Donnerstag, 28.10.2021
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 31.10.2021
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Schwermut ist unser letzter Besitz“
Die Lange Nacht über Ilse Aichinger
Von Harald Krewer und Vera Teichmann
Regie: Harald Krewer
(Wdh. v. 29./30.10.2011)

Ilse Aichinger ist eine der wichtigsten Autorinnen der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur und die von der rätselhaften Schönheit ihrer Texte ausgehende Faszination ist ungebrochen. Dieses akustische Porträt widmet sich Leben und Werk der 1921 geborenen österreichischen Schriftstellerin. Zu hören sind Gedichte und Erzählungen von ihr, Originaltonaufnahmen, Auszüge aus Interviews mit Ilse Aichinger sowie mit ihren Freunden und Weggefährten. Erstmals zu hören sind auch Teile aus dem unveröffentlichten Briefwechsel zwischen Ilse Aichinger und ihrer Zwillingsschwester Helga, die am 4. Juli 1939 mit einem der letzten Kindertransporte die Stadt Wien nach England verließ. Ilse Aichinger blieb zum Schutz ihrer jüdischen Mutter zurück, das geplante Nachkommen war nach dem Kriegsausbruch im September 1939 völlig aussichtslos.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Anatoli Ljadow
Variationen über ein polnisches Thema, op. 51

Nikolai Medtner
aus „Vergessene Weisen“, op. 40

Johannes Brahms
6 Klavierstücke, op. 118

Florian Noack, Klavier

Aufnahme vom 17.12.2020 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal, Köln

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 7 E-Dur, WAB 107

Gürzenich-Orchester Köln
Leitung: François-Xavier Roth

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Pachelbel
"Ein feste Burg ist unser Gott". Choralvorspiel für Orgel (P 106)
Bernhard Leonardy, Orgel

Georg Christoph Strattner
"Ich stelle mich bei meinem Leben". Geistliches Konzert für 2 Soprane, Alt, Tenor, Bass, Streicher und Basso continuo
Miriam Feuersinger, Sopran
Monika Mauch, Sopran
Alexander Schneider, Countertenor
Daniel Schreiber, Tenor
Markus Flaig, Bass
Les Escapades

Dietrich Buxtehude
"Nun freut euch, lieben Christen g'mein" für Orgel, BuxWV 210
Benjamin Alard, Orgel

Johann Sebastian Bach
"Gott der Herr ist Sonn und Schild". Kantate für Sopran, Alt, Bass, Chor, 2 Hörner, Pauken, 2 Traverflöten, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo, BWV 79
Dorothee Mields, Sopran
Alex Potter, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Peter Kooij, Bass
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Gott und die Schwarzen Löcher." Heino Falcke: Astrophysiker und Christ
Von Elena Griepentrog
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 265 Jahren: Giacomo Casanova gelingt die Flucht aus den Bleikammern des Dogenpalastes

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Die Literatur und das „Wir“ - Wie wird Welt zu Text? (4/4)
Von gut gemeint bis inklusiv - Diversität in Kinder- und Jugendbüchern
Sandra Niebuhr-Siebert im Gespräch mit Pascal Fischer

Erzählende Texte prägen unser Verständnis von der Welt. Mit ihnen bekommen Kinder erste Weltbilder präsentiert und der Grundstein für das spätere Leseverhalten wird gelegt. Sandra Niebuhr-Siebert ist Professorin für Sprachpädagogik und Erzählende Künste, über Texte und Bücher für die Jüngsten, die sehr genau darüber Auskunft geben, wie divers eine Gesellschaft wirklich ist und wohin sie steuern möchte.
Die Diskussionen um politisch korrekte Wörter bei „Jim Knopf“ und „Pippi Langstrumpf“ zeigt: Die Gesellschaft traut auch Kinderbüchern große Prägekraft zu. Deshalb haben sich solche Texte in den vergangenen Jahren vermehrt den großen Baustellen unserer Gesellschaft zugewandt: Rassismus, Homophobie, Gender trouble, Ableism und so weiter, meist in wohlmeinender Absicht. Jedoch haben deutsche Kinderbücher gegenüber beispielsweise denen aus den USA einen Nachholbedarf beim Thema Rassismus. Und Behinderungen werden in Kinderbüchern manchmal verharmlost, Behinderte marginalisiert oder stigmatisiert, trotz aller gutgemeinten Absichten der Verfasser. Denn im Hintergrund wirken ganz unterschiedliche Konzepte von Empowerment oder Diskriminierung. Zwischen Publikum, Minderheiten und Mehrheiten, Lektorat und Kinderbuchjurys gibt es eine Menge Diskussionsbedarf.
Sandra Niebuhr-Siebert ist Präsidentin der FH Clara Hoffbauer in Potsdam, zudem Referentin für die Stiftung Lesen. Sie lehrte zuvor an der Universität Hannover, der HU zu Berlin und der Universität Paderborn. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich unter anderem mit den Themen Lesesozialisation, Spracherwerb, Mehrsprachigkeit und Inklusion. Außerdem hat sie den Juryvorsitz beim KIMI-Siegel für Vielfalt in Kinder- und Jugendbüchern.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus St. Stephan in Würzburg
Predigt: Pfarrer Jürgen Dolling
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Rolf Mützenich, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Filmemacher Firas Alshater im Gespräch mit Anna Seibt

1991 in Damaskus geboren, filmte er während des Arabischen Frühlings für internationale Medien. Dafür kam er ins Gefängnis, wo er gefoltert wurde. Ihm gelang die Flucht aus Syrien, die ihn 2013 nach Berlin brachte. Sein YouTube-Video „Wer sind diese Deutschen?“ ging viral und machte ihn einem größeren Publikum bekannt.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

