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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 18.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Julian Kuper

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Dirk-Oliver Heckmann

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Felicitas Richter, Müncheberg
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Zehn-Punkte-Plan gegen Missbrauch von Sozialleistungen - Klare Kante gegen Schleuserbanden oder Abschottung gegen sozial Schwache und Migranten? - Interview mit Janine Wissler, Sprecherin für Arbeit und Soziales der LINKEN-Fraktion

    07:15 Uhr   Interview

    Übergewinnsteuer für Ölkonzerne, Senkung der Mehrwertsteuer oder Direktzahlungen an Bedürftige - Wie umgehen mit hohen Spritpreisen? - Interview mit Gabriel Felbermayr, "Wirtschaftsweiser" und Direktor des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung

    08:10 Uhr   Interview

    Zum Beginn der Duma-"Wahlen" in Russland - Urnengang mehr als eine Farce? - Interview mit Irina Scherbakowa, russische Historikerin und Menschenrechtlerin bei "Memorial"

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 65 Jahren: UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld stirbt bei Flugzeugabsturz

  • 09:10 Uhr

    Die Risiken der KI und die mögliche Rolle der Schweiz - Gespräch mit Daniel Stauffacher

    Freiwilliger Preisdeckel: Was Frankreich gegen hohe Spritpreise tut

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Hausdurchsuchungen und Verhaftungen: Iranisches Regime erhöht Druck auf Bahai
    Im Iran leben Anhänger der Bahai-Religion in ständiger Angst. Der Geheimdienst dringt in die Wohnungen der Bahai ein, beschlagnahmt ihren Besitz und verhaftet Familienmitglieder. Kritik kommt von Menschenrechtlern aus der ganzen Welt.

    Bestattermeister Muhammed Mehdi Öruc: Abschiednehmen nach islamischen Regeln
    „Ich bin gerne mit den Angehörigen“, sagt Muhammed Mehdi Öruc aus Lübeck. Er hat als einziger muslimischer Bestatter in Schleswig-Holstein einen Meistertitel. Bei ihm lassen Muslime aller Strömungen nach islamischen Ritualen ihre Toten bestatten.

    Feierlicher Spatenstich: In Wuppertal entsteht der erste eigenständige muslimische Friedhof
    Viele Muslime wollen inzwischen in Deutschland in der Nähe ihrer Kinder und Enkelkinder beerdigt werden. In Wuppertal wird deshalb seit Jahren der erste eigenständige muslimische Friedhof in Deutschland geplant. Bis zu 1000 Gräber sollen dort entstehen. Heute findet feierlich der erste Spatenstich statt.

    Am Mikrofon: Susanne Fritz

  • 10:08 Uhr

    „Weil ich es sage!“
    Wie viel Mitsprache haben Kinder wirklich?

    Gäste:
    Lotta Bracht, Schülerin aus Karlsruhe
    ManuEla Ritz, Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Adultismus
    Prof. Dr. Thorsten Faas, Politikwissenschaftler, FU Berlin
    Am Mikrofon: Britta Mersch

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    Zähne putzen, Jacke anziehen, ins Bett gehen: Erwachsene sagen Kindern ständig, was sie tun sollen - und setzen sich dabei auch über die Meinung von Kindern hinweg. Dieses oft ungleiche Machtverhältnis hat einen Namen: Adultismus. Macht kann gut begründet sein - etwa, wenn es um den Schutz des Kindes geht. Problematisch wird es, wenn sie einfach durchgesetzt wird mit Sätzen wie: „Weil ich es sage!“.Wie erleben Kinder den Umgang mit Erwachsenen? Was passiert, wenn sie mehr Mitsprache bekommen in Kita, Schule und Familie? Wie können Machtverhältnisse zwischen Erwachsenen und Kindern neu gedacht werden? Und wie wäre es, wenn Kinder und Jugendliche wählen dürften und damit mehr entscheiden könnten in Politik und Gesellschaft?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 299: Mecklenburg-Vorpommern-Wahl - im medialen Schatten von Sachsen-Anhalt?

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    Die Wahl in Mecklenburg-Vorpommern steht im Schatten von Sachsen-Anhalt. Überregionale Medien berichten kaum, und wenn, dann nur klischeehaft, so die Kritik von Hörern. Wir diskutieren mit Dlf-Korrespondent Heinrich Pfeiffer und Martin Trotz (Nordkurier).

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

  • 16:10 Uhr

    Munir Hachemi: „Lebendige Dinge“
    Aus dem Spanischen von Matthias Strobel
    (Verlag Klaus Wagenbach)
    Ein Beitrag von Maximilian Mengeringhaus

    Anna Baar: „Amseln“
    (Wallstein Verlag)
    Ein Beitrag von Carsten Hueck

    Am Mikrofon: Dirk Fuhrig

  • 16:35 Uhr

    Atomtests in Nordkorea:
    Seismische Folgen noch jahrelang messbar

    Aussterben der Neandertaler:
    Welchen Einfluss hatten Klima und Homo sapiens?

    Was bedeuten die Malaria-Fälle in Frankfurt?

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 18. September 2026:
    Viertausend Sterne über Mecklenburg-Vorpommern

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    nachrichtenleicht – Die Nachrichten in Einfacher Sprache

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast

  • 20:05 Uhr

    Kleine Klötze in großen Händen
    Der wiedererwachte Kult um Lego
    Von Jan Rähm
    Regie: Thomas Wolfertz
    Deutschlandfunk 2018
    (Wdh. am 22.09.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Knapp einen Zentimeter breit, etwas weniger hoch und doppelt so lang, oben zwei mal vier Noppen: der klassische Lego-Stein. Generationen bauten damit, was die kindliche Fantasie sich vorstellen kann. Doch nicht nur Kinder lieben Lego.

    Der dänische Schreiner Ole Kirk Christiansen eroberte mit den Lego-Steinen die Kinderzimmer dieser Welt. Doch auch Erwachsene weltweit sammeln Lego, bauen damit und begeistern sich für die bunten Steine. Manche von ihnen sind kaum dem Kinderzimmer entwachsen, andere finden erst mit ihren Enkeln zurück zum Spielzeug aus Kindertagen.
    Wobei diese „Adult Fans of Lego“ ihre geliebten Steine nur selten als Spielzeug betrachten. Es geht ums Tüfteln und die Herausforderung, einen bestimmten Mechanismus hinzubekommen oder eine Form möglichst perfekt nachzubauen. Es geht darum, Neues zu kreieren, sich ganz darauf zu konzentrieren und den Alltag auszublenden.
    Das Feature beleuchtet die Faszination Lego bei den erwachsenen Fans: begeisterte Hobby-Bricker, ernsthafte Sammler und professionelle Lego-Bauer.

    Jan Rähm war Wissenschafts- und Technikjournalist. Er belieferte vor allem öffentlich-rechtliche Hörfunksender in Deutschland und Österreich, aber auch Tageszeitungen und Fachmagazine - online wie offline, national wie international.

  • 21:05 Uhr

    Dota Kehr (D)
    Aufnahme vom 5.7.2026 beim Rudolstadt Festival
    Am Mikrofon: Babette Michel

    Berliner Liedermacherin mit vertonten Gedichten der Lyrikerin Mascha Kaléko und eigenen Songs.

    Von der Straßenmusikerin zur preisgekrönten Liedermacherin: Dota Kehr begann ihre Karriere als „Kleingeldprinzessin“ mit Gitarre auf Berliner Straßen. Ihre Lieder verbinden persönliche Beobachtungen mit gesellschaftlichen Themen wie steigende Mieten, der Klimakrise und einer Gegenwart voller Umbrüche. Die 1979 geborene Künstlerin schafft Songs, in denen sich Menschen wiederfinden können. Dass ihre Stücke auf Demonstrationen gesungen oder in politischen Zusammenhängen aufgegriffen werden, versteht sie als besondere Wertschätzung. Musikalisch prägen neben ihrem klaren deutschen Songwriting auch brasilianische Einflüsse die Musik. Gemeinsam mit ihrer langjährigen Band und Gastmusikerinnen und -musikern verknüpft Dota Kehr poetische Texte, feine Arrangements und engagierte Liedkunst. In Rudolstadt hat sie ein Programm aus eigenen Songs und Vertonungen der Gedichte von Mascha Kaléko aufgeführt, für die sie mit dem Deutschen Weltmusikpreis RUTH 2026 ausgezeichnet worden ist.

  • 22:05 Uhr

    Passionen und Emotionen
    Zum 100. Geburtstag des Saxofonisten John Coltrane
    Am Mikrofon: Karl Lippegaus

    Nach jahrelangem Schattendasein avancierte John Coltrane zu einem der größten Tonkünstler des 20. Jahrhunderts.

    Gerade mal zehn Jahre lang wirkte John Coltrane in der Jazzszene, bevor er 1967 mit nur 40 Jahren überraschend starb. Ab Mitte der 1950er-Jahre war er zum einflussreichsten Saxofonisten für seine und die nachfolgenden Generationen geworden. In der von Gewalt und Rassenhass aufgewühlten US-Gesellschaft sandte John Coltrane eine Botschaft des Friedens und der Toleranz durch seine Musik aus. Sein Vermächtnis „A Love Supreme“ wurde ein Kultalbum. Als Mensch sanftmütig, tiefgläubig und introvertiert, entlud sich Coltranes Kreativität in immer längeren ekstatischen Sololäufen, die mit allen Konventionen brachen. Sein klassisches Quartett schuf einen Kanon, der noch heute unzähligen Musikschaffenden ihren Weg zur Selbstverwirklichung aufzeigt.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht