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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 21.07.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Maria Grunwald

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Christoph Pötzsch, Dresden
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Humanitäre Lage im Südlibanon: Interview mit Sarah Easter, CARE

    07:15 Uhr   Interview

    Diskussion um Leihmutterschaft: Interview mit Helmut Frister, Deutscher Ethikrat

    08:10 Uhr   Interview

    Moderne Kriegsführung: Machts die Ukraine vor? Interview mit Andreas Schwarz, SPD

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 70 Jahren: Allgemeine Wehrpflicht in der Bundesrepublik

  • 09:10 Uhr

    Ukrainische Militärführung - Wie der Machtkampf Selenskyj unter Druck setzt

    Republik Moldau - Parlament entscheidet über neue Regierung

    Schweden - Verschärfung in der Migrationsdebatte

    Am Mikrofon: Katharina Peetz

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Warum Wiederaufbau und Neubau von Synagogen in der Nachkriegszeit schwierig war
    Heute gehören Synagogen vielerorts zum deutschen Stadtbild. Der Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg war allerdings schwierig: Nicht nur, weil finanzielle Mittel fehlten, sondern auch, weil es an öffentlichem Interesse mangelte. Städte bauten auf den Ruinen von Synagogen lieber Parkplätze oder Hotels. Moralische Bedenken gab es kaum. 

    Kontroverse um Theaterstück: Darf ein gestrandeter Wal am Kreuz hängen?
    Wochenlang hatte im Frühjahr der gestrandete Buckelwal Timmy die Aufmerksamkeit und das Mitgefühl der Deutschen. Das Theaterstück "TIMMY: Die Hope stirbt zuletzt" am Hamburger Ernst-Deutsch-Theater nimmt jetzt diese ungewöhnliche Empathie aufs Korn und inszeniert sein Schicksal als christliche Passionsgeschichte, in der der Wal am Ende gekreuzigt wird. Ist das Blasphemie oder Freiheit der Kunst? Dazu ein Gespräch mit Joachim Valentin, Professor für Christliche Religions- und Kulturtheorie an der Goethe-Universität Frankfurt.

    Guatemala: Kirchen kümmern sich um Abgeschobene aus den USA
    Die Abschiebeaktionen der USA unter Präsident Trump haben massive Folgen für Mittelamerika: Zehntausende Menschen wurden bereits dorthin deportiert, in Länder, die mit der humanitären Krise maßlos überfordert sind. Und für viele Abgeschobene ist es die Rückkehr in ein Land, das sie bereits als Kinder mit ihren Eltern verlassen haben. Sie kennen dort niemanden und sprechen teils kaum Spanisch. Kirchliche Einrichtungen und Organisationen kümmern sich um sie.

    Am Mikrofon: Ina Rottscheidt

  • 10:08 Uhr

    Behandlung nach Maß:
    Individualisierte Brustkrebstherapie

    Gast:
    Prof. Dr. med. Nadia Harbeck, Leiterin des Brustzentrums und der Onkologischen Tagesklinik der Universitäts-Frauenklinik, LMU Klinikum, München
    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

    Reportage:
    Brustkrebs. Eine Betroffene erzählt.

    Aktuelle Informationen aus der Medizin: 
    Jugendliche und E-Scooter: Immer mehr Unfälle
    Interview mit Prof. Dr. Guido Seitz, Direktor des Zentrums für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie

    Präventionsmedizin: Wie Impfen in der Klinik vor Infarkten schützen könnte

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Jährlich erkranken in Deutschland rund 70.000 Frauen an Brustkrebs. Er zählt damit zu den häufigsten Krebserkrankungen von Frauen. Generell gilt: Je früher ein Brustkrebs entdeckt wird, umso größer sind die Heilungschancen. Auch bei fortgeschrittener Erkrankung stehen heute sehr gute Behandlungsmethoden zur Verfügung. Die jeweils beste Behandlung orientiert sich an der genauer Tumorart und wird in zertifizierten Brustkrebszentren immer mit Patientinnen gemeinsam abgestimmt.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    u.a.
    Liz Allan:„In Bloom“
    Aus dem Englischen von Lisa Kögeböhn
    (Unionsverlag)
    Ein Beitrag von Enno Stahl

    Am Mikrofon: Maike Albath

  • 16:35 Uhr

    Rare Ressourcen
    09 - Flussspat:
    Mineralquelle für Fluorverbindungen

    Cyclospora-Infektionen in USA:
    Schwachstelle in der Lebensmittelkontrolle

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 21. Juli 2026 :
    Nur wenige Sterne sind schon erloschen

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Atompoker mit Russland
    Deutsche Brennelemente-Fabrik will mit Rosatom kooperieren
    Von Maike Hildebrand und Karl Amannsberger
    Regie: Anna Panknin
    Deutschlandfunk/WDR 2025

    Die Firma ANF im niedersächsischen Lingen produziert Brennelemente für Atomkraftwerke in Westeuropa - beliefert mit russischem Uran. Jetzt soll eine direkte Zusammenarbeit mit dem russischen Staatskonzern Rosatom auf den Weg gebracht werden.

    Das russische Uran wird über den Rotterdamer Hafen bis zur Brennelemente-Fabrik ins Emsland transportiert - ganz legal, denn Sanktionen für Uran hat die EU bisher nicht beschlossen. Trotz des Krieges in der Ukraine steigen die Mengen. ANF ist eine Tochter des französischen Kernenergiekonzerns Framatome, weltweit einer der größten im Nukleargeschäft. Um zukünftig auch osteuropäische Reaktoren beliefern zu können, will Framatome mit Rosatom kooperieren. Ein stark umstrittenes Projekt. Denn bei der Produktion von Brennelementen könnten Spionage und Sabotage drohen, mit katastrophalen Auswirkungen. Über den Antrag von Framatome/ANF muss nun die Politik entscheiden. Dabei geht es um mehr als ein Geschäftsprojekt. Diese Entscheidung dreht sich um die Frage: Wird Deutschland seine innere und äußere Sicherheit aufs Spiel setzen?

  • 20:05 Uhr

    Die Farm
    Nach dem Roman von Raymond Federman
    Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel
    Regie: Norbert Schaeffer
    Mit: Matthias Habich, Maren Kroymann
    Ton und Technik: Lutz Pahl und Barbara Zwirner
    Regieassistenz: Marcus Mohr
    Deutschlandfunk Kultur 2005
    Länge: 55'57

    Während des Zweiten Weltkriegs überlebt Raymond Federman als Arbeiter auf einem Bauernhof die Verfolgung durch die Nazis im besetzten Frankreich. 50 Jahre später bereist er die Gegend als amerikanischer Tourist.

    1942: Raymond war 13 Jahre alt, als er sich in die „unbesetzte Zone“ Frankreichs durchschlug und als billige Arbeitskraft auf einem Bauernhof unterkam. Ein „zufällig Überlebender“. Als einziger seiner Familie entging er dem Zugriff von Polizei und Gestapo.
    Über ein halbes Jahrhundert später reist Federman mit seiner Frau nach Südfrankreich. Als amerikanischer Tourist erlebt er ein komisches Roadmovie, eine seltsame Reise in die Vergangenheit. Vielstimmig sind die Erinnerungen an die Zeit auf der Farm: Kollaboration, Landarbeit und Liebeserlebnisse. Wie hat sich Frankreich während der Besatzung verhalten, wie geht es heute mit dieser Vergangenheit um?
     
    Raymond Federman (1928- 2009) lebte seit 1947 in den USA. Seit den frühen 1960er-Jahren zählte der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler zu den führenden Vertretern der amerikanischen Avantgarde. „My Body in 9 Parts“ (Deutschlandradio Kultur 2008) erhielt 2009 den Prix Italia.

  • 21:05 Uhr

    R&B-Entertainer
    Kurt Ellings „SuperBlue“
    Kurt Elling, Gesang
    Charlie Hunter, Hybrid-Gitarre
    Kenny Banks jr, Rhodes Piano und Orgel
    Marcus Finnie, Schlagzeug
    Aufnahme vom 18.4.2026 beim Jazzfest Bonn
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

    Ein Konzert voller Soul und Spielfreude, bei dem neben dem Star-Sänger auch die Instrumentalisten voll zum Zug kamen.

    Das Projekt „SuperBlue“ ist eine Idee von Kurt Elling und Charlie Hunter, entwickelt während der Corona-Pandemie. Mit neuer Musik gastierten sie und ihre aktuelle Band beim Jazzfest Bonn. Der zweifache Grammy-Gewinner Kurt Elling präsentierte sich als Vollblut-Sänger mit Entertainer-Temperament; und Charlie Hunter vereinte auf seinem Hybrid-Instrument die Funktionen von E-Gitarre und E-Bass. Eine Spielwiese für den bestens aufgelegten Schlagzeuger Marcus Finnie und den Pianisten Kenny Banks jr., der den Ensemblesound mit seinen klassischen Keyboard-Klangfarben wesentlich mitprägt.

  • 22:05 Uhr

    Wagners Fach-Werk-Haus
    150 Jahre Bayreuth
    Von Holger Noltze

    Eine Zeitreise zu den Anfängen des vielleicht kühnsten Kunstprojekts des 19. Jahrhunderts.

    Bayreuths „Grüner Hügel“ ist immer noch die meistumkämpfte Bodenerhebung der deutschen Kultur. Vor 150 Jahren erfand Richard Wagner hier das neuzeitliche Festival. Der Weg hinauf zum Festspielhaus ist manchen eine Wallfahrt. Doch schon Friedrich Nietzsche war das alles, anno 1876, zuviel „Circus“ - entnervt ergriff der Philosoph die Flucht. Zwischen Faszinosum und Anfeindung erwies sich das Modell Bayreuth jedenfalls erstaunlich beständig. Es überstand den Tod des „Meisters“ und noch die Anhänglichkeit des Wagner-süchtigen Adolf Hitler, als „Neubayreuth“. Im Jubiläumsjahr ist zu fragen: Ist das Festspielhaus noch Werkstatt oder längst Museum? Gilt Wagners Devise „Kinder, schafft Neues“ noch?

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht