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Programm: Vor- und RückschauFreitag, 20.02.2026

  • 00:05 Uhr

    Am MIkrofon: Anh Tran

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Sarah Zerback

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Martin Korden, Bonn
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    Interview mit Amy Kirchhoff, BSK, zu Social-Media-Verbot für Jugendliche

    07:15 Uhr   Interview

    Bilanz nach einem Jahr regieren: Interview mit Thorsten Frei, CDU

    08:10 Uhr   Interview

    Interview mit Aya Jaff, Autorin, Programmiererin, zu KI und Machtfragen

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 20 Jahren: Britischer Holocaustleugner David Irving wird in Wien verurteilt

  • 09:10 Uhr

    Sea-Watch-Entschädigung - Migrationsforscher Hein über Italiens Asylpolitik

    Türkei - Social-Media-Regulierung für "digitalen Gehorsam"

    Slowakei - Bilanz acht Jahre nach dem Mord am Journalisten Jan Kuciak

    Am Mikrofon: Manfred Götzke

  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Moderne Messias-Figuren von Trump bis Thunberg
    Der Messias ist eine zentrale Figur in vielen Religionen. Auch heute noch gibt es offenbar ein großes Bedürfnis nach Heilsbringern. Religiöse Rechte in den USA sehen etwa Donald Trump als Messias - insbesondere nachdem er ein Attentat überlebt hat. Die Universität Würzburg gründet nun ein neues Forschungszentrum, das sich auf Messianismus spezialisiert.

    Berlinale: Warum die Kirchen Filme fördern
    Das Interesse der Kirchen am Film begann bereits in den 1920er Jahren. Die Kirchen sahen sich als moralische Wächter, die ihren Gläubigen den Kinobesuch empfahlen oder häufig davon abrieten. Dies hat sich seitdem stark geändert. Heute verleihen evangelische und katholische Kirche Preise für Filme, die sich mit sozialen, politischen oder spirituellen Fragen beschäftigen, publizieren Filmkritiken und sind bei der Berlinale präsent.

    Ramadan in Ägypten: Zwischen Feierstimmung und Existenznöten
    Der Fastenmonat Ramadan verändert den Rhythmus des Lebens in Ägypten. Der Unterricht in den Schulen wird verkürzt, in Büros und Behörden läuft alles langsamer. Der Abend gehört der Familie und auch Freunden. Auch aufwändig produzierte Fernsehserien gehören inzwischen zur Tradition im Ramadan. Aber der Monat zeigt auch soziale Härten: Angesichts der zunehmenden Armut sind immer mehr Menschen auf Spenden angewiesen.

    Am Mikrofon: Luisa Meyer

  • 10:08 Uhr

    Tabuthema Finanzen
    Über Geld spricht man nicht

    Gäste:
    Prof. Marius Busemeyer, Politikwissenschaftler, Universität Konstanz
    Sarah Lindner, Mentorin und Autorin des Buchs „Über Geld spricht man nicht - Frau schon!“
    Wolfgang Schedl, Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes
    Am Mikrofon: Sören Brinkmann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    lebenszeit@deutschlandfunk.de

    „Über Geld spricht man nicht“ - Ein weit verbreiteter Spruch, an den sich viele Menschen halten. Die Gründe für diese Zurückhaltung können unterschiedlich sein: Scham, wegen eines geringen Einkommens, andere wollen keinen Neid aufkommen lassen und haben das Gefühl, der eigene Wohlstand gehe niemanden etwas an. Noch verschwiegener geben sich Menschen, wenn es um eigene Schulden geht. Auch innerhalb der Familie wird das Thema Geld oft ausgespart. Doch wenn die Finanzen tabu sind, führt das zu falschen Einschätzungen des eigenen Status, zu Lohnungleichheit und Verschuldung. Warum ist Geld ein Tabuthema und welche Folgen das hat? Wirken uralte Vorurteile übers Borgen und Pfänden fort? Sorgen neue digitale Bezahlsysteme für Anreize zur Verschuldung? Wie sprechen Sie im Freundeskreis oder auf Social Media über Geld, Vermögen, Anlagen?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Nach Redaktionsschluss

    Folge 271: Die Epstein-Überforderung - Medien am Limit und die Lehren daraus

    Am Mikrofon: Stephan Beuting

    Die Epstein-Files können Straftaten und Machtstrukturen aufdecken, doch es herrscht das Informationschaos. Lehren aus dem Fall ziehen Annelie Naumann
    (Journalistin) und Bernhard Pörksen (Medienwissenschaftler).

  • 15:52 Uhr

    Jüdisches Leben heute

    Jüdische Geschichten auf der Berlinale 2026

    Von Igal Avidan

  • 16:10 Uhr

    Navid Kermani: „Sommer 24“
    (Hanser Verlag)
    Ein Beitrag von Meike Feßmann

    Róža Domašcyna: „Unterm weißleinenen tuch“
    Mit einem Nachwort von Walter Koschmal
    (Die sorbische Bibliothek / Domowina Verlag)
    Ein Beitrag von Nico Bleutge

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Treibhausgase laut EPA unbedenklich:
    Folgen für die Klimaforschung in den USA

    Wie ein gigantischer Reiher:
    Neue Erkenntnisse zur Lebensweise von Spinosaurus

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 20. Februar 2026:
    Abendliche Viererkette aus Mondsichel und Planeten

    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:04 Uhr

    aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

  • 19:15 Uhr

    Der Geschichtspodcast
    Fastenzeit
    Süßer die Mägen nie knurren
    Von Anh Tran

    Für Katholiken und Protestanten hat die Fastenzeit begonnen, sie fällt in diesem Jahr mit dem islamischen Ramadan zusammen. Über die Ursprünge des Fastens ist wenig bekannt, doch Verzichten ist auch heute noch im Trend: von Handyfasten bis Null-Diät.

  • 20:05 Uhr

    Coming Out
    Die Geschichte des ersten und letzten queeren Kinofilms der DDR
    Von Anthony Andrews
    Regie: Eva Solloch
    Ton und Technik: Hendrik Manook, Oliver Dannert und Valentin Brockmann
    Dramaturgie: Anna Seibt
    Deutschlandfunk 2026
    Länge: ca. 54'40

    (Wdh. am 24.02.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur)

    Was kostete es, Ende der 1980er in der DDR den ersten DEFA-Film über schwule Liebe zu produzieren? Die Hauptdarsteller Dirk Kummer und Matthias Freihof erzählen, wie sie für "Coming Out" ihre Karrieren riskierten.

    Der Lehrer Philipp kann sein Schwul-Sein nicht länger leugnen, aber es fällt ihm schwer, in einer homophoben Gesellschaft offen dazu zu stehen. Der Spielfilm über Philipps Coming Out sollte Tabus brechen und den Menschen einen Spiegel vorhalten - doch am Tag der Premiere fiel die Mauer. Die spannende Entstehungsgeschichte eines unwahrscheinlichen Films, der ein großer Erfolg wurde, obwohl fast nichts nach Plan lief.

    Tony Andrews ist freier Journalist in Berlin. Er hat Features und Dokumentationen für Medien wie The Guardian, The Atlantic, NPR, KCRW und DIE ZEIT produziert. Sein Schwerpunkt liegt auf narrativen Audiogeschichten.

  • 21:05 Uhr

    Dubioza Kolektiv (BA/HR/RS)
    Aufnahme vom 6.7.2025 beim Rudolstadt Festival
    Am Mikrofon: Babette Michel

    Politische Kommentare, kollektive Befreiungsschläge, kritische Party-Musik mit Haltung.

    Das Dubioza Kolektiv ist ein ebenso fröhliches wie kritisches Musikkollektiv aus Sarajevo, Bosnien-Herzegowina. Musikalisch verbindet es Balkanmelodien und Balkanbrass mit Rock, Ska, Reggae und Dub. Gegründet 2003, vereint die Band Musiker, die die postjugoslawischen Kriege miterlebt haben. Sie sind Bosniaken, Kroaten und Serben und zeigen, dass Koexistenz möglich ist, als gelebte Realität. Die Songs richten sich mit scharfsinnigen, oft satirischen Texten gegen Establishment, Korruption, Nationalismus und Ausbeutung billiger Arbeitskräfte vom Balkan. Sie sind politische Kommentare, kollektive Befreiungsschläge, kritische Partys mit Haltung. „Wir würden auch Liebeslieder schreiben, wenn alles okay wäre in der Welt“, sagt die Band selbst. Sie kann die Welt vielleicht nicht grundlegend verändern, liefert aber Energie, Freude, Widerstandskraft.

  • 22:05 Uhr

    „Loud Jazz“
    Das Quartett-Projekt des Gitarristen John Scofield in den 1980er-Jahren
    Am Mikrofon: Michael Kuhlmann

    Zu Unrecht vergessene Musik, in der „Sco“ berstende Energie und originelle Harmonik auf einen kurzweiligen Nenner brachte.

    Kaum hatte John Scofield die Weihen der Miles Davis Group empfangen, setzte der US-Amerikaner mit seiner eigenen Band Zeichen: Kein Fusion-Gitarrist kam Mitte der 80er-Jahre vorbei an Alben wie „Blue Matter“, „Pick Hits (live)“ und „Loud Jazz“. Scofield und seine Band hatten allerdings Anderes zu bieten als selbstverliebte Virtuosität oder unmotiviert-komplizierte Rhythmen. Mit einem Gespür für geradlinige Melodien erarbeitete der 1951 in Dayton, im Bundesstaat Ohio geborene Musiker einfallsreiche Akkordfolgen. Eine originelle Musik entstand, die jazzigen Funk, Blues und Pop-Elemente zu einer schlüssigen Melange verband. Wohl hinterließ die 80er-Jahre-Mode der faden Plastik-Synthesizer-Klänge auch in dieser Band ihre Spuren. Doch im Verbund mit Gary Graingers E-Bass flößte Schlagzeuger Dennis Chambers der Musik Lebenskraft ein. Darüber setzte Scofields unverwechselbarer Gitarrenton reihenweise Glanzlichter.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht