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Programm: Vor- und RückschauDienstag, 20.01.2026

  • 00:05 Uhr

    Am Mikrofon: Mike Herbstreuth

    00:05 Uhr   Fazit

    Kultur vom Tage
    (Wdh.)

    01:30 Uhr   Tag für Tag

    Aus Religion und Gesellschaft
    (Wdh.)

  • 05:05 Uhr

    Berichte, Interviews, Reportagen

    06:35 Uhr   Morgenandacht

    Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad
    Katholische Kirche

    08:50 Uhr   Presseschau

    Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

  • 09:05 Uhr

    Vor 80 Jahren: US-Regisseur David Lynch geboren

  • 09:10 Uhr
  • 09:35 Uhr

    Aus Religion und Gesellschaft

  • 10:08 Uhr

    Darmkrebs - Vorbeugen und Behandeln

    Gast:
    Prof. Dr. med. Matthias Ebert, Direktor der Klinik für Gastroenterologie Hepatologie, Infektiologie, Ernährungsmedizin am Universitätsklinikum Mannheim
    Am Mikrofon: Lennart Pyritz

    Hörertel.: 00800 4464 4464
    sprechstunde@deutschlandfunk.de

    Darmkrebs gehört zu den häufigen Krebsarten. Das „kolorektale Kariznom“ entstehen in den allermeisten Fällen aus gutartigen Wucherungen im Dick- oder Enddarm, den so genannten Darmpolypen. Ein gesunder Lebensstil senkt die Wahrscheinlichkeit für Darmpolypen und damit auch das Risiko für Tumore beträchtlich. Allerdings reicht ein gesunder Lebenswandel nicht immer aus, um eine Darmkrebserkrankung zu verhindern. Früh erkannt sind die Heilungschancen sehr gut. Durch Darmspiegelung oder immunologische Stuhltests lassen sich inzwischen schon Vorstufen erkennen. Ihre Entfernung kann den Ausbruch der Krebserkrankung sogar komplett verhindern. Wer sollte besonders auf regelmäßige Voruntersuchungen achten? Und welche Behandlungsoptionen gibt es für die Behandlung von Tumoren?

  • 12:10 Uhr

    Berichte, Interviews, Musik

  • 14:35 Uhr

    Das Bildungsmagazin

  • 15:05 Uhr
  • 15:35 Uhr

    Das Medienmagazin

  • 16:10 Uhr
  • 16:35 Uhr

    Küstenschutz:
    Der Wert von Mangroven

    Kluge Kuh:
    Rinder nutzten Werkzeuge

    Wissenschaftsmeldungen

    Sternzeit 20. Januar 2026:
    Schüler-Venus, Zähneputzen und Sternzeit-Stille

  • 17:35 Uhr

    Berichte, Meinungen, Rezensionen

  • 18:40 Uhr
  • 19:15 Uhr

    Funkstille
    Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
    Von Egon Koch
    Regie: Philippe Brühl
    Produktion: Deutschlandfunk/HR 2024
    Länge: 44'38

    Das Band zwischen Eltern und Kindern ist in der Regel stark. Doch rund 100.000 Söhne und Töchter in Deutschland haben die Verbindung zu ihren Eltern gekappt. Welche Gründe haben sie für den radikalen Schnitt?
    Für die verlassenen Eltern ist der Kontaktabbruch meist ein Schock. Alle Versuche, die Verbindung wieder herzustellen, laufen ins Leere. Mit Schuld- und Schamgefühlen finden sich viele in Selbsthilfegruppen wieder und fragen, weshalb sie ihr Kind verloren haben. Doch für viele Kinder ist es der letzte Ausweg nach einer langen Leidensgeschichte voller Enttäuschungen und seelischer Kränkungen. Sie fühlen sich von den Eltern nicht gesehen, nicht gehört, nicht wertgeschätzt. In manchen Familien werden Bindungstraumata über Generationen hinweg übertragen.
    Was führt Menschen dazu, die Familienbande so radikal zu kappen? Was macht der Kontaktabbruch mit den verlassenen Eltern? Und gibt es einen Weg zurück?

  • 20:05 Uhr

    Die Entflohene (3/4)
    Venedig

    Nach dem Roman „La Fugitive“
    Von Marcel Proust
    Aus dem Französischen übersetzt von Bernd-Jürgen Fischer
    Hörspielbearbeitung Wort: Manfred Hess und Hermann Kretzschmar
    Regie: Ulrich Lampen
    Mit: Felix Goeser, Laura Balzer, Sebastian Blomberg, Josefin Platt, Elisa Schlott, Friedhelm Ptok, Wolfgang Pregler, Nico Holonics, Imogen Kogge, Wiebke Puls
    Komposition: Hermann Kretzschmar
    Musik: Pablo Druker und Ensemble Modern
    Ton und Technik: Christian Bader, Christian Eickhoff, Tanja Hiesch, Philipp Knop, Alexander Kolb, Mike Wayszack, Christoph Claßen
    Regieassistenz: Constanze Renner
    Dramaturgie: Manfred Hess
    Mitwirkung: Uta Felten
    SWR/Deutschlandfunk 2022
    Länge: 47‘57
    (Teil 4 am 27.1.2026)

    War Marcel Albertines eben noch überdrüssig, versucht er nun, die Entflohene mit allen Mitteln zurückzugewinnen. Doch vergebens: Ihn erreicht nur noch die Nachricht von ihrem Tod.

    Das dekadente Leben um 1910 wird am Beispiel des wohlhabenden Marcel und der lebensfrohen Albertine vorgeführt. Er liebt sie voller Eifersucht, sie stirbt überraschend nach einem Reitunfall. Proust ist aber kein Chronist seiner Zeit wie Balzac oder Zola, auch wenn er den Nationalismus, Klassismus und Antisemitismus der französischen Gesellschaft spiegelt. Er umkreist vielmehr psychosoziale Konstellationen, die bis heute aktuell sind: die Abhängigkeit des sexuellen Begehrens und der Geschlechter-Disponiertheit vom gesellschaftlichen Maskenspiel oder die Subjektivität der Erinnerung und die Unendlichkeit der Selbstreflexion.

    Marcel Proust (1871-1922) entstammte einer wohlhabenden katholisch-jüdischen Familie. Sein Hauptwerk, den autofiktionalen Romanzyklus „À la recherche du temps perdu“, schrieb er von 1908 bis zu seinem Tod. Die ersten vier Bücher dieses Meisterwerks modernen Erzählens machten noch zu Lebzeiten seinen literarischen Rang deutlich, die restlichen erschienen posthum.

  • 21:05 Uhr

    Grenzenlose Abenteuerlust
    Robinson Khoury MYA
    Robinson Khoury, Posaune, Electronics, Stimme
    Anissa Nehari, Perkussion, Stimme
    Léo Jassef, Klavier, Synthesizer, Stimme

    Aufnahme vom 24.1.2025 beim Sparks & Visions Festival Regensburg

    Am Mikrofon: Thomas Loewner

    Vielschichtige Klänge aus Frankreich, faszinierend changierend zwischen Jazz, der Musik des Orients und elektronischen Sounds.

    Robinson Khoury ist ein französischer Posaunist mit libanesischen Wurzeln. Mit der Deutschland-Live-Premiere seines Trios MYA brachte sich der 30-Jährige überzeugend als eine der interessantesten neuen Stimmen der französischen Szene in Stellung. MYA spielt Musik, die sich erfolgreich jeder Schubladisierung entzieht. Flächige, fast schon meditative Klänge wechseln sich ab mit druckvollen, clubtauglichen Rhythmen. Robinson Khoury wechselt dabei mit unbändiger Energie zwischen seiner Posaune, Electronics und Gesang, während seine beiden Triopartner für ein zuverlässiges rhythmisch-harmonisches Fundament sorgen. Zugleich haben sie aber auch immer wieder Gelegenheit, ihre solistischen Qualitäten zu zeigen. Mit einem ausgedehnten Perkussion-Solo sorgte Anissa Nehari schließlich für offene Münder bei den begeisterten Festivalbesuchern.

  • 22:05 Uhr

    „Die jubelnde Fanfare im siebenten Takte des Allegro“
    Dem musik-literarischen Grenzgänger E.T.A. Hoffmann zum 250. Geburtstag
     
    Von Christoph Vratz
     
    „Der Verstand darf die Fantasie nicht einengen“, so das Credo der großen Vielfachbegabung unter den deutschen Romantikern.

    Literat, Zeichner, Dirigent, Musikschriftsteller und Komponist: E.T.A. Hoffmann (1776-1822) ist eine der schillerndsten künstlerischen Persönlichkeiten des beginnenden 19. Jahrhunderts, ein Wegbereiter der musikalischen Romantik und der modernen Musikkritik. Die Musik, nicht die Literatur war seine erste große Liebe. Mit 23 Jahren schon komponiert Hoffmann ein erstes Singspiel. Mit Anfang 30 wird er zum Musikdirektor in Bamberg ernannt. Kurz darauf erscheint „Ritter Gluck“, seine erste eigentliche Dichtung. Sie handelt von einer Begegnung zwischen dem Ich-Erzähler und einer seltsamen Figur mit besonderer Neigung zur Musik.

  • 22:50 Uhr
  • 23:10 Uhr

    Journal vor Mitternacht