• Mo
    Di
    Mi
    Do
    Fr
    Sa
    So

Programm: Vor- und RückschauMittwoch, 17.06.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon:Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

    04:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    05:40 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:25 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrerin Cornelia Coenen-Marx, Garbsen
    Evangelische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Weltwirtschaft vor Erholung? Interview mit "Wirtschaftsweise" Veronika Grimm

    07:15 Uhr   Interview

    Deutsch-Polnisches Forum: Interview mit Knut Abraham, CDU, Polen-Beauftragter

    07:54 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

    08:10 Uhr   Interview

    Was ist guter Geschichtsunterricht? Interview mit Stefan Düll, Dt. Lehrerverband

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 330 Jahren: Polens König Jan Sobieski in Warschau gestorben

  • 09:10 Uhr

    Kaja Kallas - EU-Chefdiplomatin unter Beobachtung

    Ursachenanalyse in Rumänien - Warum gelingt es nicht, russischeDrohnen abzufangen?

    Ausgeloggt! Social Media-Verbot in Frankreich: Entschlossenheit oder Symbol?

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Konflikt in Indien: Die christlichen Kuki fürchten um ihre Heimat
    Unter der hindunationalistischen Regierung in Indien kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen den Religionsgemeinschaften. Davon betroffen sind auch christliche Minderheiten im Land, etwa im Bundesstaat Manipur. Dort gibt es seit drei Jahren immer wieder blutige Kämpfe zwischen zwei ethnischen Gruppen: den mehrheitlich hinduistischen Meitei und den christlichen Kuki. Letztere fürchten, dass sie aus ihrer angestammten Heimat vertrieben werden könnten.

    Verwaiste Kirchen in Bayern: Wie Gemeinden ihre Gebäude für alle öffnen
    Auf den Bänken wäre Platz für mehrere hundert Menschen, aber zum Gottesdienst kommen nur ein paar Dutzend: Das ist inzwischen Alltag in vielen Kirchen in Deutschland. Auch in Bayern: Etwa 12.000 Kirchen und Kapellen gibt es dort, und viele davon werden kaum noch genutzt. Manche Gemeinden aber kommen durch den Leerstand auf außergewöhnliche Ideen: Sie gestalten ihre Kirchen zu Veranstaltungszentren für alle Interessierten um.

    Katholische Kirche in Saarbrücken: "Jugendkirche" für alle Generationen
    Auf dem Papier ist das Saarland ein vergleichsweise katholisches Bundesland: Etwas mehr als die Hälfte der Menschen dort sind Mitglied der römisch-katholischen Kirche. Aber nur wenige davon sind tatsächlich im Gemeindeleben aktiv. Es gibt jedoch Ausnahmen - wie die Jugendkirche Elija in Saarbrücken. Trotz ihres Namens will sie Menschen aller Alter ansprechen.

    Am Mikrofon: Christian Röther

  • 10:08 Uhr

    Volksaufstand in der DDR
    Was vom Aufbruch vom 17. Juni 1953 bleibt
    Live aus der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt

    Gäste:
    Anna Kaminsky, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
    Franka Maubach, Stiftung Ettersberg
    Harald Ipolt, Zeitzeuge und früherer Andreasstraßen-Inhaftierter
    Alma Jahn, Herausgeberin des Buches „Postwendekinder“
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    agenda@deutschlandfunk.de

    Am 17. Juni 1953 gingen hunderttausende Menschen in der DDR auf die Straße. Mit Streiks und Demonstrationen forderten sie bessere Lebensbedingungen, politische Reformen und freie Wahlen. Doch der Protest wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht und der SED-Staatsführung gewaltsam niedergeschlagen. Rund 50 Menschen starben im Zuge des Aufstandes, in mehr als 1.500 Fällen wurden Demonstranten zu Haftstrafen verurteilt, gegen einige weitere wurden Todesurteile verhängt und vollstreckt. Das historische Datum wurde auch für die politischen Auseinandersetzungen zwischen beiden deutschen Staaten genutzt. Inzwischen hat es allerdings in der Erinnerungskultur an Bedeutung verloren. Wir fragen, welche Rolle der 17. Juni 1953 für die deutsche Demokratiegeschichte spielt - und was jüngere Generationen damit verbinden? Welche Geschichten sind bislang zu wenig erzählt worden? Welche Rolle spielen persönliche Erinnerungen, Literatur und gesellschaftliche Debatten?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

    12:40 Uhr   WM Magazin

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Catherine Guérard: „Renata wasweißich“
    Aus dem Französischen von Olga Radetzkaja
    (S. Fischer Verlag)
    Ein Beitrag von Nora Karches

    Odilo Abgottspon: „Die Titscha. Der Lebensroman meiner schlesischen Großmutter im Oberwallis“
    (Limmat Verlag)
    Ein Beitrag von Tobias Lehmkuhl

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Brain-Computer-Interface:
    ALS-Patient nutzte Hirnimplantat monatelang im Alltag

    Vogelschutz:
    Wetterradardaten sollen Kollisionen verhindern

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 17. Juni 2026:
    Ein Brunnen und die antike Vermessung der Erdkugel

    Am Mikrofon: Maximilian Brose

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
    18:35 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™

  • 18:40 Uhr
  • 20:10 Uhr

    Im Schrank der Vergebung:
    Der Beichtstuhl früher und heute
    Von Marietta Schwarz

    Beichtstühle finden sich bis heute in den meisten katholischen Kirchen. Aber kommen sie noch zum Einsatz? Besonders beliebt waren sie zwischen 1500 und 1970. Aber warum wurde ein Schrank erfunden, um ein Sakrament zu empfangen?

  • 20:30 Uhr

    Svenja Leiber liest aus und spricht über "Nelka" (2/2)

    Nach Jahrzehnten kehrt die aus Lwiw stammende Nelka an den Ort zurück, an den sie 1941 von Wehrmachtssoldaten deportiert wurde. Auf einem norddeutschen Gutshof musste die damals Sechzehnjährige Zwangsarbeit leisten. Nelka will sich erinnern. Und sie will, dass der Gutsbesitzer sich erinnert an die Verbrechen während der Nazizeit. Es geht nicht um eine Abrechnung, sondern um ein Bewahren von Geschichten und Geschichte. Svenja Leiber, geboren 1975, vermag in ihrem Roman zu zeigen, wie sich die politische Gewalt des 20. Jahrhunderts in Landschaften und Körper eingeschrieben hat.

  • 21:05 Uhr

    Kabarett, Comedy & schräge Lieder
    Sprechen Sie Germish? Münchens deutsch-englische Comedy-Szene
    Von Susanne Lettenbauer

    Oktoberfest. Beergarden. Die Mountain-Berge und Segeln auf den lakes. München ist für englischsprachige Kabarettisten und Comedians einer der beliebtesten Orte
    in Deutschland. Germans beim Deutschsein beobachten und ihnen später auf der Bühne den Spiegel vorhalten, ist das Prinzip des Comedy Club Munich. 2015 vom Iren Mel Kelly gegründet, lädt der Club mindestens zwei Mal im Jahr alle englischsprachigen Comedians zu einer zweisprachigen Show ein. Ob aus Kanada, Wales, Irland oder London - die Germish Artists, wie sie sich selbst nennen, spießen in lustvollem Sprachwirrwarr deutsche Eigenarten auf und zeigen den einheimischen Neigbours, wie kurios, nervig und liebenswert Deutschland trotz Behördenwirrwarr und Kreisverwaltungsreferat sein kann.

  • 22:05 Uhr

    Heimspiel - Die Deutschlandradio-Orchester und - Chöre
    Hans Werner Henze - Sinfonia Nr. 9 (Ausschnitte)
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Rundfunkchor Berlin
    Leitung: Vladimir Jurowski
    Aufführung vom 24.02.2026 in der Berliner Philharmonie
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    „Es kostet Lebensenergie, diese Musik zu dirigieren“ - sagt RSB-Chefdirigent Vladimir Jurowski. Es setzt sie aber auch frei.

    Hans Werner Henzes nahender 100. Geburtstag ist Anlass, vom Heute aus auf sein Schaffen zu blicken, nach dessen Relevanz zu fragen. In diesem Zusammenhang boten das Rundfunk-Sinfonieorchester und der Rundfunkchor Berlin kürzlich gemeinsam ein Schlüsselwerk dar: die Sinfonia Nr. 9, deren Text auf dem berühmten Roman „Das siebte Kreuz“ von Anna Seghers basiert. Für Chefdirigent Vladimir Jurowski ist Henzes Opus eine Antikriegssymphonie. Konkret ging es ihm in der Aufführung am 24. Februar 2026 darum, für alle jene ein Zeichen zu setzen, die sich dem Angriff Russlands auf die Ukraine widersetzt haben und dies immer noch tun.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht

    23:47 Uhr   WM aktuell

    FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™