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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 29.09.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Marko Langer

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Vera Krause, Köln
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 85 Jahren: In Babi Jar bei Kiew beginnt ein Massaker an ukrainischen Juden

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Juckende Quaddeln und Schwellungen:
    Nesselsucht erkennen und behandeln

    Gast:
    Prof Dr. med. Petra Staubach-Renz, Oberärztin Hautklinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Es kommt ganz plötzlich: rote, juckende Quaddeln, die manchmal sogar brennen, dazu verquollene Augen, Schwellungen im Gesicht und an den Händen. Auslöser können akute Infekte, Stress, allergische Reaktionen oder physikalische Reize wie Kälte, Wärme und Druck sein. Oft verschwinden die Hautveränderungen innerhalb einiger Stunden, um dann später wieder aufzutauchen. Nesselsucht oder „Urtikaria“ ist eine häufige, nicht ansteckende Hauterkrankung. Jeder fünfte Mensch hat mindestens einmal im Leben mit ihr zu tun. Meist ist das Ganze nach einer akuten Phase überstanden, Nesselsucht kann aber auch einen chronischen Verlauf nehmen. Betroffene, die immer wieder mit Quaddeln und Schwellungen zu tun haben, leiden oft stark unter der Krankheit. Wie sie richtig behandelt wird hängt von der Stärke der Symptome ab und davon ob sich konkrete Auslöser finden lassen.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Resistenz durch die Hintertür:
    Wenn Medikamente breiter wirken als beabsichtigt

    World Nuclear Industry Status Report

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 29. September 2026:
    Ein ESA-Astronaut testet die Mondfähre

    Am Mikrofon: Magdalena Schmude

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Klimaalbtraum
    Wie die Massai die CO₂-Bilanz von VW verbessern sollen
    Von Katharina Nickoleit
    Regie: Claudia Kattanek
    Deutschlandfunk/NDR 2026

    Volkswagen setzt in Tansania auf CO₂-Projekte, um seine Klimabilanz zu verbessern. Dafür soll die traditionelle Weidewirtschaft der Massai verändert werden. Eine Recherche zur wissenschaftlichen Grundlage der Klimaversprechen - und die Folgen für die Massai, deren Lebensweise auf dem Spiel steht.

    Der CO2-Fußabdruck von Volkswagen ist gewaltig. Nicht nur die Produktion, sondern auch die Autos selber belasten das Klima. Kohlenstoffprojekte in Ostafrika sollen die Klimabilanz des Konzerns verbessern. Die Idee: Massai sollen ihre Rinder nach festen Rotationsplänen durch die Savanne treiben. So soll mehr Kohlenstoff im Boden gespeichert werden, versprechen die Projektbetreiber. Doch das Vorhaben ist wissenschaftlich und gesellschaftlich umstritten. In Tansania geraten die Massai zunehmend unter Druck: Das Projekt greift in ihre seit Jahrhunderten praktizierte Weidewirtschaft ein und bedroht ihre Existenzgrundlage.
    Die Vereinten Nationen haben 2026 zum internationalen Jahr der Weidelandschaften und Hirtenvölker ausgerufen, um auf die Bedeutung pastoraler Lebensweisen für Biodiversität, Ernährungssicherheit und nachhaltige Landnutzung aufmerksam zu machen. Zwischen Tansania und Wolfsburg untersucht die Autorin wie belastbar die Klimaversprechen von VW sind - und wer den Preis für die CO₂-Kompensation zahlt.

    Katharina Nickoleit, 1974, berichtet für DLF und WDR über Klima, Umwelt und Gesundheit im Globalen Süden.

  • 20:05 Uhr

    Babyn Jar (2/2)
    Von Fabian von Freier und Andreas von Westphalen
    Regie: die Autoren
    Übersetzungen aus dem Ukrainischen und Russischen: Jelena Mory
    Historische Beratung: Bert Hoppe, Vitaliy Nakhmanovich, Dieter Pohl
    Mit: Manuela Alphons, Wolf Aniol, Susanne Barth, Mark Oliver Bögel, Therese Dürrenberger, Angelika Fornell, Johanna Gastdorf, Walter Gontermann, Andreas Grothgar, Nicola Gründel, Philipp Alfons Heitmann, Claudia Holzapfel, Rainer Homann, Karolina Horster, Thomas Lang, Jochen Langner, Andreas Laurenz Maier, Jona Mues, Juliane Pempelfort, Linda Schlambowski, Katharina Schmalenberg, Louis Friedemann Thiele, Josef Tratnik, Svenja Wasser, Hanna Werth und Ines Marie Westernströer
    Ton und Technik: Wolfgang Rixius und Thomas Widdig
    Deutschlandfunk/NDR 2023
    Länge: 61'22

    Nach dem Massaker an der jüdischen Bevölkerung Kiews im September 1941 werden unter deutscher Besatzung weitere Massenerschießungen in der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt.

    Umgebracht werden Juden, sowjetische Kriegsgefangene, Kommunisten, ukrainische Nationalisten, Sinti und Roma, Patienten einer psychiatrischen Klinik und Bewohner der Stadt Kiew, die gegen Vorschriften verstoßen haben sollen. Mit Hilfe von Originaldokumenten wie Tagebüchern, Briefen, Interviewaufzeichnungen, Befehlen, Sitzungsprotokollen, Zeugenaussagen und autobiografischen Texten zeichnet das Hörspiel die Geschichte, das unbeschreibliche menschliche Leid rund um das Massaker von Babyn Jar und die Terrorherrschaft der deutschen Besatzer in Kiew nach.

    Fabian von Freier, geboren 1963, lebt als freier Regisseur und Autor in Köln.

    Andreas von Westphalen, geboren 1972, ist Journalist, Hörspiel- und Theaterregisseur. Gemeinsam mit Jochen Langner realisierte er das russisch-deutsche Dialogprojekt zum Zweiten Weltkrieg „Horchposten 1941“ (Deutschlandfunk/Radio Echo Moskau/WDR 2017).

  • 21:05 Uhr

    Oriental Jazz 2.0
    Yazz Ahmed live

    Yazz Ahmed, Trompete, Flügelhorn
    Ralph Wyld, Vibrafon
    Dave Manington, E-Bass
    Rod Youngs, Schlagzeug
    Aufnahme vom 8.10.2025 beim Enjoy Jazz Festival, Ludwigshafen
    Am Mikrofon: Jan Paersch

    Die Komponistin und Trompeterin Yazz Ahmed verbindet Modern Jazz mit den hypnotischen Klängen des Nahen Ostens.

    In der Londoner Szene ist sie längst etabliert: Yazz Ahmed kreiert mit elektronischen Effekten, Vierteltönen und arabischen Rhythmen einen eigenen, psychedelischen Sound über die Grenzen des Genres hinaus. Yazz Ahmed wurde 1983 als Tochter einer Engländerin und eines Bahrainers in London geboren und verbrachte ihre Kindheit in Bahrain. Durch ihren Großvater, einen Jazz-Trompeter, fand sie mit neun Jahren zu ihrem Instrument: Es ist faszinierend, wie sie es mit subtilen Effekten in cineastisch angehauchte Klangwolken hüllt. Beim Konzert in Ludwigshafen spielt sie mit ihrem Quartett vor allem Musik ihres aktuellen Albums „A Paradise in the Hold“. Der traditionelle Gesang der Perlentaucher der Golfregion hat Ahmeds Album beeinflusst.

  • 22:05 Uhr

    Aufspüren, sichtbar machen, dranbleiben
    50 Jahre Frauen- und Geschlechterforschung in der Musik
    Von Dagmar Penzlin

    Musikwissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Generationen berichten über ihren Weg und ihre Arbeit.

    1976 hat die sogenannte Sommeruniversität für Frauen in Berlin einem auch in der Musikforschung gärenden Thema Auftrieb gegeben: Unter der Überschrift „Frauen und Wissenschaft“ diskutierten die Teilnehmerinnen verschiedene Aspekte. Mit dabei: Eva Rieger. Die Musikwissenschaftlerin legte 1981 mit „Frau, Musik und Männerherrschaft“ ein zentrales erstes Buch vor. Weitere Expertinnen fragten: Wo sind die Frauen in der Musikgeschichte? Wie macht man Komponistinnen und Musikerinnen sichtbar? Welche Bilder von Weiblichkeit prägen den Diskurs? Aus ihrem Engagement heraus hat sich die musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung entwickelt - mit eigenen Institutionen und Ausstrahlung auf andere Forschungsgebiete. Wir beleuchten 50 Jahre Emanzipationsgeschichte.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht