Beethovenfest Bonn 2018
Rheinischer Originalklang
Felice Giardini
Klavierquintett G-Dur, op. 11,1
Andreas und Bernhard Romberg
Quintett für Flöte, Violine, zwei Violen und Violoncello C-Dur, op. 1
Antonio Salieri
Ouvertüre zu ,La Scuola de‘ Gelosi' für Flöte, zwei Violinen und Violoncello
Christian Gottlob Neefe
Variationen für Klavier über eine Arie aus ,Das rote Käppchen' von Carl Ditters von Dittersdorf
Ludwig van Beethoven
Klavierquartett C-Dur WoO 36,6
Christine Schornsheim, Hammerklavier
l‘arte del mondo (Mitglieder)
Aufnahme vom 4.9.2018 aus der Kleinen Beethovenhalle Bonn
Am Mikrofon: Klaus Gehrke
Im 18. Jahrhundert erlebte Bonn durchaus prunkvolle Zeiten: Clemens August I., Erzbischof von Köln und Kurfürst des Heiligen Römischen Reiches, machte ab 1723 die Stadt und ihre Umgebung zu einer prächtigen Hofhaltung. Er ließ nicht nur die Schlösser in Brühl errichten und das Bonner Schloss erweitern, sondern förderte auch die Musik am Hof. Möglicherweise hat der italienische Geiger und Komponist Felice Giardini vor dem Kurfürsten gespielt. Die kurkölnische Hofkapelle genoss über Clemens Augusts Tod hinaus einen guten Ruf. Hier musizierten die Cousins Romberg ebenso wie Christian Gottlob Neefe. Auch dessen Schüler Ludwig van Beethoven wirkte im Orchester mit und präsentierte sich in Bonn ebenfalls als Komponist.