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Programm: Vor- und RückschauMontag, 12.10.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    02:30 Uhr   Zwischentöne

    Musik und Fragen zur Person
    (Wdh.)

    Nachrichten 3:00 Uhr

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    Am Mikrofon: Christiane Kaess

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Christoph Seidl, Regensburg
    Katholische Kirche

    06:50 Uhr   Interview

    BVerfG verhandelt über Erbschaftssteuer - Interview mit Kevin Kühnert (Finanzwende)

    07:15 Uhr   Interview

    Die CDU sucht ihren Kurs - Interview mit Dennis Radtke (CDA-Vorsitzender)

    08:10 Uhr   Interview

    Trumps Diesel-Deal mit Russland - Interview mit SPD-Außenpolitiker Ralf Stegner

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 125 Jahren: Hanns Seidel geboren, prägende Figur der CSU

    Nach der Nazi-Diktatur spielte die CSU in Bayern zunächst keine dominierende Rolle. Zu denen, die das geändert haben, gehörte Hanns Seidel. Mit ihm begann eine Reihe von CSU-Ministerpräsidenten, die fast 70 Jahre zurückreicht.

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

    Fall Christa Pike: Gibt es eine „humane Todesstrafe“?
    Der Fall der verurteilten Mörderin Christa Pike hat weltweit für Entsetzen gesorgt und die Debatte über vermeintlich „humanes Töten“ neu entfacht. Was sagt die Praxis der Todesstrafe über das Wesen eines Staates aus und über sein Verhältnis zu Grausamkeit, Macht und Ordnung? Ein Gespräch über ethisch-philosophische Implikationen der Todesstrafe in modernen Demokratien.

    Verbrecher oder Heiliger? Die Verehrung von Alojzije Stepinac in Kroatien
    Am 11. Oktober 1946 wurde Alojzije Stepinac, der Erzbischof von Zagreb, in einem Schauprozess zu 16 Jahren Haft verurteilt - wegen angeblicher Kollaborationen mit dem faschistischen Ustaša-Regime. Dennoch blieb er Bischof und ließ sich von Papst Pius XII. zum Kardinal ernennen. Ob Stepinac tatsächlich Schuld auf sich geladen hat oder ein Märtyrer im Kampf gegen totalitäre Herrschaft war, ist bis zum heutigen Tag umstritten.

    Am Mikrofon: Elena Hong

  • 10:08 Uhr

    Politisches Streitgespräch mit Studiogästen und Hörern

    Christdemokratisch oder rechts - Wohin steuert die CDU?

    Studiogäste:
    Ruprecht Polenz, ehemaliger Generalsekretär der CDU, ehemaliger Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages
    Nora Seitz, MdB, CDU, Mitglied des Bundestagsausschusses Arbeit und Soziales
    Katharina Hamberger, Hauptstadtkorrespondentin des Deutschlandfunks

    Am Mikrofon: Christoph Heinemann

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    kontrovers@deutschlandfunk.de
    Whats-App: 0173 56 90 322

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr

    Rückblick auf die Frankfurter Buchmesse
    Ein Gespräch mit Miriam Zeh

    Tatiana Țîbuleac: „Schlag zu, sagt das Glück“
    Aus dem Rumänischen von Eva Ruth Wemme
    (Aufbau Verlag)
    Ein Beitrag von Ulrich Rüdenauer

    Christine Wunnicke: „Papageien. Ein Portrait“
    Herausgegeben von Judith Schalansky
    Mit Illustrationen von Falk Nordmann
    Reihe Naturkunden Band 130
    (Matthes & Seitz Berlin Verlag)
    Ein Beitrag von Shirin Sojitrawalla

    Am Mikrofon: Carsten Hueck

  • 16:35 Uhr

    Im Takt der Kernuhr
    Aufbruch in eine neue Zeit
    Von Frank Grotelüschen

    Die Atomuhr ist der genaueste Zeitmesser der Welt: Sie gibt den Takt für die Weltzeit vor und bildet die Basis für GPS, Mobilfunk und Datennetze. Doch inzwischen steht die nächste Generation bereit - optische Atomuhren. Sie ticken rund hundertmal genauer und sollen deshalb künftig unsere elementare Zeiteinheit, die Sekunde, neu definieren. Längst tüftelt die Fachwelt am nächsten großen Sprung: der Kernuhr. Sie nutzt nicht mehr den Takt der Atomhülle, sondern spezielle Prozesse im Atomkern, was die Zeitmessung in eine neue Präzisionsdimension führen wird. Erste Prototypen funktionieren schon. Bald könnte die Kernuhr nicht nur Navigation und Datenübertragung verbessern, sondern auch helfen, fundamentale Rätsel der Physik zu lösen, etwa bei der Suche nach der geheimnisvollen Dunklen Materie. Wie jede neue Uhr steht auch die Kernuhr für den Aufbruch in eine neue Zeit: mit völlig neuen Anwendungen und womöglich revolutionären Erkenntnissen. 

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Gespräch von der Frankfurter Buchmesse

    Cindy-Adriana Speich: "Ich bau‘ mir ´ne Welt, die Männern nicht gefällt. Eine Frau. Eine Baustelle. Ein brennendes Patriarchat.", dtv Verlag

    Bianca Walther: "Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde", S. Fischer Verlag

    Sophia Fritz: "Der Mann, das Opfer", Hanser Berlin Verlag

    Am Mikrofon: Catrin Stövesand

  • 20:10 Uhr

    Das Klassik-Magazin

  • 21:05 Uhr

    Neue Deutschlandfunk-Produktionen

    Ludwig van Beethoven
    Violinkonzert, op. 61
    Bearbeitung für Akkordeon und Orchester

    Auswahl aus: 7 Bagatellen, op.33

    7 Ländler, WoO 11

    Bagatelle in a-Moll, WoO 59 „Für Elise“

    Menuett Es-Dur, WoO 82

    6 Variationen über ein Schweizer Lied, WoO 64

    Franz Schubert
    Scherzo Nr.1 B-Dur, D593

    Viviane Chassot, Akkordeon
    Collegium Musicum Basel
    Leitung: Jan Schultsz

    Aufnahmen vom April und Juli 2026 aus dem Stadtcasino Basel und dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln

    Am Mikrofon: Marie König

    Frei, unerschrocken und neugierig: Die Schweizer Akkordeonistin Viviane Chassot nähert sich der Musik von Ludwig van Beethoven.

    Beethovens Violinkonzert polarisierte: Viele lobten seine Schönheit, andere fanden es ermüdend, wie ein Kritiker nach der Uraufführung 1806 schrieb. Im Nachgang hat Beethoven das Werk mehrfach überarbeitet und auch für Klavier eingerichtet. Heute gilt das Opus 61 als Gipfelwerk der Geigenliteratur. Doch wie klingt es auf dem Akkordeon? Die Schweizerin Viviane Chassot wagt das Experiment und übersetzt das Violinkonzert für ihr Instrument. Dabei stützt sie sich auf Beethovens Klavierfassung und orientiert sich an der Interpretation des Geigers Franz Clement, für den Beethoven das Werk schrieb und dessen Spiel für seine „äußerst liebliche Zartheit“ bekannt war. Chassot führte das Konzert mit dem Collegium Musicum Basel auf, nun erscheint es als Weltersteinspielung in Co-Produktion mit dem Deutschlandfunk. Klavierstücke von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert, interpretiert auf dem Akkordeon, ergänzen das Album.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht