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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 17.03.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Ktharina Peetz

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Julia Knop, Erfurt
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Schriftsteller Siegfried Lenz geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Kiffen und co:
    Die gesundheitlichen Folgen von Cannabiskonsum 

    Gast:
    Prof. Dr. med. Michael Kölch, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Neurologie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Universitätsmedizin Rostock
    Am Mikrofon: Martin Winkelheide

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Viele Menschen nehmen Cannabis als Rauschmittel ein. Für Erwachsene ist das inzwischen legal. Es heißt, Cannabis sei eine „sanfte Droge“. Aber auch sanfte Drogen haben Risiken. Besonders groß sind diese für Jugendliche. Sie reichen von Abhängigkeit über Lern-, Motivations- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Psychosen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Pestizide und Arzneimittel:
    Hohe Chemikalien-Belastung in den Meeren

    Paul-Ehrlich-Preis:
    Hoffnung auf neue Therapieansätze durch Epigenetik

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 17. März 2026:
    Das Rubin-Teleskop und der rasende Asteroid

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Doňa Dora und die Wüste -
    Arizonas Todeszone für Migranten
    Von Arndt Peltner
    Regie: Friederike Wigger
    Deutschlandfunk/SWR-Kultur 2025

    Zwischen der mexikanischen Grenze und der Hoffnung auf ein gutes Leben liegt eine erbarmungslose Wüste. Viele sterben bei dem Versuch, sie zu durchqueren. Doch es gibt Menschen, denen ihr Schicksal nicht gleichgültig ist.

    Im Juli 1980 ging ein Foto um die Welt. 13 Menschen aus El Salvador waren bei dem Versuch, in die USA zu gelangen, in der Wüste von Arizona verdurstet. Die junge Dora Rodriguez war die einzige Überlebende. Heute setzt sie sich selber für Migranten ein. Gemeinsam mit anderen Freiwilligen, die die „killing fields“ im eigenen Land nicht hinnehmen wollen. Sie befüllen Wasserfässer, um andere vor dem Verdursten zu retten. Suchen nach menschlichen Überresten, um verzweifelten Familien ein Abschiednehmen zu ermöglichen. Denn trotz aller Grenzschutzmaßnahmen: die Migranten sind nicht aufzuhalten.

    Arndt Peltner, freier Korrespondent, lebt und arbeitet seit fast 30 Jahren in Oakland, Kalifornien. In der Vergangenheit hat er u.a. über die Ganggewalt in den USA und Nordmexiko, die Todesstrafe, das Gefängnis von San Quentin und die Geschichte der deutschen Einwanderer in die USA berichtet. Daneben produziert und moderiert er die zwei Musiksendungen „Radio Goethe“ und “Klangwerk” auf zahlreichen Community Stationen in den USA, Kanada und im deutschsprachigen Raum.

  • 20:05 Uhr

    Nebeneinander Gehen
    Von Dunja Arnaszus
    Regie: Christine Nagel
    Komposition: Gerd Bessler
    Mit: Karina Plachetka, Tina Engel, Alexander Khuon, Graham Valentine, Boris Aljinovic, Irm Hermann, Astrid Meyerfeldt, Carmen-Maja Antoni u.a.
    Produktion: Deutschlandfunk 2006
    Länge: 49’30

    Martha geht mit ihr unbekannten Menschen durch die Großstadt. Für kurze Zeit wird sie die ideale Begleiterin, sie schlüpft in verschiedene Rollen, ist Schwester, Freundin, Tochter. Martha hat für diesen Zeitvertreib feste Regeln: nebeneinander Gehen - immer nur drei Minuten! Nie reden! Nicht stören! Immer nur einmal mitgehen! Irgendwann aber stürzt das gesamte Regelwerk in sich zusammen. Schuld daran ist Thomas Hafer, der seinen Schatten nach dem Namen fragt und dreiminütige Rendezvous arrangiert... Nebenbei erfährt man, weshalb Nudeln immer al dente gekocht werden, woran man erkennt, dass es Herbst wird, und dass die Frau von der Auskunft wirklich in jeder Lebenslage Bescheid weiß.
    Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen, arbeitete in England als Zirkus- und Performancekünstlerin. Sie lebt heute als Schauspielerin und Autorin in Hamburg.

  • 21:05 Uhr

    Allein mit 88 Tasten
    Olga Reznichenko Solo
    Aufnahme vom 30.10.2025 im Beethoven-Haus, Bonn
    Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha

    Piano-Soloprogramm zwischen lyrischer Intimität und spielerischer, manchmal überraschender improvisatorischer Freiheit.

    Das Konzert von Olga Reznichenko im Bonner Beethoven-Haus war erst das zweite Solo-Konzert ihres Lebens. Darin zeigte sie ihre künstlerische Tiefe, stilistische Offenheit und eine unverwechselbar persönliche Handschrift. Reznichenko zählt zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Die Musik der 1987 in Russland geborenen und seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Pianistin erzählt - mal leise, mal mit Nachdruck - Geschichten und lebt von der Spannung zwischen kompositorischer Klarheit und dem Mut zum Moment. Allein am Klavier wird diese Handschrift unmittelbar erfahrbar. Ohne Netz und doppelten Boden verdichtet sich der Fokus auf Klang, Raum und Zeit. Ein Soloabend, der neugierig macht, Nähe zulässt und zeigt, wie viel Freiheit in einem einzigen Instrument stecken kann.

  • 22:05 Uhr

    Krieg und Frieden
    Das Berliner „Voices“ Festival 2025
    Von Georg Beck

    Gleich zwei Exilrussen teilen sich die künstlerische Leitung des 2023 gegründeten Voices Festivals Berlin. Ein Zufall?

    Im März 2022 muss die prominente russische Theaterautorin Marina Davydova ihre Heimat verlassen. Ihre Ablehnung der „militärischen Spezialoperation“ im Nachbarland Ukraine zwingt sie ins Exil. Zufluchts- und neuer Wirkungsort wird für sie Berlin. Komponist Sergej Newski lebt dort schon länger, sein künstlerisches Tun überträgt er in engagierte Kuratorentätigkeit. Mit Festivalchefin Davydova ist er sich einig darin, versprengten und vertriebenen russischen Stimmen in der deutschen Hauptstadt Bühne und Podium zu geben, eben mit dem Festival „Voices“. Die jüngste Ausgabe im Herbst vergangenen Jahres bot einen spürbaren Riss - zwischen jenen Stimmen, die versöhnen wollen, aber nicht wissen, wie, und jenen anderen Stimmen, die hadern. Rasender Zorn artikulierte sich neben Trauer und Melancholie. Allen gemeinsam der Versuch, sich selbst zu retten.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht