Aus Religion und Gesellschaft
Ein Erzbischof als Gärtner und Krisenmanager
Der Libanon gerät gerade wieder in den Blick. Vor allem, weil die Welt sich fragt, ob das Land sich hineinziehen lässt in den Terror-Krieg gegen Israel. Das konnte das Hilfswerk missio nicht ahnen, als es anlässlich des „Weltmissionssonntag“, den die katholischen Kirche am 22. Oktober weltweit begeht, den Libanon und Syrien ins Zentrum rückte. Den Menschen dort macht nicht nur die Armut zu schaffen, sondern auch Konflikte zwischen den Religionsgemeinschaften. Doch der libanesische Erzbischof Erzbischof Hanna Rahmé will nicht aufgeben,
Rosenkränze für Oppositionspolitikerin in Venezuela
Sieben Millionen Menschen haben Venezuela in den vergangenen Jahren wegen der katastrophalen Versorgungslage und der staatlichen Repression verlassen. Die Oppositionspolitikerin Maria Corina Machado will die Linksautokratie auf friedlichem und demokratischem Weg beenden, doch ihre Teilnahme an der Wahl ist ungewiss. Die katholische Kirche im Land hat dazu eine klare Meinung. Anders Papst Franziskus. Ihm wird vorgeworfen, das Regime in Caracas mit Samthandschuhen anzufassen. Unser Lateinamerika-Korrespondent hat mit Machado und dem Erzbischof von Caracas gesprochen.
Heil und Unheil - Freitag, der 13. im Christentum und im Judentum
Freitag, der 13. steht im Kalender. Dieses Datum gilt im christlichen Kulturkreis und der säkularen Welt als Unglücks-Datum - und die 13 generell als Zahl, der man am besten ausweicht. Im Judentum hingegen sieht es ganz anders aus: Hier ist die 13 eine ausgesprochene Glückszahl, wofür es ebenfalls biblische Begründungen gibt. Die religiöse Zahlenakrobatik gibt es in beiden Glaubensrichtungen, Aberglaube wird abgelehnt.
Am Mikrofon: Susanne Fritz