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Programm: Vor- und RückschauSamstag, 17.01.2026

  • 00:05 Uhr
    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:05 Uhr   Jazz Live

    Schaffhauser Jazzfestival (II)
    Schweizer Piano-Parade
    Am Mikrofon: Michael Rüsenberg
    (Wdh.)

    02:07 Uhr   JazzFacts

    Deutschlandreise (20): Bayern (II) - Metropolregion Nürnberg
    Von Lisa Koenig
    (Wdh.)

    03:05 Uhr   Rock et cetera

    Das Magazin - 50 Jahre Iron Maiden-Spezial
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    04:05 Uhr   On Stage

    Justina Lee Brown
    Aufnahme vom Bluesfestival Schöppingen
    Am Mikrofon: Tim Schauen
    (Wdh.)

    05:05 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Tim Baumann
    (Wdh.)

    05:40 Uhr   Spielraum

    Unter dem Radar - Neue Bands, neue Sounds
    Am Mikrofon: Tim Baumann
    (Wdh.)

  • 06:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Pfarrer Tim Jochen Kahlen, Völklingen
    Evangelische Kirche

    07:35 Uhr   Börse

    Der internationale Wochenrückblick

    08:35 Uhr   Börse

    Der nationale Wochenrückblick

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 100 Jahren: Der Verleger und Journalist Wolf Jobst Siedler geboren

  • 09:10 Uhr

    Digitalisierung - Wo der Ausbau von Infrastruktur auf Widerstand trifft

    Am Mikrofon: Gregor Lischka

    Smartphone, Computer und Internet sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch wenn Daten in immer größeren Mengen fließen sollen, braucht es neue Infrastruktur: Rechenzentren, Stromtrassen, Umspannwerke. Deren Bau sorgt allerdings nicht selten für Unmut. Wie in der mittelhessischen Wetterau, wo sich der Streit an einem geplanten Umspannwerk entzündet.

  • 10:05 Uhr

    Am Mikrofon: Der Autor Rolf Dobelli

    Mit seinen Thesen, etwa der zum „News-Verzicht“, löst er regelmäßig Debatten aus. Wie klingt der Soundtrack seines Lebens?

    Rolf Dobelli, geboren 1966 in Luzern, ist Schriftsteller und Unternehmer. Er studierte Philosophie und Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen, an der er auch promoviert wurde. Nach seiner Zeit als Geschäftsführer bei Swissair-Töchtern war er 1999 Mitgründer von getAbstract, einem Verlag für Buchzusammenfassungen. Seit 2011 fokussiert er sich auf das Schreiben. Viele seiner späteren Bestseller, wie „Die Kunst des klaren Denkens“ - ursprünglich eine wöchentliche Zeitungs-Kolumne - und „Die Kunst des guten Lebens“, wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Bei der Gestaltung seiner Bücher arbeitet er mit dem Streetart-Künstler El Bocho zusammen. Dobelli lebt mit seiner Familie in Bern.

  • 11:05 Uhr

    Polen - Die Rückkehr der Elche
    Von Philipp Lemmerich und Michalina Kowol
    Dlf 2026

    Der Elch ist das Symboltier Skandinaviens. Dass die Tiere auch in Mitteleuropa heimisch sind, ist kaum bekannt. Jagd und Siedlungsdruck führten dazu, dass sie fast überall verschwanden.

    Auch in Polen war das so. Doch einige Tiere konnten in den Feuchtgebieten im Osten überleben. 2001 beschloss die polnische Regierung ein Jagdverbot. Und seitdem ist die Population rasant gewachsen: Heute streifen wieder mehr als 40.000 Elche durchs Land. Längst sind sie nicht mehr nur in den östlichen Nationalparks und Moorgebieten zu finden, sie breiten sich Richtung Westen aus.

    Nicht alle Polinnen und Polen sehen das als Erfolgsgeschichte. Jagdvereine drängen darauf, das Jagdverbot zu lockern. Sie verweisen auf steigende Unfallzahlen im Verkehr und auf Ernteschäden. Doch ein Großteil der Bevölkerung empfindet die Rückkehr der Elche als Bereicherung und als Beleg dafür, wie gut Artenschutz funktionieren kann, wenn er konsequent umgesetzt wird.

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 13:30 Uhr

    Auslandsmagazin

  • 14:05 Uhr

    Das Bildungsmagazin

    Instagram, TikTok, Snapchat, Twitch
    Sollte Social Media für Jugendliche verboten werden?

    Was aber bringt ein pauschales Verbot? Können Jugendliche die Sperren nicht einfach umgehen? Könnten die Konzerne alternativ so reguliert werden - dass es keine Verbote brauch? Und: Was kann Medienunterricht in der Schule in dem Zusammenhang leisten?

    Gäste:
    Dorit Stenke, Bildungsministerin in Schleswig-Holstein
    Nina Kollock, Bildungsforscherin und Politologin
    Sabine Andresen, Präsidentin des Kinderschutzbundes
    Am Mikrofon: Manfred Götzke

    Hörertelefon: 00800 4464 4464
    campus@deutschlandfunk.de
    WhatsApp: 0173 - 535 8089

    Australien ist mit einem Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige vorangegangen, Frankreich plant es und auch in Deutschland wird jetzt über eine Altersbeschränkung für TikTok und Co debattiert. Dass der Konsum von Social Media vor allem für Kinder und Jugendliche schädlich ist, ist inzwischen klar: Mentale Erschöpfung, geistige Abstumpfung, geringere Konzentrationsfähigkeit sind die unmittelbaren Folgen unablässigen Scrollens. Hinzu kommen Cybermobbing, Fake News, Manipulation. Außerdem haben Studien gezeigt, dass intensiver Konsum das Risiko für Depressionen und Angststörungen erhöht. In den jüngeren Bildungsvergleichstests haben Kinder und Jugendliche deutlich schlechter abgeschnitten haben als noch vor zehn, 15 Jahren. Auch dafür machen Bildungsforscher Social Media zumindest mitverantwortlich. Nun fordern immer mehr deutsche Politiker Konsequenzen. Darunter: Bildungsministerin Karin Prien und Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, wo private Smartphone-Nutzung in der Schule bereits verboten ist.

  • 15:05 Uhr

    Das Musikmagazin

  • 16:05 Uhr

    Bücher für junge Leser

    1. Gareth Harmer, Katja Spitzer: „Genial! 16 Erfinderinnen und ihre Geschichten“
    (Verlag Jacoby & Stuart)
    Ein Beitrag von Catrin Stövesand
    Länge: 05‘16

    2. Kinderbücher über den Weltraum

    Inga Marie Ramcke, Lada Chizhova (Ill.): „Die Astronautin von Nebenan“
    (Fischer Sauerländer Verlag)

    Mike Barfield, Jess Bradley (Ill.): „Ein Tag im Leben von Astronaut, All und Raketenknall“
    Aus dem Englischen von Christiane Bartelsen
    (Fischer Sauerländer Verlag)

    Matthias Maurer und Sarah Konrad, Noa Sauer (Ill.): „Training für den Mond“
    (Tessloff Verlag, in Kooperation mit der Europäischen Raumfahrtbehörde, ESA)

    Sheila Kanani, Adamastor Studio (Ill.): „Mission zum Mars - Aufbruch zum Roten Planeten“
    Aus dem Englischen von Maria Zettner
    (Dorling Kindersley Verlag, in Kooperation mit der Europäischen Raumfahrtbehörde, ESA)
    Ein Beitrag von Anneke Meyer
    Länge: 09‘37

    3. Jona Manow, Julia Dürr (Ill.): „Spion Nr. 9 und die Kunst, nicht aufzufallen“
    (mixtvision Mediengesellschaft)
    Ein Beitrag von Ursula Nowak
    Länge: 05‘59

    Am Mikrofon: Svenja Kretschmer

  • 17:05 Uhr
  • 17:30 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:10 Uhr
  • 18:40 Uhr
  • 20:05 Uhr

    twenty days of optimism
    Ein akustisches itinerar
    Von Hartmut Geerken
    Regie: der Autor
    Ton und Technik: Ernst Hartmann, Hanna Steger
    Deutschlandfunk 2017
    Länge: 61'24

    20 Tage auf der „Optimism“: Der Autor dokumentiert die Überfahrt eines Containerschiffs von der Abfahrt in La Spezia in Italien bis zur Ankunft in Fremantle, Australien. Und gibt den Gedanken Raum, abzuschweifen.

    Schon nach wenigen Tagen gibt es, außer Wasser, nichts mehr zu sehen. Nur noch die Geräusche des Schiffs sind zu hören. Die Kunstkopfmikrofone sind an verschiedenen Stellen des Schiffs täglich für nur drei Minuten geöffnet. Sie zeichnen die Geräusche der auf 12 Stockwerken gestapelten Container auf, Stimmen, das Klicken der mechanischen Schreibmaschine des Autors und die Musik, die er hört. Daneben erzählt er von sich, lässt uns an seinen Gedanken teilhaben. Die friedliche Meditation der Seereise, durch die vielfältigen Sounds der Klangquelle „Schiff“ akustisch nachvollziehbar gemacht, erlaubt eine vorsichtige, kontrastive Annäherung an Traumata einer Kindheit.

    Hartmut Geerken (1939-2021) wurde nach seinem Studium Dozent des Goethe-Instituts in Kairo und Kabul. Er verfasste verschiedene literarische und literaturkritische Arbeiten sowie Hörspiele.

  • 22:05 Uhr

    RE:Wilding
    Über Ying Wangs Orchestermusik
    Von Egbert Hiller

    Ihre Musik entfaltet sich vom Urgrund des Subtilen bis zu archaischer Wucht und plädiert künstlerisch für „Rückverwilderung“.

    Die Orchestermusik der in Berlin ansässigen Komponistin Ying Wang, Jahrgang 1976, ist voller Energie und Ausdruckskraft. Hier reflektiert sie über Wahrnehmung und Wirklichkeit, und über ihr Verhältnis zur Welt. Als sie vor gut zwanzig Jahren China verließ, waren ihre ersten Jahre in Deutschland vom Anpassungsdruck und vom Ringen um eine eigene Stimme geprägt. Heute ist sie kompromissloser - wie der Titel ihrer neuesten CD „RE:Wilding“ sinnfällig ausdrückt. Das gleichnamige Werk untermauert das klanglich höchst anschaulich. Bereits zuvor hatte Ying Wang eine Reihe von Orchesterwerken geschrieben, in denen sie ganz unterschiedliche Themen fokussiert: Phänomene des Lebens, Naturerscheinungen, physikalische Prozesse, kulturelle Gegensätze und drängende gesellschaftliche Fragen.

  • 22:50 Uhr
  • 23:05 Uhr

    Im Bann der Wildnis
    Eine Lange Nacht über Jack London
    Von Christian Blees
    Regie: Klaus. M. Klingsporn
    (Wdh.v. 26./27.11.2016)

    „Ich kann Hungern nicht vertragen“, soll Jack London (1876-1916) einmal gesagt haben. Dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden, später weltberühmten Autor („Der Seewolf“) blieb daher zunächst nichts anderes übrig, als sich bereits in jungen Jahren in allen möglichen Berufen zu verdingen - unter anderem als Zeitungsjunge, Arbeiter in einer Konservenfabrik oder Matrose auf einem Robbenfänger. Diverse Versuche, parallel dazu eine Karriere als Autor zu starten, scheiterten zunächst eher kläglich. Erst 1903 gelang London mit „Der Ruf der Wildnis“ der Durchbruch als Schriftsteller. Dieser und nachfolgende Romane ermöglichten es ihm zwar unter anderem, auf einer eigenen Yacht ausgedehnte Seereisen zu unternehmen. Dennoch hatte London aufgrund diverser geschäftlicher Fehlentscheidungen bis zum Ende seines Lebens immer wieder mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Aus Anlass seines 150. Geburtstages am 12. Januar erinnert die Lange Nacht an einen Autor, in dessen Werk Ideen von sozialistischer Gemeinschaft und von individuellem Heldentum eine besondere, für die Zeit gar nicht so untypische Verbindung eingehen.