Freitag, 14.12.2018
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 13.12.2015
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Zwischen den Welten
Eine Lange Nacht über Besatzungskinder in Deutschland nach 1945
Von Doris Arp
Regie: Rita Höhne

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Konzertmomente 

Musikfest Bremen 2013

Lieder von Johannes Brahms

Christine Schäfer, Sopran
Eric Schneider, Klavier

Aufnahme vom 13.9.13 in der Glocke, Bremen

03:00 Nachrichten 

03:05 Schlüsselwerke 

Giacinto Scelsi
suite n. 9 - ttai
Sabine Liebner, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Dietrich Buxtehude
Präludium für Orgel E-Dur, BuxWV 141
Bernard Foccroulle, Orgel

Johann Caspar Ferdinand Fischer
'Missa in contrapuncto' für Chor und Basso continuo d-Moll
Kammerchor der MarienKantorei Lemgo
Handel's Company
Leitung: Rainer Johannes Homburg

Johann Sebastian Bach
'Ihr Menschen, rühmet Gottes Liebe', Kantate am Fest Johannis des Täufers, BWV 167
Dorothea Röschmann, Sopran
Bogna Bartosz, Alt
Jörg Dürrmüller, Tenor
Klaus Mertens, Bass
The Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Paris: bringt der Klimagipfel den Durchbruch?

Frankreich vor dem 2. Wahlschock? - Ein Interview mit dem Politologen Alfred Grosser

Deutsche Mythen: Über die "Stunde Null" - Ein Interview mit Klaus von Dohnanyi

Kulturpresseschau - Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Flüchtlingsdebatte: Pflicht zur Integration? Interview mit dem Migrationsforscher Jochen Oltmer

Denk ich an Deutschland: der neue Tatort-Kommissar Hans-Jochen Wagner

Am Mikrofon: Birgid Becker

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
"Ihr Kinderlein kommet" - Impressionen einer Großmutter
Von Pfarrerin Annette Bassler
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Schauspieler Curd Jürgens geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Grenzverluste
Die Suche nach Heimat in Zeiten permanenter Migration
Von Christian Schüle

Der entwurzelte Flüchtling und der radikale Individualist sind die Hauptfiguren unserer Epoche. Der Flüchtling ist der Homo sacer, der radikale Individualist der Homo faber. Der Eine verlässt seine Heimat und irrt Jahre rechtlos auf der Suche nach neuer Geborgenheit umher; der Andere berechnet seine Heimat und zäunt sie aus Furcht vor dem Homo sacer ein. Beide haben die Orientierung verloren und sind permanent zur Bewegung getrieben. Die Grenzen sind gefallen: die äußeren des Kontinents, die inneren eines Lebenskonzepts. Betrachtungen über das Schicksal von Flucht und Verlust im 21. Jahrhundert.

Christian Schüle, Jahrgang 1970, hat in München und Wien Philosophie und Politische Wissenschaft studiert. Er schreibt für Zeitungen und Radio und ist Autor literarischer und essayistischer Bücher, letzte Veröffentlichung "Was ist Gerechtigkeit heute?: Eine Abrechnung" (Pattloch 2015).

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus dem Dom St. Peter zu Worms
Predigt: Pfarrer Tobias Schäfer
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Werner Faymann, Bundeskanzler der Republik Österreich

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Faszination Afrika
Live aus dem Rautenstrauch-Joest-Museum der Kulturen der Welt in Köln

Gesprächsgäste:
Prof. Dr. Klaus Schneider wiederholte 150 Jahre nach Heinrich Barth dessen Nigerfahrt nach Timbuktu an einem Tag
Die Ethnologin Dr. Meike Meerpohl zog als wohl einzige Europäerin mit einer Kamelkarawane 1.000 Kilometer quer durch die Sahara
Jutta Vogel verliebte sich in die Stille der Sahara und Gründete eine Stiftung zum Erhalt von Kulturgut in Wüstengebieten Afrikas
Der Künstler Prof. Harald Fuchs hat sein Ziel, alle Länder Afrikas zu bereisen, fast erreicht. Die Reiseroute überlässt er dabei gerne dem Zufall
Den Ökonomen Prof. Dr. Winfried Polte lässt Afrika auch nach seiner jahrzehntelangen beruflichen Tätigkeit auf dem Kontinent nicht los
Der Archäologe Dr. Tilman Lenssen-Erz erforscht gemeinsam mit namibischen Spurenlesern Felsbilder in Frankreich und Namibia
Dr. Moustapha Diallo, Germanist aus dem Senegal, setzt sich dafür ein, dass Afrika nicht nur aus Sicht von Europäern beschrieben wird
Am Mikrofon: Daniela Wiesler und Andreas Stopp

Musikalisch begleitet wird die Sendung vom Jalliya Lamin Kuyateh Trio aus Gambia und der Band Katy Sedna Mira & Friends

Ob bewusst oder unbewusst: Wenn wir nach Afrika reisen, wandeln wir auf den Spuren des legendären Afrikaforschers Heinrich Barth. Anlässlich seines 150. Todestages haben wir sieben Reisende eingeladen, die seine Faszination für den Kontinent teilen und uns von ihren ganz persönlichen
Entdeckungen erzählen werden.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Eugen Ruge, Schriftsteller, im Gespräch mit Joachim Scholl

Mit seinem Roman 'In Zeiten des abnehmenden Lichts' gewann er 2011 den Deutschen Buchpreis und wurde damit über Nacht berühmt: der Schriftsteller Eugen Ruge. Er erzählt darin auch die eigene, verschlungene Familiengeschichte, die von der Geburt in der Sowjetunion, dem Leben in der DDR bis zur Übersiedlung in den Westen reicht. Dort begann Eugen Ruge zu schreiben. Er arbeitete vor allem als Dramatiker und schuf zahlreiche Bühnenstücke. Dass mit dem Deutschen Buchpreis dann ein ganz anderes Kapitel begann - auch darüber wird sich Eugen Ruge sich mit Joachim Scholl in den 'Zwischentönen' unterhalten.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Life is live - die amerikanische Band Moe.
Von Alfried Schmitz

Die Musiker der amerikanischen Gruppe moe. sind ständig auf Konzertreisen unterwegs. Sie sagen, sie würden ihre Songs in erster Linie für die Bühne schreiben. Erst wenn ein Lied vor Publikum bestehen konnte, kommt es für eine Studioaufnahme in Betracht. Seit 1992 haben sie über 20 Alben auf den Markt gebracht, die Hälfte davon sind Mitschnitte von ihren Auftritten. Das Quintett versteht sich als eine Jam-Band und genau so mögen es die vielen Fans. Die Leidenschaft für die Bühne geht bei moe. so weit, dass sie jedes Jahr drei bis vier eigene Rock-Festivals veranstalten, zu denen sie befreundete Bands einladen, um gemeinsam Spaß zu haben. Seit zehn Jahren beglücken moe. ihre Fans zudem auch noch mit speziellen touristischen Angeboten. Mit einem Kreuzfahrtschiff geht es dabei Richtung Karibik. An Bord sorgte die Band dann für die Unterhaltung ihrer Gäste. Und auch am Reiseziel selbst gibt es wieder ein riesiges Konzert. Alfried Schmitz hat die außergewöhnlichen Rocknomaden aus den USA während ihrer Deutschlandtournee getroffen und sich mit dem Sänger Chuck Garvey und dem Keyboarder Alan Schnier unterhalten.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Tiphaine Samoyault: Roland Barthes. Die Biographie
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Vorgestellt von Jochen Schimmang

Am Mikrofon: Hajo Steinert

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Welt gerettet?
Eine Bilanz des UN-Klimagipfels
Am Mikrofon: Monika Seynsche

Zwei Wochen lang hat die Weltgemeinschaft in Paris getagt, um zu beschließen, wie das Klima noch zu retten ist. Die Vorlage für die Experten war klar: Es muss gelingen, die zusätzliche Erderwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Scheitern die Delegierten an diesem Ziel, werden unumkehrbare Veränderungen angestoßen, die die Welt, wie wir sie kennen, zerstören. Jetzt liegen die Ergebnisse von Paris vor. Reichen sie aus, um uns zu retten? Wissenschaft im Brennpunkt zieht eine Bilanz des 21. UN-Klimagipfels.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Flüchtlinge, Filmförderung, Kulturgutschutzgesetz - Die Jahresbilanz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, im Gespräch mit Maria Ossowski

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Felix! In Berlin wurde der Europäische Filmpreis verliehen

"Reden aus Angst und Mut" -  Ukrainische, russische, deutsche und georgische Intellektuelle im Dialog

Außenseiter in einem Fischerdorf - Christof Loy inszeniert im Theater an der Wien Brittens "Peter Grimes"

Kaboom! Afrikanische Comics in einer Ausstellung in Basel

Alles Gold, was glänzt - Im Vatikan wird das Schatzmuseum wiedereröffnet

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Du bist, was Du (nicht) isst - Das Geschäft ohne Gluten, Laktose und Co.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Piaf, mon amour
Erinnerungen an eine Sängerin der Liebe
Von Daniel Guthmann
Regie: Iris Drögekamp
Produktion: NDR/SWR 2013

40.000 Menschen kamen zu ihrem Begräbnis im Oktober 1963. Auch ein halbes Jahrhundert nach ihrem Tod ist Edith Piaf immer noch die berühmteste Sängerin, die Frankreich je hervorgebracht hat. 'La môme Piaf' - der kleine Spatz - ist den Franzosen ein nationales Heiligtum. Als Vorbild taugt sie allerdings nicht: 'monstre sacré', 'heiliges Monster', nennen die Franzosen sie ehrfürchtig. Nicht nur weil sie großartige Chansons gesungen hat, sondern weil sie für viele die Pariserin schlechthin war: voller Inbrunst, großherzig, selbstbewusst und ausschweifend, voller Leidenschaft und voller Allüren. Sie war eine Frau, die sich für ihre Berufung als Sängerin buchstäblich verzehrte und sich unaufhörlich nach Liebe sehnte. Zahlreiche junge Talente machte sie zu ihren Liebhabern und formte sie mit verblüffender Regelmäßigkeit zu berühmten Sängern oder Komponisten. Bis zu ihrem frühen Tod blieb die Liebe ihr großes Thema - in ihren Chansons und in ihrem Leben. Daniel Guthmann hat Freunde und Kollegen des Weltstars getroffen und zeichnet das dramatische Leben der großen Piaf nach.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Beethovenfest Bonn 2015

Ludwig van Beethoven
Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120
Variationen über ein eigenes Thema c-Moll, WoO 80
Variationen mit Fuge Es-Dur, op. 35 'Eroica-Variationen'

Ronald Brautigam, Hammerflügel

Aufnahme vom 12.9.15 im Beethoven-Haus, Bonn

Eigentlich hatte der Wiener Komponist und Verleger Anton Diabelli an ein musiknationales Projekt gedacht, als er 1819 einen eigenen kleinen Walzer an alle namhaften Komponisten Österreichs mit der Bitte übersandte, darüber eine Variation zu schreiben. Auch Ludwig van Beethoven erhielt Diabellis Anfrage; doch statt eines 'Schusterflecks' lieferte er 1823 mit insgesamt 33 Veränderungen sein letztes großes Klavierwerk ab. Beethovens 'Diabelli-Variationen', die der begeisterte Verleger separat publizierte, drängten die Variationen aller anderen Komponisten sehr schnell in den Hintergrund. Sie standen beim Klavierabend des Pianisten und Spezialisten für historische Aufführungspraxis Ronald Brautigam am 12. September beim Beethovenfest Bonn ebenso auf dem Programm wie die berühmten 'Eroica-Variationen' sowie die 'Variationen über ein eigenes Thema, WoO 80'.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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Programmtipps

Die Medienmacher Maren Urner, Bernhard Eickenberg (r) und Han Langeslag halten am 04.02.2016 in Münster Werbepostkarten mit dem Namen ihres geplanten Online-Magazins «Perspective Daily» vor einem gleichnamigen Werbeplakat in den Händen.  (dpa / Oliver Krato)
NegativschlagzeilenBerichten Medien zu selten über positive Ereignisse?
Lebenszeit 14.12.2018 | 10:10 Uhr

Naturkatastrophen, Terror, Wirtschaftskrise: Die Nachrichten aus Deutschland und der Welt, die uns täglich ereilen, kreisen oft um schlimme Ereignisse. Aber müssen Nachrichten zwangsläufig negativ sein? Gibt es auch Möglichkeiten, konstruktiver zu berichten?

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