähe zur Impro-Szene und experimentiert mit freien Formen des Musikmachens.

  • 22:05 Uhr

    La jeune parque
    Ein musikalisch-kinetisches Projekt zwischen Köln und Paris
    Von Leonie Reineke

    Ein hybrides Gesamtereignis, das die Grenzen zwischen Klang, Körper, Raum und Narrativ neu auslotet.

    Vom Ballett über zeitgenössische Tanzstile bis hin zum Street Dance - Klang und Bewegung sind eng miteinander verbunden. Was aber geschieht, wenn sie sich auf ganz neue Weise miteinander verbinden? In ihrem interdisziplinären Projekt „La Jeune Parque“ entwickeln der Komponist Matthias Krüger, die Tänzerin Élodie Sicard, das Kölner Ensemble BRuCH und das Pariser Forschungszentrum IRCAM eine musikalisch-kinetische Ko-Komposition. Sensoren, Controller und mobile Lautsprecher verwandeln dabei Tanz in Klang und Klang in Bewegung. Jede Aktion erzeugt ein vernetztes, interaktives Geflecht aus Musik, Raum und Licht, das die Bühne zu einem Instrument macht.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht