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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 07.03.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Songkunst und Klavierzauber
    Olivia Trummer solo
    Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer
    Aufnahme vom 18. Mai 2025, Jazzfest Bonn, Collegium Leoninum
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Fragebogen
    Gast: Philipp Gropper
    Am Mikrofon: Thomas Loewner
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Fuck the menopause away
    Die kanadische Musik-Aktivistin Peaches
    Von Laura Aha
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    „The Overview“
    Steven Wilson (GB)
    Aufnahme vom 13.6.2025 in „La Riviera“, Madrid
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Bluestime - Neues aus Americana, Blues und Roots
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Felicitas Richter, Müncheberg
    Katholische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: Gründung der Freien Deutschen Jugend FDJ

  • 09:10 Uhr

    Die Oder - Wie ein Grenzfluss verbindet
    Von Christoph Richter

    Gemächlich mäandernd bildet die Oder die Grenze zu Polen. Mit ihren Flussauen bietet sie Lebensraum für viele Tiere. Ein massenhaftes Fischsterben vor einigen Jahren hat aber gezeigt, wie fragil dieses Ökosystem ist. Die Städte Frankfurt und Slubice liegen rechts und links des Laufs, verbunden durch eine Brücke. Über diese verkehrt mittlerweile eine Buslinie, die Polen und Deutsche verbindet.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Para-Ski-nordisch-Sportlerin Linn Kazmaier

    Ihre Gitarre hat sie im Trainingslager immer dabei. Leonard Cohens Klassiker „Hallelujah“ steht auf ihrer Setliste.

    Mit Musik bereitet sich Linn Kazmaier mental auf ihre Wettkämpfe in den Disziplinen Para-Langlauf und Para-Biathlon vor. Sie drückt damit aber auch ihre Trauer aus: Für ihren krebskranken Vater schrieb sie ein Lied, das an ihre gemeinsamen Momente erinnern soll. Aufgrund einer eingeschränkten Sehkraft von vier Prozent tritt Kazmaier in einer gesonderten Startklasse an. Ein Begleitläufer unterstützt sie. 2006 in Nürtingen geboren, legte sie gleich zu Beginn ihrer Karriere einen Rekord vor: Eine Silbermedaille bei den Winter-Paralympics 2022 in China machte sie mit 15 Jahren zur jüngsten deutschen Medaillengewinnerin bei einem Winterspiel. Nächster Halt: die Paralympics in Mailand 2026.

  • 11:05 Uhr

    Zwischen Tradition und Verkehrswende: Prag auf Schienen
    Von Kilian Kirchgeßner

    Der Prager Nahverkehr gehört mit seiner Netzdichte und dem hohen Takt europaweit zu den Spitzenreitern. Bis heute sind es die Straßenbahnen, die das Rückgrat des Netzes bilden: Sie fahren über Kopfsteinpflastergassen bis in die hintersten Winkel der Stadt, sind eine beliebte Touristenattraktion - und für die Einheimischen so wichtig, dass ständig neue Straßenbahn-Kilometer gebaut werden. Selbst Franz Kafka hat in seiner Kurzgeschichte „Der Fahrgast“ die Tram in den Mittelpunkt gestellt. Und: Aus Tschechien stammt ein in ganz Mittel- und Osteuropa verbreitetes Straßenbahnmodell, die Tatra-Reihe. Doch gleichzeitig ist Tschechien ein Autoland: Seit kurzem sitzen die „Motoriste sobe“, deutsch für „Autofahrer für sich“, als Junior-Koalitionspartner im Kabinett von Ministerpräsident Andrej Babis. Der Gedanke an eine Verkehrswende behagt längst nicht allen im Land.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    DIE BESTEN 7 - BÜCHER FÜR JUNGE LESER*INNEN
    Die Deutschlandfunk-Bestenliste im März
    mit der Jurorin Heidi Lexe

    Gelingende Kommunikation und der Einsatz für die Gemeinschaft. Mit Freundlichkeit, auch gegenüber dem Unbekannten, Befreiung von Wieseln und Kunst als Protestform.
    Und Coming-of-Age-Geschichten mit erster Liebe, ersten Malen und der Entfremdung vom eigenen Körper

    Antje Damm: „Da ist besetzt!“
    (dtv Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Kerstin Hau und Stella Dreis (Ill.): „Obacht!“
    (NordSüd Verlag)
    Ab 4 Jahren

    Stepha Quitterer, Barbara Jung (Ill.): „Freiheit für die Waldwiesel“
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 10 Jahren

    De Nichols: „Auf die Straße! Kunst als Protest“
    Illustriert von Diana Dagadita, Saddo, Olivia Twist, Molly Mendoza und Diego Becas
    Aus dem Englischen von Leena Flegler
    (Gerstenberg Verlag)
    Ab 13 Jahren

    Martin Lechner: „Die Verwilderung“
    (Residenz Verlag)
    Ab 16 Jahren

    Jason Reynolds: „24 Sekunden ab jetzt. Eine ganz normale Liebesgeschichte“
    Aus dem Englischen von Anja Hansen-Schmidt
    (dtv Verlag)
    Ab 14 Jahren

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 17:05 Uhr

    Ist der Internationale Frauentag zeitgemäß?
    Alexa Wolfstädter, Referentin von ver.di Frauen und Antje Schrupp, Politikwissenschaftlerin und Publizistin, im Gespräch 
    Am Mikrofon: Christiane Florin

  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    Damaskus danach
    Von Mudar Alhaggi
    Regie: Anouschka Trocker / Regieassistenz: Marie Permantier
    Mit: Mouataz Alshaltouh, Walid Al-Atiyat, Mohamed Achour, Kenda Hmeidan, Inaam Wali, Lama Alhalabi, Max Landgrebe, Stella Hilb, Michael Lippold, Husam Chadat, Cino Djavid, Meriam Abbas, Kinan Hmeidan, Mo Issa
    Komposition: Rabih Beaini
    Song: Shadi Ali
    Technische Realisation: Markus Freund, Elke Steinort
    Dramaturgie: Thilo Guschas
    NDR 2025
    Länge: 61‘28

    Die Jury der Akademie der Darstellenden Künste benannte „Damaskus danach" zum Hörspiel des Monats Februar 2026.

    Die Begründung der Jury
    „Damaskus danach“ ist keine Heldengeschichte. Es sind Sätze wie „Ich fühle irgendwie gar nichts außer Angst“, „ein erfahrener Gläubiger lässt sich nicht zweimal von derselben Freude anstacheln“ oder „Das Beste ist, dass man keine Hoffnung mehr hat, dann kann einen auch nichts schockieren“, die uns von eine Gefühlswelt jenseits der Schlagzeilen berichten, von einer inneren Zerrissenheit und der Angst vor Missbrauch von Hoffnung und Utopie. Diese Ambivalenz in den Vordergrund zu stellen, in einer Zeit, in der es einfache Wahrheiten viel leichter haben als komplexe Erzählungen - das ist das Besondere an „Damaskus danach“. Das Verwischen von Grenzen zwischen Wahn und Realität, als Folge traumatischer Erlebnisse von Diktatur und Krieg, spiegelt sich in den immer wiederkehrenden Alpträumen des Protagonisten. Aber auch scheinbar unvereinbare Positionen zwischen Freunden und Familien, die alle unterschiedlich auf den Sturz Assads reagieren, sind Teil der Erzählung. Die Lösung: aushalten und trotzdem im Gespräch zu bleiben - auch davon erzählt „Damskus danach“ und gibt damit mehr Hoffnung als jede Heldengeschichte, auch wenn einen der Alptraum zum Schluss immer wieder einholt.

    Die Jury und der gastgebende Sender 2026
    Olga Grjasnowa, Schriftstellerin
    Masha Qrella, Musikerin
    Gastgebender Sender: Deutschlandradio

  • 22:05 Uhr

    Traumduo Blockflöte plus Schlagwerk
    Mathis Wolfer und Samuel Gogniat im Deutschlandfunk
    Am Mikrofon: Julia Kaiser

    Das Duo erkundet die Welt der Blockflöten mit Mitteln eines Perkussionisten und haucht dem Schlagwerk holzbläserischen Atem ein.

    Musikaufnahmen stellen für junge Künstler heute keine unlösbare technische Hürde mehr dar. Umso wertvoller ist es, Musik eigener Wahl einmal unter professioneller Betreuung einspielen zu können. Zwei Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2025 bekamen im September 2025 im Deutschlandfunk Kammermusiksaal dazu die Gelegenheit. Je einen halben Tag produzierten der Blockflötist Mathis Wolfer und Perkussionist Samuel Gogniat solistisch als auch gemeinsam. Wolfer wählte ein älteres Stück von Luc Breweays und eine Uraufführung von Elisabeth Fußeder. Gogniat hatte sich für die „Dances Of Earth and Fire“ von Peter Klatzow entschieden. Höhepunkt des Aufnahmetages war das für beide und ihre ungewöhnliche Instrumentenkombination neu geschriebene „Fluido“ des Dlf-Kompositionspreisträgers Jonas Otte.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Künstlerin, Naturforscherin, Weltreisende
    Eine Lange Nacht über Maria Sibylla Merian
    Von Halina Dyrschka
    Regie: Philippe Brühl

    Was haben Zar Peter der I., Gottfried Wilhelm Leibniz, Johann Wolfgang von Goethe und Carl von Linné gemeinsam? Sie alle kannten Maria Sybilla Merian. Kurioserweise ist heute diese einzigartige Künstlerin vielen unbekannt, obwohl ihre bemerkenswerte Lebensgeschichte die Möglichkeiten aufzeigt, wie eine Frau im 17. Jahrhundert zur angesehenen Künstlerin und Insektenforscherin avanciert. Die hochbegabte Malerin und Kupferstecherin widmete ihr gesamtes Leben der Erforschung der Insektenwelt. Beseelt vom frühen Geist der Aufklärung, ließ sie die Faszination der Metamorphose - wie sich eine Raupe zum Schmetterling wandelt - ein künstlerisch einzigartiges OEuvre erschaffen. Neben ihrer Forschung gründete sie eine Malschule für Mädchen, bekam Aufträge von der adeligen Gesellschaft und betrieb Handel mit Farben, Tuch und Tierpräparaten. 1699 - bereits 100 Jahre vor Alexander von Humboldt - reiste sie allein nach Surinam, um dortselbst das Insektenuniversum zu studieren. 1705 erschien ihr bis heute zitiertes Werk „Metamorphosis Insectorum Surinamensium“. Maria Sibylla Merian war ausgestattet mit Kühnheit, Unabhängigkeit und Forschergeist und offenbart sich in ihrer aufregenden Biografie als „moderne“ Naturforscherin. (Wdh.v. 15./16.04.2023)