„It's about the song..."
Die texanische Musikerin Carolyn Wonderland
Von Tim Schauen

Die 1972 in Houston, Texas geborene Amerikanerin Carolyn Wonderland hat anfangs in dem kleinen Tourbus gelebt, mit dem sie bei gut 300 Konzerten pro Jahr eh ständig unterwegs war. Diese wilden Zeiten sind bei der mit verschiedenen Preisen in den Kategorien Blues und Rock ausgezeichneten Künstlerin mittlerweile vorbei - doch immer noch ist sie eine ausgezeichnete Musikerin, die in den letzten 35 Jahren weltweit auf Bühnen stand und nun drei Jahre in der Band des britischen Bluestalente-Förderers John Mayall spielte. Diese Zeit der vorübergehenden Festanstellung endete Anfang Oktober 2021 mit Erscheinen ihres sechsten Solo-Albums. Zwar gilt die hervorragende GItarristin, die gerne an Verstärkern herumschraubt, als Bluesrock-Musikerin, doch vor allem ist die faszinierende Entertainerin an guten Songs interessiert.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Weltklimafrust
Wie die Wissenschaft an der politischen Wirklichkeit verzweifelt
Von Volker Mrasek

Die Gründung des „Weltklimarates“ IPCC? Bereits 1988. Der Umweltgipfel von Rio de Janeiro? Nur vier Jahre später. Die erste Weltklimakonferenz mit Beteiligung von 170 Staaten? Schon 1995 in Berlin. Angela Merkel hatte dazu eingeladen, damals Bundesumweltministerin. Älter noch sind die Gewissheiten der Wissenschaft: dass Treibhausgase wie CO2 aus der Nutzung fossiler Energieträger die Erdatmosphäre aufheizen, und dass der dadurch angestoßene Klimawandel gefährliche Folgen haben wird. Doch so früh Forscherinnen und Forscher auch warnten - ihre Kassandra-Rufe verhallten. Bis heute haben es Industrie- und Schwellenländer nicht geschafft, ihre Emissionen zu reduzieren. Inzwischen tritt ein, was zu erwarten war: Wetterextreme häufen sich weltweit in bedrohlichem Ausmaß. Der Frust sitzt tief - bei den frühen Mahnern wie auch bei der heutigen Forschergeneration. „Wissenschaft im Brennpunkt” lässt sie zu Wort kommen: eine Chronologie der vergeblichen Klimamüh.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:35 Sporttelegramm

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Die Streaming-Revolution
Wie Netflix und Co. die Welt verändern
Von Julian Ignatowitsch
Regie: Matthias Kapohl
Produktion: Deutschlandfunk 2021

Mad Men, Game of Thrones, Damengambit. Das Seriengucken ist eine der beliebtesten Feierabendbeschäftigungen. Streamingdienste wie Netflix, Amazon und Disney+ haben die Medienwelt und damit auch unseren Blick auf die Welt verändert.
Experten sprechen von der dritten audiovisuellen Revolution nach Film und Fernsehen. Die Investments sind riesig, die Anbieter laufen Hollywood den Rang ab. Es gibt so viele Inhalte wie nie zuvor, jederzeit verfügbar. In einer neuen Dimension globalisieren und multiplizieren Netflix und Co. nicht nur die fiktionalen Stoffe, sondern richten ihr Programm auch strategisch auf die Sehgewohnheiten der Kunden aus. Die Kinobranche bringen sie in Zugzwang.
Die Corona-Krise hat den Trend zum endlosen Binge-Watching auf Abruf weiter beschleunigt. Schauen wir bald nur noch am Laptop in unserer eigenen Blase fern? Sterben das klassische Fernsehen und das Kino? Und sind wir als Zuschauer in der Streaming-Welt gläsern? Ein Feature über die Welt im Stream und deren Auswirkungen.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

amarcord beim Beethovenfest Bonn
Von der Dunkelheit ins Licht

Gregorianische Antiphone sowie A-cappella-Werke von Thomas Tallis, Johann Walther, Johann Sebastian Bach, Francis Poulenc u. a.

amarcord
Wolfram Lattke, Tenor
Robert Pohlers, Tenor
Frank Ozimek, Bariton
Daniel Knauft, Bass
Holger Krause, Bass

Konzertmitschnitt vom 26.8.2021 aus der Kirche St. Hildegard Mehlem vom Beethovenfest Bonn

Am Mikrofon: Oliver Cech

„Per aspera ad astra“ heißt wörtlich: „durch das Raue zu den Sternen“. Auch in einer rauen Zeit kann das Licht der Sterne uns erreichen, meint das Vokalensemble amarcord - und gestaltet ein Musikprogramm, das sein Publikum „aus der Dunkelheit ins Licht“ leiten möchte.
Fünf Männerstimmen ergeben ein zeitgemäßes Ensemble! Nach seinem Auftritt beim Beethovenfest 2019, zusammen mit dem Ensemble Modern, kehrt amarcord nun mit einem A-cappella-Programm zurück. „Durch Finsternis zum Licht” wollen die fünf Sänger ihr Publikum führen. Mühelos wechselt das Ensemble dafür zwischen gregorianischen Gesängen, Musik der Renaissance und Werken von jungen Komponisten: Musik aus unserer Zeit, eigens für amarcord geschrieben.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:26 Presseschau  

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Aus den Ländern

Karte der deutschen Bundesländer in verschiedenen Farben. (Imago / Panthermedia / Crevis)

Berichterstattung aus den Ländern über die Länder. Menschen,  Stimmen und Stimmungen. Von der Tagesaktualität bis zu hintergründigen Reportagen.

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