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Newsblog zum Coronavirus+++ Die Entwicklungen vom 06. bis 08. September

Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Frau hält während einer Protestkundgebung der Initiative «Querdenken 711» ein Schild mit der Aufschrift «Viren bringen keine Krankheit! Im kranken Immunsystem fühlen sich Viren wohl!» hoch. In der Landeshauptstadt demonstrierten Menschen gegen die Corona-Beschränkungen und für Grundrechte wie Versammlungsfreiheit und Glaubensfreiheit. Bundesweit finden ähnliche Demos statt. Kritiker befürchten eine Vereinnahmung der Proteste durch Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten. (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)
Bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen soll es zu etlichen antisemitischen Vorfällen gekommen sein (picture alliance / dpa / Sebastian Gollnow)

Bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen ist es zu etlichen antisemitischen Vorfällen gekommen. Bayern baut die Testzentren an Autobahnen wegen der auslaufenden Urlaubssaison ab. Israel verhängt nächtliche Ausgangssperre und Schulschließungen für 40 Städte. Weitere Entwicklungen in unserem Newsblog.

Dienstag, 8. September

+++ Der Arzneimittelentwickler Janssen aus Neuss darf einen möglichen Impfstoff in Deutschland am Menschen testen. Die klinische Prüfung sei genehmigt worden, teilte das Paul-Ehrlich-Institut mit. Bei der Phase-II-Studie solle an einer größeren Zahl von Probanden untersucht werden, ob der Impfstoff wirksam, sicher und verträglich ist. Bei dem Impfstoffkandidaten von Janssen handele es sich um einen Vektor-Impfstoff, bei dem ein abgeschwächtes Virus genutzt werde, damit der Körper eine Immunantwort auf das Virus Sars-CoV-2 produziere, erklärte das Paul-Ehrlich-Institut. 

Wie weit die Impfstofforschung gegen das Coronavirus ist, haben wir in diesem Beitrag für sie zusammengefasst.

+++ Der Corona-Test von Frankreichs Ministerpräsident Jean Castex ist negativ ausgefallen. Das berichtet der TV-Sender BFM. Castex hatte mit dem infizierten Chef der Tour de France, Christian Prudhomme, in einem Auto gesessen. 

+++ Israel verhängt nächtliche Ausgangssperre und Schulschließungen für 40 Städte: In Israel sollen Beschränkungen in 40 Städten oder Stadteilen die weitere Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Die nächtlichen Ausgangssperren und Schulschließungen gelten eine Woche lang. Betroffen sind nach Behördenangaben Regionen, in denen Versammlungen zu verstärkten Ansteckungen geführt haben. Dort leben insbesondere israelische Araber oder ultraorthodoxe Juden. Mehrere Regierungsmitglieder fordern einen landesweiten Lockdown, sollten die Maßnahmen scheitern. Bislang sind in Israel 135.288 Corona-Tests positiv ausgefallen. 1.031 Menschen, die positiv getestet wurden, sind gestorben. Im Land leben rund neun Millionen Menschen.

+++ Bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen ist es nach Angaben der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS - zu etlichen antisemitischen Vorfällen gekommen. Das geht aus dem heute veröffentlichten Bericht des Bundesverbandes hervor. So habe es allein im Zeitraum von Mitte März bis Mitte Juni bei 123 Kundgebungen und Demonstrationen antisemitische Äußerungen gegeben. Dazu gehören etwa die antisemitische Bezugnahme auf den Nationalsozialismus. Mehr dazu hier.

Bei den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen gehen immer wieder Esoteriker und Rechte zusammen auf die Straße. Zwischen beiden Gruppen gibt es schon länger Schnittmengen, nicht zuletzt wegen der Berufung auf Verschwörungsideologien. Wir erklären, warum Esoteriker zusammen mit Rechten demonstrieren.

+++ Europaparlament sagt Sitzung im elsässischen Straßburg ab: Die Rückkehr des EU-Parlaments nach Straßburg ist aufgrund der steigenden Ansteckungszahlen mit dem neuartigen Coronavirus verschoben worden. Parlamentspräsident David Sassoli entschied, die Plenarsitzung nächste Woche erneut in Brüssel abzuhalten.

+++ Die Frankfurter Buchmesse findet nun doch ausschließlich ohne Aussteller statt. Aufgrund der wieder zunehmenden Corona-Beschränkungen müsse man auf Stände in den Hallen verzichten, erklärt der Veranstalter. Bislang sollte die Messe vom 14. bis 18. Oktober in eingeschränkter Form auch auf dem Frankfurter Messegelände stattfinden. Jetzt liege der Fokus auf dem virtuellen Angebot und den Veranstaltungen in der Festhalle und in der Stadt, sagte Buchmesse-Chef Boos. Der Deutsche Buchpreis und der Friedenspreis des deutschen Buchhandels sollen wie geplant vergeben werden. Normalerweise zieht die Messe rund 300.000 Besucher und über 7.500 Aussteller aus mehr als 100 Ländern an. Sie gilt als weltgrößte Buchmesse.

+++ Bayern will seine kostenlosen Corona-Massentests von den Grenzen flächendeckend in die Gemeinden des Landes verlagern. Aufgrund der auslaufenden Urlaubssaison sollen die Testzentren an Autobahnen und Bahnhöfen allmählich abgebaut werden, sagt Ministerpräsident Markus Söder nach einer Kabinettssitzung in München. Er verteidigt das Vorgehen, Gratis-Tests in großer Zahl anzubieten, um das Infektionsgeschehen zu verfolgen.

+++ Bei der Tour de France ist das befürchtete Corona-Chaos nach dem Test-Marathon am ersten Ruhetag ausgeblieben. Bei sämtlichen getesteten Personen aus den "Teamblasen", darunter alle Fahrer, fielen die Tests negativ aus. Dies teilte Veranstalter ASO vor dem Start der elften Etappe mit. Sämtliche 166 von ursprünglich 176 noch im Rennen befindlichen Fahrern können damit die Tour fortsetzen. Allerdings fiel der Test bei Tourchef Prudhomme positiv aus.

+++ Bundeskanzlerin Merkel hat die Arbeit der Gesundheitsämter in der Corona-Krise gewürdigt. Was die Beschäftigten Tag für Tag leisteten, sei ungewöhnlich, sagte Merkel in einer Videokonferenz mit Amtsleitern, kommunalen Dezernenten, Landräten, Oberbürgermeistern und Vertretern der Länder.

+++ In der Corona-Krise hat das Gastgewerbe zwischen März und Juni dieses Jahres einen Umsatzverlust in Höhe von 17,6 Milliarden Euro gemacht. Fast 11 Milliarden Euro davon entfielen allein auf die Monate April und Mai, wie der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamts mitteilte.

+++ Neun führende westliche Pharmakonzerne sichern trotz des immensen Zeitdrucks eine sorgfältige Corona-Impfstoffentwicklung nach wissenschaftlichen Standards zu. In einem ungewöhnlichen Schritt schlossen sich die Rivalen AstraZeneca, GlaxoSmithKline, Johnson & Johnson, Merck & Co, Moderna, Novavax, Sanofi, die Mainzer Firma Biontech und ihr US-Partner Pfizer zusammen und versprachen in einer Erklärung, dass die Sicherheit und Wirksamkeit bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes an oberster Stelle stehe. 

+++ Im bayerischen Straubing ist am Dienstag eine weitere Studie des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Verbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung angelaufen. Rund 2000 Menschen sollen in den kommenden Wochen auf mögliche Antikörper getestet werden, wie Vertreter von Stadtverwaltung und RKI vor Journalisten berichteten. Die Untersuchung in Straubing ist Teil eines größeren Projekts zur Untersuchung örtlicher Infektionsdynamiken.

+++ In der Corona-Pandemie will Frankreich die Quarantänezeit für Kontaktpersonen und die Isolierung von Infizierten von derzeit 14 auf sieben Tage reduzieren. Gesundheitsminister Véran kündigte für Freitag einen Kabinettsbeschluss an. Der wissenschaftliche Beirat der Regierung habe der Verkürzung zugestimmt, sagte er dem Radiosender France Inter. Auch in Deutschland ist eine kürzere Quarantänezeit im Gespräch.

+++ Politik und Gesellschaft setzen in der Coronakrise nach Einschätzung des Münchner Kardinals Marx die falschen Akzente. Marx sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur, es bleibe dabei, dass sich die Wirtschaft weltweit einzig an Kapitalinteressen orientiere: "Hat sich durch Corona daran etwas verändert? Ich kann das nicht erkennen. Im Gegenteil. Der Kapitalismus beschleunigt sich eher noch einmal."

+++ Den Schulen in Deutschland ist der Übergang zum Online-Unterricht in der Corona-Krise schwerer gefallen als in anderen Ländern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter Eltern in Deutschland, Australien, Großbritannien, Italien, Kanada, Mexiko und Singapur im Auftrag des Technologieunternehmens Citrix. Danach lief nur bei jedem zehnten Schüler in Deutschland der Wechsel zum Online-Unterricht reibungslos.

+++ Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber sieht die Corona-Warn-App des Bundes als Erfolg an. "Die deutsche App wurde bis heute öfter heruntergeladen als alle anderen App-Lösungen aus EU-Nachbarländern zusammen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Allein das sei bereits positiv. Den tatsächlichen Nutzen der App müssten allerdings die Virologen bewerten. - Die App wurde am 16. Juni eingeführt und seither rund 18 Millionen Mal heruntergeladen.

+++ Das Portal Correctiv, das immer wieder Faktenchecks veröffentlicht, hat sich mit Coronazahlen in den USA befasst.

+++ Der Malteser Hilfsdienst warnt vor einem massiven Engpass bei der Ausbildung von Ersthelfern wegen der Corona-Maßnahmen. "Von Januar bis August 2020 haben die Malteser in Nordrhein-Westfalen nur 3.800 Kurse mit 35.000 Teilnehmern durchführen können. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 6.000 Kurse mit 74.000 Teilnehmern", teilte die Hilfsorganisation mit. Erst seit der Lockerung könnten die Malteser wieder vorsichtig ausbilden, aber immer noch zu wenig neue Lebensretter, hieß es zum Tag der Ersten Hilfe am Samstag.

Symbolfoto: Wiederbelebung mit einer Herz-Druck-Massage nach Kreislauf- Stillstand durch Stromschlag beim Elektronik Basteln, gestellte Szene. (imago/Jochen Tack)Der Malteser Hilfsdienst warnt vor Engpässen bei der Ausbildung von Ersthelfern. (imago/Jochen Tack)

+++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts 1.499 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der registrierten Fälle stieg damit auf 252.298. Die Zahl der in Verbindung mit Covid-19 gemeldeten Todesfälle stieg um vier auf 9.329. Als genesen gelten nach Schätzungen des RKI etwa 226.500 Menschen.

+++ US-Präsident Trump hat den Demokraten vorgeworfen, sich aus politischen Gründen gegen eine baldige Corona-Impfung auszusprechen. Die Kandidatin für die Vizepräsidentschaft, Harris, lege sorglose Anti-Impf-Rhetorik an den Tag, kritisierte Trump bei einer Pressekonferenz vor dem Weißen Haus. Den Demokraten missfalle, dass der Impfstoff in Rekordzeit entwickelt werde. Er könne vielleicht sogar noch vor der Wahl im November verfügbar sein, sagte Trump.

+++ Durch Betrugsfälle bei den Corona-Soforthilfen sind in Deutschland Schäden in Millionenhöhe entstanden. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes unter den Justizministerien und Generalstaatsanwaltschaften der Bundesländer. In Bayern wird die Schadenssumme aufgrund von bewusst falschen Angaben auf 3,9 Millionen Euro geschätzt. In Sachsen beläuft sich die Summe mindestens auf 5,1 Millionen Euro. Die niedersächsischen Behörden geben die entstanden Schäden vorläufig mit 6,5 Millionen Euro an.

+++ Japans Wirtschaft muss infolge der Corona-Krise einen Rekordeinbruch hinnehmen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal dieses Jahres stärker als erwartet gesunken. Von April bis Juni schrumpfte die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt auf Jahresbasis um 28,1 Prozent, wie Regierungsdaten zeigten. 

+++ Japan genehmigt nach Angaben des Finanzministeriums Ausgaben für Coronavirus-Impfstoffe in Höhe von 6,32 Milliarden US-Dollar. Die Regierung hatte zuvor angekündigt, bis Mitte nächsten Jahres ausreichend Impfstoffe für die gesamte Bevölkerung zu sichern und diese kostenlos zur Verfügung zu stellen.

+++ Brasilien meldet binnen 24 Stunden 10.273 positiv auf das Coronavirus getestete Fälle. Weitere 310 Menschen sind an oder mit dem Virus verstorben, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die lateinamerikanische Nation ist mit 4,15 Millionen festgestellten Infektionen und 126.960 Todesfällen weltweit nach den USA und Indien das am drittstärksten von der Pandemie betroffene Land.

Montag, 7.  September

+++ Die Zahl der Corona-Infektionen in Spanien hat die Marke von 500.000 überschritten und liegt damit höher als in jedem anderen europäischen Land. Bei Tests, die innerhalb der vergangenen 24 Stunden durchgeführt worden seien, seien 2440 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit. Seit dem Beginn der Pandemie hätten sich damit insgesamt 525.549 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

+++ Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in Italien wie Maskenpflicht und Abstandsregeln bleiben für einen weiteren Monat in Kraft. Ministerpräsident Giuseppe Conte unterzeichnete am Montagabend nach Regierungsangaben das entsprechende Dekret. Die Vorschriften gelten in dem Mittelmeerland nun bis zum 7. Oktober.

+++ Im Süden Frankreichs werden die Intensivbetten für Corona-Infizierte knapp. Von den 70 Betten für Covid-19-Kranke im Département Bouches-du-Rhône seien derzeit 65 belegt, teilten die Behörden in Marseille mit. Die Lage sei angespannt, aber nicht so dramatisch wie auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie, als im Département 270 Coronapatienten auf den Intensivstationen lagen.

+++ Der französische Fußballer Kylian Mbappe ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Stürmer ist bereits der siebte Corona-Fall aus der Mannschaft von Paris St. Germain. Auch Kollegen wie Neymar haben sich mit dem Virus angesteckt.

+++ Die Deutsche Stiftung Patientenschutz sieht die Zeit für ein staatliches Gedenken an die Corona-Toten noch nicht gekommen. Vorstand Brysch sagte der Deutschen Presse-Agentur, Deutschland befinde sich noch mitten in der Krise. Erst wenn die Menschen hierzulande durch einen Impfstoff ausreichend geschützt seien, sollte über einen Staatsakt nachgedacht werden. Dieser sollte dann aber laut Brysch nicht nur Opfer und Angehörige in den Blick nehmen, sondern auch diejenigen, die Tag für Tag geholfen hätten, anderen in der Not beizustehen. Bundespräsident Steinmeier hatte eine offizielle Gedenkstunde für die Corona-Opfer am Samstag ins Gespräch gebracht.

+++ Das Mainzer Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer dürfen ihren Corona-Impfstoff-Kandidaten nun auch in Deutschland testen. Das Paul-Ehrlich-Institut habe die Erlaubnis dazu erteilt, teilte Biontech mit. Die weltweite Studie zu dem möglichen Impfstoff mit bis zu 30.000 Teilnehmern hatte Ende Juli begonnen. Bisher haben sich den Angaben zufolge 25.000 Testpersonen an der Studie beteiligt.

+++ Frankreich unterstützt seine großen Museen, Denkmäler und Kathedralen in der Corona-Pandemie mit 614 Millionen Euro Direkthilfe. Davon soll mehr als die Hälfte den international bekannten Museen wie dem Louvre, Versailles, dem Orsay-Museum und dem Centre Pompidou zugute kommen, erklärte das Kulturministerium in Paris. Man wolle es den großen öffentlichen Einrichtungen ermöglichen, den corona-bedingten Rückgang der Besucherzahlen zu überwinden. Nach Angaben der staatlichen Museen beträgt er zwischen 40 und 80 Prozent.

Besucher mit Mund-Nasen-Schutz im Pariser Louvre (AFP/FRANCOIS GUILLOT )Besucher mit Mund-Nasen-Schutz im Pariser Louvre (AFP/FRANCOIS GUILLOT )

+++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben binnen eines Tages 814 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Gestern waren es 988. An Sonntagen und Montagen sind die Angaben meist niedriger als an anderen Wochentagen, weil nicht alle Gesundheitsämter ihre Daten an das Robert Koch-Institut übermitteln. Die Zahl der in Verbindung mit Covid-19 registrierten Todesfälle blieb heute unverändert bei 9.325. Rechnerisch gibt es bundesweit derzeit etwa 16.500 bekannte aktive Infektionsfälle.

+++ Indien registriert inzwischen mehr als 4,2 Millionen nachgewiesene Corona-Infektionen und verzeichnet damit erstmals mehr Fälle als Brasilien. Wie das indische Gesundheitsministerium mitteilte, stieg die Zahl der bestätigten Neu-Infektionen binnen eines Tages um 90.802. Das war der dritte Tageshöchstwert in Folge. Nur die USA haben mit 6,2 Millionen nachgewiesenen Ansteckungen noch mehr Fälle. Die Zahl der registrierten Corona-Toten liegt in Indien allerdings mit 71.642 deutlich niedriger. In den USA sind es laut Johns Hopkins Universität fast 189.000. 

+++ Die Corona-Pandemie hat die Krankmeldungen im ersten Halbjahr 2020 nach einer Auswertung der Techniker Krankenkasse nicht auffällig steigen lassen. Unter ihren versicherten Arbeitnehmern lag der Anteil nach Informationen der Krankenkasse an allen Arbeitstagen bei 4,4 Prozent - und damit nur 0,1 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Covid-19 sei im März für 0,3 Prozent des gesamten Krankenstandes verantwortlich gewesen, im April stieg der Anteil auf 0,7 Prozent, um danach wieder zu sinken. Zugenommen haben nach Angaben der Techniker Krankenkasse dagegen vor allem psychische Diagnosen, die im ersten Halbjahr fast 19 Prozent des gesamten Krankenstands ausmachten.

+++ Die neue Grippesaison könnte für Engpässe bei Laborkapazitäten in Deutschland sorgen. Ärztevertreter davor gewarnt. Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte die Vorsitzende des Berufsverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, die Laborkapazitäten seien schon jetzt knapp. Um Grippe- und Corona-Infektionen zu unterscheiden, sei aber in jedem Verdachtsfall ein Rachenabstrich nötig. Bei steigenden Infektionszahlen müsse man daher mit größeren Engpässen und längeren Wartezeiten rechnen.

+++ Australien hofft darauf, Anfang 2021 erste Corona-Impfungen durchführen zu können. Die Regierung habe sich mit zwei Pharmakonzernen auf die Produktion und Bereitstellung zweier Impfstoff-Kandidaten im Umfang von 1,7 Milliarden australischen Dollar geeinigt, hieß es am Montag in einer Mitteilung von Premierminister Morrison. Zunächst müssten allerdings die Substanzen allerdings erfolgreich auf Sicherheit und Wirksamkeit getestet werden. Die Impfungen sollen für alle Australier kostenlos sein.

+++ Der deutschen Wirtschaft machen die Corona-Beschränkungen von Auslandsreisen zunehmend Probleme. Mehrere Spitzenverbände haben die Bundesregierung zu einem Kurswechsel aufgefordert. Weil Unternehmen ihre Manager, Techniker und Vertriebsmitarbeiter nicht zu ausländischen Kunden schicken könnten, seien der weltweite Handel und die Investitionstätigkeit stark eingeschränkt.

+++ Von heute an wird ein Teil des Corona-Kinderbonus ausgezahlt. Familien, die Kindergeld beziehen, erhalten insgesamt 300 Euro zusätzlich pro Kind. Im September sollen zunächst 200 Euro ausgezahlt werden, im Oktober dann noch einmal 100 Euro pro Kind. Es muss dafür kein Antrag gestellt werden. Voraussetzung ist, dass ein Kind in diesem Jahr mindestens in einem Monat Kindergeld bezogen hat. Union und SPD hatten den Kinderbonus im Juni beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für Familien abzumildern.

Fragen und Antworten zum Kinderbonus haben wir hier für Sie zusammengefasst.

+++ Die Zahl der dem Robert Koch-Institut neu gemeldeten Corona-Infektionen in Deutschland liegt bei 814. Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit auf 250.799. Die Zahl der in Verbindung mit Covid-19 gemeldeten Todesfälle bleibt unverändert bei 9.325. Da nicht alle Gesundheitsämter ihre Zahlen auch am Wochenende an das RKI melden, sind die gemeldeten Zahlen am oder direkt nach dem Wochenende meist niedriger als in der Woche.

Sonntag, 6. September

+++ Die Kandidatin der US-Demokraten für die Vizepräsidentschaft, Kamala Harris, hat vor einer Einmischung der Regierung bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff gewarnt. Unter Präsident Donald Trump würden unabhängige wissenschaftliche Experten mundtot gemacht oder beiseite geschoben, sagte die Senatorin im Gespräch mit dem Sender CNN. Den Versprechen des Republikaners bezüglich der Verfügbarkeit eines Impfstoffs noch vor Jahresende könne nicht vertraut werden, warnte sie.

+++ Trotz der Corona-Schutzauflagen wollen zumindest CSU und Freie Wähler der Absage des Gillamoos-Volksfests mit Reden im Internet trotzen. Ab 10.00 Uhr übertragen beide Parteien am Montag ihre Veranstaltung per Live-Stream. Dabei muss der Redner der CSU, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, sogar nicht gänzlich auf Zuhörer mit Bierkrug in Sichtweite verzichten: Rund 80 geladene und handverlesene Parteifreunde dürfen in der Festhalle Bayernland in Abensberg mit dabei sein.

+++ Frankreich weist sieben neue Corona-Risikogebiete aus. Damit gelten laut Regierung nun 28 von rund 100 Départements als "zone rouge", als rote Zone mit einem "aktiven Infektionsgeschehen". Die Einstufung ermöglicht es den Behörden, die Corona-Maßnahmen zu verschärfen. Neu betroffen sind neben den vier Départements Nord, Bas-Rhin, Seine-Maritime und Côte-d'Or mit Großstädten wie Lille, Rouen, Le Havre, Straßburg und Dijon; die beiden Verwaltungsbezirke auf der Mittelmeerinsel Korsika und das Übersee-Département auf der Insel La Réunion im Indischen Ozean.

Frankreich gehörte zu dem am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder in der Europäischen Union. Nach einem strengen Lockdown und der Eindämmung des Virus steigen die Zahlen nun wieder deutlich. Warum? Lesen Sie dazu mehr hier.

+++ Mit fast 3.000 neuen Fällen hat Großbritannien am Sonntag die höchste Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit Ende Mai gemeldet. Wie das Gesundheitsministerium in London mitteilte, wurden 2.988 Neuansteckungen verzeichnet. Am Samstag hatte die Regierung noch 1.813 neue Fälle gemeldet.

+++ Die Kinolandschaft in Frankreich leidet stark unter der Corona-Pandemie - aber auch darunter, dass es keine großen Zugpferde bei den Filmen gegeben habe. Laut France Culture sind die Besucherzahlen um 70 Prozent eingebrochen.

+++ Eine überwältigende Mehrheit von 90 Prozent der Bundesbürger ist einer Umfrage zufolge der Meinung, dass Deutschland bisher eher gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist. Nur neun Prozent gaben an, das Land bewältige die Pandemie eher schlecht, wie die Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Kantar für die "Bild am Sonntag" ergab. Ebenfalls eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent der Befragten hält die aktuellen Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung für nicht gerechtfertigt. Nur gut ein Viertel (26 Prozent) hat laut der repräsentativen Umfrage Verständnis für die Demonstrationen.

Für viele Urlauberinnen und Urlauber in Deutschland sind die Ferien vorbei – der Ärger mit Reisen, die wegen der Corona-Krise storniert wurden sowie mit Kosten, die Veranstalter oder Flugunternehmen nicht erstatten wollen, bleibt. Wichtige Infos dazu finden Sie hier.

+++ Geschwätz ist nach den Worten von Papst Franziskus eine schlimmere Plage als Covid-19. Das sagte das 83-jährige katholische Kirchenoberhaupt bei seiner Angelus-Ansprache am Fenster des Vatikan-Palastes über dem Petersplatz. "Der Tratsch beschädigt die Gemeinschaft der Kirche, das ist der Teufel, der Lügner, der die Kirche spalten will." 

+++ Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, der Gastronomie in der kälteren Jahreszeit das Aufstellen von Heizpilzen zu erlauben. "Wir wollen den Wirten im kommenden Winter mehr Außengastronomie ermöglichen. Heizpilze aufstellen zu können, gehört mit zu diesem Konzept", sagte Laschet dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Mit Blick auf die Ausnahmesituation und den Gesundheitsschutz halte ich das für richtig", fügte er hinzu. Die Gas-Heizstrahler sind eigentlich vielerorts aus Klimaschutzgründen verboten.

+++ Der designierte FDP-Generalsekretär Volker Wissing warnt davor, die Demonstranten gegen die Corona-Politik der Bundesregierung pauschal in die rechte Ecke zu stellen. "Ich finde es schwierig, wenn wir Demonstranten, die mit der Regierungspolitik nicht einverstanden sind, unterstellen, sie wären alle irgendwie rechtsextrem, nur weil bei den Demos gegen die Corona-Politik auch Rechtsextreme mitlaufen», sagte der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz dem Berliner "Tagesspiegel".

+++ Deutschland und die EU drohen einem Medienbericht zufolge im Rennen um einen Corona-Impfstoff zurückzufallen. Laut einer Erhebung der Zeitung "Welt am Sonntag" haben sich die USA im Rahmen von Vorabverträgen 800 Millionen Impfstoffdosen von sechs verschiedenen Herstellern gesichert. Großbritannien soll bereits Verträge mit sechs Herstellern über 340 Millionen Impfstoffdosen abgeschlossen haben. Die Europäische Union mit 446 Millionen Einwohnern komme derzeit auf 300 Millionen Impfstoffdosen.

+++ Seit Ende April haben nach Erkenntnissen des Bundesamtes für Verfassungsschutz bundesweit mehr als 90 Kundgebungen gegen Corona-Maßnahmen stattgefunden, bei denen Rechtsextremisten den Ton angaben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Einer der regionalen Schwerpunkte der oftmals nur von einigen Dutzend Teilnehmern besuchten Kundgebungen war laut Verfassungsschutz Sachsen-Anhalt. In dem östlichen Bundesland fand demnach mehr als ein Drittel aller zwischen dem 25. April und dem 10. August von Rechtsextremisten durchgeführten oder dominierten Veranstaltungen statt.

+++ Als drittes Land der Welt hat nun auch Indien bei der Zahl der registrierten Corona-Infektionen die Schwelle von vier Millionen überschritten. Wie die Behörden in Neu Delhi angaben, haben sich bislang rund 4 Millionen 23-tausend Menschen mit dem Virus angesteckt. Zudem wurde mit mehr als 86.000 Neuinfektionen sowie fast 1.000 Toten binnen 24 Stunden neue Rekordanstiege registriert. 

+++ Die National Football League (NFL) wird bei Spielern und Trainern weiterhin tägliche Coronatests durchführen. Darüber hat die US-Profiliga ihre 32 Teams wenige Tage vor dem Saisonstart informiert. Die NFL und die Spielergewerkschaft NFLPA hatten sich im Juli darauf geeinigt, jeden Tag zu testen. Diese Vereinbarung lief nun aus. An Spieltagen wird nicht getestet, die letzten Proben sollen am vorherigen Tag genommen werden.

Die Sommerferien sind in vielen Bundesländern vorbei, doch gereist wird weiterhin. Das ist auch möglich, denn die Grenzen in Europa sind weitgehend offen. Aber wie sehen die Vorschriften in den einzelnen Ländern für Reisende aus Deutschland aus? Und wie steht es um das Infektionsgeschehen? Eine Übersicht.

+++ In Deutschland müssen viele Menschen in Quarantäne, obwohl sie so wenig Virusfragmente haben, dass sie niemanden anstecken können. Nach Recherchen von WDR, NDR und SZ erhalten viele Gesundheitsämter nicht die entsprechenden Laborwerte.

+++ Die Corona-Pandemie hat nach Ansicht des Armutsforschers Butterwegge die soziale Ungleichheit in Deutschland verschärft. Ärmere Bevölkerungsgruppen seien sowohl einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt gewesen als auch von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Maßnahmen härter getroffen worden, sagte Butterwegge dem Evangelischen Pressedienst. Er sprach sich dafür aus, den Solidaritätszuschlag in einen "Corona-Soli" umzuwidmen, um die Folgekosten der Pandemie gerechter zu verteilen.

+++ In Frankreich sind in den vergangenen 24 Stunden 8.550 Neuinfektionen festgestellt worden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden waren 4,7 Prozent der ausgewerteten Tests positiv. Am Vortag war mit 8.975 Neuansteckungen ein neuer Tagesrekord erreicht worden. Auf dem französischen Festland breite sich das Virus weiter exponentiell aus, hieß es seitens der Behörden: "Die Dynamik der stark zunehmenden Ansteckungen ist besorgniserregend." Was die steigenden Fallzahlen in Frankreich bedeuten, haben wir für Sie hier zusammengefasst.

+++ Die Bundesregierung unterstützt Indien. Das Land soll 330.000 Testkits und 600.000 Schutzausrüstungen für medizinisches Personal im Gesamtumfang von 15 Millionen Euro erhalten, sagte Bundesentwicklungsminister Müller der Funke Mediengruppe. Zusätzlich stelle sein Haus kurzfristige Kredite im Umfang von 460 Millionen Euro bereit für Nahrungsmittel und Überbrückungshilfen an Menschen in Indien, die in der Corona-Krise ihren Job verloren haben. 

Ein Mann im weißen Schutzanzug misst in einer engen Gasse bei einer Frau im rot-gelben Sari die Temperatur. (imago / Hindustan Times / Satyabrata Tripathy)In Dharavi, Indiens größtem Slum (imago / Hindustan Times / Satyabrata Tripathy)

+++ Der Städte- und Gemeindebund wirbt dafür, Weihnachtsmärkte nicht schon jetzt generell abzusagen. Es werde hoffentlich auch im Winter Städte oder Regionen mit geringen Infektionszahlen geben, sagte Hauptgeschäftsführer Landsberg der Funke-Mediengruppe. Dann könne man dort auch Weihnachtsmärkte mit den entsprechenden Schutzkonzepten stattfinden lassen. Einige Städte haben bereits Weihnachtsmärkte abgesagt, darunter Köln.

+++ Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts binnen eines Tages 988 neue Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Fälle stieg damit auf 249.985. Ein Mensch starb an oder mit einer Coronavirus-Infektion; insgesamt sind es jetzt 9.325 Tote. Lesen Sie hier mehr zu den Zahlen.

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